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Demonstration eines neuen umweltschonenden Fassadenreinigungsverfahrens

Modellhafte Erfassung von Umweltschaeden an den Aussenfassaden des Doms zu Aachen

Beseitigung von Umweltschaeden an der Aussenfassade des Alten Schlosses in Sayda

Modellhafte Beseitigung von Umweltschaeden am Aussenputz der Pfarrkirche in Hundshuebel

Stadtkirche Eibenstock, Modellvorhaben zur Beseitigung von Umweltschaeden an Putz

Sanierung d. Westfassade der Klosterkirche Schulpforta

Beseitigung der Umweltschaeden an der Aussenfassade des Turms der Kirche in Greppin

Dom/Halle, Verhinderung des umweltbedingten Steinzerfalls an der Suedfassade (Ergaenzung der Beschluesse des Kuratoriums vom 23.09.91)

Entwicklung eines energetisch und lüftungstechnisch optimierten Außenwandsystems für den Geschoß-Wohnungsbau

Für den Gebäudebereich ist es erklärtes Entwicklungsziel, den Einsatz von Komponenten und Systemen zur Heizwärmeeinsparung in der Baupraxis zu beschleunigen. Besonders hinsichtlich der in Planung befindlichen Energiesparverordnung 2000 wird der optimierte Einsatz dieser Systeme unumgänglich. Die Forderung nach 20 prozentiger Verringerung des Heizwärmebedarfs gegenüber dem Standard der Wärmeschutzverordnung 95 kann für den Geschoßwohnungsbau durch Beseitigung von Schwachstellen im Bereich Wanddurchbrüche und Fensteranschlüsse in Kombination mit kontrollierter Lüftung erreicht werden. Bei dem zu erwartenden hohen Verbreitungsgrad der innovativen Entwicklung des Vorhabens ist demnach ein maßgeblicher Beitrag zur Minderung des CO2-Ausstoßes im Raumheizungs- und Lüftungsbereich gegeben. Durch den Einsatz eines neu entwickelten dampfdiffusionsoffenen Wärmedämmverbundsystems (LOBAPOOR) soll das Austrocknen der Rohbauwand beschleunigt werden und damit ebenfalls ein erheblicher Beitrag zur Heizenergie-Einsparung geleistet werden. In Zusammenarbeit mit vier Firmen aus den Bereichen Mauerwerksbau, Wärmedämmverbundsysteme, Fensterbau, Lüftungstechnik soll eine energetisch und lüftungstechnisch optimierte Fassade entwickelt werden. Dabei ist ein iteratives Vorgehen geplant: Durch Messungen unter realen Bedingungen (PASSYS-Testzellen) sollen Schwachstellen identifiziert und durch Konstruktionsänderungen in enger Zusammenarbeit mit den Herstellerfirmen Verbesserungen erzielt werden. Anschließend soll die optimale Position des Außenwand-Luftdurchlasses durch Variation der Versuchsparameter bestimmt werden. Bauteiländerungen zur Vermeidung von Wärmebrücken können aus ökonomischer Sicht oft nur dann durchgeführt werden, wenn die Produktmehrkosten durch Einsparungen bei der Montage kompensiert werden. Dies soll im Projekt durch Konstruktion von Montagehilfen und optimierten Anschlußdetails erreicht werden. Die fertigungstechnischen Details werden hierbei von den beteiligten Firmen eingebracht, der wärmetechnische Teil wird vom Bewilligungsempfänger beigetragen. Durch die bestehende Gewerkekooperation kann eine Abstimmung der Firmen untereinander erfolgen, die Koordination erfolgt durch den Bewilligungsempfänger.

Aktive Fassade

Die aktive Fassade besteht aus 20 Dreiecksprismen (Al), die drehbar gelagert sind, ergibt eine Gesamtflaeche von 2 x 2 m2. Diese Fassade ist in der Front einer Messzelle montiert, die zum einen Teil als Simulation eines Wohnraumes dient, und zum andern Teil fuer die Daten- und Leistungserfassung notwendig ist. Vor der Fassade befindet sich ein doppelt verglastes Fenster (guter k-Wert, trotz hoher Durchlaessigkeit). Diese Dreieckslamellen weisen drei verschiedene Oberflaechen auf (schwarz, Spiegel, Zebra) somit kann der Absorptionsfaktor durch drehen der Lamellen variiert werden. Durch ein Lueftungs- und Klappensystem kann die warme Luft ins Gebaeudeinnere oder nach aussen geleitet werden, z.B. Sommer: auf Spiegel und Lueftung nach aussen; Winter: auf schwarz und Lueftung nach innen - Variation des k-Wertes -. Zur Anlage gehoert eine 2. Messzelle, die zum Ausmessen herkoemmlicher Fassadenelementen benutzt wird. Die gesammelten Daten werden ausgewertet, und bilden das Fundament eines komplexen Rechenmodells, das aufgestellt wird.

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