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Forsteinrichtungsdaten als Grundlage für eine wildökologische Raumplanung

In einer zunächst abgeschlossenen ersten Projektphase konnten auf der Basis von Satelliten- und ATKIS-Daten wildtierökologische Landschaftstypen für ganz Baden-Württemberg ausgewiesen werden. Die landschaftsökologische Gebietstypisierung dient als Planungsgrundlage für die Verbesserung von Biotopnetzen, für die Einschätzung der potentiell möglichen Verbissbelastung und als Hintergrund für weitere Untersuchungen zu wildtierökologisch bedeutsamen Zerschneidungseffekten. Die Bedeutung von Landschafts- und Vegetationsstrukturen für den Lebensraum seltener Wildtiere wird auch in großem Maßstab untersucht. Dabei soll geprüft werden, ob Forsteinrichtungsdaten habitatrelevante Vegetationsstrukturen ausreichend erfassen, um die Lebensraumqualität zu bewerten. Derzeit findet in einem reviergroßen Testgebiet im Forstamt Todtmoss eine Kartierung von Habitatelementen statt. Dabei werden die Einsatzmöglichkeiten forstlicher Inventuren (Forsteinrichtung, Betriebsinventur, Standortskartierung, Luftbilderkundung) im Hinblick auf die Habitatstrukturanalyse für einheimische Indikatorarten hoher Diversität evaluiert. Als Zielart dient das Auerhuhn.

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