Das havellaendische Obstanbaugebiet ist durch gravierende Eingriffe in das oekologische Gefuege gekennzeichnet. Die seit 1990 eingetretenen Veraenderungen waren Anlass, Untersuchungen zur Wiederherstellung einer artenreichen Flora und Fauna einzuleiten. Seit 1992 werden in der Gemarkung ein Beispiel fuer aktive Landschaftspflege und -gestaltung sowie ein Lehr- und Versuchsgebiet fuer Niederwild- und Naturschutzaufgaben geschaffen. Im Rahmen aktiver Biotopgestaltung und nach einem Landschaftsplan-Entwurf wurden umfangreiche Feldgehoelze angelegt (standorttypische Gehoelzarten) und Stillegungsflaechen mit Graeser/ Kraeutermischungen bestellt. Es erfolgten die Renaturierung eines Feuchtgebietes, die Erhaltung und Umgestaltung von Obstanlagen/Streuobstwiesen, die Anlage von Lesesteinhaufen und Benjeshecken, die Aufzucht und Wiedereinbuergerung der Rebhuehner. Als Weiser fuer die Wirksamkeit der Massnahmen dienen die Ergebnisse von Zaehlungen spezieller Niederwildarten mit Indikatorwert.
Multifunktionale Waldwirtschaft am Ende? Unter dieser provokanten Überschrift trafen sich Experten der Holz- und Forstwirtschaft auf der LIGNA 2009 und diskutierten aktuelle Anforderungen wie die Strategie der Bundesregierung zur Biologischen Vielfalt. Es wurde der Appell formuliert, die Strategie des flächendeckenden, multifunktionalen Waldbauansatzes beizubehalten und ökologische sowie ökonomische Ansprüche auf ganzer Fläche zu integrieren. 'Der Ansatz der multifunktionalen Waldwirtschaft würde durch die selektive Stilllegung ertragsreichster Waldbestände ernsthaft in Frage gestellt'. Die Nutz-, Schutz- und Sozialfunktion könnten gleichrangig und auf ganzer Fläche mit dem Konzept der naturnahen Waldwirtschaft zwanglos unter einen Hut gebracht werden und so mittels naturnaher und multifunktionaler Waldwirtschaft der Königsweg nachhaltiger Nutzholzgewinnung beschritten werden (vgl. Hockenjos 2007).Multifunktionale Forstwirtschaft scheint das Erfolgsmodell deutscher Waldnutzung zu sein und allen berechtigten Ansprüche an unseren Wald idealtypisch und nachhaltig gerecht werden zu können. Der integrative Ansatz der deutschen Forstwirtschaft habe sich grundsätzlich bewährt und sollte weiter verfolgt werden. Was aber ist unter dem Konzept der nachhaltig integrativ multifunktionalen Waldwirtschaft zu verstehen? Was macht eine Waldfunktion aus und wie steht es um die Erfüllung derselben im Rahmen der praktischen Forstwirtschaft? Bestehen alternative Landnutzungsansätze, die den multifunktionalen Anforderungen der Gesellschaft besser gerecht werden könnten? Diesen Fragen geht das Forschungsvorhaben nach, um Klarheit über das Fundament deutscher Forstwirtschaft zu schaffen.
ID: 3602 Allgemeine Informationen Kurzbeschreibung des Vorhabens: Das Vorhaben hat den Neubau des S-Bahnwerkes München-Langwied zum Gegenstand. Es sind folgende bauliche Maßnahmen geplant: Rückbau/Entkernung Bestandsbauwerke Flächenfreisetzung Gleis- und Verkehrsanlagen Neubau Instandhaltungswerkanlage (diverse Hochbauten) Neubau einer Innenreinigungsanlage (Bahnsteige) Neubau Gleisanlagen mit technischer Ausstattung (Oberleitung etc.) Neubau Außenanlagen (Lagerbereiche, Wege, Plätze und Werkstraßen) Neubau Trafostationen Neubau Lärmschutzwände Neubau von Stützwänden nebst temporärer Maßnahmen (Baustelleneinrichtungsflächen und Zufahrten) sowie der Umweltmaßnahmen gemäß Landschaftspflegerischer Begleitplanung. Raumbezug In- oder ausländisches Vorhaben: inländisch Ort des Vorhabens Verfahrenstyp und Daten Eingangsdatum der Antragsunterlagen: 19.01.2023 Art des Zulassungsverfahrens: Planfeststellung (Anhörung durch EBA) UVP-Kategorie: Verkehrsvorhaben Zuständige Behörde Verfahrensführende Behörde: Name: Eisenbahn-Bundesamt (Außenstelle München) Arnulfstraße 9/11 80335 München Deutschland Vorhabenträger DB Regio AG Orleansstraße 56 81667 München Deutschland Öffentlichkeitsbeteiligung Auslegung: Auslegung und Unterrichtung der Öffentlichkeit in München Kontaktdaten des Auslegungsortes Stadtverwaltung München Blumenstraße 28b 80331 München Deutschland Öffnungszeiten des Auslegungsortes am Montag von 09:00 bis 18:00 Uhr am Dienstag von 09:00 bis 18:00 Uhr am Mittwoch von 09:00 bis 18:00 Uhr am Donnerstag von 09:00 bis 18:00 Uhr am Freitag von 09:00 bis 14:00 Uhr Weitere Ortshinweise Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Raum 071 im Erdgeschoss Eröffnungsdatum der Auslegung 17.10.2023 Enddatum der Auslegung 16.11.2023 Ende der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 18.12.2023 Beginn der Frist zur Einreichung von Einwendungen: 17.10.2023 Verfahrensinformationen und -unterlagen Verlinkung auf die externe Vorhabendetailseite Verfahrensinformationen auf der EBA Internetseite Dokumente Screening-Entscheidung Öffentliche Auslegung
Anmerkungen zur Tabelle: - Getreide: einschl. Körnermais - Sommerweizen: einschl. Durum - Hafer: einschl. Sommermenggetreide - Körnermais: einschl. Corn-Cob-Mix - Kartoffeln: mittelfrühe und späte zusammen einschl. Industrie-, Futter- und Pflanzkartoffeln - Flächenstilllegung: Brache einschl. stillgelegter Flächen mit Beihilferegelung Quelle: Agrarreport/Statistikamt Nord Zeichentrenner ist Komma, Zeichensatz ist UTF-8. https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/A/artenschutz/Downloads/Jahresbericht_zur_biologischen_Vielfalt_2021.pdf
Anmerkungen zur Tabelle: - Getreide: einschl. Körnermais - Sommerweizen: einschl. Durum - Hafer: einschl. Sommermenggetreide - Körnermais: einschl. Corn-Cob-Mix - Kartoffeln: mittelfrühe und späte zusammen einschl. Industrie-, Futter- und Pflanzkartoffeln - Flächenstilllegung: Brache einschl. stillgelegter Flächen mit Beihilferegelung Quelle: Agrarreport/Statistikamt Nord Zeichentrenner ist Komma, Zeichensatz ist UTF-8. https://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/A/artenschutz/Downloads/Jahresbericht_zur_biologischen_Vielfalt_2021.pdf
Der Anbau von Energiepflanzen ist auf Grund der damit verbundenen Eingriffe in den Naturhaushalt kritisch zu sehen. Nicht genutzte Substrate aus dem Grünland und naturschutzfachlich geschützten Flächen könnten dagegen Energiepflanzen ersetzen. In diesem Zusammenhang stellt das Projekt folgende Fragen: Welche Möglichkeiten bieten diese Substrate, Energiepflanzen im Sinne der Nachhaltigkeit zu ersetzen? Welche naturschutzfachlichen Probleme können bei der Nutzung auftreten? Gibt es optimierte Biogasanlagenkonzepte, mit deren Ankauf von Substraten die Bewirtschaftung von z.B. Grünland weniger kostenintensiv ist als die reine Stilllegung und Pflege der Flächen? Welche Win win Situationen und welche Gefahren gibt es zwischen Energiewirtschaft und Naturschutz?.
„Zusammenfassung: Von der Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesamtes für Ökologie wurde zwischen 1995/96 und 2000 Erhebungen an ca. 90 Dauerflächen entlang von 10 Transekten in der Leybucht durchgeführt, um mögliche direkte und indirekte Auswirkungen auf Flora und Vegetation durch die Baumaßnahmen „Küstenschutz Leybucht“ langfristig dokumentieren sowie bestimmte Fragestellungen klären zu können. Zum besseren Verständnis erfolgt eingangs eine Kurzbeschreibung des Untersuchungsgebietes sowie der Transekte. Mit Hilfe numerischer Klassifikations- und Ordinationsverfahren werden die Sukzessionsverläufe in den Dauerflächen dargestellt und analysiert. Dabei zeigt sich, dass sich bei den Salzwiesen der Leybucht um einen hochdynamischen Lebensraum handelt, in dem es während des Untersuchungszeitraums sowohl zu gerichteten als auch ungerichteten Entwicklungsabläufen kommt. Neben der Geländehöhe und damit verbundenen Überflutungshäufigkeit hat die landwirtschaftliche Nutzung einen wesentlichen Einfluss auf Flora und Vegetation der Salzwiesen. Es werden vor allem die Auswirkungen der Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung bzw. Beweidungsextensivierung diskutiert. Die Aufgabe der Beweidung hat bis jetzt in vielen Bereichen eine außerordentlich rasche Sukzession in Richtung oberer Salzwiese gefördert. Durch Beweidung begünstigte Vegetationseinheiten gingen zurück. Bedingt gilt dieses auch für den bis heute extensiv beweideten Buscher Heller. Diese Entwicklungsprozesse sind bisher nicht abgeschlossen. Abschließend wird der weitere Entwicklungsverlauf nach Flächenstilllegung sowie unter einer extensiven Beweidung vorbehaltlich einer weiteren großräumigen Überprüfung abgeschätzt.“
Die Literaturstudie soll den aktuellen Wissensstand zu diffusen Stoffausträgen unter Wald und naturnahen Nutzungen (Feuchtgebiete, langjährige Brachen und Sukzessionsflächen) unter besonderer Berücksichtigung der relevanten Prozesse zusammenfassend darstellen. Das Spektrum der betrachteten Inhaltsstoffe umfasst vor allem die Nährstoffe, den gelösten organischen Kohlenstoff (DOC) und bei Wald auch die Schwermetalle (Pb, Cd, Cr, Cu, Ni und Zn). Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Studie sollen dann in der weiteren Arbeit für das DWA-Themenheft Empfehlungen für ein nachhaltiges Flächenmanagement gegeben und ggf. Minderungspotenziale für den diffusen Stoffaustrag aus naturnahen Nutzungen herausgearbeitet werden. Darüber hinaus sollen noch vorhandene Wissensdefizite und der daraus resultierende Forschungsbedarf aufgezeigt werden. Neben Waldgebieten werden als weitere naturnahe Nutzungen Feuchtgebiete, Brachen, langjährige Stilllegungen und Sukzessionsflächen behandelt. Die Feuchtgebiete beinhalten die Moore (Niedermoor/Hochmoor) sowie die anmoorigen Standorte. Aufgrund der besonderen hydrologischen Verhältnisse und komplexen Stoffdynamik werden die Auen in dieser Studie bewusst nicht behandelt, da hierzu in den vergangenen Jahren verschiedene (Verbund-) Forschungsvorhaben durchgeführt wurden und aktuelle Kompendien vorliegen. In dieser Studie werden nur die nicht landwirtschaftlich genutzten Flächen behandelt.
Mit Kraftstoffen aus agrarischer Produktion scheinen gleich mehrere Probleme gleichzeitig lösbar. Biokraftstoffe ermöglichen gleichzeitig die CO2-Reduktion zum Zwecke des Klimaschutzes, die Stärkung der regionalen Wertschöpfung und größere Unabhängigkeit von ausländischen Rohstoffen. Manche Fragen blieben dabei allerdings offen: Wie wird die Agrarlandschaft verändert und wo Landnutzungsänderungen zu erwarten und welche Bedeutung haben diese für den Naturschutz auf der Fläche in Österreich? Ist die Gewinnung von Kraftstoffen aus Agrarprodukten von der Ökobilanz her ausreichend effizient, oder gäbe es Alternativszenarien, die sich für Lösung der eingangs aufgezählten Probleme besser eignen würden? Welche Folgen hat die großflächige Umwandlung von Stilllegungsflächen in Ackerland auf die Biodiversität in der Agrarlandschaft; steht das 2010-Biokraftstoffziel der EU mit dem Ziel des Stopps der Biodiversitätsverluste überhaupt in Einklang? Haben Biokraftstoffe negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit? Das Projekt ist in vier Projektmodule gegliedert. Im Modul 1 wird das Potenzial des Biomasseanbaus, insbesondere des Rapsanbaus, in Österreich unter verschiedenen Szenarien berechnet. Dabei werden bislang unberücksichtigte Kriterien wie klimatische und edaphische Limitationen, aber auch die ökologische Sensibilität von Regionen besonders gewürdigt. Im Modul 2 wird mit dem Globalen Emissionsmodell Integrierter Systeme (GEMIS) die Ökobilanz von Biokraftstoffen untersucht. Dabei soll zusätzlich zu österreichspezifischen Anbau- und Produktionsbedingungen die Landnutzungsänderung bei der Szenarienmodellierung besonders berücksichtigt werden. Alternativ zum Biomasseanbau offerieren Verlagerungs- und Vermeidungsstrategien Möglichkeiten zur Treibhausgasreduktion im Verkehr. Die Wirkung solcher Strategien soll dem Potenzial des Biokraftstoffeinsatzes gegenüber gestellt werden. Im Modul 3 wird der Einfluss des Biokraftstoffanbaus auf die Biodiversität in verschiedenen Arbeitspaketen untersucht; zwei Arbeitspakete widmen sich dabei der Diversität auf nationaler Ebene, drei der Diversität auf Landschaftsebene und drei dem Vorkommen von Kulturlandschaftsarten. Im Modul 4 werden die Auswirkungen vermehrten Biokraftstoffeinsatzes auf die Gesundheit der Bevölkerung mit photochemischen Modellrechnungen untersucht. Die Vorhersagen stützen sich auf das regionale meteorologische Modell MM5 und das Transportmodell CAMx. Im Modul 5 werden die Ergebnisse der vier Module integriert und zu einer Gesamtaussage synthetisiert. Das Ziel ist neben der Beantwortung der eingangs gestellten Forschungsfragen die Begründung eines interdisziplinären Forschungsfelds an der Schnittstelle zwischen Physik, Biologie, Landschaftsökologie, Umweltwissenschaften und Medizin. Gemeinsam mit Schülerinnen und Studentinnen werden Problemlage, Problemlösungen und Nebenwirkungen in Vermittlungsprojekten erarbeitet und ausgelotet.
Datenbankgestützte Erfassung der Grunddaten von Siedlungsabfalldeponien im ASTOR 7 insbesondere nachfolgende Grunddaten: - Lage (Gemeinde, LK/kfS, Ortsteil, Koordinaten nach Luftbild) - Volumen, zu sichernde Fläche, Ablagerungsbeginn - Betriebskategorie, Handlungsbedarf zur Stilllegung, Altdokumente, Anzeigen - Bescheid Inhaberfeststellung, Angaben zum Inhaber - Anordnungen zur Stilllegung / Sicherungsplanung, bautechnischer Abschluss, Ende Betriebsphase / Entlassung in die Nachsorge, Nachsorgemaßnahmen, Entlassung aus der Nachsorge - Sanierungskosten im EFRE-Programm bis 2008 Keine Angaben zur technischen Ausstattung, zu Betriebslaufzeiten sowie den rechtlichen Betriebsrandbedingungen. ASTOR 7 ist lediglich auf die stilllegungs-/sicherungsbegleitende Verwaltung der Deponien ausgelegt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 87 |
| Europa | 3 |
| Kommune | 1 |
| Land | 20 |
| Weitere | 15 |
| Wissenschaft | 32 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 81 |
| Taxon | 1 |
| Text | 12 |
| Umweltprüfung | 6 |
| unbekannt | 20 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 27 |
| offen | 90 |
| unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 119 |
| Englisch | 7 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 1 |
| Datei | 2 |
| Dokument | 23 |
| Keine | 86 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 98 |
| Lebewesen und Lebensräume | 117 |
| Luft | 45 |
| Mensch und Umwelt | 120 |
| Wasser | 54 |
| Weitere | 117 |