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Landschaftselemente in Niedersachsen, Bremen und Hamburg

Der Datensatz enthält förderfähige Landschaftselemente aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg, die in das INSPIRE-Datenmodell "Land Parcel Identification System" transformiert wurden. Landschaftselemente sind Elemente einer landwirtschaftlichen Fläche, die traditionell Teil einer guten landwirtschaftlichen Anbau- oder Nutzungspraxis gemäß der Verordnung (EU) 640/2014 Art. 9 (1) oder Elemente der landwirtschaftlichen Fläche zum Schutz der biologischen Vielfalt, zur Erhaltung oder Wiederherstellung von Lebensräumen oder Arten gemäß Art. 4 (b) (i) der Verordnung (EU) 2021/2015 sind. Die Daten werden dreimal pro Jahr aktualisiert.

Expertenseminar am 14. und 15. März 2002 in Dresden zum Thema: Innovationen in der Abwasserableitung und Abwassersteuerung

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Die Tagung verfolgte das Ziel, einen Beitrag zur schnelleren Umsetzung der technischen Möglichkeiten der Kanalnetzsteuerung und Optimierung unter Ausnutzung neuester technischer Entwicklungen zu leisten. Die Nutzung dieser Innovationen soll zur Investitionseinsparung, effektiverer Ausnutzung vorhandener Mischwassernetze und Aufbereitungsanlagen und damit zur Reduzierung von Umweltbelastungen sowie zur Schaffung von Flexibilität im Hinblick auf einen zukünftigen Ausbau führen. Fazit: Die durchgeführte Tagung kann nach den Ausführungen der TU Dresden als großer Erfolg gewertet werden. Das Interesse an dieser Thematik sowohl von Seiten der Praxis als auch von Forschung und Entwicklung war sehr groß. Vertreter aus der Praxis zeigten starkes Interesse an der Weiterführung dieser Veranstaltung und an weiteren Informations- und Diskussionsforen in diesem Rahmen. Die Veröffentlichung der Tagungsbeiträge in beiden Institutsheften verspricht durch den Austausch mit anderen Universitäten und Einrichtungen sowie über die Mitglieder Fördervereine der Institute eine große Verbreitung.

Anreize umweltpolitischer Instrumente zu Adaption und Innovation von Vermeidungstechnologien

Es geht um die Frage, welche umweltpolitischen Politikinstrumente wie Steuern, Standards, handelbare Emissionszertifikate, Subventionen und gemischte Instrumente staerkere Anreize zu Forschung und Entwicklung (FuE) aber auch zur Uebernahme (Adaption) neuer Technologien liefern. Dabei wird auch untersucht, bei welchen Instrumenten es in Abhaengigkeit von der Marktform zu staerkeren allokativen Verzerrungen kommt. Die theoretische Forschung zur Adaption bei vollkommenem Wettbewerb ist dabei weitgehend abgeschlossen. Da empirische Studien ausweisen, dass hoechstens 15 Prozent der Industrieinnovationen selbst verwendet werden, 85 Prozent jedoch an Dritte weiterverkauft werden, ist es wichtig zu erforschen, welche Rueckkopplungen von der Regulierung einer verschmutzenden Industrie auf die Forschung in anderen Industrien ausgeht. Diese Fragestellung ist augenblicklich zentraler Gegenstand dieses Forschungsprojektes. Vorgehensweise: Der Ansatz ist in der ersten Phase des Projektes theoretisch: Das heisst, es werden Methoden aus der oekonomischen Gleichgewichts- und der Spieltheorie verwendet, um Markt und Verhaltensgleichgewichte zu identifizieren. Spaeter sollen Vermeidungskosten in verschiedenen wirtschaftlichen Sektoren oekonometrisch geschaetzt und die theoretisch abgeleiteten Hypothesen ueberprueft werden. Untersuchungsdesign: Panel.

ResGAR – Ressourcenschonende und energieeffiziente Gärrestbehandlung mit Ammoniak-Rückgewinnung

Die BIORESTEC GmbH wurde 2018 als ein unabhängiges Ingenieurbüro im Bereich Umwelttechnik mit Sitz in Laatzen gegründet. Ihre Schwerpunkte sind Dienstleistungen in der Forschung und Entwicklung, Technologietransfer und Markteinführung von innovativen, neuen Produkten im Bereich Bioenergie und Ressourceneffizienz. Am Standort Merkendorf (Bayern) soll eine großtechnische Anlage zur Behandlung von Gärresten errichtet und in Betrieb genommen werden. In der Anlage sollen Gärreste aus der im Umkreis befindlichen Biogasanlage Lachholzfeld behandelt werden, die aktuell unaufbereitet landwirtschaftlich genutzt werden. Da sich die Biogasanlage in einem Gebiet mit hoher Nitratbelastung des Grundwassers befindet (sog. rotes Gebiet), wird die Biogasproduktion und Flexibilität in Hinblick auf die eingesetzten Substrate wegen der in roten Gebieten langen Dünge-Sperrfristen derzeit durch die Lagerkapazität für Gärreste limitiert. Ziel des Vorhabens „ResGAR“ ist die Errichtung, Inbetriebnahme und der Betrieb einer AGRIFER® PLUS-Anlage im großtechnischen Maßstab. In der Anlage sollen jährlich 13.000 Kubikmeter Gärreste behandelt werden. Dabei soll das Volumen der Gärreste reduziert und so die Transportaufwendungen bei der Gärrestnutzung reduziert werden (25 Prozent statt 7 Prozent Trockensubstanz-Gehalt im Gärrest). Das Prinzip der fraktionierten Eindampfung wird als Schlüssel zur Stickstoff-Ausschleusung mit geringerem Säurebedarf genutzt. So sollen jährlich 22 Tonnen Stickstoff als Ammoniakwasser für die Nutzung auch außerhalb der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden. Das entspricht knapp 30 Prozent des im Gärrest vorhandenen Stickstoffs. Das Verfahren kann dazu beitragen, dass der Stickstoffüberschuss auf den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen in der Region gesenkt wird. Es wird davon ausgegangen, dass die geringeren Lachgasemissionen während der Lagerung der Gärreste einer Emissionsminderung von 25 Tonnen CO 2 -Äquivalente pro Jahr gleichkommen. Durch den (im Vergleich zur Produktion von Ammoniak im Haber-Bosch-Verfahren) geringeren Energieeinsatz bei der Herstellung des Ammoniakwassers können zudem indirekte Emissionen von rund 180 Tonnen CO 2 -Äquivalente pro Jahr eingespart werden.  Im Vergleich zu einer zweistufigen Eindampfung mit Brüdenwäscher soll der Säureeinsatz um ca. 90 Prozent von jährlich 210 Tonnen auf 18 Tonnen reduziert werden. Zudem stellt die dreistufige Wärmekaskade eine Verbesserung der Energieeffizienz im Vergleich zum Stand der Technik dar. Das energieeffiziente Verfahren zur Produktion von Ammoniakwasser sowie die Reduktion des Einsatzes von Chemikalien bei der Gärrestaufbereitung sind auch übertragbar auf andere Anlagentypen. Beispielsweise kann das Verfahren zur Aufbereitung anderer Wirtschaftsdünger, z.B. Gülle eingesetzt werden. Die Technik könnte damit auch in Viehhaltungsbetrieben ohne Biogasanlage eingesetzt werden. Hierbei müsste jedoch die fehlende Wärmequelle bei der Gülleaufbereitung berücksichtigt werden, während Biogasanlagen die Wärme aus Blockheizkraftwerken nutzen können. Grundsätzlich kann die ResGAR-Technologie auf viele Betriebe der gleichen oder anderer Branchen übertragen werden. Branche: Wasser, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen Umweltbereich: Ressourcen Fördernehmer: BIORESTEC GmbH Bundesland: Bayern Laufzeit: seit 2024 Status: Laufend

Selection pour la tolerance et la resistance et etude genetique de la resistance au Septoria nodorum (FRA)

Les attaques de S. nodorum sur le ble peuvent causer des dommages considerables. Pour cette raison, l'obtention de lignees resistantes ou tolerantes est hautement souhaitable. La recherche de nouveaux geniteurs resistants doit continuer. C'est pourquoi le material de notre collection ble sera teste pour sa resistance au S. nodorum. Puisque dans le ble tendre il y a peu de bon geniteurs disponibles, nous avons elargi la recherche de geniteurs resistants au ble sauvage et primitif. Un programme de retrocroisements a commence avec les lignees les plus resistantes pour transferer la resistance du type sauvage dans le ble tendre. (FRA)

Technologieentwicklung zur hochwertigen Reststoffnutzung von Eierschalen als multifunktionales Additiv

Solarenergiebetriebenes Hybridsystem aus Elektrodialyse und Membrandestillation für Bewässerung und Trinkwasserversorgung, Teilvorhaben: Solarbetriebene Elektrodialyse und Konzentrationsmanagementaussichten unter Verwendung von Membrandestillation

WIR! - LAND.VISION; EP Blühhafer: Entwicklung und Implementierung der Blühhafer-Wertschöpfungskette zur Biodiversitätssteigerung in der Landwirtschaft

Kunststoffverarbeitung/ Bauteilherstellung, TP3.6: Forschung und Entwicklung zur Fertigung funktionsgerechter Bauteile aus Bio-SMC/BMC unter der Verwendung von reststoffbasierten biogenen Rohstoffen

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben

Forschungs- und Entwicklungsvorhaben Die Leitstelle Inkorporationsüberwachung des BfS ist auch im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. Sie initiiert Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, entwickelt Analyse-, Mess- und Berechnungsverfahren weiter und optimiert Überwachungskonzepte. In den vergangenen Jahren wurden u. a. Forschungsvorhaben durchgeführt zur Verbesserung des Notfallschutzes, zu Mess- und Analyseverfahren der Inkorporationsüberwachung sowie zu Biokinetik und interner Dosimetrie . Abschlussberichte der Forschungsvorhaben anderer Einrichtungen Im Digitalen Online Repositorium und Informations-System ( DORIS ) des Bundesamtes für Strahlenschutz sind einige Abschlussberichte von Forschungsvorhaben zu finden, die von der Leitstelle fachlich betreut wurden: Biokinetik und Dosimetrie radioaktiv markierter organischer Verbindungen (2004) Beschäftigte, die in Medizin, Forschung und Industrie mit radioaktiv markierten organischen Verbindungen umgehen, müssen unter Umständen auf Inkorporationen radioaktiver Stoffe überwacht werden. In dieser Studie wurden bei diesen Personengruppen entsprechende biokinetische Daten erhoben und daraus die Ausscheidungsfunktionen sowie die zugehörigen Dosiskoeffizienten für die Bestimmung der Körperdosis ermittelt. Ermittlung der Zufuhr von natürlichen Radionukliden der Uranzerfallsreihe (Th-230, Ra -226, Pb -210, Po-210) bei Personen aus der Bevölkerung, in belasteten Gebieten und Wohnungen und an NORM -Arbeitsplätzen durch Ausscheidungsanalyse (2005) In der Strahlenschutzverordnung von 2001 wurde erstmals auch der Schutz des Menschen durch natürliche Radionuklide berücksichtigt. Diese wurde zum 1.1.2019 von der jetzt gültigen Strahlenschutzverordnung ( StrlSchV ) abgelöst. Zur Bestimmung der Belastung durch natürliche Radionuklide wurden Ausscheidungsproben von Personen der Bevölkerung aus Regionen mit erhöhter natürlicher Strahlenbelastung und von Personen, die im Zuge ihrer Arbeit einer erhöhten Belastung durch natürliche Radionuklide ausgesetzt sind, gesammelt und gemessen. Schutz ungeborener Kinder bei beruflicher Strahlenexposition der Mutter (2006) Bei schwangeren Frauen, welche bei ihrer Arbeit Strahlung ausgesetzt werden, muss auch der Schutz der ungeborenen Kinder gewährleistet sein. Das Ziel dieses Vorhabens war die Feststellung der Anzahl der betroffenen schwangeren Arbeitnehmerinnen und der Art der Arbeitsplätze, bei denen spezielle Schutzmaßnahmen einzuleiten sind. Hochexponierte Kinder in Belarus (2006) Nach dem Reaktorunfall von Tschornobyl (Russisch: Tschernobyl) wurden weite Gebiete in Belarus kontaminiert. Der Verzehr lokaler Nahrungsmittel führte zu einer inneren Strahlenexposition der Bevölkerung durch Cäsium-134 und Cäsium-137 . Im Rahmen des Vorhabens wurden Ganzkörpermessungen zur Bestimmung der Körperdosis an Kindern aus kontaminierten Gebieten durchgeführt. Nutzung von Geräten in nuklearmedizinischen Einrichtungen bei radiologischen Notfallsituationen mit hohen bis sehr hohen Körperaktivitäten im Rahmen des REMPAN-Netzwerkes (2012) Die in der Inkorporationsüberwachung üblichen Messeinrichtungen sind für kleine bis mittlere Aktivitäten ausgelegt. Um in radiologischen Notfallsituationen kurzfristig Personen auch auf hohe Körperaktivitäten untersuchen zu können, wurde die Eignung von in der Nuklearmedizin standardmäßig verwendeten Messgeräten, wie z.B. Gamma-Kameras, geprüft. Untersuchung der Eignung von In-situ-Gammaspektrometern für den Nachweis von inkorporierten gammastrahlenden Radionukliden in nuklearen Notfallsituationen (2014) In einigen nuklearen Notfallsituationen müssen unter Umständen bei einer größeren Anzahl von Personen in kurzer Zeit und vor Ort in den Körper aufgenommene radioaktive Stoffe bestimmt werden. Im Rahmen des Vorhabens wurden einige tragbare Strahlungsmessgeräte auf ihre Eignung untersucht und Kalibrierfunktionen aufgenommen. Der Bericht ist auf Anfrage bei der Leitstelle Inkorporationsüberwachung unter LS-inko@bfs.de erhältlich. Eigenforschung auf dem Gebiet der Inkorporationsüberwachung Das Bundesamt für Strahlenschutz hat in den letzten Jahren auch einige Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Inkorporationsüberwachung selbst durchgeführt. Dazu kann es sich seiner zwei eigenen Inkorporationsmessstellen sowie der Expertise auf dem Gebiet der Biokinetik radioaktiver Stoffe bedienen. Entwicklung eines Verfahrens zur Ausscheidungsanalytik von Cm -244 und Cf-252 Die Aktivität der Radionuklide Cm -244 und Cf-252 kann in den Ausscheidungen nur ungenau gemessen werden, weil kein völlig passendes anderes Radionuklid zur Verfügung steht, mit dem die Verluste während der chemischen Analyse bestimmt werden können. In diesem Vorhaben wurde geprüft, ob das Americium-Isotop Am-243 für diese Aufgabe geeignet ist. Ergebnis der Forschungsarbeit war, dass die Aktivität von Cm -244 und Cf-252 damit nur um wenige Prozent unterschätzt wird. Möglichkeiten der In-vivo-Messung des Neutronenemitters Cf-252 Neutronenstrahlung kann in Ganzkörperzählern gemessen werden, weil die Neutronen im Körper abgebremst und dann von Wasserstoff eingefangen werden, der im Körper vorhanden ist. Dabei entsteht Gammastrahlung, die von den Messgeräten in Ganzkörperzählern detektiert werden kann. In diesem Forschungsvorhaben wurde bestimmt, welche Faktoren das Ergebnis dieser Messung beeinflussen und wie der Messeffekt verstärkt werden kann. Untersuchung der Körperaktivitäten von Cs -137 bei Jäger*innen und ihren Angehörigen Cäsium-137 ist seit dem Unfall von Chornobyl (Russisch: Tschernobyl) in manchen Teilen Deutschlands in der Umwelt vorhanden. Da angenommen wurde, dass Jäger*innen mehr Wildfleisch und Pilze essen und darüber auch mehr Cäsium-137 aufnehmen als die Allgemeinbevölkerung, wurde die Körperaktivität dieses Radionuklids bei ihnen überprüft. Dafür wurden Messungen auf dieses Radionuklid an 58 Jäger*innen und ihren Angehörigen durchgeführt. Die gemessenen Personen besaßen signifikant größere Körperaktivitäten als die durchschnittliche Bevölkerung. Der Verzehr von Pilzen trug wesentlich mehr zur Körperaktivität bei als der von Wildfleisch. Stand: 21.10.2026

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