Im Teilprojekt 1 von P1 sollen Möglichkeiten zur integriert-biologischen Kontrolle tierischer Schädlinge (Lepidopterenarten, Weiße Fliegen, Blattläuse, Thripse) in Tomatenkulturen Thailands untersucht werden. Im Vordergrund steht die Nutzung geschützter Anbaubedingungen (Netzhäuser mit Foliendächern), um einerseits die Dispersionsdynamik und Orientierung (Wirtswahl) einzelner Schädlingsarten zu manipulieren und um andererseits wie in Mitteleuropa einen effektiveren Einsatz von Nutzorganismen (Makro- und Mikroorganismen) zu ermöglichen. Zudem ist die Eignung selektiver Pflanzenschutzmittel (e.g. Neem, Bt) für das System zu überprüfen. Im Vordergrund steht die Optimierung, Systemadaptierung und Integration bewährter und vielversprechender Ansätze. Zur Entwicklung und Bewertung des Systemansatzes bei Verknüpfung mit anderen Projekten der Forschergruppe ist neben spezifischen Teiluntersuchungen ein Zentralversuch geplant, der die Ergebnisse kontinuierlich 'lernend' zusammenführt. Im 2. Teilprojekt sollen grundlagenorientierte Studien zur Populationsdynamik von Tripsen durchgeführt und neue Verfahren der biologischen Kontrolle mittels Parasitoiden gegenüber oberirdischen sowie räuberischen Bodenmilben und entomopathogenen Nematoden und Pilzen gegen Bodenstadien entwickelt und erprobt werden. In enger Kooperation mit P5 soll das Potential biologischer Maßnahmen für eine Reduktion des Vektorpotentials der Thripse untersucht werden. Als Kooperationspartner wird Dr. Banpot Napompeth vom National Biological Contral Research Center für die Selektion, Zucht und Effizienzprüfung von Parasitoiden und Prädatoren gegenüber Weißen Fliegen, Blattläusen und Thripsen verantwortlich zeichnen.
Die Karte zeigt eine Biotoptypenkartierung nach Biotoptypenschlüssel Hamburg (2019) für das Regenrückhaltebecken ‚An de Geest‘ in Neugraben-Fischbek. Die Kartierung erfolgte im Februar 2021. Sie ist Teil der naturschutzfachlichen Begleitung für das Bauvorhaben ‚Bau eines neuen Retentionsbodenfilters‘, welches von HamburgWasser betreut wird. Die Biotop-Daten bilden auch die Grundlage für einen möglichen zukünftigen landschaftsgestalterischen Ausbau des Geländes im Sinne einer multikodierten Landschaft. Die Finanzierung der Kartierung erfolgte u. a. durch das von der EU-geförderte Projekt CLEVER Cities, Finanzhilfevereinbarung Nr. 776604, das von 2018-2023 Fördermittel aus dem Programm der Europäischen Union für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ für ko-kreativ gestaltete naturbasierte Lösungen im Projektgebiet Neugraben-Fischbek zur Verfügung stellte. Im Rahmen der Vorplanung wurden begleitend zur Biotyptypenkartierung auch mehrere Workshops mit den Anwohnenden sowie im Stadtteil aktiven Gruppen durchgeführt, nachzulesen hier: https://www.hamburg.de/harburg/clever-cities-projekte/15441098/umbau-regenrueckhaltebecken-an-de-geest/
Langzeitbeobachtungen haben zu dem Ergebnis gefuehrt, dass die Insel jaehrlich im Durchschnitt 1,5 Mio. m3 Sand verliert. Das hydrodynamische Geschehen ist so angelegt, dass der sandige Anteil von der Insel wegtransportiert wird, ihr also verloren geht. Diesen permanenten Sandverlust versucht man staatlicherseits durch Sandvorspuelungen auszugleichen. Dieser vorgespuelte Sand geht aber ebenso verloren, bietet der Insel also keinerlei dauerhaften Schutz. Auf der Grundlage eigener Untersuchungen und Beobachtungen sowie solchen, die im Rahmen des Forschungsprogramms 'Optimierung des Kuestenschutzes auf Sylt' vorgestellt wurden, wurden kombinierte Schutzmassnahmen erarbeitet, die die Erosion minimieren sollten. Das Programm wurde in einer Denkschrift 'Entwicklung und Fortbestand der Insel Sylt' vom 'Verein Deutscher Kuestenschutz' vorgestellt.
Einige sind schon gut aufgestellt, andere können noch etwas lernen: Um Städte fit für die Zukunft zu machen, ist der internationale Austausch mit anderen Städten von großen Nutzen. Hier setzt ein neues Projekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) an, das in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und dem German Marshall Fund of the United States (GMF) durchgeführt wird. Ob klimagerechter Stadtumbau, Energieeffizienz, bürgerschaftliches Engagement oder soziale Integration - neue Strategien für die Stadtentwicklung sind gefragt und sollen den Projektpartnern und Deutschland neue Impulse für Gesetze und Förderpolitik geben. Ziel: Ziel ist es, das Memorandum STÄDTICHE ENERGIEN als eines der derzeit zentralen städtebau- und wohnungsbaupolitischen Themen mit dem Ansatz der integrierten Stadtentwicklung durch international ausgerichtete Formate der Kooperation mit zentralen Partnern des BMUB umzusetzen. Dies wird auch von der LEIPZIG CHARTA gefordert. Für die Bundesebene werden so auch wichtige Impulse zur kontinuierlichen Anpassung von Gesetzgebung und Förderpolitik an neue Herausforderungen generiert, denen sich insbesondere Kommunen gegenübersehen. Lebenslanges Lernen von unterschiedlichen Akteuren und Institutionen mit dem Ziel der nachhaltigen Stadtentwicklung sowohl in Deutschland als auch weltweit wird durch internationale Zusammenarbeit angereichert. Dies erfordert, neue Kooperationsformen einzugehen und gewinnbringend für kommunale Entwicklung zu nutzen.
Häufigkeit von Krebs bei Kindern in der Umgebung von Kernkraftwerken – Studien anderer Länder Die Ergebnisse der KiKK -Studie zeigten ein signifikant erhöhtes Risiko von Kindern unter 5 Jahren, im Nahbereich um deutsche Kernkraftwerke an Krebs zu erkranken. Dieser Befund beruhte im Wesentlichen auf dem Erkrankungsrisiko für Leukämien, wobei hier das Erkrankungsrisiko in etwa verdoppelt war. In Zahlen bedeutet dies, dass im 5- km -Umkreis um alle Standorte von Kernkraftwerken in Deutschland im Mittel nicht, wie zu erwarten wäre, etwa 1 Kind pro Jahr erkrankt, sondern dass die Krankheit jedes Jahr bei etwa 2 Kindern diagnostiziert wird. Was die Hypothese eines Einflusses der radioaktiven Abgaben angeht, lässt sich feststellen, dass nach derzeitigem Kenntnisstand die zusätzliche Strahlenbelastung der Bevölkerung durch den Betrieb der Leistungsreaktoren zu gering ist, um den Effekt erklären zu können. Sie müsste etwa 1.000 bis 10.000-mal höher sein. Daraus kann aber zunächst nur der Schluss gezogen werden, dass nach heutigem Wissen Strahlung als alleinige Ursache ausgeschlossen werden kann. Ein Zusammenspiel verschiedener Ursachen bleibt denkbar, da andere Verursacher alleine ebenfalls unwahrscheinlich sind. Es gibt derzeit keine plausible Erklärung für den festgestellten Effekt, der über die 24 Jahre Untersuchungszeitraum ein insgesamt konsistentes Bild mit kleinen Schwankungen zeigt. Das Ergebnis der KiKK -Studie hat dazu geführt, dass auch in anderen Ländern – Großbritannien, Frankreich, Belgien, Schweiz, Finnland, USA - entsprechende Studien durchgeführt wurden. Einschätzung Die meisten größeren Studien zeigen ein in der Umgebung von Kernkraftwerken erhöhtes Risiko , wobei die Ergebnisse nicht immer statistische Signifikanz erreichen. Eine größere Studie aus dem Vereinigten Königreich ergab für die gesamten Umgebungsregionen und für alle untersuchten Altersklassen kein erhöhtes Risiko . Kleinere Untersuchungen aus Finnland zeigen ebenfalls kein erhöhtes Risiko . Zusammengefasst ist das Ergebnis der Studien nicht einheitlich. Das BfS hatte bereits in seiner Stellungnahme zur KiKK -Studie festgestellt, dass die Strahlenbelastung aus dem Betrieb der Kernkraftwerke um den Faktor 1.000 bis 10.000-mal zu gering ist, um die beobachteten Befunde zu erklären. Das Ergebnis aus Frankreich, das zwar ein erhöhtes Erkrankungsrisiko in der Umgebung von Kernkraftwerken zeigt, dies aber nicht mit den Abgaben in Verbindung bringen kann, unterstützt diese Aussage. Ein Zusammenwirken mit anderen Ursachen bleibt denkbar, zumal Erklärungen über andere Verursacher sich als wenig wahrscheinlich erwiesen. Weitere zielgerichtete Forschung zu den Ursachen kindlicher Leukämieerkrankungen ist notwendig. Weitere Aktivitäten Auf der Basis der Ergebnisse der KiKK -Studie hat das BfS mit Unterstützung international ausgewiesener Experten ein ambitioniertes Forschungsprogramm entwickelt, mit dem mehr über die Ursachen von Leukämieerkrankungen im Kindesalter in Erfahrung gebracht werden soll; denn derzeit kann man, wenn man alle bekannten Risikofaktoren zusammen nimmt, lediglich etwa 20 % der Leukämieerkrankungen erklären [1] . Diese Aktivitäten des BfS erfolgen in internationaler Abstimmung. Dazu organisiert das BfS seit 2008 regelmäßig internationale Workshops zum Stand der Ursachenforschung von Leukämien im Kindesalter . Charakteristika der unterschiedlichen Studienarten Fall-Kontroll-Studie Kohortenstudie Ökologische Studie In einer Fall-Kontroll-Studie werden sowohl für erkrankte Personen (Fälle) als auch für hinsichtlich Alter und Geschlecht vergleichbare nicht erkrankte Personen (Kontrollen) Daten auf individueller Ebene erhoben und miteinander verglichen, um die Fragen zu beantworten, ob Fälle häufiger belastet waren als Kontrollen. Die Maßzahl ist das Odds Ratio ( OR ). Ein Wert von 1 gibt an, dass es keinen Unterschied hinsichtlich der Strahlenbelastung zwischen Fällen und Kontrollen gibt. In einer Kohortenstudie wird eine definierte Bevölkerung über einen längeren Zeitraum beobachtet, um die Frage zu beantworten, ob belastete Personen ein höheres Risiko haben als vergleichbare nicht belastete Personen. Dabei werden auch die Daten auf der individuellen Ebene berücksichtigt. Die Maßzahl ist das relative Risiko ( RR ). Ein Wert von 1 gibt an, dass es keinen Unterschied hinsichtlich des Erkrankungsrisikos zwischen Exponierten und Nicht-Exponierten gibt. In ökologischen Studien wird die Erkrankungshäufigkeit in verschiedenen Regionen miteinander verglichen ( z. B. Umgebung von Kernkraftwerken mit Gesamtdeutschland oder einer definierten Vergleichsregion), um die Frage zu beantworten, ob das Erkrankungsrisiko in einer Region höher ist als in einer anderen. Da dabei keine Daten für einzelne Personen erhoben werden, können auch keine Aussagen zum Einfluss bestimmter Strahlenbelastungen und individueller Störgrößen auf mögliche regionale Unterschiede gemacht werden. Die Maßzahl ist das Verhältnis beobachteter zu erwarteten Fallzahlen (O/E). Ein Wert von 1 gibt an, dass es zwischen den betrachteten Regionen keinen Unterschied in der Erkrankungshäufigkeit gibt. Vertrauensbereich Für die jeweilige Maßzahl wird ein Vertrauensbereich (Konfidenzintervall; KI) berechnet. Liegt der Wert 1 innerhalb dieses Vertrauensbereichs, ist das Ergebnis statistisch nicht signifikant. Der Vertrauensbereich wird meist als 95 % -KI angegeben. Aussagekraft Fall-Kontroll-Studien und Kohortenstudien liefern belastbarere Ergebnisse als ökologische Studien. Prinzipiell dienen sie der Überprüfung festgelegter Fragestellungen im Gegensatz zu den ökologischen Studien, die herangezogen werden, um neue Fragen zu stellen, die dann wieder mit belastbareren Studien überprüft werden müssen. Allerdings werden bei der Fragestellung "Kinderkrebs bei Kernkraftwerken" oft auch ökologische Studien durchgeführt, um andernorts gefundene Ergebnisse zu überprüfen. Dies geschieht, weil ökologische Studien in der Regel schneller und mit deutlich geringerem Aufwand durchgeführt werden können. Überblick über dem BfS bekannte Studien in chronologischer Reihenfolge Weitere Informationen 1. Ziegelberger G, Baum C, Borkhardt A, Cobaleda C, Dasenbrock C, Dehos A, Grosche B, Hauer J, Hornhardt S, Jung T, Kammertöns T, Lagroye I, Lehrach H, Lightfoot T, Little MP, Rossig C, Sanchez-Garcia I, Schrappe M, Schüz J, Shalapour S, Slany R, Stanulla M, Weiss W (2011) Research recommendations toward a better understanding of the causes of childhood leukemia . Blood Cancer Journal 1 2. Heinävaara S, Toikkanen S, Pasanen K, Verkasalo PK, Kurttio P, Auvinen A (2010) Cancer incidence in the vicinity of Finnish nuclear power plants: an emphasis on childhood leukemia. Cancer Causes Control 21: 587-95 3. Bithell JF, Keegan TJ, Kroll ME, Murphy MF, Vincent TJ (2008) Childhood leukaemia near British nuclear installations: methodological issues and recent results . Radiat Prot Dosimetry 132: 191-7 4. COMARE (2011) Fourteenth report: Further consideration of the incidence of childhood leukaemia around nuclear power plants in Great Britain: HPA . 5. Bithell JF, Murphy MF, Stiller CA, Toumpakari E, Vincent T, Wakeford R (2013) Leukaemia in young children in the vicinity of British nuclear power plants: a case-control study . Br J Cancer 109: 2880-5 6. Spycher BD, Feller M, Zwahlen M, Roosli M, von der Weid NX, Hengartner H, Egger M, Kuehni CE (2011) Childhood cancer and nuclear power plants in Switzerland: a census-based cohort study . Int J Epidemiol 40: 1247-1260 7. Sermage-Faure C, Laurier D, Goujon-Bellec S, Chartier M, Guyot-Goubin A, Rudant J, Hemon D, Clavel J (2012) Childhood leukemia around French nuclear power plants--the Geocap study, 2002-2007 . Int J Cancer 131: 769-780 8. Evrard AS, Hemon D, Morin A, Laurier D, Tirmarche M, Backe JC, Chartier M, Clavel J (2006) Childhood leukaemia incidence around French nuclear installations using geographic zoning based on gaseous discharge dose estimates . Br J Cancer 94: 1342-7 9. Bollaerts K, Fierens S, Simons K, Francart J, Poffijjn A, Sonck M, van Bladel L, Geraets D, Gosselin P, van Oyen H, van Eycken L, van Nieuwenhuyse A (2012) Monitoring of Possible Health Effects of Living in the Vicinity of Nuclear Sites in Belgium Brussels . 10. Bollaerts K, Simons K, Van Bladel L, De Schmedt T, Sonck M, Fierens S, Poffijn A, Geraets D, Gosselin P, Van Oyen H, Francart J, Van Nieuwenhuyse A (2018) Childhood leukaemia near nuclear sites in Belgium . Eur J Cancer Prev 27(2): 184-191 11. Demoury C, Faes C, De Schutter H, Carbonnelle S, Rosskamp M, Francart J, Van Damme N, Van Bladel L, Van Nieuwenhuyse A, De Clercq EM (2021). Childhood leukemia near nuclear sites in Belgium: An ecological study at small geographical level. Cancer Epidemiol 72: 101910, doi: 10.1016/j.canep.2021.101910. Epub 2021 Mar 15. Stand: 02.02.2026
The Global Precipitation Climatology Centre (GPCC) has been established in 1989 on request of the World Meteorological Organization (WMO). It is operated by Deutscher Wetterdienst (DWD, National Meteorological Service of Germany) as a German contribution to the World Climate Research Programme (WCRP). Mandate of the GPCC is the global analysis of precipitation on earth’s land surface based on in situ rain gauge data. These gridded analyses provide long-term means, monthly and daily totals, quantiles and a drought index.
EPI- CT : Europäische Kohortenstudie zum Krebsrisiko nach pädiatrischer Computertomographie Die Langzeitrisiken für die Entwicklung strahleninduzierter Krebserkrankungen nach medizinischen computertomographischen ( CT ) Untersuchungen wurden bislang noch nicht direkt ermittelt. Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass Strahlenexpositionen größer etwa 100 Millisievert ( mSv ) bei Erwachsenen und größer etwa 10 Millisievert bei Kindern ein nachweisbar erhöhtes Krebsrisiko bergen. Auch unterhalb dieser Nachweisgrenzen ist davon auszugehen, dass Strahlenexpositionen mit einem zusätzlichen Krebsrisiko verknüpft sind. Weltweit ist eine Zunahme an CT -Untersuchungen bei Kindern zu beobachten. Bis heute ist jedoch nicht geklärt, ob diese Untersuchungen später zu nachweisbaren negativen Gesundheitseffekten führen können. Internationale Kohortenstudie In der europäischen EPI- CT Studie wurden erstmalig Krebsrisiken und dafür zugrunde liegende biologische Strahlenwirkungen nach diagnostischen CT -Untersuchungen in einer internationalen Kohortenstudie untersucht, an der über 1 Million Kinder teilnahmen. Ergebnisse und Berichte finden sich auf Seiten der Europäischen Kommission . Das Projekt wurde von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) koordiniert. Insgesamt nahmen 18 Zentren teil aus den Ländern Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und Großbritannien. In die Kohortenstudie gingen sowohl prospektive als auch retrospektive Daten bis 2013 ein. Für jedes Kind wurden über Monte-Carlo-Simulationen, die altersspezifische Phantome als Grundlage benutzten, organspezifische Dosiswerte abgeschätzt. Mit Hilfe nationaler Krebsregister wurden organspezifische Dosen und Tumorraten korreliert. Neben den epidemiologischen Untersuchungen wurden in einer kleineren Gruppe von Kindern verschiedene Biomarker in Blut- und Speichelproben untersucht, die Hinweise auf die biologischen Strahlenreaktionen und die Strahlenempfindlichkeit geben sollen. Gesundheitliche Risiken durch kindliche CT -Expositionen bewerten Ziel des Projektes war es abzuschätzen, wie hoch das Risiko ist, durch die Exposition mit niedrigen Strahlendosen in der Kindheit Krebserkrankungen sowie Leukämie auszulösen. Diese Untersuchung ist die zurzeit größte und statistisch aussagekräftigste Studie, um gesundheitliche Risiken durch kindliche CT -Expositionen bewerten zu können. Die Ergebnisse helfen, den Strahlenschutz zu verbessern, die Strahlendosen von CT -Expositionen zu minimieren und die Forschung im Niedrigdosisbereich voranzutreiben. Das Projekt wurde im Rahmen des europäischen Forschungsprogramms EU FP7 (n°269912) finanziert. BfS führte eine Machbarkeitsstudie durch, um altersabhängige Strahlenempfindlichkeit anhand von Biomarkern im Blut zu untersuchen Das BfS führte innerhalb dieses Projektes eine Machbarkeitsstudie durch, um die altersabhängige Strahlenempfindlichkeit anhand von Biomarkern im Blut zu untersuchen. Gemeinsam mit klinischen Kooperationspartnern aus München (LMU, TUM, kinderchirurgische Einrichtungen) wurden in den Jahren 2011 und 2012 Blutproben von Kindern aus drei Altersgruppen, von Neugeborenen (Nabelschnurblut) über Kleinkinder (2 – 5 Jahre) bis zu Erwachsenen, gewonnen. Die Blutproben wurden auf verschiedene DNA -Schadensparameter nach Bestrahlung untersucht. Sie wurden in einem CT -Scanner in vitro bestrahlt und anschließend mittels γ H2AX Analyse auf entstandene DNA -Doppelstrangbrüche und mittels der Analyse von Chromosomenaberrationen auf DNA -Fehlreparaturprodukte untersucht. Die in vitro bestrahlten Blutzellen von Neugeborenen und Kleinkindern zeigten nach Bestrahlung eine 1,5fach erhöhte Rate an Chromosomenaberrationen im Vergleich zu Erwachsenen. Die Studie wurde durch die Ethikkommission der Bayerischen Ärztekammer genehmigt. Alle Teilnehmer beziehungsweise deren Erziehungsberechtigte wurden über die Studie informiert und vor der Blutabnahme um eine schriftliche Einverständniserklärung gebeten. Die Ergebnisse werden benötigt, um anschließend an einem größeren Kollektiv eine statistisch aussagekräftige Studie zu initiieren, mittels derer die alters- und geschlechtsabhängige Strahlenempfindlichkeit weiter untersucht werden kann. Stand: 02.02.2026
Die theoretischen Grundlagen und Zielsetzungen der Umweltbildung haben sich seit Ende der 90er Jahre mit dem Gedanken einer nachhaltigen Entwicklung grundlegend verändert. Vielfach wird nun von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (kurz: BNE) gesprochen. Deshalb wird meine theoretische Grundlagenarbeit auf Basis des Gedankens der nachhaltigen Entwicklung, der selbst ständig einer Fortentwicklung unterliegt, ständig fortgesetzt. Diese Arbeit findet in engem Kontakt zur Kommission 'Bildung für eine nachhaltige Entwicklung' der DGfE statt, die ihr eigenes Forschungsprogramm von 1997 überarbeitet hat (Memorandum zur Forschung im Bereich BNE, Download auf Homepage der Kommission. Gleichzeitig wird der aktualisierte Ansatz einer Umweltbildung bzw. BNE auf curricularer Ebene an exemplarischen Themenbereichen konkretisiert. Dabei wird auf den früheren Arbeiten des Projektes NUSO (Didaktische Materialien, Publikationen u.a.) aufgebaut.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 1579 |
| Europa | 207 |
| Global | 4 |
| Kommune | 22 |
| Land | 66 |
| Weitere | 73 |
| Wirtschaft | 4 |
| Wissenschaft | 584 |
| Zivilgesellschaft | 15 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 1 |
| Daten und Messstellen | 16 |
| Ereignis | 7 |
| Förderprogramm | 1483 |
| Repositorium | 2 |
| Text | 90 |
| unbekannt | 90 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 151 |
| Offen | 1525 |
| Unbekannt | 13 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1363 |
| Englisch | 502 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 9 |
| Bild | 9 |
| Datei | 18 |
| Dokument | 71 |
| Keine | 1152 |
| Multimedia | 1 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 462 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 1099 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1484 |
| Luft | 961 |
| Mensch und Umwelt | 1689 |
| Wasser | 888 |
| Weitere | 1644 |