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Flächen und Gebäude klug nutzen - Heimat gemeinsam gestalten

Wir möchten diskutieren, wie Dörfer, Städte und Landkreise durch Planungsentscheidungen und viele andere Maßnahmen ihre wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Zukunft beeinflussen und prägen können. Ernährungs- und Energiesicherung, Naturschutz, Bedarf an Wohnraum und Begegnungsorten einerseits, Leerstand andererseits, fehlende Fachkräfte im Handwerk und der Verwaltung – es gibt viele Konfliktfelder, aber auch gute Lösungsansätze, wie die vielfältigen Belange und Bedarfe in die vielfältigen raumbezogenen Entscheidungen vor Ort einbezogen werden können. Das ZFLE 2026 soll fruchtbare Diskussionen anstoßen und guten Ideen eine Plattform bieten. Themenfelder Unter dem Motto "Land: Raum für Zukunft." soll das 19. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung folgende Themenaspekte in den Blick nehmen: 1. Themenfeld: Flächennutzung – Raum im Sinne von “Fläche” 2. Themenfeld: Gebäudenutzung/ Bauen – Raum im Sinne von “Gebäude” 3. Themenfeld: Kommunikationsräume, Ermöglichungs-Räume – Raum im figurativen Sinne Das Zukunftsforum Ländliche Entwicklung ist das größte und bedeutendste nationale Forum für Fragen ländlicher Entwicklung in Deutschland. Es wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) jährlich im Januar im Rahmen der Grünen Woche ausgerichtet. Neben der politischen Eröffnungsveranstaltung werden in Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung rund 30 sogenannte Fachforen angeboten und rege nachgefragt. In den vergangenen Jahren trafen sich zum Zukunftsforum in Berlin und virtuell jeweils weit über 1200 Akteure aus Politik, Verwaltung, Institutionen, Verbänden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zum Austausch über die Ländliche Entwicklung. In 2025 beteiligten sich an der Veranstaltung allein in Präsenz über 1000 Personen. Um den Austausch und die fachliche Vernetzung zwischen den Akteuren zu stärken, ist das Zukunftsforum auch in 2026 vorwiegend auf eine Teilnahme vor Ort ausgerichtet; die Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung werden aber per Livestream übertragen. Auch viele der Fachforen werden per Livestream übertragen (bitte jeweilige Hinweise zum Format beachten). Für die virtuellen Formate der Veranstaltung bedarf es keiner vorherigen Anmeldung. www.zukunftsforum-laendliche-entwicklung.de

Quartiersstraßen entsiegeln, begrünen und beleben

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der zunehmenden Herausforderungen für den urbanen Raum muss auch der Straßenraum neue Funktionen im Quartier übernehmen. Im knapp bemessenen öffentlichen Raum sind auch im Bereich der Straße Maßnahmen der Klimaanpassung notwendig, um einen Ausgleich zur stark versiegelten und sowohl horizontal als auch vertikal dicht bebauten Stadt zu schaffen. Für Umbaumaßnahmen in dem stark begrenzten und von Nutzungskonflikten betroffenen Verkehrsraum braucht es Strategien der wassersensiblen Stadt, der integrierten Planung und den Blick auf die Machbarkeit. Im Seminar werden Herausforderungen identifiziert und erfolgreiche Instrumente vorgestellt, um urbane Transformation umsetzbar und das veränderte Straßenklima spürbar zu machen. Folgende Fragen werden diskutiert: Welche Herausforderungen gibt es bei der Entwicklung und Umsetzung von Klimastraßen in der kommunalen Praxis? Welche technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Welche Erfahrungen haben Kommunen mit der Umsetzung von Klimastraßen gemacht? Wie lassen sich Pilotprojekte erfolgreich in den regulären Stadtplanungsprozess integrieren? Wie gelingt die Planung von grünen Straßen im Rahmen von bestehenden städtebaulichen Konzepten? difu.de/veranstaltungen/2026-03-16/quartiersstrassen-entsiegeln-begruenen-und-beleben

Breiter Diskurs zum Flächensparen

Der Bund-Länder-Dialog zum Thema Flächensparen zielte darauf ab, in einem breiten umweltpolitischen Diskurs zum Flächensparen Empfehlungen für Bund und Länder zur Erreichung der flächenpolitischen Ziele abzuleiten. Der Dialogprozess wurde durch das Umweltbundesamt koordiniert. Beteiligt waren Akteure aus verschiedenen Bundes- und Landesministerien, Kommunen sowie Landes- und Regionalplanung Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden. Die inhaltliche Basis für den Dialog mit zahlreichen Veranstaltungen bildete der „Aktionsplan Flächensparen“, der vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) erarbeitet wurde. Die dort formulierten Empfehlungen in den Aktionsfeldern „Kontingentierung der Flächenneuinanspruchnahme“, „Innenentwicklung stärken“ und „Fehlanreize abbauen“ dienten als Grundlage des Dialogs. Diese Schwerpunkte waren vor dem Hintergrund übergreifender Debatten unter anderem zur Schaffung von Wohnraum, zur Innen- und Bestandsentwicklung, zur Bodenpolitik, zum Ausbau erneuerbarer Energien, zum natürlichen Klimaschutz und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen der rote Faden des Dialogs. Alle Dialogveranstaltungen wurden dokumentiert, so dass die Ergebnisse und Präsentationen auf der Webseite www.aktion-flaeche.de abgerufen werden können . Die Ergebnisse des Bund-Länder-Dialogs flossen in ein Maßnahmenpapier ein, das aufzeigt, wie die flächenpolitischen Ziele der Bundesregierung erreicht werden können. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Bund-Länder-Dialogs der Kommunale Flächenrechner des Umweltbundesamtes weiterentwickelt. Der Bund-Länder-Dialog zum Flächensparen wurde im Frühjahr 2024 abgeschlossen. Online-Dokumentation der Dialogveranstaltungen UBA-Veröffentlichung „ Bund/Länder-Dialog Fläche - ein Zwischenfazit “ (UBA-Texte 22/2024) Kommunaler Flächenrechner des Umweltbundesamts UBA-Veröffentlichung „ Instrumente zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme. Aktionsplan Flächensparen “ (UBA-Texte 38/2018)

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