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Ökologische Bewertung von Verkehrsarten

Gegenstand des Vorhabens ist die Erarbeitung einer umfangreichen und detaillierten Datengrundlage zu den Umweltwirkungen der Verkehrsträger bzw. Verkehrsarten. Bisher haben sich entsprechende Bewertungen auf die Treibhausgas- und Schadstoffemissionen sowie Energieverbräuche konzentriert, wofür dem Umweltbundesamt mit dem Emissionsmodell TREMOD zuverlässige Daten zur Verfügung stehen. Doch für einen aussagekräftigeren Vergleich müssen weitere Aspekte berücksichtigt werden, die bisher außen vor geblieben sind. Dazu gehören vor allem Lärm und Flächeninanspruchnahme, aber auch Verkehrssicherheit. Zudem sollten für einen sachgemäßen Vergleich auch die Umweltwirkungen aus Fahrzeugherstellung und Infrastrukturbereitstellung einbezogen werden. Auch sollen stärker als bisher bedeutende Entwicklungen im Mobilitätssektor wie Fernlinienbusse und Pedelecs Beachtung finden. Eine solch umfangreiche und detaillierte Datenbasis, die eine fundierte Bewertung der ökologischen Vor- und Nachteile von verschiedenen Verkehrsarten und einen entsprechenden Vergleich der Umweltwirkungen ermöglicht, liegt bislang nicht vor, ist aber grundlegend für die fachliche und politische Arbeit von UBA und BMUB.

Leitfaden zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung

Durch Umweltanforderungen in Ausschreibungen von Omnibussen sollen die durch diese verursachten erheblichen Schadstoff-, Klimagas- und Geräuschbelastungen insbesondere in innerstädtischen Bereichen, Ballungsräumen und schutzbedürftigen Gebieten verringert werden. Die in dem Leitfaden empfohlenen Anforderungen zielen daher auf Busse, die im innerstädtischen Nahverkehr eingesetzt werden, können aber auch für Busse für den Überland- und Fernverkehr genutzt werden. Die Anforderungen gelten unabhängig vom Antriebssystem und sind auch für Elektrobusse und Busse mit Hybridantrieb vorgesehen.

Fernbusreisen in Deutschland

Im Hintergrundpapier wird auf Basis eines UBA-Forschungsberichts eine Bestandsaufnahme zu den Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen sowie zur Verkehrsentwicklung des Fernbusverkehrs in Deutschland beschrieben. Seit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs im Jahr 2013 sind Angebot und Nachfrage stark gestiegen. Im Hintergrundpapier werden die wesentlichen Zahlen und Fakten dargestellt und analysiert. Zudem werden die ökologischen Wirkungen der Verkehrsmittelwahl im Personenfernverkehr aufgezeigt sowie Empfehlungen für eine umweltorientierte Verkehrspolitik gegeben. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de

Bestandsaufnahme zu den Auswirkungen von Fernbusreisen auf Verkehrsentwicklung und Emissionen in Deutschland

Durch die Liberalisierung des Fernbusverkehrs ist eine neue Verkehrsart in den Fernverkehrsmarkt der Personenbeförderung vorgedrungen. Die verkehrlichen Auswirkungen des Fernbusverkehrs und dessen Emissionsbilanz sind bislang noch weitgehend unbekannt. Ziel der Untersuchung ist es, Hinweise aufdas Verhalten der Fahrgäste,eine Einschätzung zur durchschnittlichen Schadstoffklasse der eingesetzten Fahrzeuge undzur Auslastung der Fernbusse zu erhalten.Die Untersuchung schließt mit einer Emissionsbilanz der Fernbusse unter Berücksichtigung des Verhaltens der Fahrgäste.

Fernbus statt Auto schont Luft und Klima

<p> <p>Seit der Marktliberalisierung 2013 ist das Fernbus-Angebot stark gestiegen. Da viele Menschen nun den Fernbus statt des eigenen Autos nutzen, fällt die Bilanz bei Treibhausgasen und Luftschadstoffen positiv aus, so eine Bestandsaufnahme des Umweltbundesamtes. Bahn &amp; Bus sind deutlich ökologischer als Auto &amp; Flugzeug und sollten sich daher bestmöglich ergänzen statt in Konkurrenz zu stehen.</p> </p><p>Seit der Marktliberalisierung 2013 ist das Fernbus-Angebot stark gestiegen. Da viele Menschen nun den Fernbus statt des eigenen Autos nutzen, fällt die Bilanz bei Treibhausgasen und Luftschadstoffen positiv aus, so eine Bestandsaufnahme des Umweltbundesamtes. Bahn &amp; Bus sind deutlich ökologischer als Auto &amp; Flugzeug und sollten sich daher bestmöglich ergänzen statt in Konkurrenz zu stehen.</p><p> <p>Mit sehr günstigen Preisen machte das in den letzten Jahren wachsende (aber bezogen auf den Gesamtmarkt relativ kleine) Marktsegment „Fernbus“ von sich reden und dem Fernverkehr auf der Schiene Konkurrenz. Der Fernbus kann sehr preisgünstig Tickets anbieten, da die Personalkosten und die Sozialstandards beim Fernbus geringer sind als bei der Bahn. Außerdem zahlt die Bahn für jeden gefahrenen Kilometer Trassenpreise, während der Fernbus nicht einmal auf Autobahnen Maut zahlen muss. Da viele Menschen gerade aus Kostengründen nun den Fernbus statt des eigenen Autos nutzen, fällt die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/treibhausgas">Treibhausgas</a>- und Luftschadstoffbilanz im Moment insgesamt positiv aus – so das Ergebnis der im vorliegenden <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/63452">Hintergrundpapier </a>veröffentlichten Bestandsaufnahme.</p> <p>Das Hintergrundpapier liefert natürlich nur eine Momentaufnahme. Zukünftige Veränderungen der umwelt- und verkehrspolitischen sowie der ökonomischen Rahmenbedingungen werden den Fernverkehrsmarkt weiter verändern – auch mit Auswirkungen auf die ökologische Bewertung des Fernbusses.</p> <p>Mit einem steigenden Anteil erneuerbarer Energien im Strommix der Bahn ist zukünftig damit zu rechnen, dass sich der Schienenverkehr besonders in Sachen Treibhausgase noch weiter verbessern wird&nbsp;und perspektivisch sogar komplett treibhausgasneutral fahren kann. Dies wird bei Fernbussen deutlich schwieriger zu realisieren. Daher lassen sich die Ergebnisse dieses Hintergrundpapiers nur eingeschränkt auf die Zukunft übertragen.&nbsp;</p> <p>Was aber deutlich wird ist, dass Bus und Bahn deutlich umweltschädlichere Pkw- und Flugreisen ersetzen können. Der umwelt- und verkehrspolitische Rahmen in Deutschland sollte dahingehend weiterentwickelt werden, dass der Fernbus den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/umweltverbund">Umweltverbund</a> stärkt und die Vorteile von Bussen und Bahnen optimal genutzt werden können, um einen Beitrag zum Umwelt- und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimaschutz">Klimaschutz</a> in Deutschland zu leisten. Fernbus und Fernbahn leisten im Gegensatz zu Pkw und Flugzeug beide einen wichtigen Beitrag für eine umweltgerechte Mobilität.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Bestandsaufnahme zu den Auswirkungen von Fernbusreisen auf Verkehrsentwicklung und Emissionen in Deutschland

Durch die Liberalisierung des Fernbusverkehrs ist eine neue Verkehrsart in den Fernverkehrsmarkt der Personenbeförderung vorgedrungen. Die verkehrlichen Auswirkungen des Fernbusverkehrs und dessen Emissionsbilanz sind bislang noch weitgehend unbekannt. Ziel der Untersuchung ist es, Hinweise auf Die Untersuchung schließt mit einer Emissionsbilanz der Fernbusse unter Berücksichtigung des Verhaltens der Fahrgäste. Veröffentlicht in Texte | 33/2018.

Fernbusreisen in Deutschland

Im Hintergrundpapier wird auf Basis eines UBA-Forschungsberichts eine Bestandsaufnahme zu den Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen sowie zur Verkehrsentwicklung des Fernbusverkehrs in Deutschland beschrieben. Seit der Liberalisierung des Fernbusverkehrs im Jahr 2013 sind Angebot und Nachfrage stark gestiegen. Im Hintergrundpapier werden die wesentlichen Zahlen und Fakten dargestellt und analysiert. Zudem werden die ökologischen Wirkungen der Verkehrsmittelwahl im Personenfernverkehr aufgezeigt sowie Empfehlungen für eine umweltorientierte Verkehrspolitik gegeben. Veröffentlicht in Hintergrundpapier.

Maut für Deutschland: Jeder Kilometer zählt

Der Straßenverkehr bürdet der Gesellschaft hohe Kosten für Infrastruktur, Umwelt und Gesundheit auf. Die fahrleistungsabhängige Maut für Lkw, Bus und Pkw ermöglicht eine differenzierte Anlastung dieser Kosten. Dadurch hat sie eine positive ökologische und verkehrliche Steuerungswirkung – im Gegensatz zur zeitabhängigen Vignette, die als „Flatrate“ eher zum Vielfahren animiert. Eine fahrleistungsabhängige Maut gibt es bisher nur für Lkw. Die ökologische Lenkungswirkung sollte erhöht werden, indem sich die Höhe der Gebühr stärker an den Kosten für Umwelt- und Gesundheitsschäden orientiert. Das ⁠UBA⁠ empfiehlt zudem eine Ausweitung auf alle Straßen sowie auf alle Lkw ab 3,5 statt wie bisher 7,5 Tonnen zulässigen Gesamtgewichts. Für die Befreiung der Reisebusse von der Maut gibt es keinen stichhaltigen Grund. Die Einführung einer fahrleistungsabhängigen Bus-Maut ist verursachergerecht und würde Wege- und Umweltkosten besser anlasten. Die fahrleistungsabhängige Pkw-Maut hat mittelfristig großes Potenzial, zu einer nachhaltigen Verkehrsinfrastrukturfinanzierung beizutragen. Daher sollte schon jetzt an dieser ergänzenden Säule gearbeitet werden.

Sind Fernlinienbusse umweltfreundlich?

<p> <p>Der Fernlinienbusverkehr ist erheblich preisgünstiger als die Bahn. Ist er auch umweltfreundlicher?</p> </p><p>Der Fernlinienbusverkehr ist erheblich preisgünstiger als die Bahn. Ist er auch umweltfreundlicher?</p><p> <p>Seit dem 1. Januar 2013 fahren deutlich mehr Busse auf Straßen und Autobahnen. Der Grund dafür ist die Liberalisierung des Fernlinienbusmarktes. Dieser unterlag davor erheblichen Einschränkungen. Nach alter Gesetzeslage konnte ein fahrplanmäßiger Fernlinienbusverkehr nur genehmigt werden, wenn keine parallele Eisenbahnverbindung vorhanden war.</p> <p>Seit der Liberalisierung gibt es ein enormes Angebotswachstum. Bis 31. März 2014 stieg die Zahl der bedienten Strecken von 86 auf 247 – das entspricht einem Anstieg um 187 Prozent. Dabei nahm nicht nur die Anzahl der Linien zu, sondern auch deren Bedienungshäufigkeit. Nach einem weiteren Anstieg konsolidiert sich inzwischen der Markt und Anbieter fusionieren oder ziehen sich aus dem Wettbewerb zurück. Es wird erwartet, dass sich dadurch auch die extrem niedrigen Preise normalisieren und die wahren Kosten widerspiegeln werden. Denn das Preisniveau beim Fernlinienbus liegt derzeit erheblich unter dem Preisniveau des Schienenverkehrs. Ein Grund dafür ist auch, dass er – im Gegensatz zur Bahn – bisher von der Maut und Stationsentgelten an Busbahnhöfen befreit ist.</p> <p>Das vergleichsweise preisgünstige neue Fernlinienbusangebot führt zu mehr Verkehr auf den Straßen. Es ist anzunehmen, dass Fahrten unternommen werden, die ohne dieses Angebot nicht stattgefunden hätten. Außerdem kann das günstige Preisniveau bei den Reisewilligen einen Wechsel von der Bahn zum Fernlinienbus fördern. Beide Entwicklungen können zu zusätzlichen Umweltbelastungen führen. Zudem nimmt der Fernlinienbus – wie andere Verkehrsträger auch – Fläche in Anspruch und trägt damit zur Versiegelung von Flächen bei. Mehr Fernlinienbusverkehr kann auch zu mehr Lärm führen.</p> <p>Welche Emissionen von Treibhausgasen und Luftschadstoffen vom Fernlinienbusverkehr konkret ausgehen zeigt die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/3318">Tabelle zum UBA-Verkehrsträgervergleich</a>.&nbsp;Man kann sagen, dass Bus und Bahn deutlich umweltfreundlichere Reisemittel sind als Auto und Flugzeug. Der gut besetzte Fernlinienbus ist also besser als der Pkw, in dem wenige Personen sitzen. Der Fernbus macht den Mobilitätsmarkt variantenreicher und bietet eine attraktive Beförderungsalternative. Die Fahrradmitnahme zum Beispiel ist bequem und problemlos möglich und kostenloses WLAN gehört zum Standard. Das bewegt auch die Bahn, ihr Angebot kundenfreundlicher und serviceorientierter auszurichten.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Umweltaussagen zu Fernbusreisen: Bundesgerichtshof bestätigt Entscheidung des Umweltbundesamtes

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dem Umweltbundesamt (UBA) im Einsatz gegen irreführendes Greenwashing Recht gegeben. Mit seinem Beschluss vom 20. Februar 2025 bestätigte der BGH die Entscheidung der Vorinstanz, des Landgerichts Dessau-Roßlau. Dieses hatte allgemeine und vergleichende Anpreisungen einer strengen Kontrolle unterworfen. Informationen über Angebote zur CO2-Kompensation müssen aussagekräftig und transparent sein. Zugleich überprüfte und bestätigte der BGH erstmals die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von EU-Verbraucherschutzbehörden.

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