Auch Wohnungseigentümergemeinschaften befassen sich mit Investitionen in Energieeffizienz und Barrierefreiheit. Es liegt auf der Hand, dass sie hier - noch mehr als bei der reinen Instandhaltung - eine große Herausforderung hinsichtlich der Entscheidungsfindung, Beschlussfassung und Maßnahmenfinanzierung zu bewältigen haben. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden anhand von Fallstudien Investitionsprozesse von Wohnungseigentümergemeinschaften analysiert. Ziel: Aus den Ergebnissen soll abgeleitet werden, - welche typischen Strukturen und Merkmale erfolgreich durchgeführte und gescheiterte Sanierungsprojekte von Wohnungseigentümergemeinschaften haben, - ob und welche Hemmnisse vorliegen und welche Möglichkeiten es gibt, vor diesem Hintergrund Investitionen im Bereich energetischer und altersgerechter Sanierung für Wohnungseigentümergemeinschaften zu erleichtern und zu beschleunigen, - welche Bedeutung Verwalter bei diesen Investitionsprozessen haben, wie sie ihre Rolle ausfüllen und welchen Qualifizierungsbedarf es gegebenenfalls gibt.
Zu Beginn des Projekts werden Referenz-Modelle entwickelt die die Grundlage für die vergleichende Gegenüberstellung der entwickelten Lösungsansätze für die Modellierung und Prognose der vertikalen Netzlast darstellen. Die Bewertung des Betriebs in den Netzebenen erfolgt durch das DLR. Die realen Ausgangsdaten werden unter Berücksichtigung der Unsicherheitsbewertung und -propagation in die Zustandsbewertung des Netzes einbezogen. Die Arbeiten liegen hauptsächlich in der Modellierung und Simulation zur Vorhersage von Engpässen in vorgelagerten Netzen (110 kV). Dabei wird untersucht, welche Auswirkungen die EE-Einspeisung im gesamten Netzgebiet auf die VNL-Prognose haben könnten. In einer Fallstudie, basierend auf einem Ausschnitt eines realen Netzgebiets soll die verbesserte Methodik zur Engpassprognose demonstriert werden. Weiterhin werden meteorologischen Daten aufgearbeitet, die Ergebnisse aus den Simulationen als auch Anpassungen der Methodik bearbeitet und für die Verwendung in der VNL Prognose analysiert. Es soll ein Monitoringsystem zur VNL-Prognose in sich ändernden Wetterlagen entwickelt werden. Dazu werden noch weiter zu entwickelnde, kamerabasierte Methoden mit dem Einsatz von Satellitenbild-gestützten Verfahren mit herkömmlichen Prognosen (basierend auf Wettermodellen) verglichen. Der Vergleich fokussiert dabei die anfänglich als für den Redispatch relevant identifizierten Wettersituationen. Für die Bewertung des technischen und ökonomischen Nutzens der neuen Prognosen werden geeignete Metriken definiert.
Ziel der Studie ist die Ermittlung der Expositions-Wirkungs-Beziehung zwischen Innenraumbelastungen an Radon und dem Auftreten des Lungenkarzinoms unter Beruecksichtigung des Rauchens und beruflicher Karzinogene. Dazu werden im Rahmen einer Fall-Kontroll-Studie in einem Zeitraum von vier Jahren mehr als 3000 Lungenkrebsfaelle und 3000 nach Alter und Geschlecht gematchten Kontrollpersonen in drei Studienregionen (Ostbayern, Saarland/NRW, Thueringen (Sachsen)) auf ihre Exposition befragt und durch Messung mittels Kernspurdosimetern in allen in den letzten 35 Jahren bewohnten Wohnungen ihre Exposition ermittelt.
Zielsetzung: Hauptziel des Projektes GreenLane ist es, ein Modell einer virtuellen Supply Chain Holz weiterzuentwickeln, das für verschiedene Klimawandelszenarien die Wert- bzw. Qualitätsentwicklung von Holzsortimenten aufgrund der prognostizierten Witterung bestimmen kann und das Testen unterschiedlicher Ernte- und Transportentscheidungen ermöglicht. Der Fokus der Studie liegt auf der Implementierung witterungsbasierter Modelle für Holzqualität und Holzverfügbarkeit und dem Vergleich dreier europäischer Fallstudien unter kontinentalen, subarktischen und ozeanischen Bedingungen. Ein Hauptaugenmerk des Projektes liegt auf der Identifizierung und Quantifizierung der Auswirkungen von Logistikentscheidungen, die die prognostizierte Wertentwicklung der zu transportierenden Holzsortimente berücksichtigen, hinsichtlich Holzqualität, Versorgungssicherheit und Logistikkosten. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Im Projekt GreenLane werden erstmalig die Auswirkungen der Dauer der Lieferzeit auf die Holzqualität im Speziellem und auf die Resilienz des Versorgungsnetzwerkes Holz im Allgemeinen anhand innovativer quantitativer Methoden untersucht. Mithilfe empirischer Modelle zur Bestimmung der Entwicklung der Holzqualität von im Wald gelagertem Sortimenten basierend auf regionale Wetterprognosen werden in einem Simulationsmodell der Lieferkette die wesentlichen Performanceindikatoren der Supply Chain Holz erstmalig evaluiert. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur Ableitung von Strategien und Maßnahmen zur Erhöhung der Wertschöpfung in der Forstwirtschaft geleistet.
Schutzgebiete tragen in unterschiedlichem Ausmaß zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei. Daher ist eine Bewertung nach der Evaluationsmethode des High Conservation Value (HCV) sinnvoll. Diese Methode berücksichtigt am Rande auch die Rolle des Parkmanagements, sei dieses klassisch nach dem ausschließenden Yellowstone-Prinzip oder modern und damit partizipativ. Basierend auf dem Modell der sozial-ökologischen Systeme wird in dieser Studie betrachtet, wie sich die unterschiedlichen Ansätze des Parkmanagements auswirken, wobei das weltweit bekannte Serengeti-Mara-Ökosystem als Fallstudie dient. Die involvierten Schutzgebiete haben eine lange Geschichte mit wechselnden Abgrenzungen, Naturschutzregimes, Landnutzungs- und Tourismuspolitiken sowie wiederkehrende sozio-politische Konflikte. Insbesondere der steigende Bevölkerungsdruck durch die Anrainer infolge hoher Geburtenraten und Binnenmigration sowie der damit einhergehende sich beschleunigende Landnutzungswandel werfen ernste Fragen bezüglich der langfristigen Resilienz des Ökosystems auf.
This paper investigates synergies and challenges for companies to use information collected to meet their environmental regulatory obligations for the purposes of reporting under the new European Sustainability Reporting Standards (ESRS). It presents the results of two cases studies from the German manufacturing industry. The case studies find that processes in place and data collected because of existing legal requirements can in part be leveraged for sustainability reporting. Environmental management systems and former sustainability reports also facilitate data collection for ESRS reporting. However, the extent to which information can be used is topic-dependent. In the case studies gaps remain, for example, regarding biodiversity and microplastics and value chain information. Veröffentlicht in Texte | 166/2024.
Deviant behaviour on various levels of the food supply chain may cause food risks. It entails irregular technological procedures which cause (increased probabilities of) adverse outcomes for buyers and consumers. Besides technological hazards and hitherto unknown health threats, moral hazard and malpractice in food businesses represent an additional source of risk which can be termed 'behavioural food risk'. From a regulatory perspective, adverse outcomes associated with deviance represent negative externalities that are caused by the breaking of rules designed to prevent them. From a rational choice perspective, the probability of malpractice increases with the benefits for its authors. It decreases with the probability of detection and resulting losses. It also decreases with bonds to social norms that protect producers from yielding to economic temptations. The design of mechanisms that reduce behavioural risks and prevent malpractice requires an understanding of why food businesses obey or do not obey the rules. This project aims to contribute to a better understanding of malpractice on the restaurant/retail level through comparative case studies and statistical analyses of food inspection and survey data. Accounting for the complexity of economic behaviour, we will not only look at economic incentives but consider all relevant behavioural determinants, including social context factors.
Seit 1989 haben die Reformen in Ost-Europa die staatlichen Forstorganisationen stark verändert. Obwohl es einen hohen Reformanspruch gab, ist die Frage offen, wie viel von den wissenschaftlichen Lösungen in die Reformkonzepte und deren Umsetzung einfließen konnte. Auf der Grundlage des 3 Ebenen Modells für die Evaluierung staatlicher Forstorganisationen und des "Research-Integration-Utilization" Modells über Wissenstransfer formulieren wir zur Beantwortung dieser Forschungsfrage zwei Haupthypothesen: (i) die Reformkonzepte und deren Implementation setzten nur ausgewählte wissenschaftliche Teilinformationen in den eingesetzten Lösungen um; (ii) die Auswahl aus den wissenschaftlichen Vorschlägen wird von Reformakteuren bestimmt, die ihren Interessen folgen und mit ihren Machtmitteln im politischen Prozess nur bestimmte Reformlösungen unterstützen; (iii) die Akteure entwickeln Reformlösungen, indem sie wissenschaftliche Informationen mit ihrem Vorwissen und ihren Erfahrungen verschmelzen. Als Fallstudien werden die fünf Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens ausgewählt. Sie sind besonders gut geeignet, weil sie eine große Vielfalt an weit entwickelten Reformmodellen aufweisen, dort nationale und internationale Akteure aktiv waren und wir über einen sehr guten Feldzugang verfügen. Der Zugang wird durch fünf eingebundene nationale Wissenschaftler aus den jeweiligen Nachfolgestaaten gesichert. Ein quantitativer Ansatz, der sich auf spezifische Kriterien und Indikatoren stützt, wird für die Evaluation der Reformkonzepte und deren Implementation verwendet. Qualitative Interviews und Dokumentenanalyse dienen der Untersuchung der Reformakteure, mit Fokus auf deren Interessen, Vorwissen und Machtmittel. Die Hauptforscherin mit eigener Stelle kann ihre umfangreichen Erfahrungen mit der Analyse der Forstpolitik und der forstlichen Organisationen im ehemaligen Jugoslawien und Ost-Europa sowie ihre eigenen theoretischen Beiträge zu dem 3 Ebenen Modell und dem RIU Modell einbringen. Diese fortgeschrittenen Forschungskompetenzen sind notwendige Erfolgsbedingungen, um die Hypothesen durch belastbare empirische Evidenz zu testen. Die Projektergebnisse sollen zum einen die wissenschaftsbasierte Politikberatung zur Reform der staatlichen Forstorganisationen verbessern. Zum anderen wird der Wissenstransfer über die Verbindung wissenschaftlicher Informationen mit den jeweiligen Akteuren, deren Interessen, Vorwissen und deren Machtmitteln erklärt und damit ein Beitrag zur Weiterentwicklung des „embeded“ Models für Wissenstransfer geleistet.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 2779 |
| Europa | 26 |
| Global | 9 |
| Kommune | 11 |
| Land | 90 |
| Schutzgebiete | 2 |
| Weitere | 11 |
| Wirtschaft | 11 |
| Wissenschaft | 1235 |
| Zivilgesellschaft | 64 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 375 |
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 2491 |
| Taxon | 1 |
| Text | 266 |
| unbekannt | 160 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 291 |
| Offen | 2524 |
| Unbekannt | 479 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 2174 |
| Englisch | 1504 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 82 |
| Bild | 25 |
| Datei | 6 |
| Dokument | 205 |
| Keine | 1952 |
| Multimedia | 1 |
| Webseite | 1137 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 1967 |
| Lebewesen und Lebensräume | 2863 |
| Luft | 1819 |
| Mensch und Umwelt | 3294 |
| Wasser | 1765 |
| Weitere | 3253 |