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Qualifikation von Photovoltaik-Fassaden

Das Verbundvorhaben soll die Voraussetzungen fuer die zuverlaessige und wirtschaftliche Durchfuehrung zukuenftiger fassadenintegrierter PV-Anlagen schaffen. Es werden die durch Teilabschattung auftretenden Stoerungen und Gefaehrdungen ermittelt, um daraus Anforderungen fuer den Gebaeudebereich sowie Richtlinie fuer den Schutz von PV-Fassadenelementen abzuleiten. Fuer die Installation von Fassadenmodulen wird eine Broschuere (Handbuch) unter Einbeziehung der Berufsgenossenschaft erarbeitet. Im Hinblick auf die o.g. Multifunktionalitaet der Fassade sollen bautechnische, elektrische und sicherheitstechnische Pruefungen auf der Grundlage von bestehenden Richtlinien oder zu erarbeitenden Pruefprozeduren durchgefuehrt und beschrieben werden. Fuer den Aufbau eines Systems zur Betriebsdatenerfassung und Diagnose werden Empfehlungen erarbeitet. Die Erfahrungen aus den beschriebenen Einzelaktivitaeten sollen in die fortzufuehrende Normenarbeit einfliessen.

Untersuchungen von Fassadenelementen mit veraenderbaren Waermeleit- und Speichereigenschaften und Solarabsorbereigenschaften

Die Untersuchungen von Energiesparhaeusern in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass von allen energiesparenden Baumassnahmen die Waermedaemmung und die passive Solarenergienutzung zu den effizientesten Moeglichkeiten zur Reduzierung des Primaerenergiebedarfs von Gebaeuden gehoeren. Das veraenderte thermische Verhalten solcher hochwaermegedaemmten Haeuser wirft aber neue Fragen bezueglich der Klimaverhaeltnisse im Sommer auf. Ohne ausreichende Speichermassen und ohne Ableiten der Ueberschusswaerme aus solaren Gewinnen und aus inneren Waermelasten koennen die Innenraumtemperaturen zu stark schwanken und ansteigen. Eventuell ist energieaufwendige Kuehlung noetig, waehrend in der Uebergangszeit gleichzeitig andere Raeume ohne die inneren Lasten und Solareinstrahlung beheizt werden muessen. Ziel ist es daher, alle auf die Gebaeudehuelle einwirkende Energie entsprechend dem zeitlichen Bedarf dort im Gebaeude zu speichern und zu nutzen, wo sie gebraucht wird. Die Waermeenergie muss dementsprechend aufgenommen und mehr oder weniger weit transportiert werden. Es ist gleichermassen anzustreben, die Waermedaemmung nur dann zur Verfuegung zu haben, wenn sie gebraucht wird, also kein Temperaturausgleich zwischen innen und aussen am Gebaeude stattfinden soll. Ein neuartiges Fassadenelement, das wahlweise mit Luft oder Wasser gefuellt sein kann, soll in diesem Forschungsprojekt auf seine Eignung zur Loesung des oben beschriebenen Problems untersucht werden. Eine theoretische Betrachtung mit Hilfe von Simulationsrechnungen soll Informationen ueber praktische Einsatzbereiche des Fassadenelementes liefern. Durch Versuche an einem Testzellengebaeude auf dem Gelaende der Firma ROM, das einen Ausschnitt aus einem Buerogebaeude darstellt, soll die technische Realisierbarkeit gezeigt werden. Durch Messungen an dem Testzellengebaeude lassen sich dann genauere Daten fuer die Simulationsrechnungen gewinnen.

Entwicklung eines opaken, evakuierten Isolationssystems auf der Basis der Zweischeiben-Isolierglastechnik

Es werden evakuierte, mit Pulver gefuellte und mit Glasscheiben abgedeckte Waermeisolationseelemente entwickelt. Die Daemmelemente sollen eine bis um den Faktor zehn bessere Isolationsfaehigkeit aufweisen als konventionelle Daemmstoffe. Es werden geeignete Methoden erarbeitet, um die verwendeten Pulver zu trocknen, in die Isolationselemente einzufuellen und zu evakuieren. Anwendungen liegen im Bereich hochdaemmende, schlanke Fassadenelemente und in der Reduzierung von Waermeverlusten im Rahmen von Altbausanierungen.

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