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Found 24 results.

Der Sauerstoffverbrauch von Gefluegelembryonen als Indikator fuer Fitness, Reproduktionsleistung und Verhalten

Sauerstoffverbrauch und mitochondriale Atmungsaktivitaet verschiedener Gewebe koennen als Kenngroessen des konstitutionellen Leistungsniveaus von Tieren dienen.Das Forschungsvorhaben soll Zusammenhaenge zwischen dem embryonalen Energiemetabolismus und dem Leistungsvermoegen im adulten Stadium aufzeigen. Das Interesse gilt insbesondere den Zusammenhaengen mitVitalitaet, Lege- und Mastleistung von Huehnern und Fasanen, aber auch den Beziehungen zu genetisch fixierten Verhaltensmerkmalen bei Japanischen Wachteln. Schliesslich dienen die Studien der Etablierung eines Systems zur Evaluierung der Einwirkung externer, chemischer und physikalischer Noxen toxikologischer und produktionstechnischer Natur auf den Gefluegelembryo. Die Untersuchungen werden an Bruteiern von Huehnern, Fasanen und Japanischen Wachteln durchgefuehrt. Die Erfassung des embryonalen Sauerstoffverbrauchserfolgt mit Hilfe einer eigens hierfuer entwickelten Variante der polarographischen Sauerstoffmessung mittels Clark- Zellen. Die Ergebnisse zeigen signifikante Zusammenhaenge zwischen embryonalem Sauerstoffverbrauch und den Schlupfraten, sowie den zu erwartenden Legeleistungen der adulten Tiere. Auch ein Zusammenhang mit genetisch determinierten Verhaltensmerkmalen bei Japanischen Wachteln konnte nachgewiesen werden. Moegliche Anwendungsbereiche der Methodik liegen in einer vorgezogenen und verkuerzten Leistungspruefung fuer Legehennen. Diese Moeglichkeit wird derzeit ueberprueft. Darueber hinaus laesst das System Moeglichkeiten zur Beurteilung chemisch- physikalischer Noxen und zur Optimierung von Produktionstechniken erwarten.

Die Integration von Naturschutzzielen in den Ökologischen Landbau - am Beispiel der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, Die Erfassung der Wirbeltierfauna incl. Avifauna' - Teilprojekt B 2.5

In dem Teilprojekt wird die Wirbeltierfauna incl. Avifauna umfassend erfasst und hinsichtlich ihrer Habitatentwicklung beschrieben. Als Leitarten werden Arten der halboffenen bzw. offenen Lebensräume (Lerche, Neuntöter, Hase, Rebhuhn, Rehwild) untersucht. Basierend auf einem Zielartenkonzept werden Vorschläge für einen naturschutzfachlich begründeten Massnahmenplan erarbeitet. Die avifaunistischen Untersuchungen werden durch die Orinitologen Lucan und Nitsche bearbeitet.

Recherche und Analyse möglicher Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung von Vogelschlag an Offshore-Windkraftanlagen und Entwicklung geeigneter Evaluationsansätze

Raumnutzung ausgewählter heimischer Niederwildarten im Bereich von Windkraftanlagen

In einer auf drei Jahre ausgelegten Studie mit Beginn im April 1998 wird die Raumnutzung verschiedener Säugetier- und Federwildarten im Bereich von Windkraftanlagen untersucht. Dazu wurden drei verschiedene Untersuchungsgebiete mit in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen in Niedersachsen ausgewählt, die mit jeweils zwei Kontrollflächen hinsichtlich der Themenstellung verglichen werden. Die Untersuchungen sollen eine tendenzielle Aussage über potentielle Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Raumnutzung verschiedener Tierarten, vorwiegend Säuger, ermöglichen.

Untersuchungen zur Lebensweise von Habicht und Maeusebussard in Schleswig-Holstein und zu deren Bedeutung fuer einige Niederwildarten

Mit Hilfe von Fragebogenaktionen unter den schleswig-holsteinischen Revierinhabern und stichprobenhafter Kontrolle wurde versucht, einen Ueberblick ueber den Bestand und die Bestandsentwicklung von Maeusebussard und Habicht sowie ihren Einfluss auf die Niederwildbestaende zu erhalten. Zur Frage des moeglichen Einflusses des Habichts auf den Birkwildbestand wurde eine Bestandserfassung des Birkwildes in den schleswig-holsteinischen Mooren durchgefuehrt. Die wesentlichen Fragen der Reviergroesse, des Altersaufbaus, der Herkunft, der Nahrungswahl und des Einflusses auf die Populationen der Beutetiere des Habichts sollen durch Fang, Kennzeichnung und telemetrische Untersuchung von Habichten geklaert werden.

Bewertung des Beitrags nationaler und internationaler Naturschutzvorhaben in Deutschland zur Erhaltung stark gefaehrdeter Vogelarten auf landwirtschaftlich extensiv genutzten Flaechen (z.B. Wachtelkoenig): Zielkonflikte und Loesungswege

Landwirtschaftlich extensiv genutzte Flaechen haben fuer verschiedene Vogelarten unersetzliche Bedeutung; z.B. fuer die stark gefaehrdeten Vogelarten. Der Wachtelkoenig, eine europaweit stark gefaehrdete Vogelart, hat viele seiner bedeutendsten Vorkommen in Deutschland in Gebieten, in denen nationale oder internationale Naturschutzvorhaben durchgefuehrt wurden oder werden (Naturschutzgrossvorhaben), F+E-Vorhaben, Life-Projekt). In fuenf dieser Projektgebiete sollen die Wachtelkoenigbestaende hinsichtlich ihrer Biologie, ihres Bruterfolges und ihrer Raumnutzung genau untersucht werden. Dabei werden gleichzeitig naturschutzrelevante Daten ueber andere europaweit gefaehrdete Wiesenvogelarten sowie (Im NP Unteres Odertal) den ebenfalls in Europa prioritaeren Seggenrohrsaenger erfasst. Aus den Ergebnissen sind Anforderungen an eine ideale 'wachtelkoenigfreundliche' Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flaechen (insbesondere Feuchtwiesen) abzuleiten, die dann in einem zweiten Schritt mit den allgemeinen Zielen und Massnahmen der Naturschutzvorhaben (Pflege- und Entwicklungsplanung) abzugleichen sind. Angestrebt werden allgemeingueltige Richtlinien fuer eine nachhaltige Flaechenbewirtschaftung, die die Erhaltung des Wachtelkoenigs ebenso gewaehrleistet wie die Erreichung anderer Naturschutzziele. Neben der Optimierung der Pflege- und Entwicklungsmassnahmen sollen anhand der nationalen und internationalen Naturschutzvorhaben auch die Kosten und Gewinnverluste abgeschaetzt werden, die eine artenschutzgerechte Flaechenbewirtschaftung gegenueber der gaengigen landwirtschaftlichen Praxis verursacht.

Reproduktionsstoerungen bei Voegeln durch biozidwirksame Umweltchemikalien

Im Vorhaben werden experimentelle Untersuchungen von Reproduktionsparametern bei der Japanischen Wachtel nach Einwirkungen biozider, endokrin wirksamer Umweltchemikalien durchgefuehrt. Die Zielstellung besteht einerseits in der notwendigen Erweiterung der Datenbasis fuer diese Tierart, die zur international anerkannten Absicherung des deutschen Entwurfes fuer eine Verbesserung der OECD-Pruefrichtlinie 206 'Avian Reproduction Test' unverzichtbar sind. Andererseits soll durch die Validierung neuer Pruefparameter eine zusaetzliche Erfassung endokriner Wirkungen auf die Fertilitaet ermoeglicht werden. Fuer diese Aufgabenstellung wird zunaechst die Methodik fuer eine computergestuetzte Erfassung der Qualitaet und Quantitaet von Spermienparametern fuer eine Beurteilung der Fertilitaet optimiert, um Stoerungen der Befruchtungsfaehigkeit von Mensch und Tier durch endokrine Umwelteinfluesse erkennen zu koennen. Durch die Pruefung ausgewaehlter Chemikalien wird die Sensitivitaet der Spermienparameter bewertet. Diese Untersuchungen sollen zusaetzlich in die bereits bestehenden Pruefrichtlinien integriert werden. Durch diese kombinierte Vorgehensweise wird es moeglich, zusaetzliche Tierversuche zu vermeiden.

Verbreitung, Oekologie und Schutz der Rauhfusshuehnerarten im Freistaat Sachsen

Pruefung des Vorkommens von Auer-, Birk- und Haselwild und Aufnahme der oekologischen Verhaeltnisse in den Habitaten. Im Vergleich mit frueheren Verbreitungsgebieten sollen Ursachen des Rueckganges ermittelt und Vorschlaege zur Sicherung der Vorkommen unterbreitet werden. Die Erfolgsaussichten von Auswilderungsaktionen werden geprueft. Schwerpunkt: Forschung zu den Birkwildvorkommen im Erzgebirge.

Vogelfedern als Bioindikatoren. Schadstoffgehalte von Mauserfedern als quantifizierbare Parameter für die Belastung von Ökosystemen

In dem Projekt sollte untersucht werden, ob sich Vogelfedern als Bioindikatoren eignen und was bei der Analyse bzw Interpretation von Elementgehalten der Federn zu bedenken ist. Als Analysemethode wurde die energiedispersive Roentgenfluoreszenz (EDRFA) gewaehlt, die ueber eine ausreichende Empfindlichkeit verfuegt und zu den sogenannten Multielementanalysen zaehlt, mit denen Mengenelemente wie Ca und Fe genauso gemessen werden koennen wie etwa PB, Sr, Cr und Cu. Der Schwerpunkt der Untersuchung war die Analyse von Federn, die im Freiland an gefangenen Amseln gezogen wurden. Die Fangorte wurden in Abstimmung mit der LfU ausgewaehlt: Ludwigshafen, Bruehl, Radolfzell, Treffelhausen (Reinluftgebiet der Alb) und Heidelberg. Zur Aufklaerung der Physiologie der Einlagerung von Elementen in die Feder wurden Isotope 35S, 59Fe, 45Ca und 47Ca Lachtauben injiziert. In einem abgeaenderten 'Wachteltest' wurde in Fuetterungsversuchen geprueft, inwieweit Schadstoffkonzentrationen in Federn mit einer eventuell auftretenden Beeintraechtigung fuer die Tiere verbunden sind und ob ein Zusammenhang zwischen den Elementkonzentrationen im Futter der Tiere und den Konzentrationen in den waehrend des Versuches gewachsenen Federn besteht. Die Untersuchungen an Amselfedern zeigten deutlich die Moeglichkeiten und Grenzen der EDRFA. Elemente, die sich im Organismus akkumulieren (z B Pb, Zn), waren bei den Federn aelterer Voegel in groesseren Konzentrationen nachzuweisen als bei juvenilen Tieren. Zwischen den Federn und innerhalb der Federn gab es teilweise erhebliche Konzentrationsunterschiede, die bei einem Vergleich mit beruecksichtigt werden muessen. Darueber hinaus beeinflusste auch das Farbmuster zumindest bei einigen Elementen (Zn, Ca, Fe) ihre Konzentration in der Fahne. Die zT grosse Variabilitaet der Elemente erschwerte die statistische Interpretation. Die Isotopenuntersuchungen zeigten, dass Elemente eingelagert wurden und weisen auf einen Zusammenhang der S-, Fe- und Ca-Konzentrationen mit dem Farbmuster hin. Alle zugefuehrten Beitraege tauchten ueber wenige Tage verteilt in den wachsenden Federn auf, so dass hier von einem Kurzzeit-Indikator gesprochen werden kann. Bei den Fuetterungsversuchen mit Wachteln sollte ein vermuteter Zusammenhang zwischen den Elementgehalten des Futters und der Feder quantifiziert werden. Physiologische Veraenderungen wurden vorallem von Pb (Verminderung der Legeleistung und des Koerpergewichtes) und Cu (Verminderung des Koerpergewichtes und Erhoehung des relativen Lebergewichtes) als Futterzusatz verursacht. Bei Zusatz von Mn und Zn traten keine Aenderungen in den entsprechenden Gehalten der Federn auf. Cr fuehrte erst bei den Gruppen mit 2000 ppm im Futter zu einem sichtbaren Anstieg der Konzentrationen in der Feder . ...

Oekotoxikologische Bewertung von Herbiziden, japanische Wachteln als Versuchstiere

Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen Beurteilungskriterien entwickelt werden, die es zulassen, die Wirkung von Umweltchemikalien auf Voegel (Japanische Wachteln) zu beurteilen. Der Antragsteller konnte in bisherigen Untersuchungen mit DDT nachweisen, dass ein wichtiger Beurteilungsparameter die Bruchfestigkeit der Eier ist. Ziel des geplanten Vorhabens ist es, unter Beruecksichtigung einer groesseren Anzahl von Umweltchemikalien eine schnelle, praktikable und zuverlaessige Untersuchungsmethode zur Aufdeckung moeglicher Auswirkungen auf die Vogelwelt zu entwickeln.

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