API src

Found 2 results.

Hangneigung

Die Hangneigung entspricht dem sogenannten Hangneigungswinkel und ist die Neigung der Geländeoberfläche gegenüber der Horizontalen entlang einer Falllinie, also der jeweils maximale Neigungswinkel des Geländes. Für die Berechnung der Hangneigung dient das digitale Geländemodell (DGM) mit einer Bodenauflösung von 2x2 m. Auf der Grundlage dieser Rasterdaten erfolgte die Berechnung der Hangneigung für jede Rasterfläche anhand des absoluten Höhenunterschieds zu ihren Nachbarzellen. Angegeben wird jeweils der maximale Wert innerhalb der Rasterzelle. Üblicherweise wird die Hangneigung in Grad angegeben, lediglich in den Bereichen der Landwirtschaft, des Straßenbaus und des Bauwesens erfolgt die Angabe in Prozent (45 ° entspricht 100 %). Der Datensatz wird als Kartenebene Hangneigung im WMS Höheninformationen Sachsen (https://geodienste.sachsen.de/wms_geosn_hoehe/guest?) als klassifizierter Rasterdatensatz dargestellt. Dabei werden die acht definierten Hangneigungsklassen anhand verschiedener Farben dargestellt. Die farblichen Abstufungen von grün zu rot entsprechen dem Übergang von ebenem Gelände in steiles Gelände. Die Sachdatenabfrage liefert die Hangneigung des Pixels sowohl in Grad als auch in Prozent.

Ueberpruefung und Korrektur der Hoehendaten des DHM 'MONA' fuer hydrologische Anwendungen

Ziel des Projektes ist die Erstellung eines digitalen Gelaendehoehenmodelles, das fuer hydrologische Untersuchungen fuer das gesamte Gewaessernetz von Oesterreich verwendet werden kann. Das Projektgebiet umfasst somit nicht nur das Staatsgebiet von Oesterreich sondern auch die nach Oesterreich entwaessernden Einzugsgebiete, das sind die Donau in ihrem Oberlauf (Bayern), der oberste Lauf des Rheins, der gesamte Inn (Schweiz und Deutschland) sowie die March. Als Basis dient das digitale Gelaendemodell 'MONA'. Im Zuge der Arbeiten wurden fuer das gesamte Modell die 'potentiellen Flusslaeufe' (Mindesteinzugsgebietsflaeche) und die zugehoerigen Einzugsgebiete automatisch ermittelt und mit topographischen Karten verglichen. Korrekturen waren vor allem im Wiener Becken, aber auch an zahlreichen anderen Stellen noetig. Insgesamt wurden ca. 230 Korrekturen angebracht. Als Ergebnisse steht ein Datensatz zur Verfuegung, der keine Mulden mehr aufweist und dessen Topographie die mittelgrossen Einzugsgebiete (ab ca. 20 km2) im Rahmen der Rasterweite von 250 m korrekt wiedergibt. (W. Rieger).

1