API src

Found 25 results.

Vegetation als besonders charakteristisches Element von Birkhuhnbiotopen

Im Grossen Moor bei Gifhorn wurden umfangreiche Vernaessungsmassnahmen durchgefuehrt mit dem Ziel eine bodenebene Vernaessung der abgetorften Bereiche zu erreichen. Zur Kontrolle der pflanzensoziologischen Entwicklung durch die Vernaessung wurden Transsekte in den Versuchsflaechen angelegt und waehrend 2 Vegetationsperioden die Veraenderungen aufgenommen. Parallel zu den laufenden Beobachtungen des Wasserstandes wurden ueber 2 Jahre pH-Wert-Messungen vorgenommen. Ueber ein Jahr wurden Niederschlags- und Klimamessungen durchgefuehrt, deren Werte mit denen benachbarter meteorologischer Stationen verglichen werden sollen. Stichprobenartig wurden Temperaturen der bodennahen Luftschichten als Lebensraum der Kueken des Birkhuhns erfasst. Laufende Telemetrierungsarbeiten und die Bestimmung der vom Birkwild bevorzugt aufgesuchten Bereiche erlauben erste Aussagen ueber die fuer das Birkhuhn wichtige Gliederung der Landschaft. Ergaenzend zu den durch die Telemtrierungsarbeiten gewonnenen Erkenntnisse werden Beobachtungen aus verschiedenen Mooren Niedersachsens in denen Restbestaende des Birkhuhns vertreten sind, aufgenommen.

Der Sauerstoffverbrauch von Gefluegelembryonen als Indikator fuer Fitness, Reproduktionsleistung und Verhalten

Sauerstoffverbrauch und mitochondriale Atmungsaktivitaet verschiedener Gewebe koennen als Kenngroessen des konstitutionellen Leistungsniveaus von Tieren dienen.Das Forschungsvorhaben soll Zusammenhaenge zwischen dem embryonalen Energiemetabolismus und dem Leistungsvermoegen im adulten Stadium aufzeigen. Das Interesse gilt insbesondere den Zusammenhaengen mitVitalitaet, Lege- und Mastleistung von Huehnern und Fasanen, aber auch den Beziehungen zu genetisch fixierten Verhaltensmerkmalen bei Japanischen Wachteln. Schliesslich dienen die Studien der Etablierung eines Systems zur Evaluierung der Einwirkung externer, chemischer und physikalischer Noxen toxikologischer und produktionstechnischer Natur auf den Gefluegelembryo. Die Untersuchungen werden an Bruteiern von Huehnern, Fasanen und Japanischen Wachteln durchgefuehrt. Die Erfassung des embryonalen Sauerstoffverbrauchserfolgt mit Hilfe einer eigens hierfuer entwickelten Variante der polarographischen Sauerstoffmessung mittels Clark- Zellen. Die Ergebnisse zeigen signifikante Zusammenhaenge zwischen embryonalem Sauerstoffverbrauch und den Schlupfraten, sowie den zu erwartenden Legeleistungen der adulten Tiere. Auch ein Zusammenhang mit genetisch determinierten Verhaltensmerkmalen bei Japanischen Wachteln konnte nachgewiesen werden. Moegliche Anwendungsbereiche der Methodik liegen in einer vorgezogenen und verkuerzten Leistungspruefung fuer Legehennen. Diese Moeglichkeit wird derzeit ueberprueft. Darueber hinaus laesst das System Moeglichkeiten zur Beurteilung chemisch- physikalischer Noxen und zur Optimierung von Produktionstechniken erwarten.

Recherche und Analyse möglicher Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung von Vogelschlag an Offshore-Windkraftanlagen und Entwicklung geeigneter Evaluationsansätze

Die Integration von Naturschutzzielen in den Ökologischen Landbau - am Beispiel der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen, Die Erfassung der Wirbeltierfauna incl. Avifauna' - Teilprojekt B 2.5

In dem Teilprojekt wird die Wirbeltierfauna incl. Avifauna umfassend erfasst und hinsichtlich ihrer Habitatentwicklung beschrieben. Als Leitarten werden Arten der halboffenen bzw. offenen Lebensräume (Lerche, Neuntöter, Hase, Rebhuhn, Rehwild) untersucht. Basierend auf einem Zielartenkonzept werden Vorschläge für einen naturschutzfachlich begründeten Massnahmenplan erarbeitet. Die avifaunistischen Untersuchungen werden durch die Orinitologen Lucan und Nitsche bearbeitet.

Raumnutzung ausgewählter heimischer Niederwildarten im Bereich von Windkraftanlagen

In einer auf drei Jahre ausgelegten Studie mit Beginn im April 1998 wird die Raumnutzung verschiedener Säugetier- und Federwildarten im Bereich von Windkraftanlagen untersucht. Dazu wurden drei verschiedene Untersuchungsgebiete mit in Betrieb befindlichen Windkraftanlagen in Niedersachsen ausgewählt, die mit jeweils zwei Kontrollflächen hinsichtlich der Themenstellung verglichen werden. Die Untersuchungen sollen eine tendenzielle Aussage über potentielle Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Raumnutzung verschiedener Tierarten, vorwiegend Säuger, ermöglichen.

Verbreitung, Oekologie und Schutz der Rauhfusshuehnerarten im Freistaat Sachsen

Pruefung des Vorkommens von Auer-, Birk- und Haselwild und Aufnahme der oekologischen Verhaeltnisse in den Habitaten. Im Vergleich mit frueheren Verbreitungsgebieten sollen Ursachen des Rueckganges ermittelt und Vorschlaege zur Sicherung der Vorkommen unterbreitet werden. Die Erfolgsaussichten von Auswilderungsaktionen werden geprueft. Schwerpunkt: Forschung zu den Birkwildvorkommen im Erzgebirge.

Bewertung des Beitrags nationaler und internationaler Naturschutzvorhaben in Deutschland zur Erhaltung stark gefaehrdeter Vogelarten auf landwirtschaftlich extensiv genutzten Flaechen (z.B. Wachtelkoenig): Zielkonflikte und Loesungswege

Landwirtschaftlich extensiv genutzte Flaechen haben fuer verschiedene Vogelarten unersetzliche Bedeutung; z.B. fuer die stark gefaehrdeten Vogelarten. Der Wachtelkoenig, eine europaweit stark gefaehrdete Vogelart, hat viele seiner bedeutendsten Vorkommen in Deutschland in Gebieten, in denen nationale oder internationale Naturschutzvorhaben durchgefuehrt wurden oder werden (Naturschutzgrossvorhaben), F+E-Vorhaben, Life-Projekt). In fuenf dieser Projektgebiete sollen die Wachtelkoenigbestaende hinsichtlich ihrer Biologie, ihres Bruterfolges und ihrer Raumnutzung genau untersucht werden. Dabei werden gleichzeitig naturschutzrelevante Daten ueber andere europaweit gefaehrdete Wiesenvogelarten sowie (Im NP Unteres Odertal) den ebenfalls in Europa prioritaeren Seggenrohrsaenger erfasst. Aus den Ergebnissen sind Anforderungen an eine ideale 'wachtelkoenigfreundliche' Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flaechen (insbesondere Feuchtwiesen) abzuleiten, die dann in einem zweiten Schritt mit den allgemeinen Zielen und Massnahmen der Naturschutzvorhaben (Pflege- und Entwicklungsplanung) abzugleichen sind. Angestrebt werden allgemeingueltige Richtlinien fuer eine nachhaltige Flaechenbewirtschaftung, die die Erhaltung des Wachtelkoenigs ebenso gewaehrleistet wie die Erreichung anderer Naturschutzziele. Neben der Optimierung der Pflege- und Entwicklungsmassnahmen sollen anhand der nationalen und internationalen Naturschutzvorhaben auch die Kosten und Gewinnverluste abgeschaetzt werden, die eine artenschutzgerechte Flaechenbewirtschaftung gegenueber der gaengigen landwirtschaftlichen Praxis verursacht.

Untersuchungen zur Lebensweise von Habicht und Maeusebussard in Schleswig-Holstein und zu deren Bedeutung fuer einige Niederwildarten

Mit Hilfe von Fragebogenaktionen unter den schleswig-holsteinischen Revierinhabern und stichprobenhafter Kontrolle wurde versucht, einen Ueberblick ueber den Bestand und die Bestandsentwicklung von Maeusebussard und Habicht sowie ihren Einfluss auf die Niederwildbestaende zu erhalten. Zur Frage des moeglichen Einflusses des Habichts auf den Birkwildbestand wurde eine Bestandserfassung des Birkwildes in den schleswig-holsteinischen Mooren durchgefuehrt. Die wesentlichen Fragen der Reviergroesse, des Altersaufbaus, der Herkunft, der Nahrungswahl und des Einflusses auf die Populationen der Beutetiere des Habichts sollen durch Fang, Kennzeichnung und telemetrische Untersuchung von Habichten geklaert werden.

Vogelfedern als Bioindikatoren. Schadstoffgehalte von Mauserfedern als quantifizierbare Parameter für die Belastung von Ökosystemen

In dem Projekt sollte untersucht werden, ob sich Vogelfedern als Bioindikatoren eignen und was bei der Analyse bzw Interpretation von Elementgehalten der Federn zu bedenken ist. Als Analysemethode wurde die energiedispersive Roentgenfluoreszenz (EDRFA) gewaehlt, die ueber eine ausreichende Empfindlichkeit verfuegt und zu den sogenannten Multielementanalysen zaehlt, mit denen Mengenelemente wie Ca und Fe genauso gemessen werden koennen wie etwa PB, Sr, Cr und Cu. Der Schwerpunkt der Untersuchung war die Analyse von Federn, die im Freiland an gefangenen Amseln gezogen wurden. Die Fangorte wurden in Abstimmung mit der LfU ausgewaehlt: Ludwigshafen, Bruehl, Radolfzell, Treffelhausen (Reinluftgebiet der Alb) und Heidelberg. Zur Aufklaerung der Physiologie der Einlagerung von Elementen in die Feder wurden Isotope 35S, 59Fe, 45Ca und 47Ca Lachtauben injiziert. In einem abgeaenderten 'Wachteltest' wurde in Fuetterungsversuchen geprueft, inwieweit Schadstoffkonzentrationen in Federn mit einer eventuell auftretenden Beeintraechtigung fuer die Tiere verbunden sind und ob ein Zusammenhang zwischen den Elementkonzentrationen im Futter der Tiere und den Konzentrationen in den waehrend des Versuches gewachsenen Federn besteht. Die Untersuchungen an Amselfedern zeigten deutlich die Moeglichkeiten und Grenzen der EDRFA. Elemente, die sich im Organismus akkumulieren (z B Pb, Zn), waren bei den Federn aelterer Voegel in groesseren Konzentrationen nachzuweisen als bei juvenilen Tieren. Zwischen den Federn und innerhalb der Federn gab es teilweise erhebliche Konzentrationsunterschiede, die bei einem Vergleich mit beruecksichtigt werden muessen. Darueber hinaus beeinflusste auch das Farbmuster zumindest bei einigen Elementen (Zn, Ca, Fe) ihre Konzentration in der Fahne. Die zT grosse Variabilitaet der Elemente erschwerte die statistische Interpretation. Die Isotopenuntersuchungen zeigten, dass Elemente eingelagert wurden und weisen auf einen Zusammenhang der S-, Fe- und Ca-Konzentrationen mit dem Farbmuster hin. Alle zugefuehrten Beitraege tauchten ueber wenige Tage verteilt in den wachsenden Federn auf, so dass hier von einem Kurzzeit-Indikator gesprochen werden kann. Bei den Fuetterungsversuchen mit Wachteln sollte ein vermuteter Zusammenhang zwischen den Elementgehalten des Futters und der Feder quantifiziert werden. Physiologische Veraenderungen wurden vorallem von Pb (Verminderung der Legeleistung und des Koerpergewichtes) und Cu (Verminderung des Koerpergewichtes und Erhoehung des relativen Lebergewichtes) als Futterzusatz verursacht. Bei Zusatz von Mn und Zn traten keine Aenderungen in den entsprechenden Gehalten der Federn auf. Cr fuehrte erst bei den Gruppen mit 2000 ppm im Futter zu einem sichtbaren Anstieg der Konzentrationen in der Feder . ...

Conservation biology of the black grouse (Tetrao tetrix) in the alps: optimal habitat profile, habitat modeling, and eco-physiology of human-generated vs. natural stress factors

1 2 3