The overall aim of this project is to set up and develop a European Network of Excellence, referred to as 'Marine Genomics Europe', for the implementation of high-throughput genomic approaches in the biology of marine organisms. 'Marine Genomics Europe' will promote, develop, and spread throughout the European Union a broad range of genomic approaches, to investigate a wide range of questions related to the functioning of marine ecosystems and to the biology of marine organisms. With this aim in view, we propose to group and network experts in genomics, proteomics, and bioinformatics from several Centres of Excellence in genomics in Europe with marine biologists who can make use of high-throughput genomics data. This will involve the dedication and the development of common research infrastructures, both in genomics and in marine biology. Joining together these distinct scientific communities will establish Europe's lead in marine genomics. The Jointly Executed Research (JER) of 'Marine Genomics Europe' is broken down into Comparative, Functional and Environmental Genomics, three sections which structure more traditional streamlines, leading to various microbial, algal, evolution development and diversity, and fish and shellfish nodes. This research can be applied to the management of marine ressources (prediction of global changes in marine populations, conservation of biodiversity, fisheries management and improvement of aquacultured species) and to gene mining for health and biotechnology. The Integration effort of Marine Genomics Europe is based on the following strategies: i) jointly develop enabling technologies; ii) sharing existing technical platforms iii) collectively gaining access to major Genomic centres; iv) regrouping under a common Bioinformatics Centre; and v), create and develop a Knowledge and Communication System. Spreading activities will include workshops and courses implemented by a Training & Education Council. Prime Contractor: France Innovation Scientifique et Transfert; Paris; France.
Gebäudecharakteristik und Konzeption der Anlagentechnik: Bei dem Gebäude handelt es sich um ein 8-stöckiges Hochhaus mit insgesamt 92 Wohneinheiten. Die in Zusammenarbeit mit einem Künstler gestaltete, farbige PV-Anlage wurde als vorgehängte Fassade konzipiert. Dies geschah unter anderem deshalb, weil nur so eine relativ scharfe Abgrenzung zum Gewerk Dämmung möglich war, was aus Gründen der Gewährleistung gewünscht wurde. Zudem hebt sich die Anlage auf diese Weise optisch noch besser vom Untergrund ab und gewinnt an Leichtigkeit. Die wegen der Dreifarbigkeit der Anlage unterschiedlichen Wirkungsgrade einzelner Module zwangen per se zu einem Stringwechselrichterkonzept. Dies war auch deshalb die erste Wahl, weil in den Wintermonaten gelegentliche Teilabschattungen im unteren Anlagenbereich in Kauf genommen werden mussten, um ein ansprechendes gestalterisches Konzept realisieren zu können. Die resultierenden Ertragsreduzierungen werden so gering sein, dass Sie kaum wahrnehmbar sein werden. Im Sinne einer günstigen Realisierung der Anlage wurden Laminate mit punktförmiger Halterung ausgewählt, für die die erforderlichen Nachweise entsprechend der Erfordernisse des Baurechts vorzulegen waren. Hierdurch konnten in Relation zu einer Pfosten-Riegel-Konstruktion erhebliche Einsparungen realisiert werden. Geplante Maßnahmen zur Verbreitung: Die solare Renovierung des Wohnblocks (Dämmmaßnahmen, Solarthermie) wird als Gesamtprojekt von der EU innerhalb des fünften Rahmenprogramms der EU-Kommission gefördert. Insgesamt werden während des EU-Projektes in 4 Europäischen Ländern (Deutschland, Niederlande, Belgien und Dänemark) Sanierungsvorhaben mit einer Gesamtinvestition von ca. 10 Mio. Euro durchgeführt. Zur Verbreitung der Ergebnisse wird nach Abschluss der Sanierungsarbeiten und einer energetischen und sozio-ökologischen Evaluierungsphase eine 5-sprachige Broschüre erstellt und in jedem Teilnehmerland ein Workshop veranstaltet. Die zusätzlich realisierte Photovoltaikanlage wird hierbei in die Evaluierung sowie die Verbreitungsmaßnahmen des EU-Projektes mit einbezogen. Weiterhin geplant ist die Vorstellung des Sanierungsprojektes auf verschiedenen Fachtagungen. In einer Anzeigetafel vor Ort werden die Hintergründe der Nutzung von Solarenergie dargestellt, sowie momentane Leistung und kumulierte Arbeit der PV-Anlage visualisiert. Fazit: Die ungewöhnlich strukturierte und farblich gestaltete PV-Fassade fördert im Rahmen der Gesamtsanierung, über die Gewinnung von regenerativ erzeugtem Strom hinaus, durch die optische Akzentuierung der verwendeten Technik zur regenerativen Energieerzeugung die Wahrnehmung der gesamten, für den Betrachter größtenteils nicht sichtbaren, Maßnahmen zur Energieeinsparung und -erzeugung und schafft somit eine breite Akzeptanz der verwendeten Techniken. Weiterhin zeigt die Realisierung der PV-Anlage die hervorragenden Möglichkeiten der Integration von Photovoltaik in ein architektonisches Gesamtkonzept von Gebäuden.