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LEP Umwelt 2004 Vorranggebiete für Forschung und Entwicklung Saarland

Flächenhafte Darstellung der Vorranggebiete für Forschung und Entwicklung im Rahmen des Landesentwicklungsplans Umwelt. Vorranggebiete für Forschung und Entwicklung (VF) dienen der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung, die in Zusammenhang mit universitären Einrichtungen stehen. Es handelt sich um die Bereiche Universität des Saarlandes in Saarbrücken und die Universitätskliniken in Homburg.

Beschleunigung der Energiewende durch Grid Forming mit Windparks und Strategien für kritische Netzsituationen zur Ablösung von Synchronmaschinen, Teilvorhaben: Strategien und Regelungskonzepte für Grid Forming mit Windenergieanlagen

Erneuerbare Energien Anlagen (EE-Anlagen) werden perspektivisch die Energieerzeugung dominieren. Um bei zunehmend dezentraler Erzeugung, der Außerbetriebnahme fossiler Kraftwerke und flexiblem Systembetrieb eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen, müssen dezentrale Erzeugungsanlagen wie bspw. Windenergieanlagen (WEA) einen signifikanten Beitrag zur Stabilität des Stromnetzes leisten. Insbesondere die Bereitstellung netzbildender Eigenschaften aus umrichterbasierten EE-Anlagen steht hierbei im Fokus der Forschung und Entwicklung. Das 8. Energieforschungsprogramm sieht die Entwicklung netzbildender Eigenschaften von Stromrichtern als wesentliche Voraussetzung auf dem Pfad in Richtung 100% erneuerbare Energien. Die im Dezember 2023 veröffentlichte 'Roadmap Systemstabilität' beschreibt netzbildende Eigenschaften von Umrichtern als Schlüsseltechnologie zum Erreichen dieser Ziele. Stand der Technik ist, dass kommerzielle Windenergieanlagen weltweit heute netzfolgende Eigenschaften haben. Die genannten netzbildenden Eigenschaften sind eine neue Technologie, die umfassende und tiefgreifende Anpassungen in der Windenergieanlage erfordert. Das Projekt BesGASa stellt sich der Herausforderung und will mit der Entwicklung von netzbildenden Eigenschaften durch WEA mit Vollumrichtern einen notwendigen Beitrag zur Beschleunigung der Energiewende leisten. Die netzbildenden Eigenschaften der WEA sind ferner die Voraussetzung für die Bereitstellung von weiteren Beiträgen zu Systemdienstleistungen wie Momentanreserve (Trägheit der lokalen Netzstabilität), Blindstromstützung, Kurzschlussstrom, Inselbetriebsfähigkeit und Schwarzstartfähigkeit. Quantitativ hängen netzbildende Eigenschaften nicht nur von den Umrichtern der WEA ab, sondern insbesondere auch vom primären Energiewandlungsprozess (Wind zu Elektrizität) und dessen Dynamik. Diese sollen im BesGASa-Projekt explizit für Windenergieanlagen mit Vollumrichter erarbeitet werden.

Solarenergiebetriebenes Hybridsystem aus Elektrodialyse und Membrandestillation für Bewässerung und Trinkwasserversorgung, Teilvorhaben: Solarbetriebene Elektrodialyse und Konzentrationsmanagementaussichten unter Verwendung von Membrandestillation

Studie zum aktuellen Forschungsstand neuer Reaktorkonzepte

Seit mehreren Jahrzehnten werden international 'neue Reaktorkonzepte' erforscht. Erklärtes Ziel solcher Entwicklungen ist es, in den Bereichen Sicherheit, Nachhaltigkeit, Ökonomie und Nukleare Nichtverbreitung gegenüber heutigen Kernkraftwerken deutliche Vorteile aufzuweisen. Dabei stellt neben der Weiterentwicklung von Reaktorkonzepten auch die gesamte Thematik der Brennstoffver- und -entsorgung einen integralen Bestandteil der Diskussion um neue Reaktorkonzepte dar. Im Rahmen dieser Studie werden der gegenwärtige Entwicklungsstand verschiedener ausgewählter Reaktorkonzepte dargestellt, ausgewählte historische Erfahrungen mit der Entwicklung solcher Reaktorsysteme zusammengefasst und eine grundsätzliche Bewertung der Erreichbarkeit der postulierten Vorteile der jeweiligen Systeme mit Blick auf verschiedene Bewertungskriterien (Sicherheit, Ressourcen und Brennstoffversorgung, Abfallproblematik, Ökonomie und Proliferation) vorgenommen. Bei den betrachteten System handelt es sich um Schnelle Brutreaktoren (FBR), Hochtemperatur-Reaktoren (HTR), Salzschmelze-Reaktoren (MSR) und kleine, modulare Reaktoren (SMR). Keines dieser Reaktorkonzepte konnte - trotz teilweise bereits jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung - bisher erfolgreich am Markt etabliert werden. Übergeordnet kann festgestellt werden, dass zwar einzelne Reaktorkonzepte in einzelnen Bereichen tatsächlich potenzielle Vorteile gegenüber der heutigen Generation von Kernkraftwerken erwarten lassen. Kein Konzept ist jedoch in der Lage, gleichzeitig in allen Bereichen Fortschritte zu erzielen. Vielfach stehen die einzelnen Kriterien untereinander im Wettbewerb, so dass Fortschritte in einem Bereich zu Nachteilen bei anderen Bereichen führen. So führen beispielsweise häufig Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit zu Nachteilen im Bereich der Ökonomie, Vorteile bei der Ressourcenausnutzung stehen vielfach im Widerspruch zu einer Verbesserung im Bereich der Proliferation. Es ist jedoch nicht zu erwarten, dass ein Reaktorkonzept, welches nur in einzelnen Bereichen Fortschritte bietet, zu einer deutlich verbesserten gesellschaftlichen Akzeptanz der Kernenergienutzung beitragen könnte.

Geraeusch- und Schwingungsmessung: Verbesserung der bisherigen Verfahren, Entwicklung neuer Verfahren

Messtechnische Grundlagen der Geraeuschmessung; Anforderungen an Messgeraete; Normung; Zuordnung von Messwerten zu subjektiver Beurteilung; Emissionskennzeichnung von Geraeuschquellen; messtechnische Grundlagen der Schwingungsmessung; Kalibrierung von Schwingungsmessgeraeten; Forschung und Entwicklung.

Internationale Hydrogeologische Karte von Europa 1:1.500.000 (IHME1500) - Blatt C5 Bern

Die Internationale Hydrogeologische Karte von Europa im Maßstab 1:1.500.000 (IHME1500) ist ein Kartenwerk hydrogeologischer Übersichtskarten, das aus 25 Kartenblättern mit dazugehörigen Erläuterungen besteht und das den gesamten europäischen Kontinent und Teile des Nahen Ostens abdeckt. Die nationalen Beiträge zu diesem Kartenwerk werden von Hydrogeologen und Spezialisten anderer verwandter Wissenschaftsbereiche unter der Schirmherrschaft der Internationalen Assoziation der Hydrogeologen (IAH) und ihrer Kommission für Hydrogeologische Karten (COHYM) geleistet. Das Kartenprojekt wird von der Kommission für die Geologische Weltkarte (CGMW) unterstützt. Die wissenschaftlich-redaktionelle Arbeit wird finanziell durch die Regierung der Bundesrepublik Deutschland über die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) und die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) gesponsert. Beide Organisationen sind für die Kartographie, den Druck und die Publikation der Kartenblätter und Erläuterungen verantwortlich. In der IHME1500 werden die hydrogeologischen Gegebenheiten von Europa als Ganzes ohne Berücksichtigung politischer Grenzen dargestellt. Gemeinsam mit den begleitenden Erläuterungsheften kann das Kartenwerk für wissenschaftliche Zielstellungen, für regionale Planungen und als Grundlage für detaillierte hydrogeologische Kartierarbeiten genutzt werden.

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben Die Leitstelle Inkorporationsüberwachung des BfS ist auch im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Sie initiiert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, entwickelt Analyse-, Mess- und Berechnungsverfahren weiter und optimiert Überwachungskonzepte. In den vergangenen Jahren wurden u. a. Forschungsvorhaben durchgeführt zur Verbesserung des Notfallschutzes, zu Mess- und Analyseverfahren der Inkorporationsüberwachung sowie zu Biokinetik und interner Dosimetrie . Abschlussberichte der Forschungsvorhaben anderer Einrichtungen Im Digitalen Online Repositorium und Informations-System ( DORIS ) des Bundesamtes für Strahlenschutz sind einige Abschlussberichte von Forschungsvorhaben zu finden, die von der Leitstelle fachlich betreut wurden: Biokinetik und Dosimetrie radioaktiv markierter organischer Verbindungen (2004) Beschäftigte, die in Medizin, Forschung und Industrie mit radioaktiv markierten organischen Verbindungen umgehen, müssen unter Umständen auf Inkorporationen radioaktiver Stoffe überwacht werden. In dieser Studie wurden bei diesen Personengruppen entsprechende biokinetische Daten erhoben und daraus die Ausscheidungsfunktionen sowie die zugehörigen Dosiskoeffizienten für die Bestimmung der Körperdosis ermittelt. Ermittlung der Zufuhr von natürlichen Radionukliden der Uranzerfallsreihe (Th-230, Ra -226, Pb -210, Po-210) bei Personen aus der Bevölkerung, in belasteten Gebieten und Wohnungen und an NORM -Arbeitsplätzen durch Ausscheidungsanalyse (2005) In der Strahlenschutzverordnung von 2001 wurde erstmals auch der Schutz des Menschen durch natürliche Radionuklide berücksichtigt. Diese wurde zum 1.1.2019 von der jetzt gültigen Strahlenschutzverordnung ( StrlSchV ) abgelöst. Zur Bestimmung der Belastung durch natürliche Radionuklide wurden Ausscheidungsproben von Personen der Bevölkerung aus Regionen mit erhöhter natürlicher Strahlenbelastung und von Personen, die im Zuge ihrer Arbeit einer erhöhten Belastung durch natürliche Radionuklide ausgesetzt sind, gesammelt und gemessen. Schutz ungeborener Kinder bei beruflicher Strahlenexposition der Mutter (2006) Bei schwangeren Frauen, welche bei ihrer Arbeit Strahlung ausgesetzt werden, muss auch der Schutz der ungeborenen Kinder gewährleistet sein. Das Ziel dieses Vorhabens war die Feststellung der Anzahl der betroffenen schwangeren Arbeitnehmerinnen und der Art der Arbeitsplätze, bei denen spezielle Schutzmaßnahmen einzuleiten sind. Hochexponierte Kinder in Belarus (2006) Nach dem Reaktorunfall von Tschornobyl (Russisch: Tschernobyl) wurden weite Gebiete in Belarus kontaminiert. Der Verzehr lokaler Nahrungsmittel führte zu einer inneren Strahlenexposition der Bevölkerung durch Cäsium-134 und Cäsium-137 . Im Rahmen des Vorhabens wurden Ganzkörpermessungen zur Bestimmung der Körperdosis an Kindern aus kontaminierten Gebieten durchgeführt. Nutzung von Geräten in nuklearmedizinischen Einrichtungen bei radiologischen Notfallsituationen mit hohen bis sehr hohen Körperaktivitäten im Rahmen des REMPAN-Netzwerkes (2012) Die in der Inkorporationsüberwachung üblichen Messeinrichtungen sind für kleine bis mittlere Aktivitäten ausgelegt. Um in radiologischen Notfallsituationen kurzfristig Personen auch auf hohe Körperaktivitäten untersuchen zu können, wurde die Eignung von in der Nuklearmedizin standardmäßig verwendeten Messgeräten, wie z.B. Gamma-Kameras, geprüft. Untersuchung der Eignung von In-situ-Gammaspektrometern für den Nachweis von inkorporierten gammastrahlenden Radionukliden in nuklearen Notfallsituationen (2014) In einigen nuklearen Notfallsituationen müssen unter Umständen bei einer größeren Anzahl von Personen in kurzer Zeit und vor Ort in den Körper aufgenommene radioaktive Stoffe bestimmt werden. Im Rahmen des Vorhabens wurden einige tragbare Strahlungsmessgeräte auf ihre Eignung untersucht und Kalibrierfunktionen aufgenommen. Der Bericht ist auf Anfrage bei der Leitstelle Inkorporationsüberwachung unter LS-inko@bfs.de erhältlich. Eigenforschung auf dem Gebiet der Inkorporationsüberwachung Das Bundesamt für Strahlenschutz hat in den letzten Jahren auch einige Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Inkorporationsüberwachung selbst durchgeführt. Dazu kann es sich seiner zwei eigenen Inkorporationsmessstellen sowie der Expertise auf dem Gebiet der Biokinetik radioaktiver Stoffe bedienen. Entwicklung eines Verfahrens zur Ausscheidungsanalytik von Cm -244 und Cf-252 Die Aktivität der Radionuklide Cm -244 und Cf-252 kann in den Ausscheidungen nur ungenau gemessen werden, weil kein völlig passendes anderes Radionuklid zur Verfügung steht, mit dem die Verluste während der chemischen Analyse bestimmt werden können. In diesem Vorhaben wurde geprüft, ob das Americium-Isotop Am-243 für diese Aufgabe geeignet ist. Ergebnis der Forschungsarbeit war, dass die Aktivität von Cm -244 und Cf-252 damit nur um wenige Prozent unterschätzt wird. Möglichkeiten der In-vivo-Messung des Neutronenemitters Cf-252 Neutronenstrahlung kann in Ganzkörperzählern gemessen werden, weil die Neutronen im Körper abgebremst und dann von Wasserstoff eingefangen werden, der im Körper vorhanden ist. Dabei entsteht Gammastrahlung, die von den Messgeräten in Ganzkörperzählern detektiert werden kann. In diesem Forschungsvorhaben wurde bestimmt, welche Faktoren das Ergebnis dieser Messung beeinflussen und wie der Messeffekt verstärkt werden kann. Untersuchung der Körperaktivitäten von Cs -137 bei Jäger*innen und ihren Angehörigen Cäsium-137 ist seit dem Unfall von Chornobyl (Russisch: Tschernobyl) in manchen Teilen Deutschlands in der Umwelt vorhanden. Da angenommen wurde, dass Jäger*innen mehr Wildfleisch und Pilze essen und darüber auch mehr Cäsium-137 aufnehmen als die Allgemeinbevölkerung, wurde die Körperaktivität dieses Radionuklids bei ihnen überprüft. Dafür wurden Messungen auf dieses Radionuklid an 58 Jäger*innen und ihren Angehörigen durchgeführt. Die gemessenen Personen besaßen signifikant größere Körperaktivitäten als die durchschnittliche Bevölkerung. Der Verzehr von Pilzen trug wesentlich mehr zur Körperaktivität bei als der von Wildfleisch. Stand: 21.10.2026

Themenportal Feldblockfinder

Der Feldblockfinder ermöglicht die Suche nach Gemarkungen, Flurstücken, Feldblöcken (FLIK) und Landschaftselementen (FLEK) in Schleswig-Holstein. Der Feldblockfinder ist im DANord als Themenportal eingebunden. Es können weitere Umweltdaten eingeladen und sichtbar gemacht werden. Zu den Feldblöcken werden Informationen mit Blick auf die Erosionsgefährdung angezeigt Nitrat belastete Gebiete nach der LDüV sind aufrufbar und Informationen zur Gewässerschutzberatung werden angeboten.

Landschaftselemente in Niedersachsen, Bremen und Hamburg

Der Datensatz enthält förderfähige Landschaftselemente aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg, die in das INSPIRE-Datenmodell "Land Parcel Identification System" transformiert wurden. Landschaftselemente sind Elemente einer landwirtschaftlichen Fläche, die traditionell Teil einer guten landwirtschaftlichen Anbau- oder Nutzungspraxis gemäß der Verordnung (EU) 640/2014 Art. 9 (1) oder Elemente der landwirtschaftlichen Fläche zum Schutz der biologischen Vielfalt, zur Erhaltung oder Wiederherstellung von Lebensräumen oder Arten gemäß Art. 4 (b) (i) der Verordnung (EU) 2021/2015 sind. Die Daten werden dreimal pro Jahr aktualisiert.

Sondergebiet Technologieentwicklung, Anlagenbau und Produktion

Bebauungsplan "Sondergebiet Technologieentwicklung, Anlagenbau und Produktion"

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