Ziel des interdisziplinären Forschungsfeldes der Stadtökologie ist es, das Beziehungsgeflecht zwischen städtischen Lebensgemeinschaften und ihrer Umwelt sowie zwischen den einzelnen biotischen und abiotischen Teilgrößen in städtischen Lebensräumen zu untersuchen.Entlang von Transekten (Stadtmitte - Stadtrand) sowie an ausgewählten Standorten und in repräsentativen Funktionsräumen sollen abiotische, biotische und gesellschaftliche Aspekte untersucht werden. Im Mittelpunkt des Forschungsprogramms stehen die Wechselbeziehungen zwischen abiotischer (Boden, Wasser, Luft) und biotischer (Pflanzen, Säugetiere, Vögel, Wirbellose) Umwelt, die aufgezeigt, erklärt und quantifiziert werden. Ein besonderes Anliegen ist dabei auch, Mechanismen der Aufrechterhaltung biologischer Vielfalt in der Stadt und die ökologische Bedeutung der Biodiversität in der städtischen Umwelt herauszuarbeiten. Ebenso sind die Eingriffe des Menschen in den Naturraum und die daraus resultierenden Belastungen für natürliche Ressourcen und für die Biodiversität zu bilanzieren, die eingetretenen ökologischen Veränderungen zu bewerten, Methoden des Monitorings und der Planung weiterzuentwickeln und mit Szenarien zukünftige Entwicklungen zu prognostizieren. Darauf aufbauend und unter Einbeziehung der Wahrnehmung durch die betroffenen Nutzer sollen Vorschläge und Leitbilder für eine verbesserte ökologische Struktur städtischer Funktionsräume (Wohn-, Gewerbe- und Mischgebiete sowie Verkehrsflächen) im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung entworfen werden.
These studies are continuing the work, which was carried out within a project of the German National Climate Research Programme of the German Ministry of Research and Technology (BMFT) - part Landsurface Climatology (1986-1990). In two research areas in a subpolar environment of Northern Sweden satellite data and meteorological models are used to study the energetic processes at the soil-vegetation-atmosphere-interface and to simulate with different scenarios the effect of a change of vegetation types (possible due to a global warming) on the energy budget. Another aspect is to use high-resolution satellite data for environmental monitoring of the subpolar birch forest. One location is near the Abisko Research Station of the Swedish Academy of Natural Sciences, the other is around the Tarfala Glaciological Research Station of the University of Stockholm.
This project focuses on research and development of an automated European Demand Response Centre (EDRC) through aggregation and intelligent networking of industrial and commercial consumers and suppliers with integration of renewable energy sources (RES) for economical and ecological optimization of balance energy actions, such as peak power, grid stability and congestion issues. Results of this project will be a functional research of EDRC in a laboratory environment which integrates five industry/commercial sites (LOIs attached) in order to achieve best possible knowledge of demand response technology potential (technical, commercial) and its effects on the energy system as well as the technological challenges for the realization of such a system.
Deutsches Mobilfunkforschungsprogramm ( DMF ) Das Deutsche Mobilfunkforschungsprogramm ( DMF ) war ein durch das Bundesumweltministerium ( BMU ) und das Bundesamt für Strahlenschutz initiiertes Forschungsprogramm, das in den Jahren 2002 bis 2008 durchgeführt wurde. Ziel war, die vorhandenen wissenschaftlichen Unsicherheiten zu reduzieren, drängende, in der Wissenschaft und in der Öffentlichkeit diskutierte Fragen zu klären und damit zur sachlichen Aufklärung der Bevölkerung beizutragen. Als Fazit des Abschlussberichts des DMF konnte festgehalten werden, dass die Ergebnisse der 54 Forschungsvorhaben insgesamt keinen Anlass geben, die Schutzwirkung der bestehenden Grenzwerte in Zweifel zu ziehen. Vom Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) wurde im Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums in den Jahren 2002 bis 2008 das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm ( DMF ) durchgeführt. Ausgangspunkt waren Hinweise auf biologische Effekte des Mobilfunks, die bei Feldstärken unterhalb der Grenzwerte beobachtet worden waren. Diese Hinweise gaben Anlass zur Frage, ob die existierenden Grenzwerte hinreichenden Schutz vor möglichen gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Felder ( EMF ) bieten. Als Fazit des Abschlussberichts des DMF konnte festgehalten werden, dass die Ergebnisse der 54 Forschungsvorhaben insgesamt keinen Anlass geben, die Schutzwirkung der bestehenden Grenzwerte in Zweifel zu ziehen. An dieser Einschätzung hat sich auch in weiterer intensiver Forschung bis heute nichts geändert. Wie sah die Finanzierung des DMF aus? Das DMF wurde zu gleichen Teilen vom Bundesumweltministerium und den Mobilfunkbetreibern mit insgesamt 17 Millionen Euro gefördert. Die Mobilfunkbetreiber hatten kein Mitspracherecht bei der Auswahl der Forschungsprojekte oder bei der Auswertung der Forschungsergebnisse. Im Vorfeld festgelegte Verfahrensabläufe stellten die unabhängige Durchführung des Programms durch das BfS sicher. Weder die Netzbetreiber noch sonstige Dritte hatten Einfluss auf die Auswahl der Forschungsnehmer oder auf die Durchführung und Bewertung des Programms. Bei der Aufstellung und Durchführung des Programms legten die Beteiligten großen Wert auf durchgängige Transparenz und öffentliche Konsultation. Die Auswahl der Forschungsschwerpunkte erfolgte unter Einbeziehung der Fachöffentlichkeit. Was war das Ziel des DMF ? Ziel war es, mögliche grundsätzliche biologische Wirkungen und Wirkmechanismen des Mobilfunks wissenschaftlich belastbar nachzuweisen und unter Einbeziehung internationaler Forschungsergebnisse deren gesundheitliche Relevanz abzuschätzen. Des Weiteren sollten mögliche Ursachen der sogenannten Elektrosensibilität aufgeklärt werden. Die Ergebnisse sollten Relevanz für den gesamten Bereich der Telekommunikation haben und möglichst auch Aussagen für zukünftige Entwicklungen zulassen. Die Ergebnisse wurden deshalb in Fachgesprächen mit anerkannten Wissenschaftler*innen und unter internationaler Beteiligung diskutiert und ausgewertet. Im Juni 2008 stellten das BfS und die Strahlenschutzkommission ( SSK ) die Ergebnisse des DMF und deren Bewertung der Öffentlichkeit vor. Welche Forschungsvorhaben und Schlussfolgerungen gab es im DMF ? Insgesamt wurden zum Thema Mobilfunk 54 Forschungsvorhaben aus den Bereichen Biologie, Dosimetrie , Epidemiologie und Risikokommunikation durchgeführt. Dabei wurde der untersuchte Frequenzbereich bewusst breit gefasst und ging zum Teil über den damals vor allem genutzten GSM - und UMTS -Frequenzbereich hinaus. Eine ausführliche Bewertung der einzelnen Themenbereiche findet sich im Abschlussbericht des DMF und eine detaillierte Übersicht aller Forschungsvorhaben findet sich unter folgendem Link (alle in diesem Dokument referenzierten Zwischen- und Abschlussberichte können separat beim BfS per Mail angefragt und übermittelt werden). Ein kurzes Fazit der einzelnen Themenfelder sowie die jeweils durchgeführten Forschungsvorhaben finden sich in den folgenden Abschnitten. Folgeprojekte Neben den Forschungsvorhaben im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramms ( DMF ) initiierte und koordinierte das BfS im Rahmen des Ressortforschungsplans des Bundesumweltministeriums fortlaufend Projekte zum Mobilfunk, wie zum Beispiel die Forschungsvorhaben " Systematische Erfassung aller Quellen nichtionisierender Strahlung " oder " Bestimmung der Exposition der allgemeinen Bevölkerung durch neue Mobilfunktechniken ". Auf der Themenseite des Kompetenzzentrums Elektromagnetische Felder findet sich darüber hinaus eine Übersicht mit aktuellen Forschungsvorhaben im Bereich Mobilfunk . Weiterhin finden Sie unter folgenden Links eine allgemeine Übersicht mit abgeschlossenen Forschungsvorhaben und fachlichen Stellungnahmen . Ebenso werden mit Spotlight on EMF Research fortlaufend einzelne aktuelle Artikel vorgestellt, vom BfS in den bestehenden Kenntnisstand eingeordnet und in ihrer Relevanz für den Strahlenschutz bewertet. Stand: 10.07.2025
Die theoretischen Grundlagen und Zielsetzungen der Umweltbildung haben sich seit Ende der 90er Jahre mit dem Gedanken einer nachhaltigen Entwicklung grundlegend verändert. Vielfach wird nun von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (kurz: BNE) gesprochen. Deshalb wird meine theoretische Grundlagenarbeit auf Basis des Gedankens der nachhaltigen Entwicklung, der selbst ständig einer Fortentwicklung unterliegt, ständig fortgesetzt. Diese Arbeit findet in engem Kontakt zur Kommission 'Bildung für eine nachhaltige Entwicklung' der DGfE statt, die ihr eigenes Forschungsprogramm von 1997 überarbeitet hat (Memorandum zur Forschung im Bereich BNE, Download auf Homepage der Kommission. Gleichzeitig wird der aktualisierte Ansatz einer Umweltbildung bzw. BNE auf curricularer Ebene an exemplarischen Themenbereichen konkretisiert. Dabei wird auf den früheren Arbeiten des Projektes NUSO (Didaktische Materialien, Publikationen u.a.) aufgebaut.
Die Schallpegelmessungen werden gemäß Forschungsprogramm Straßenwesen FA 2.206 nacheinander abgewickelt (Autobahnen in 2001, Straßen in 2002). Es wird jeweils nur an einem Messort und dort an jeweils 7 Messpunkten gleichzeitig gemessen. Das Verkehrsaufkommen wird ebenfalls messtechnisch erfasst. Alle Messwerte werden für die Auswertung elektronisch gespeichert. Die Auswertungen werden nach jeder Messkampagne durchgeführt. Das Ziel der gesamten Messreihen ist es, nachzuweisen, inwieweit die Vernachlässigung der Boden- und Meteorologiedämpfungen bei der Schallausbreitungsberechnung über Schallschirme gerechtfertigt ist.
Ausgangslage/Betroffenheit: Die Stadt Regensburg hat etwa 134.000 Einwohner (Erstwohnsitze) und ist damit die viertgrößte Stadt Bayerns. Unter den Modellvorhaben weist Regensburg das stärkste Bevölkerungswachstum auf - sowohl in der zurückliegenden Einwohnerentwicklung als auch in den Prognosen bis 2025, nach denen ein Anstieg der Bevölkerung um 5,4Prozent erwartet wird. Regensburg liegt am nördlichsten Punkt der Donau und den Mündungen der linken Nebenflüsse Naab und Regen. Es wird von den Winzerer Höhen, den Ausläufern des Bayrischen Waldes und dem Ziegetsberg umrandet, wodurch die Entstehung von Inversionswetterlagen begünstigt wird. Durch die topographische Pfortenlage weist die Stadt zudem eine hohe Nebelhäufigkeit auf und ist insbesondere in den Wintermonaten anfällig für Feinstaubbelastungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten hat Regensburg einen relativ kompakt gegliederten Stadtkörper und eine insgesamt homogene Siedlungsstruktur. Prägend ist die historische Altstadt mit ca. 1.000 denkmalgeschützten Gebäuden. Diese gilt als einzige authentisch erhaltene, mittelalterliche Großstadt Deutschlands und ist seit 2006 Welterbe der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur). Die Regensburger Altstadt wird als 'Steinerne Stadt' charakterisiert. Ihre historisch gewachsene dichte Baustruktur mit steinernen Plätzen und Gassen, wenig Bäumen im öffentlichen Raum und einer hohen Nutzungsdichte (Wohnen, Einkaufen, Arbeiten, Tourismus) erwärmt sich insbesondere im Sommer stärker als das Umland und wirkt als Hitzespeicher. So können die Temperaturunterschiede im Stadtgebiet bis zu 6 GradC betragen. Das Phänomen der Wärmeinsel, das sich im Zuge des fortschreitenden Klimawandels deutlicher ausprägt, impliziert einen sinkenden thermischen Komfort, löst zusätzliche Energiebedarfe aus und stellt u.U. veränderte Ansprüche an die Gestaltung von Freiflächen. Aufgrund der Lage an der Donau muss sich Regensburg ferner auf häufigere Schwüle und Gefährdung durch Hochwasser einstellen. Aus der Notwendigkeit zur Anpassung an den Klimawandel erwächst in Verbindung mit anderen Zielbildern einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung ein umfassender planerischer Handlungsbedarf. Im Rahmen des Modellprojekts thematisiert die Stadt Regensburg den Widerspruch zwischen einer Stadtentwicklungs- und Bauleitplanung, die auf Flächensparsamkeit und Innenentwicklung ausgerichtet ist, und erforderlichen Anpassungsstrategien an den Klimawandel, die bei der besonderen städtebaulichen Kompaktheit der Stadt Regensburg tendenziell eine Auflockerung von Baustrukturen und Flächenentsiegelung beinhalten. Im Sinne einer klimaangepassten Stadtentwicklung galt es: - auf strategischer Ebene die Weichen für eine klimaangepasste Flächennutzung für die zukünftige Stadtentwicklung zu stellen - auf operativer Ebene Maßnahmen für restriktive bis persistente Stadt- und Freiraumstrukturen zu entwickeln.
| Origin | Count |
|---|---|
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