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Found 27 results.

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Der Einfluss von Ammoniak und Ozon auf die Stresssensitivitaet von Waldbaeumen

In dem vorliegenden Projekt soll der Einfluss einer Belastung mit Ammoniak und Ozon (einzeln und in Kombination) auf Fagus sylvatica L und Pinus sylvestris L untersucht werden. Die Baeume werden sowohl in Klimakammern unter definierten Bedingungen als auch zu verschiedenen Jahreszeiten in Open-top-chambers den Schadstoffen ausgesetzt. Die Belastung mit unterschiedlichen Ammoniakkonzentrationen erlaubt Aussagen ueber die Dosisabhaengigkeit der Wirkung und gibt Hilfestellungen fuer die Festlegung von Grenzwerten. Einen Schwerpunkt der Arbeit stellen Untersuchungen zur durch die Schadstoffe veraenderten Resistenz der Pflanzen gegenueber anderen Stressoren dar. Waehrend der Belastung werden Wachstumsparameter dokumentiert und Gaswechselmessungen durchgefuehrt. Zur Erklaerung der makroskopisch sichtbaren Effekte dienen umfangreiche physiologische und biochemische Untersuchungen.

Untersuchung der genetischen Differenzierung von Buchen (Fagus sylvatica L.) in Rheinland-Pfalz

Mit dem Ziel, mittels Einblick in die genetischen Strukturen der rheinland-pfaelzischen Buchenpopulationen Entscheidungshilfen fuer die Art und den Umfang beabsichtigter Erhaltungsmassnahmen zu gewinnen, wurde 1991 im Rahmen des Programms 'Erhaltung forstlicher Genressourcen in der Bundesrepublik Deutschland' erstmals eine genetische Inventur fuer diese Baumart konzipiert und nachfolgend durchgefuehrt. Aus den Buchenhauptvorkommen von Rheinland-Pfalz waren hierzu landesweit 25 Bestaende nach den Kriterien (1) Mindestgroesse rund 10 ha und mehr, (2) Bestandesalter rund 100 Jahre und aelter, (3) vorrangig nach dem Forstsaatgutgesetz (FSaatG) zugelassene Bestaende sowie (4) vorrangig Staatswald ausgewaehlt worden. Nach bestandesspezifischen Rastermustern wurden je Untersuchungsbestand 200 Einzelbaeume der sozialen Klassen mitherrschend, herrschend und vorherrschend ausgewaehlt und von diesen einzelbaumweise Blattruheknospen als Untersuchungsmaterial geworben; zudem wurden unter diesen Baeumen, soweit vorhanden, Bucheckern gesammelt. An Hand von 11 verschiedenen Isoenzymgenmarkern sowie z.T. mit molekulargenetischen (DNA-)Methoden wurden die Altbaeume und Samen genetisch charakterisiert. Begleitend wurde eine phaenologische Untersuchung zum Blattaustrieb an den Bestandesnachkommen (ein- und zweijaehrige Saemlinge) durchgefuehrt. Auf der Grundlage dieser genetischen Untersuchungen lassen sich die Bestaende gruppieren in (I) Bestaende, repraesentativ fuer das Land Rheinland-Pfalz, (II) Bestaende, repraesentativ fuer bestimmte rheinland-pfaelzische Wuchsgebiete und (III) Bestaende mit genetischen Besonderheiten, naemlich (a) die Hochlagen betreffend mit geringer genetischer Strukturierung als Ausdruck einer offensichtlichen Angepasstheit an diese marginale Lagen sowie (b) das Vorhandensein einer ueberdurchschnittlichen Anzahl an seltenen Allelen, angesehen als latentes Potential der Anpassungsfaehigkeit bei sich aendernden Umweltbedingungen. Als Ergebnis dieser Untersuchung - mit Pilotprojektcharakter auch fuer andere Baumarten - wurden 12 dieser Bestaende zur Sicherung der Genressourcen der heimischen Buchenvorkommen ausgewaehlt (6 Bestaende im kollinen, in Rheinland-Pfalz vorherrschendem Hoehenstufenbereich und jeweils 3 im submontanen bzw. im montanen Bereich) und als 'Generhaltungsbestaende' vom rheinland-pfaelzischen Ministerium fuer Umwelt und Forsten durch Festlegung der spezifischen Auflagen die weitere forstliche Behandlung betreffend ausgewiesen.

Limiting Factors of Saproxylic Insects: Habitat Relationships of an Endangered Ecological Group

Dead and decaying wood is one major component of European forests that has been nearly eradicated by silvicultural practices, although it provides habitat for a wide variety of species. Among these, saproxylic insects form the largest group. They do not only suffer from the destruction of their habitat, but also from the effects of isolation. In our project, we quantify the effects of the amount, quality, and spatial configuration of dead wood on species richness, diversity, and abundance of saproxylic Diptera and Coleoptera using eclectors and trunk window-traps. Our study is carried out in the Sihlwald (Kt. Zuerich, Switzerland), a forest in transition from amanged to natural state, which has recently become a reserve. The results are interpreted on the basis of habitat relationship models. These approaches have strong predictive power on forest management and conservation planning. Leading Questions: 1. Is species-specific abundance of saproxylic insects a function of the amount of dead wood of a certain quality? 2. Is there a relationship between the connectedness of dead wood and the abundance of saproxylic insects? 3. Does the fauna associated with branches of beech (Fagus sylvatica) contribute significantly to the overall species richness and diversity ?

Wirkung von waldbaulichen Massnahmen auf die genetische Struktur von Waldoekosystemen

Erarbeitung erster Grundlagen fuer die Bewertung und Vorhersage der Folgen verschiedener waldbaulicher Pflegeverfahren auf die genetische Struktur von Kiefern-, Fichten-, Buchen- und Eichenbestaenden unterschiedlichen Alters. Erhebung morphologischer, waldwachstumskundlicher, qualitativer und genetischer Merkmale; Simulation waldbaulicher Pflege- und Durchforstungsvarianten; Vergleich der genetischen Strukturen des Ausgangsbestandes mit den nach Simulation verbleibenden Bestaenden.

Chitosan as a wood preservative, the wood technology aspect

The natural durability of pine, spruce, beech and birch is low to medium. To use these species outdoors, a modification of the wood needs to be applied. Up to now, copper, chromium, and arsenic (CCA), and other copper-containing agents have been used for impregnation of wood. These preservatives have a good antifungal effect, but are under environmental discussion. This PhD study focuses on applying chitosan (a derivate from shellfish shell, squid pens ++) as an antifungal agent in pine (Pinus sylvestris), spruce (Picea abies), beech (Fagus sylvatica) and birch (Betula verrucosa/pubescens). Chitosan is an environmentally friendly natural polymer that is nowadays used for different purposes (weight reducing agent, waste water purification, absorbent for heavy metal removal and in medicine. The parameters that will be investigated in this PhD study are: 1. The ability of penetration of chitosan with different chain lengths and different degrees of acetylation in wood. 2. The fixation-process of chitosan to wood, which cross linking agents between chitosan and wood, should be used to prevent leaching. 3. Measuring of the changes in the physical/mechanical properties of wood after impregnation with chitosan. 4. The fire retardant ability. 5. To refine the use of chitosan treated wood in combination with other procedures.

Spannungen im Buchenholz - Ursachen und Auswirkungen

Die Buche ist eine Baumart mit vielen guenstigen und wertvollen Eigenschaften fuer das Oekosystem Wald. Ein Problem bei der Vermarktung von Buchenholz stellen die oft auftretenden Spannungen im Holz dar. Fragestellungen: Lassen sich standortlich-waldbauliche Ursachen fuer das Auftreten von Spannungen im Buchenholz finden und wie kann das Auftreten von Spannungen zB durch waldbauliche Massnahmen verhindert werden? Anhand welcher Merkmale koennen Spannungen im Holz bereits am stehenden Baum erkannt werden? Weist spannungsreiches Holz geaenderte Holzstrukturen auf? Welche Bearbeitungsmethoden koennen die inneren Spannungen in ihren Auswirkungen reduzieren? Hypothesen: Durch die Ausbildung einer gleichmaessigen Krone kann das Auftreten von Spannungen im Holzkoerper reduziert werden. In kurzschaeftigen Buchen treten geringere Spannungen auf, als in langschaeftigen.

Einfluss von Trockenstress auf die Photosyntheseaktivitaet verschiedener Oekotypen der Buche (Fagus sylvatica)

Ziel des Vorhabens ist es, an Buchen im Conventwald, die Trockenstress ausgesetzt werden, die Photosynthesekapazitaet und deren Stoerung im Zuge der Vegetationsperiode zu erfassen. Dies erfolgt parallel zu anderen Arbeitsgruppen, die den N-Stoffwechsel der Buche und den N-Haushalt sowie die mikrobielle N-Umsetzung im Boden untersuchen. Hierbei werden Photosynthese-relevante, physiologische Parameter vergleichend erfasst, um ein moeglichst vollstaendiges Bild ueber die Stressempfindlichkeit verschiedener Oekotypen der Buche zu erhalten. Botanik II, Karlsruhe wird speziell Nettophotosynthese, Atmung, Transpiration, stomataere Leitfaehigkeit, 'water use efficiency' (WUE), bestimmen. Soweit erforderlich, werden die Chlorophyllfluoreszenzparameter (Fv/Fm, Fv/Fo), und insbesondere die Gehalte an Chlorophyllen bei Sonnen- und Schattenblaettern untersucht. Damit sollen die fuer die Pflanze lebenswichtigen Funktionen der Photosynthese, Atmung und Wasserabgabe bestimmt werden. Neben natuerlicher Variation (Tages- und Jahresgaenge) soll die Stressanpassung der Buchen definiert werden, um Empfehlungen fuer den Anbau bestimmter Buchenoekotypen unter den sich aendernden Umweltbedingungen zu erarbeiten.

Sonderforschungsbereich (SFB) 433: Buchendominierte Laubwälder unter dem Einfluß von Klima und Bewirtschaftung

Klima und Witterung als Einflussfaktoren auf Laubwaelder. Retrospektive und aktuelle Analysen. Ziel dieses Teilprojektes ist es , die Wirkungen von Klimafaktoren, ibs. der Luft- und der Bodentemperatur, der Wasserverfügbarkeit sowie weiterer mit dem Auflichtungsgrad des Bestande variirender Faktoren, wie z.B. der Lichtintensität, auf zentrale Prozesse des pflanzlichen Mineralstoffhaushaltes von Bäumen in Laubwäldern zu klären. Die Aufnahme, Verteilung und Speicherung von N und anderen Mafroelementen, ihre Bedeutung für die Entwicklung und Konkurrenz der Arten Fagus sylvatica, Quercus spec., Fraxinus excelsior, Acer spec. und Arten des Unterwuchses sollen verstanden werden. Die zentrale Arbeitshypothese lautet: Klima und Bewirtschaftung beeinflussen die Mineralstoffernährung direkt über die Verfügbarkeit von Nährstoffen im Boden und indirekt über Einflüsse auf das Wachstum.

Sonderforschungsbereich (SFB) 607: Wachstum oder Parasitenabwehr? Wettbewerb um Ressourcen in Nutzpflanzen aus Land- und Forstwirtschaft, B4: Kronenkonkurrenz von Buchen- und Fichtenbaeumen eines 40-60-jaehrigen Mischestandes unter standoertlichem und experimentell veraendertem O3-Regimes

Im Versuchsbestand der Forstwissenschaftlichen Fakultaet der LMU im Kranzberger Forst bei Freising wird das Konkurrenzverhalten 60-jaehriger Buchen und 40-jaehriger Fichten im Kronenraum untersucht. Konkurrenzverhalten wird analysiert als Aspekt der Stoffallokation hinsichtlich der Effizienzen der Raumbesetzung (Ressourceninvestition pro Volumeneinheit auf Ast- und Kronenebene), der Ressourcenaufnahme (Stoffgewinn pro Ressourceninvestition) und der Unterhaltskosten (Transpiration, Atmung pro Stoffgewinn). Aufgrund der primaeren Interaktion mit der Blattphysiologie und hieraus resultierender Auswirkungen auf die gesamte Pflanze stellt Ozon - zusammen mit der Lichtverteilung im Bestand - einen treibenden Faktor der Stoffallokation und -regulation auf Kronen- und Baumebene dar. In Teilen des Bestandskronenraumes wird daher die herrschende O3-Konzentration mittels 'free-air' Begasung (d.h. ohne Verwendung von Kuevetten) im taeglichen und saisonalen Verlauf um den Faktor 2 erhoeht (maximal auf ca. 150 ppb O3; O3-Begasung und Monitoring durch Partnergruppe Fabian). Die Hypothese wird geprueft, dass die Buche auf das erhoehte O3-Regime in ihrem Konkurrenzverhalten empfindlicher reagiert als die hinsichtlich des Ressourcenumsatzes konservativere Fichte. Aus den O3-begasten und unbeeinflussten Bestandsbereichen wurden jeweils 5 Buchen und Fichten (insgesamt 20 Individuen), in jedem dieser Baeume je ein Sonnen- und Schattenast ausgewaehlt (40 'Intensivaeste'), wodurch die kroneninternen Extrema struktureller und physiologischer Differenzierung erfasst sind. Die Aste sind in je 2 distale und proximale Quadranten unterteilt. Je Quadrant werden Phaenologle und Allometrie sowie begleitend Blaugaswechsel (Photosynthese, Transpiration, stom. Leitfaehigkeit, Chlorophyllfluoreszenz), Lichtgenuss und die Licht-/CO2-Abhaengigkeitsfunktionen der Photosynthese nicht-destruktiv erfasst. An den proximalen Hauptachsen werden Xylemfluss und Atmung (sowie Radialzuwachs durch Partnergruppe Pretzsch) verfolgt. Aus den Gaswechsel- und Strukturdaten werden mit Modellen Netto-C-Gewinne, Atmung und Wasserverbrauch der Aeste bestimmt, mit den kronenallometrischen und -klimatischen Erfassungen auf Kronenebene hochgerechnet und in Bezug gesetzt mit Xylemfluss-, Atmungs- und Zuwachsmessungen in den 20 Baumstaemmen. Somit werden C-Bilanz und Wasserverbrauch auf Baumebene ermittelt. Darueberhinaus untersucht die Arbeitsgruppe Schopf an unterschiedlich behandeltem Blattmaterial die Frasspraeferenz phytophager Insekten. Die Erfassungen erlauben - zusammen mit den Analysen von Inhaltsstoffen sowie des Feinwurzelumsatzes (jeweils durch weitere Partnergruppen, s.u.) - die Diagnose erfolgter Allokationsmuster und bilden die Basis zur Beurteilung der oben genannten Effizienzen des Konkurrenzverhaltens. Die Effizienzen werden in Bezug gesetzt zu denen der Phytotron-Bu/Fi-Mischpflanzen mit jungen Holzpflanzen (SFB 607/TP5) und Gruenlandsysteme und fliessen in die Modellierungskonzepte . . . (g

Wasseraufnahme und hydraulische Eigenschaften von Wurzeln verschiedener heimischer Baumarten

Fragestellungen: 1) Unterscheidet sich die hydraulische Leitfaehigkeit der Wurzeln heimischer Baumarten (ua Buche, Traubeneiche, Haengebirke)? 2) Welche Beitraege liefern oberflaechennahe und tiefstreichende Wurzeln eines Baumes zur Wasseraufnahme? 3) Welchen Einfluss haben Subinisierungsgrad der Feinwurzeln und die relative Wurzelspitzen- und Mykorrhizenhaeufigkeit auf die Wurzelleitfaehigkeit? 4) Wie veraendert sich die Wasseraufnahme einer Wurzel bei Austrocknung des Bodens?

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