This project aims at the improvement and testing of a modeling tool which will allow the simulation of impacts of on-going and projected changes in land use/ management on the dynamic exchange of C and N components between diversifying rice cropping systems and the atmosphere and hydrosphere. Model development is based on the modeling framework MOBILE-DNDC. Improvements of the soil biogeochemical submodule will be based on ICON data as well as on results from published studies. To improve simulation of rice growth the model ORYZA will be integrated and tested with own measurements of crop biomass development and transpiration. Model development will be continuously accompanied by uncertainty assessment of parameters. Due to the importance of soil hydrology and lateral transport of water and nutrients for exchange processes we will couple MOBILE-DNDC with the regional hydrological model CMF (SP7). The new framework will be used at field scale to demonstrate proof of concept and to study the importance of lateral transport for expectable small-scale spatial variability of crop production, soil C/N stocks and GHG fluxes. Further application of the coupled model, including scenarios of land use/ land management and climate at a wider regional scale, are scheduled for Phase II of ICON.
Das Vorhaben WetNetBB soll als Katalysator für eine großflächige Transformation zu einer nachhaltigen Moornutzung fungieren. Gesamtziel des Vorhabens ist die Schaffung eines Verbundes von Modell- und Demonstrationsvorhaben für die Nutzung nasser Niedermoore mit repräsentativen Moorflächen, Biomasseverwertungspfaden und relevanten Akteuren in Brandenburg. Das Vorhaben WetBetBB gliedert sich in die Module (1) Flächenmanagement, (2) Biomasseverwertung, (3) Transfer und Öffentlichkeitsarbeit und (4) Wissenschaftliche Begleitung. Die Gebietskulisse bildet standörtliche Bedingungen in repräsentativer Weise ab und umfasst die moorreichen Regionen Rhinluch/Havelland, Mittlere Havel, Uckertal/Randowbruch und Spreewald. Dieses Vorhaben ist für Modul 1 zuständig. Dort werden mit den landwirtschaftlichen Betrieben Demonstrationsflächen zur Wiedervernässung vorbereitet, eingerichtet und betreut, aktive Maßnahmen zur Erhöhung der Biodiversität getestet, angepasste Standardtechnik und Spezialtechnik erprobt und übertragbare Konzepte und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Dies beinhaltet die Teilprojekte (1a) Flächenvorbereitung, (1b) Flächeneinrichtung und Flächenbetreuung, (1c) Methoden zur Erhöhung der Biodiversität und (1d) Technik und -verfahren für die Flächenbewirtschaftung. Auch in Modul 2 und 4 hat dieses Vorhaben Arbeitsanteile. In Modul 2 werden mit verarbeitenden Unternehmen Verfahren für die stoffliche und energetische Nutzung im Praxismaßstab demonstriert und am Markt eingeführt. Schwerpunkte für dieses Vorhaben liegen in den Teilprojekten (2a) Rahmenbedingungen und standortspezifische Lösungen, (2b) Rohstoffbereitstellung und Logistik, sowie (2e) Geschäftsmodelle und Übertragbarkeit. In Modul 4 werden auf mehreren Intensitätsstufen die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen auf die Umwelt, auf die Ökonomie und auf Indikatoren der Akteursebene ermittelt und bewertet. Der Fokus liegt im Teilprojekt (4a) Hydrologie mit Standort- und Gebietshydrologie.
Das Verbundvorhaben WetNetBB soll als Katalysator für eine großflächige Transformation zu einer nachhaltigen Moornutzung fungieren, indem es auf typischen Standorten moorerhaltende Wasserstände realisiert, Verfahren für die Flächenbewirtschaftung und Biomassenutzung exemplarisch umsetzt und demonstriert und damit über die Projektflächen und -gebiete hinaus ausstrahlt. Gesamtziel des Vorhabens ist die Schaffung eines Verbundes von Modell- und Demonstrationsvorhaben für die Nutzung nasser Niedermoore mit repräsentativen Moorflächen, Biomasseverwertungspfaden und relevanten Akteuren in Brandenburg. WetBetBB gliedert sich in die Module (1) Flächenmanagement, (2) Biomasseverwertung, (3) Transfer und Öffentlichkeitsarbeit und (4) Wissenschaftliche Begleitung. Die Gebietskulisse bildet standörtliche Bedingungen wie hydrogenetische Moortypen, Trophiestufen, Wasserregimetypen und Vegetation sowie betriebliche Voraussetzungen für die Biomasseverwertung in repräsentativer Weise ab und umfasst die moorreichen Regionen Rhinluch/Havelland, Mittlere Havel, Uckertal/Randowbruch und Spreewald. Das Teilvorhaben 'THG-Messungen mittels Eddy-Kovarianz-Methode' im Modul 'Wissenschaftliche Begleitung' etabliert ein kontinuierliches Monitoring der CO2- und CH4-Flüsse mittels Eddy-Kovarianz und quantifiziert die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen der umgesetzten Maßnahmen auf die Treibhausgasbilanzen. Es untersucht darüber hinaus die Einflussfaktoren auf die Emissionen der einzelnen Gase, leitet Optimierungspotenziale ab und stellt vollständig qualitätskontrollierte und lückengefüllte Datensätze zur Verfügung.
- Wirtschaftsförderung Die Abteilung Wirtschaftsförderung kümmert sich branchenübergreifend um verbesserte Standortbedingungen für Hamburg. Sie stärkt die Ansiedlung von Unternehmen und hilft ihnen, ihre Finanzierungssituation zu optimieren. - Außenwirtschaft Hamburg ist einer der führenden Im- und Exportstandorte des Kontinents. Das Referat Außenwirtschaft entwickelt Strategien und Maßnahmen, damit Unternehmen erfolgreich ausländische Märkte erschließen. - Umweltbezogene Wirtschaftspolitik, technischer Arbeitsschutz Regelungen zum Immissionsschutz, Abfall- oder Chemikalienrecht: das Referat begleitet Gesetzgebungsverfahren mit dem Schwerpunkt Umweltschutz. Dieses geschieht in engem Kontakt zu Verbänden und Unternehmen am Standort Hamburg. - Agrarwirtschaft Die Abteilung Agrarwirtschaft fördert, betreut und entwickelt die Land- und Forstwirtschaft, die Jagd und die Fischerei, den Gartenbau und die Pferdezucht und sie ist zuständig für den Pflanzenschutz in Hamburg. - Agrarpolitik und Ländlicher Raum Förderung der ländlichen Gebiete und wettbewerbsfähiger Betriebe. - Gartenbau, Land- und Waldwirtschaft Es gilt die überregionale bedeutsamen Obst- und Gemüseanbaugebiete und Land- und Forstwirtschaft zu betreuen. - Jagd, Fischerei und Pferdezucht Hamburg ist eine grüne Stadt ¿ hier kann man jagen, fischen und Pferde züchten. - Planung und Landentwicklung Aufgabe ist es, in der städtebaulichen Planung und durch Flächenmanagement die Belange der Agrarwirtschaft in Einklang mit den Ansprüchen einer wachsenden Stadt zu bringen. - Pflanzenschutz Die Pflanzengesundheitskontrolle und der Pflanzenschutzdienst kontrollieren die vegetabilen Handelsgüter beim Im- und Export ¿ insbesondere im Hafen ¿ und führen Kontrollen nach Vorgaben des Pflanzenschutzgesetzes durch.
In der Region rund um den Kreuzberg im Biosphärenreservat Bayerische Rhön haben sich die vier Kommunen Bischofsheim i. d. Rhön (circa 4.750 Einwohner:innen), Sandberg (circa 2.300 Einwohner:innen), Markt Oberelsbach (ca. 2.700 Einwohner:innen), und Schönau a. d. Brend (circa 1.200 Einwohner:innen) im Landkreis Rhön-Grabfeld im Jahr 2010 zur Kreuzbergallianz zusammengeschlossen. Ziel der Allianz ist es, die Region als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum gemeinsam weiterzuentwickeln. Ein Thema der Allianz ist der Umgang mit Leerstand und ungenutzten Innenentwicklungspotenzialen, also mit Herausforderungen, die in der Kreuzbergallianz wie in vielen anderen ländlichen Regionen eng mit der demografischen Entwicklung, der Abwanderung und Sanierungsrückständen bei Bestandsimmobilien verknüpft sind. Die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE), die durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken gefördert wird, ist eine zentrale Grundlage für die interkommunale Zusammenarbeit in der Kreuzbergallianz. Leitend für die gemeinsame Arbeit ist das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK), das 2010 erstellt, im Jahr 2020 fortgeschrieben und 2025 schließlich neu erstellt wurde. Die Orts- und Innenentwicklung ist hier eines von fünf zentralen Handlungsfeldern. Nachdem die Stadt Bischofsheim bereits ein Leerstandskataster erstellt hatte, wurde nach der Gründung der ILE Kreuzbergallianz im Jahr 2010 eine flächendeckende Erhebung von Leerständen und vorhandenem Bauland im gesamten Allianzgebiet durchgeführt. Hierbei wurde bilanziert, dass die vorhandenen Flächenreserven der Innenentwicklung in allen vier Gemeinden deutlich über den prognostizierten Flächenbedarfen lagen. Daraufhin wurden unter anderem die Flächennutzungspläne überprüft und Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungspläne zurückgenommen. Die bisherigen Aktivitäten wurden im Rahmen der Städtebauförderung, des LEADER-Programms sowie der staatlichen Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung ermöglicht. Im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung leistet das Amt für Ländliche Entwicklung in Würzburg für die Gemeinden planerische, finanzielle und organisatorische Hilfe in Bezug auf Begleitung und Förderung. In einem gemeinsamen Leerstands- und Flächenmanagement erfolgt eine quartalsmäßige Erhebung der Flächenpotenziale, die laufend aktiviert werden. Das kontinuierliche Monitoring sorgt dafür, dass die Informationen stets auf dem neuesten Stand sind und zielgerichtete Maßnahmen abgeleitet werden können. Diese Daten bilden die Grundlage für die Arbeit von Innenentwicklungslotsinnen und -lotsen in jeder der vier Gemeinden. Diese sind mit den folgenden Aufgaben betraut: Beobachtung und Informationsbeschaffung: Der Lotse oder die Lotsin beobachtet die Entwicklung im Ort, identifiziert neue Innenentwicklungspotenziale und hält Informationen über Veränderungen im Umfeld fest. Ansprechpartner:in und Netzwerker:in: Er oder sie ist erste/r Ansprechpartner:in für EigentümerInnen und Interessent:innen, die sich mit leerstehenden Objekten beschäftigen möchten. Der Lotse oder die Lotsin baut Vertrauen auf, motiviert zur aktiven Auseinandersetzung mit den Objekten und vernetzt alle Beteiligten. Motivation und Überzeugung: Der Innenentwicklungslotse oder -lotsin ermutigt Eigentümer:innen, ihre Objekte oder Grundstücke zu revitalisieren oder zu verkaufen und zeigt dabei die Vorteile von Förderungen, Beratungsmöglichkeiten und der Nutzung von Potenzialen auf. Vermittlung und Unterstützung: Er oder sie vermittelt Eigentümer:innen an Experten (Fachberater:innen, Förderstellen) und stellt den Kontakt zum Förderlotsen beziehungsweise zur Förderlotsin in der Gemeindeverwaltung her. Präventive Maßnahmen: Der Lotse oder die Lotsin ist auch präventiv tätig, indem er oder sie Eigentümer:innen anspricht, die möglicherweise bald ihr Objekt verkaufen möchten, oder Interessent:innen, die nach geeigneten Objekten suchen. Die Innenentwicklungslotsin oder der Innenentwicklungslotse wird bei sämtlichen (möglichen) Änderungen im Bereich der Innenentwicklungspotenziale aktiv, zum Beispiel wenn neuer Leerstand entsteht, nach einem Gebäudeabriss eine Baulücke entsteht oder wenn ein Potenzial durch eine neue Nutzung oder Bezug eines leerstehenden Gebäudes aktiviert wurde. Ortsrundgänge, Erfahrungsaustausch und Stammtische dienen der Identifikation von Leerstand, Eigentümeransprache und Projektideen. Die Lotsen agieren als Bindeglied zwischen Eigentümer:innen, Immobiliennutzungs- bzw. Immobilienkaufinteressent:innen, der Gemeinde und Fachberater:innen für die Energieeinsparung bei Wohngebäuden. Die Innenentwicklungslotsinnen und -lotsinnen sind dabei zugleich Vertrauenspersonen und Vermittler;innen, die Informationen aus der Gemeinde an die Förderlotsen und -lotsinnen weiterleiten und gleichzeitig in ihrem Umfeld für das Thema der Innenentwicklung sensibilisieren. Sie arbeiten ehrenamtlich und haben zu Beginn ihrer Tätigkeit eine interne Schulung erhalten, in welcher sie in Bezug auf ihre Rolle und Aufgaben sowie Grundlagen für die Beratung und Kommunikation gebrieft wurden. Ihre Arbeit wird mit einem Lotsenhandbuch mit verschiedenen Unterlagen zur Innenentwicklung unterstützt. Zusätzlich zu den Innenentwicklungslotsen und -lotsinnen gibt es in der Kreuzbergallianz in jeder Gemeindeverwaltung auch eine Förderlotsin beziehungsweise einen Förderlotsen. Diese Mitarbeiter:innen in den Bauämtern der Rathäuser beraten Bürgerinnen und Bürger zu aktuell verfügbaren Fördermitteln rund um die bauliche und energetische Sanierung und Modernisierung von Gebäuden. Wie bei den Innenentwicklungslotsinnen und -lotsen besteht hier ein enger den Kontakt zum ILE-Management. So können ein Gebäude oder ein Grundstück, für das ein/e neue/n Eigentümer:in gesucht wird, auf der allianzeigenen Immobilienbörse veröffentlicht werden. Die Kreuzbergallianz bietet den Bürgern und Bürgerinnen außerdem eine kostenlose Energieberatung inklusive Fördermittelbegleitung an und ermöglicht ihnen, energetische Einzelmaßnahmen (BAFA-Zuschuss) einfach und unbürokratisch umzusetzen. Das gesamte Konzept setzt stark auf Kommunikation, Motivation und auf die gezielte Unterstützung, um Leerstände zu beseitigen und eine positive, nachhaltige Gemeindeentwicklung voranzutreiben. Die Aktivitäten der Innenentwicklung werden auch durch verschiedene weitere Aktivitäten sichtbar: mit einem von der Kreuzbergallianz regelmäßig verliehenen Sanierungspreis zur Würdigung vorbildlicher Bestandsmodernisierungen, mit der 2025 erschienenen Broschüre „Aus ALT wird ZUKUNFT“, die Impulse zur Innenentwicklung gibt und die Aktivitäten der Sanierungspreisträger:innen seit 2016 präsentiert, mit einem Innenentwicklungsforum der Kreuzbergallianz im Oktober 2025 mit Vorträgen, Ausstellungen und Darstellung von Praxisbeispielen und Vernetzungsangeboten Durch die Arbeit der Lotsinnen und Lotsen konnten zahlreiche Leerstände und brachliegende Flächen beseitigt beziehungsweise aktiviert und so die Innenentwicklung sowie die Funktionen der Ortskerne gestärkt werden. Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) Kreuzbergallianz Broschüre „Aus ALT wird ZUKUNFT“ (2025) Innenentwicklungsforum Jährlicher Sanierungspreis Innenentwicklungslots:innen (Netzwerkarbeit, Beratung Kommunikation und Motivation Förderlots:innen Immobilienbörse der Kreuzbergallianz Bund-Länder-Programm "Kleinere Städte und Gemeinden", Programmbereich “Überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ Bündelung mit "Stadtumbau West" und LEADER ILE-Förderung durch das Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken Kreuzbergallianz Innenentwicklungslots:innen Broschüre „Aus ALT wird ZUKUNFT“ ILEK Kreuzbergallianz 2025
As part of the Copernicus Space Component programme, ESA manages the coordinated access to the data procured from the various Contributing Missions and the Sentinels, in response to the Copernicus users requirements. The Data Access Portfolio documents the data offer and the access rights per user category. The CSCDA portal is the access point to all data, including Sentinel missions, for Copernicus Core Users as defined in the EU Copernicus Programme Regulation (e.g. Copernicus Services).The Copernicus Space Component (CSC) Data Access system is the interface for accessing the Earth Observation products from the Copernicus Space Component. The system overall space capacity relies on several EO missions contributing to Copernicus, and it is continuously evolving, with new missions becoming available along time and others ending and/or being replaced.
Statuskonefrenz 2023 (C) Moritz von Schurer Die Statuskonferenz 2023 hat eine besondere Bedeutung für die Vermittlung der Ergebnisse der Arbeit der letzten Jahre in die Fachöffentlichkeit, da die Laufzeit der Vorhaben des ersten Stichtages bereits endet. Die Statuskonferenz wendet sich deshalb an eine breite Fachöffentlichkeit auf Bundes- und Landesebenen sowie aus Regionen und Kommunen und stellt die Präsentation und Würdigung der Ergebnisse der zwölf Verbundvorhaben des ersten Stichtages in den Mittelpunkt. Aber natürlich werden auch die „jüngeren“ Vorhaben vorgestellt und diskutiert und auch der intensiven Vernetzung der Verbundvorhaben untereinander wird wieder ausreichend Raum gegeben. Der Tagungsort in der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Bamberg bietet einen hervorragenden Rahmen für diese Veranstaltung. So bereiten wir mit Unterstützung der Geschäftsstelle der Europäischen Metropolregion Nürnberg ein sehr interessantes Exkursionsprogramm in Bamberg und in der Region vor. Am ersten Konferenztag stehen die Ergebnisse der Projekte im Mittelpunkt. Diese werden im Plenum vorgestellt und anschließend in kleineren Themeninseln vertieft. Wir freuen uns außerdem auf einen Vortrag von Prof. Dr. Davy zu dem Thema „Gerechtigkeit in Stadt-Land-Beziehungen“. In der anschließenden Diskussion im Unterhausformat haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, Position zu beziehen. Für das abendliche Get-together werden die Bamberger Bierbrauereien ein besonderes Ambiente bieten. Am zweiten Konferenztag werden die Themeninseln fortgesetzt und die Ergebnisse im Plenum diskutiert. Des Weiteren werden die Ergebnisse der Befragung zu rechtlichen Hürden für nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen vorgestellt. Unterschiedliche Exkursionen in und um Bamberg mit einem Fokus auf Stadt-Land-Beziehungen, auf denen die vielfältigen Querverweise zu einzelnen Projekten aus Stadt-Land-Plus vertieft werden, runden den zweiten Tag ab. Der Sender TVO hier ein Video von der Konferenz bereit, das Eindrücke einer der Exkursionen bereit hält. Downloads Dokumentation | Statuskonferenz 2023 - PDF Rahmenprogrammpräsentation | Statuskonferenz 2023 erster Tag - PDF Rahmenprogrammpräsentation | Statuskonferenz 2023 zweiter Tag - PDF Begrüßung Katrin Fahrenkrug eröffnet die Konferenz und begrüßt alle Anwesenden. Sie übergibt das Wort an Dr. Vera Grimm, BMBF. Auch Dr. Vera Grimm begrüßt die Anwesenden zur fünften Stadt-Land-Plus-Statuskonferenz. In einem Rückblick kommt Frau Dr. Grimm auf die Auftaktveranstaltung von Stadt-Land-Plus in Berlin 2018 zurück - nun in 2023 ist die Statuskonferenz bereits die Abschlussveranstaltung für die zwölf Verbundvorhaben des ersten Stichtags. In der Bilanz sei die Fördermaßnahme ein Erfolg und wird gut angenommen. Frau Dr. Vera Grimm würdigt die Arbeit Ihrer Vorgängerin Frau Dr. Birgit Metz, die die Fördermaßnahme aufgestellt hat. In Stadt-Land-Plus gehe es darum, Stadt und Land gemeinsam zu denken. Metropolregionen, wie die Metropolregion Nürnberg, zu der auch Bamberg gehört, seien ein Role-Model für Stadt-Land-Partnerschaften. In Stadt-Land-Plus werden die nötigen Aushandlungsprozesse zwischen Stadt und Land durch transdisziplinäre Forschung unterstützt. Das bedeutet, dass Kommunen und Gemeinden nicht nur Forschungsthema seien, sondern auch wichtigeForschungspartner. Die Entwicklungen seit 2018, wie z.B. Corona, Krieg in Europa oder die Energiekrise, haben immer wieder zu neuen Fragestellungen und Nachjustierungen innerhalb der Verbundvorhaben geführt. Frau Grimm lobt, dass diese Neusortierung in den Verbundvorhaben gut gemeistert wurde. Die Auswirkungen der Ereignisse der letzten Jahre sind in den Kommunen enorm und werden noch lange spürbar sein. Jedoch ist zu erwarten, dass die Herausforderungen für die Kommunen und Gemeinden auch in Zukunft eher noch größer werden. So wird beispielsweise die Erarbeitung und Umsetzung kommunaler Wärmeleitpläne eine große Aufgabe sein, die entsprechende Aushandlungsprozesse erfordern. Frau Dr. Grimm schließt mit einem Verweis auf rechtliche Hürden für die Umsetzung neuer nachhaltiger Lösungen. Das BMBF sei als Forschungsministerium zwar nicht in der Position, Gesetze zu beeinflussen, sie regt aber an, die Statuskonferenz als Chance zu nutzen, die in den Verbundvorhaben identifizierten rechtlichen Hürden insbesondere den Teilnehmer:innen aus den anderen Ressorts nahezubringen, um etwaige Änderungen anzustoßen. Wie befördert Stadt-Land-Plus nachhaltige Stadt Land Beziehungen? Nadine Pannicke-Prochnow, Umweltbundesamt stellt als Leiterin des Querschnittsvorhabens mit Blick auf die zahlreichen Gäste, die nicht einem der Verbundvorhaben zuzuordnen sind, die Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus vor. Die aktuellen Themen, wie Landnutzungswende, Bauwende, Energiewende und Mobilitätswende bieten Chancen und Herausforderungen zugleich. Die Chancen liegen in einer nachhaltigeren Zukunft, die Herausforderungen dafür sind jedoch die Landnutzungsänderungen und die Flächen(neu)inanspruchnahme, die mit den Maßnahmen einhergehen können. Fruchtbare landwirtschaftliche Böden und nutzbare Flächen stehen nur begrenzt zur Verfügung. Gleichzeitig zieht eine hohe Flächeninanspruchnahme negative Folgen für die Umwelt und den Menschen nach sich, z.B. durch den Verlust von Ökosystemleistungen. Die Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus ermöglicht die gemeinsame Entwicklung innovativer Lösungen für den Interessenausgleich im Hinblick auf nachhaltige interkommunale Wohnungsmärkte, regionale Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfung. Die Maßnahme ist in 5 Themenclustern unterteilt: Regionale Gerechtigkeit - Interessen zwischen Stadt und Land ausgleichen Regionale Integrierte Siedlungsentwicklung – Effiziente Flächennutzung stärken Dynamische Wohnungsmarktregionen – Strategisches Flächenmanagement entwickeln Regionale Stoffkreisläufe – durch Recycling Wertschöpfung erhöhen Regionale Produkte – nachhaltige Landnutzung etablieren Die Fördermaßnahme umfasst 22 Verbundvorhaben in zwei Stichtagen (2018 und 2020), deren Förderung jeweils eine dreijährige Forschungsphase und eine zweijährige Umsetzungsphase umfasst. Die Anschlussfähigkeit der Verbundvorhaben an die kommunale Praxis ist eine Besonderheit der Fördermaßnahme. Die Erkenntnisse aus Stadt-Land-Plus fließen am Umweltbundesamt unter anderem in Eigenforschungsprojekte, z.B. „UMLANDSTADT umweltschonend“, ein. Nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen sind am UBA ein wichtiges Thema, das als Querschnittsthema in der Forschungsagenda „Urbaner Umweltschutz“ integriert ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die Ergebnisse aus Stadt-Land-Plus auch im Umweltressort und anderen Ressorts, z.B. dem Bauressort, aufgenommen werden. Die Präsentationsfolien zum Vortrag finden Sie hier . Das Unterhausformat ist eine Diskussionsmethode, bei der zugespitzte Fragen in den Raum gestellt werden, zu dem sich die Teilnehmenden klar einer von zwei konträren Positionen zuordnen müssen und in deutlichen Statements verteidigen. Das Format ist dem englischen Unterhaus entlehnt. Die Positionierungen dürfen durch Zurufe oder Beifall unmittelbar kommentiert werden. Die hier dargestellten Meinungen dienen in ihrer Ausgestaltung ausschließlich der Verdeutlichung der polarisierenden Positionen im Diskussionsformat. Sie sind nicht als wahre Stellungnahme der Teilnehmenden zu den Diskussionsthemen zu verstehen, sondern sollen die Möglichkeit zur Reflektion des durchaus kontroversen Themas „Gerechtigkeit in der Raumordnung“ bieten. Durch das konfrontative Format können innerhalb kurzer Zeit in einem schnellen Schlagabtausch viele Argumente und Aspekte zusammengetragen werden, die in anderen Formaten zumeist nicht zur Sprache kommen würden. Ziel ist es dabei, neue Denkanstöße und Sichtweisen auf das „Für und Wider“ einer gerechten räumlichen Ordnung zu geben. Die eine Partei wird durch Dr. Michael Melzer, Institut Raum & Energie und die andere Partei durch Dr. Uwe Ferber, StadtLand GmbH, angeführt. Katrin Fahrenkrug, Institut Raum & Energie übernimmt den Vorsitz des Unterhauses. Muss räumliche Ordnung gerecht sein? Position Partei Ferber: Ja! Gerechtigkeit ist zentrale Aufgabe des Staates! Das gilt insbesondere für die räumliche Ordnung. Diesen Grundsatz anzuzweifeln unterwirft die Raumentwicklung marktliberalen Kräften und damit dem Risiko einer ungerechten Entwicklung. Über die letzten Jahrzehnte wurde erfolgreich ein System der räumlichen Ordnung aufgebaut. Dieses hat nicht nur den verfassungsmäßigen Auftrag eine gerechte Raumentwicklung zu gewährleisten, sondern hat dies schon vielfach unter Beweis gestellt. Die Raumordnung bildet somit einen wichtigen Stützpfeiler für gleichwertige Lebensbedingungen in einer Zeit des zunehmenden „Laisse faire“. Auch partnerschaftliche Kooperationen zwischen verschiedenen Städten und Landkreisen, wie sie beispielsweise in den Stadt-Land-Plus-Verbudnvorhaben NaTourHuKi, ReGerecht und Interko2 entwickelt wurden, erfordern eine starke und auf Gerechtigkeit achtende Raumordnung. Die Herausforderungen auf dem Weg zu gerechter Raumentwicklung und gleichwertigen Lebensverhältnissen kann kein Grund dafür sein, das Streben nach Gerechtigkeit aufzugeben und eine ungerechte Entwicklung zu akzeptieren. Vielmehr wird die Unerreichbarkeit von Gerechtigkeit oftmals als Vorwand von den Interessengruppen genutzt, die Raumentwicklung der Beliebigkeit überlassen und damit einen Grundsatz unserer Verfassung unterhöhlen wollen. Das dient in der Regel nur einzelnen Interessengruppen und fördert Ungerechtigkeit. Über welche Gerechtigkeit streiten wir? Der Verzicht auf eine gerechte räumliche Ordnung verwehrt den Bewohner:innen ländlicher Räume Entwicklungschancen. Eine beliebige Raumentwicklung verstärkt bestehende Ungleichheiten und Ungerechtigkeit: Strukturstarke Räume werden noch stärker, strukturschwache noch schwächer. Ein Beispiel sind die überproportional hohen Investitionen im wohlhabenden Münchener Raum, während dringend benötigte Investitionen in benachteiligten Regionen Bayerns ausbleiben. Position Partei Melzer: Nein! Räumliche Ordnung kann nicht gerecht sein! Gerechtigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse sind oberste Maxime für einen Rechtsstaat, können aber nicht über die räumliche Ordnung allein sichergestellt werden. Räumliche Ordnung hat es bisher nicht geschafft, Gerechtigkeit und gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen und wird es auch in Zukunft nicht schaffen. In einer ungerechten Gesellschaft kann es keine gerechte Raumordnung geben. Vielmehr braucht es die Gesamtheit aller staatlichen Leistungen. Ausgleichsleistungen sind wichtiges und notwendiges Instrument. Statt „Einheitsbrei“ in allen Lebensräumen Deutschlands zu erzeugen, sollte sichergestellt werden, dass alle Raumfunktionen im Gesamtkontext bestmöglich erfüllt werden. Dies führt zwingend bei bestimmten Funktionen zu Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten, z.B. unterschiedliche Gewerbesteuern oder unterschiedlichem Wachstum von Kommunen. Allein um im internationalen Standortwettbewerb mithalten zu können, haben unterschiedliche Räume unterschiedliche Bedürfnisse, die in der räumlichen Ordnung zu berücksichtigen sind. Nicht räumliche Ordnung muss gerecht sein, sondern das für die Menschen verfügbare Angebot. Sollen schwerpunktmäßig strukturpolitische Maßnahmen verfolgt werden oder ist ein monetärer (Finanz-) Ausgleich unverzichtbar und wirksamer? Position Partei Ferber: Nur auf staatlicher Ebene sind die erforderlichen Informationen und Instrumente vorhanden, um die notwendigen Anpassungsprozesse steuern zu können. Diese wichtigen strategischen Weichenstellungen sollten nicht den Kommunen überlassen werden. „Kommunale Wolkenschlösser“ über Sonderprogramme zu finanzieren kann nicht im Interesse einer gerechten, nachhaltigen Raumentwicklung unter der Prämisse eines effizienten Mitteleinsatz sein. Allein die Beschäftigung zahlreicher Rechnungsprüfungsämter mit den zu erwartenden beihilferechtlichen Verstößen kann nicht zielführend sein. Eine zentral gelenkte Strukturpolitik berücksichtigt vielfach Aspekte, die von den Kommunen teilweise (noch) ignoriert werden, beispielsweise die demographische Entwicklung oder der Schutz von Natur oder landwirtschaftlichen Flächen. Das oftmals immer noch vom „Kirchturmdenken“ geleitete Handeln der Kommunen birgt das Risiko weiterer irreversibler Landnutzungsänderungen und Flächeninanspruchnahmen, die sich später als ineffizient und unnötig herausstellen werden. Damit wären nicht nur wichtige Ökosystemleistungen, sondern auch die Funktionalität des Raumes in Gefahr. Strukturpolitik bleibt eine zentrale Aufgabe des Staats und darf kein Fass ohne Boden werden! Position Partei Melzer: Strukturpolitische Maßnahmen sind meist Aktionismus und wenig nachhaltig. In planwirtschaftlicher Art und Weise wird dabei Geld in Massen rausgeworfen und doch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt. Ein Beispiel dafür sind ausgebaute und beleuchtete Gewerbegebiete, in denen nichts passiert. Ein monetärer Ausgleich ist unverzichtbar. Monetäre Anreize haben schon immer besser funktioniert. Viel effektiver und effizienter wäre es, die Kommunen vor Ort monetär in die Lage zu versetzen, bottom-up ihre Entwicklung selbst zu bestimmen. Die Menschen vor Ort wissen selbst am besten, was sie benötigen. Den Kommunen wird zu oft unterstellt, dass sie das Geld nicht gut einsetzen und abrechnen können. Jedoch wird viel Geld auf Landesebene abgeschöpft und viele Fehler, die uns teuer zu stehen kommen, entstehen auf Bundesebene. Stattdessen sollte vielmehr den Kommunen ein stärkeres Vertrauen entgegengebracht werden. Bei einer Führung durch die Stadt Bamberg wird den Teilnehmenden die kulturhistorische Bedeutung Bambergs nahegebracht. Bamberg hat den Status einer UNESCO-Weltkulturerbestadt inne und ist Teil der Metropolregion Nürnberg. Die Metropolregion ist mit 23 Landkreisen und 11 kreisfreien Städten, viele davon in der Größenordnung von Bamberg mit 30.000 bis 70.000 Einwohnern, polyzentral aufgestellt und weist ein spannendes Verhältnis von städtischen und ländlichen Räumen auf. Mit ca. 540.000 Einwohnern ist Nürnberg die größte Stadt in der Metropolregion. Die Führung endet in den Haassälen in der Bamberger Altstadt, wo der Abend mit einem Vortrag und einer lokalen musikalischen Darbietung ausklingt, die das Lebensgefühl in der Metropolregion in drei Liedern vorstellt Exkursion 1: Regionalprodukte als hybrider Wanderweg? Das ReProLa-Umsetzungsprojekt „Begehbare Wertschöpfungskette“ illustriert die verschiedenen Wertschöpfungsstufen der Fränkischen Süßkirsche in der Gemeinde Pretzfeld in der Fränkischen Schweiz. Der hybride Wanderweg vermittelt ReProLa-Projekterkenntnisse über die ökonomische Dimension regionaler Produkte. Bei der Exkursion werden einzelne Stationen des hybriden, App-basierten Lehrformats angelaufen und mit einem Besuch bei einem lokalen Produzenten abgerundet. Exkursion 2: Gemüse in der Großstadt Im Städtedreieck Nürnberg-Fürth-Erlangen liegt eines der größten zusammenhängenden Gemüseanbaugebiete in Deutschland: das Knoblauchsland. 91 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften die rund 1.900 ha Anbaufläche. Bei der Exkursion besuchen wir einen Erzeugerbetrieb und eine Vermarktungsgenossenschaft. Wir erfahren, wie moderne Bio-Gemüsekulturen und Kräuteranbau im Freiland- und Gewächshausanbau und deren Vermarktung funktionieren. Thematisiert werden auch die Energie- und Wasserversorgung. Exkursion 3: Malerische Gärtnerstadt Bamberg Der Status Bambergs als UNESCO Weltkulturerbe ist auch mit der Gärtnerstadt und dem Gärtnerwesen verknüpft. Bei dieser Themenführung wird der Blick auf ein Stück weniger bekanntes Bamberg gelegt und Gepräge, Tradition und Brauchtum der Gärtnerstadt nahegebracht. Neben einer Führung im Gärtnermuseum werden bei einem ausgedehnten Spaziergang durch die Gärtnerstadt deren Straßenzüge mit ursprünglicher Bebauung, weiten, freien Räumen und noch aktiven Gartenbaubetrieben unter die Lupe genommen. Eine städtebauliche Besonderheit.
Ziel des Projekts KoOpRegioN war es, innovative Konzepte für ein integriertes nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement (INGFM,) zu entwickeln. Sascha Klein, Verbandsdirektor des Regionalverbands Nordschwarzwald, begrüßte die Gäste mit den Worten: „Gemeinsam mit unseren wissenschaftlichen und regionalen Praxispartnern haben wir intensiv daran gearbeitet, Lösungen für eine nachhaltige Flächennutzung zu entwickeln. KoOpRegioN ist ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.“ Das 2020 gestartete Verbundprojekt widmete sich insbesondere dem Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und der Notwendigkeit, Flächeneffizienz und Nachhaltigkeit zu steigern. „Mit den Ergebnissen dieses Projekts haben wir wichtige Grundlagen geschaffen, um Gewerbeflächen nicht nur effizienter, sondern auch umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten,“ ergänzte Klein. In seinem Grußwort hob Klaus Mack, Vorsitzender des Regionalverbands Nordschwarzwald und Bundestagsabgeordneter, die strategische Bedeutung der Region hervor. „Der Nordschwarzwald liegt zentral zwischen den Metropolregionen Stuttgart und Karlsruhe und bietet eine einzigartige Kombination aus wirtschaftlicher Stärke und landschaftlicher Schönheit. Unsere Aufgabe als Regionalverband ist es, diese Stärken in Einklang zu bringen und durch Projekte wie KoOpRegioN einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.“ Mack betonte zudem die Herausforderungen, denen sich die Region in den kommenden Jahren stellen muss, insbesondere im Hinblick auf das Flächensparziel der Bundesregierung und des Landes Baden-Württemberg. „Unser Ziel ist es, bis 2030 eine Flächennutzung von unter drei Hektar pro Tag zu erreichen und langfristig eine Netto-Null bei der Flächenneuinanspruchnahme umzusetzen. KoOpRegioN hat gezeigt, dass dies nur durch interkommunale Kooperation und innovative Ansätze gelingen kann,“ erklärte er. Im Rahmen des Projekts wurden verschiedene Empfehlungen erarbeitet, die einen nachhaltigen Umgang mit Gewerbeflächen fördern. So wird die bessere Nutzung von Nachverdichtungspotenzialen in bestehenden und neuen Gewerbeflächen als zentraler Ansatz hervorgehoben, um die Flächeneffizienz zu steigern. Weitere Empfehlungen umfassen die Einführung von Nachhaltigkeitskriterien für Gewerbegebiete, beispielsweise durch Zertifizierungen, die Prüfung der Möglichkeiten des Erbbaurechts zur Erhaltung kommunaler Gestaltungsspielräume und die Einrichtung eines regionalen, kommunenübergreifenden Gewerbeflächenmanagements. Letzteres soll Synergien zwischen den Gemeinden fördern und potenzielle Konflikte minimieren. In zwei Modellgebieten, Pforzheim und Mühlacker, wurden erste Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ansätze getestet. „Die Projektergebnisse zeigen, dass Kooperation über Gemeindegrenzen hinweg und ein regional abgestimmtes Flächenmanagement entscheidend sind, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern,“ erklärte Sascha Klein. Mit der Abschlussveranstaltung endet zwar die aktive Projektförderung, jedoch nicht der Prozess der nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklung in der Region Nordschwarzwald. Die im Rahmen des Projekts gegründete Arbeitsgruppe „Nachhaltiges Gewerbeflächenmanagement“ wird ihre Arbeit fortsetzen. Klaus Mack fasste die Perspektiven zusammen: „Unser Ziel ist es, die Region Nordschwarzwald für innovative Unternehmen noch attraktiver und gleichzeitig resilienter gegenüber zukünftigen Herausforderungen zu machen.“ Nach der Vorstellung der Projektergebnisse folgten am Nachmittag weitere Vorträge zu nachhaltigen Flächennutzungsprojekten in Deutschland. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die im Rahmen von KoOpRegioN entwickelten Ansätze auch für andere Regionen von großem Nutzen sein können. KoOpRegioN wurde vom Regionalverband Nordschwarzwald in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Partnern Europäisches Institut für Energieforschung (EIFER), Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie (KIT-ITAS), Zentrum für interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS) der Universität Stuttgart und MWO - Markt- und Organisationsforschung sowie den Praxispartnern Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald, Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald und Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des Regionalverband Nordschwarzwald .
Der Datensatz beinhaltet Daten der Karten des Verwaltungsatlas Sachsen. Er umfasst die Standorte des Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) und die Standorte des Geschäftsbereichs Zentrales Flächenmanagement (ZFM) sowie deren Zuständigkeitsbereiche.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 240 |
| Europa | 3 |
| Kommune | 17 |
| Land | 59 |
| Weitere | 12 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 192 |
| Zivilgesellschaft | 11 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Ereignis | 12 |
| Förderprogramm | 171 |
| Repositorium | 1 |
| Text | 77 |
| Umweltprüfung | 9 |
| unbekannt | 130 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 115 |
| Offen | 283 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 238 |
| Englisch | 187 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 17 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 34 |
| Keine | 250 |
| Multimedia | 1 |
| Unbekannt | 2 |
| Webseite | 129 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 401 |
| Lebewesen und Lebensräume | 376 |
| Luft | 123 |
| Mensch und Umwelt | 401 |
| Wasser | 236 |
| Weitere | 385 |