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Prognosemodell zur Befahrbarkeit von Waldstandorten in Zeiten des Klimawandels, Teilvorhaben 2: Schlupfanalyse und Befahrbarkeitsklassifizierung

Zustandsüberwachung von Triebsträngen in Windenergieanlagen mit Fokus auf Getriebegleitlager, Teilvorhaben: Entwicklung und experimentelle Erprobung eines Prototyps für ein multisensorisches Gleitlager-Zustandsüberwachungssystem

Im Fördervorhaben 'PBMon' wird ein auf akustischen und Temperatur-Messmethoden basierender Prototyp für ein Zustandsüberwachungssystem für Planetengleitlager in Getrieben von Windenergieanlagen entwickelt und experimentell erprobt. Neben der Entwicklung der Sensorik und einem Überwachungsalgorithmus sind auch die Entwicklung ei Energy Harvesters und einer Telemetrie Einheit für vollständige Autarkie des Zustandsüberwachungssystems im Vorhaben thematisiert. Die experimentelle Erprobung erfolgt in mehreren Stufen. Zunächst werden die Sensoren auf Komponentenebene getestet, danach wird der gesamte Prototyp für das Zustandsüberwachungssystem in einem WEA-Getriebetest auf Systemebene getestet. Ein Feldtest an realen WEA-Triebsträngen für stationäre, akustische Messtechnik auf dem Getriebegehäuse wird ebenfalls durchgeführt.

Dr. Kristina Brixius: „Forstwirtinnen und Forstwirte sind die sichtbarsten Botschafter des Waldes“

Rheinland-pfälzische Forststaatssekretärin überreicht am Waldbildungszentrum in Hachenburg Abschlusszeugnisse an 50 neue Forstwirtinnen und Forstwirte "Unsere Wälder stehen angesichts der Klimakrise vor enormen Herausforderungen. Hitze, Trockenheit, Stürme und Schädlinge haben viele Bestände geschwächt. Die Folgen sind längst nicht mehr nur für Fachleute zu erkennen. Sie sind für jede Bürgerin und jeden Bürger sichtbar. Die Zukunft unserer Wälder entscheidet sich nicht von allein. Sie braucht eine nachhaltige und professionelle Waldpflege, die von qualifizierten Fachkräften vor Ort durchgeführt wird. Sie als Forstwirtinnen und Forstwirte sind diejenigen, die Waldentwicklung konkret ermöglichen. Gleichzeitig sind sie die sichtbarsten Botschafterinnen und Botschafter unserer Wälder", sagte Forststaatssekretärin Dr. Kristina Brixius heute im Waldbildungszentrum in Hachenburg. Dort überreichte sie 49 neuen Forstwirten und einer neuen Forstwirtin bei einer Feierstunde die Abschlussurkunden. Im Rahmen ihrer dreijährigen dualen Ausbildung konnten sich die Absolventen des Prüfungsjahrgangs 2026 aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland in staatlichen, kommunalen und privaten Forstbetrieben die notwendigen praktischen Fertigkeiten aneignen. Ergänzt wurde ihre Ausbildung durch den Besuch der Berufsschule Bad Kreuznach und durch neun überbetriebliche Lehrmodule am Waldbildungszentrum Hachenburg. Prüfungsthemen waren die Bereiche Waldwirtschaft, Landschaftspflege, Holzernte sowie die Planung, Organisation und Kontrolle von Arbeitsaufgaben. Beruf im Wandel In ihrer Festrede beschrieb die Staatssekretärin auch die grundlegende Veränderung des Berufsbildes in den vergangenen Jahrzehnten. „Der moderne Forstwirtsberuf ist längst nicht mehr allein eine körperliche Tätigkeit. Er ist hochqualifizierte Facharbeit. Er verlangt technisches Verständnis, ökologische Kenntnisse, eigenverantwortliches Handeln und die Fähigkeit, komplexe Situationen zu beurteilen. Waldarbeit ist heute gleichermaßen Hand- und Kopfarbeit. Arbeitsabläufe müssen geplant, unterschiedliche Entwicklungsstadien von Waldbeständen beurteilt, moderne Technik eingesetzt und Entscheidungen getroffen werden, die langfristige Auswirkungen haben. Die naturnahen, vielfältigen und klimastabilen Wälder, die wir heute entwickeln wollen, verlangen ein hohes Maß an Fachwissen und Eigenverantwortung.“ Brixius betonte weiterhin die fortschreitende Digitalisierung in der Forstwirtschaft. Moderne Forstmaschinen, digitale Datenerfassung, Fernerkundung und künftig auch Anwendungen der Künstlichen Intelligenz veränderten die Arbeit zunehmend. „Die Zukunft der Forstwirtschaft wird deshalb aber nicht von Maschinen allein gestaltet werden. Sie wird von gut ausgebildeten Fachkräften verantwortet, die Technik, Naturverständnis und praktisches Können miteinander verbinden. Genau das zeichnet Sie als Forstwirtinnen und Forstwirte aus“, betonte die Staatssekretärin. Hervorragende berufliche Perspektiven Der demografische Wandel und der Fachkräftemangel, so Brixius, machten auch vor der Forstbranche nicht halt. Gut ausgebildete Forstwirtinnen und Forstwirte seien in den kommenden Jahren mehr denn je gefragt, die beruflichen Perspektiven ausgezeichnet, ob in staatlichen, kommunalen oder privaten Forstbetrieben, in der Forsttechnik, in der Weiterbildung zur Meisterin oder zum Meister oder in vielen anderen Spezialisierungen. „Die Zukunft der Forstwirtschaft braucht Kompetenz, Engagement und Leidenschaft. Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der nicht nur Zukunft hat, sondern Zukunft gestaltet.“ Brixius: „Wer selbst einmal junge Bäume gepflanzt hat, versteht unmittelbar, wie viel Geduld, Sorgfalt und Zuversicht notwendig sind, um einen Wald für kommende Generationen aufzubauen. Vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft Ihres Berufs: Nachhaltigkeit ist kein Schlagwort. Nachhaltigkeit bedeutet, heute Verantwortung für morgen zu übernehmen. Dafür stehen Forstwirtinnen und Forstwirte seit Generationen. Die Bäume, die Sie heute pflanzen, werden vielen Menschen Schatten spenden, Lebensraum bieten und Holz liefern – oft weit über die eigene Lebenszeit hinaus. Das ist eine große Verantwortung. Aber es ist auch ein großes Privileg.“

Katrin Eder: „Holz als nachwachsender Rohstoff vermeidet Müll und spart Energie“

Klimaschutzministerium bewilligt 45.000 Euro für die „Westerwälder Holztage 2025“ in Oberhonnefeld (Landkreis Neuwied) – Bürgerinnen und Bürger sowie Fachleute können sich rund um den klimafreundlichen Rohstoff von seiner Ernte bis zum fertigen Brett informieren „Holz ist langlebig, robust, ästhetisch und spart jede Menge Müll und Energie. Denn anders als etwa Beton, kann es leicht wiederverwendet oder entsorgt werden. Es wächst nach und braucht kaum Energie, um es zu produzieren. Deshalb brauchen wir dringend eine Materialwende, um ressourcenintensives Beton durch klimafreundliches Holz zu ersetzen. Angebote, um sich über diesen vielseitigen Rohstoff zu informieren, sind daher ein wichtiger Beitrag, um zu zeigen, was Holz leistet, wie man es einsetzen und woher man es beziehen kann“, so Klimaschutzministerin Katrin Eder. Daher unterstützt das rheinland-pfälzische Umweltministerium die Durchführung der größten Holzfachmesse in Rheinland-Pfalz, die Westerwälder Holztage, vom 27. bis 29. Juni 2025 in Oberhonnefeld-Gierend mit 45.000 Euro aus dem Programm „Klimabündnis Bauen“. Die Messe, die sich sowohl an Fachpublikum als auch an Verbraucherinnen und Verbraucher wendet, steht dieses Jahr unter dem Motto „Holz kann Zukunft“. Ziel der Westerwälder Holztage ist es, die zahlreichen Vorteile dieser holzreichen Region hervorzuheben und gleichzeitig den regionalen Unternehmen und Einrichtungen eine Plattform zur Präsentation, Vermarktung und Kooperation rund um den Rohstoff Holz zu bieten. Veranstaltet wird die Holzfachmesse von der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und des Westerwaldkreises. Veranstaltungsort ist wie bereits 2015 und 2022 das Firmengelände der Holzwerke van Roje GmbH & Co. KG in Oberhonnefeld-Gierend. Zuletzt besuchten rund 30.000 Menschen die Westerwälder Holztage. Eingebunden in das Messeprogramm sind die mit dem Baustoff und Energieträger Holz in Verbindung stehenden Unternehmen und Institutionen, vom Holzhandel über Heizungsbau, von Pellets- und Kaminöfen bis hin zu Forstmaschinen, Forstämtern und Energieberatung. Ein abwechslungsreiches Vortrags- und Rahmenprogramm zeigt die ganze Vielfalt des Themas Holz im Westerwald. Die Fachvorträge am ersten Tag, dem Freitag, richten sich an die Zielgruppe der Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Handwerkerinnen und Handwerker. Am Wochenende stehen die Endverbraucherinnen und Endverbraucher im Mittelpunkt. Hintergrund Im Frühjahr 2008 beschlossen die drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und der Westerwaldkreis eine engere Zusammenarbeit auf einer Vielzahl von Gebieten. Die grundlegende Zielsetzung bestand darin, die Region „Westerwald“ bekannter zu machen und in Zeiten der Globalisierung die Vorteile einer regionalen Zusammenarbeit zu nutzen. Dazu zählt auch die Förderung des Baustoffes und Energieträgers Holz, der bei einem WesterWALDanteil von knapp 50 Prozent ausreichend vorhanden ist. Dazu dient das Holzbaucluster Westerwald. Gemeinsam mit dem Management des Clusters Forst und Holzbau Rheinland-Pfalz und den Wirtschaftsfördergesellschaften der drei Kreise wurde eine Konzeption für das Holzbaucluster Westerwald erarbeitet – „Der Westerwälder Holzweg“. Ein wesentlicher Baustein ist die Durchführung der Westerwald Holztage. Das Klimaschutzministerium fördert die Veranstaltung mit Landesmitteln in Höhe von 45.000 Euro. Das Förderprogramm ist Teil des „Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz – nachwachsende und kreiskaufeffiziente Rohstoffe stärken“ und unterstützt unter anderem im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit die Durchführung von Fachmessen. Weitere Informationen zum Klimabündnis Bauen unter: www.klimabuendnis-bauen.rlp.de

Erhebung der Holzerntekapazitäten und Waldpflegekapazitäten der in Österreich tätigen Forstbetriebe bzw. forstlichen Dienstleistungsunternehmer und Entwicklung einer Datenbank als Informationssystem für Waldbewirtschafter

Zielsetzung: Ziel dieses Projektes ist eine umfassende Erhebung der Maschinenausstattung sowie der verfügbaren Arbeitskräfte und Schaffung einer öffentlich zugänglichen Datenbank, die es ermöglicht nach geografischen und sachlichen Kriterien eine Liste von Forstunternehmern zu generieren, die in der Lage sind, in einer bestimmten Region, bestimmte forstliche Arbeiten, nach bestimmten Verfahren, mit bestimmten Maschinen, in einem bestimmten Umfang und in einem bestimmten Zeitraum auszuführen. Angesichts des regional angespannten Arbeitsmarktes verbunden mit der geringen Attraktivität der Wind und Wetter ausgesetzten Arbeitsplätze im Wald ist es für Forstbetriebe oft sehr schwierig die für die wichtigsten Arbeiten notwendigen Kapazitäten an Arbeitskräften rechtzeitig zu bekommen. Derzeit finden die Waldbesitzer zusätzliche Arbeitskapazitäten bzw. Forstunternehmer nur über eigene Netzwerke (Mundpropaganda) da es keine Erhebungen und keine öffentlich zugänglichen Verzeichnisse gibt. Ein weiteres ernsthaftes Problem ist, dass es keine brauchbaren Daten zu den in Österreich verfügbaren Forstmaschinen und deren Holzerntekapazität gibt. Hier ist man völlig auf Annahmen und Schätzungen angewiesen. Die im Zuge des Klimawandels zu erwartende Zunahme an Kalamitäten und Forstschutzproblemen kann diese Situation noch verschärfen, da im Fall einer Katastrophe alle Waldbesitzer die lokal vorhandenen Ressourcen gleichzeitig und - mit Blick auf die Forstschutzproblematik - dringend benötigen würden. So kann es auf Grund der fehlenden Möglichkeit, auf kurzem Wege zusätzliche Arbeitskapazitäten zu finden, zu verzögerter Aufarbeitung von Katastrophenholz und in der Folge zu gefährlicher Übervermehrung forstlicher Schadorganismen und in der Folge zu daraus resultierender Destabilisierung des verbliebenen Bestandes kommen. Weiters ist rechtzeitige Durchforstung ein wesentlicher Faktor für klimafitte Wälder. Ohne geeignetem Informationssystem kann es bei intensivierten Bemühungen der Forstbetriebe zur Aufarbeitung von Durchforstungsrückständen mangels freier Arbeitskapazitäten lokal zu Engpässen kommen. Die geplante Datenbank würde eine Entspannung dieser Situation ermöglichen und die Realisierung klimafitter Wälder erleichtern.

Untersuchungen zu psychischen und physischen Belastungen in der Forst- und Holzwirtschaft

In der Forstwirtschaft und der holzverarbeitenden Industrie entstehen im Zuge der Mechanisierung immer mehr Arbeitsplätze, bei denen die körperliche Belastung in den Hintergrund tritt, die mentale Komponente (Stress) hingegen einen sehr großen Stellenwert einnimmt. Typische Stressfolgekrankheiten, wie Herzinfarkt und Magengeschwüre sind bekannt. Daraus resultieren vermehrte Krankenstandstagen, aber auch die Leistungsfähigkeit und die Unfallzahlen werden durch Stress negativ beeinflusst. Der Untersuchungsschwerpunkt dieser Studie liegt bei der Erfassung der Stressbelastung von Maschinenführern in der Forst- und Holzwirtschaft (Harvester, Schlepper, Bagger, Sortieranlage im Sägewerk, LKW mit Holzladekran). Speziell für den Arbeitsbereich des Harvesterfahrers sollen die einzelnen Stressoren untersucht und dabei die Hauptstressfaktoren herausgefiltert werden. Durch die Entwicklung eines Eignungstests für Harvesterfahrer wird es in Zukunft möglich sein - ähnlich wie in der Pilotenausbildung - bereits im Vorfeld zu beurteilen ob man den Anforderungen des Berufes gewachsen ist. Durch ein individuell angepasstes Interventionsprogramm wird Stress am Arbeitsplatz vermindert und damit eine wesentliche Ursache der Unfallhäufigkeit bekämpft. In Zusammenarbeit mit der Forstlichen Ausbildungsstätte Ort/Gmunden sollen die Erkenntnisse in das Ausbildungsprogramm für Harvesterfahrer aufgenommen und so den angehenden Unternehmern das nötige Werkzeug im Umgang mit Stress vermittelt werden.

Entrindung mit dem Harvesteraggregat als Maßnahme zur Borkenkäferbekämpfung und deren Auswirkung auf die nachgelagerten Prozesse und die Waldbewirtschaftung - Eine detaillierte Prozess- und Potenzialanalyse (DEBARK)

Aufgrund häufiger auftretender und anhaltender Kalamitäten in der österreichischen Forst- und Holzwirtschaft sind sowohl die Transport- als auch die Lager- und Abnahmekapazitäten, durch ein vermehrtes Holzaufkommen, verteilt über das Wirtschaftsjahr im Einklang mit saisonalen Ereignissen und Schwerpunkten, verständlicherweise limitiert und führen somit zu Engpässen beim Abtransport aus dem Wald. Zusätzlich erreichen auch die Holzernteunternehmer ihre Kapazitätsgrenzen und somit können nicht sämtliche Schadholzmengen zeitnah und den Erfordernissen entsprechend aufgearbeitet und aus dem Wald abtransportiert werden. Ein einhergehender Preisverfall und mögliche sekundäre Einbußen bei der Waldbewirtschaftung in den Folgejahren verstärken somit die Suche nach möglichen Lösungen, um dieser angespannten Situation entgegenzuwirken. Eine Alternative bei der Aufarbeitung von Schadholzmengen in Folge von Kalamitäten könnte hier aber die Entrindung bei der vollmechanisierten Holzernte durch extra umgerüstete bzw. adaptierte Harvesteraggregate darstellen. Die Entrindung erfolgt hier mittels speziell konstruierter und vorkonzipierter Aggregate mit Zusatzausrüstung bereits im Zuge der Ernte im Bestand auf der Rückegasse. Zusätzlich kann hier auch noch über die Konfiguration der Entastungsmesser und den Anpressdruck der Durchzugswalzen Einfluss auf die Entrindungsqualität ausgeübt werden. Es handelt sich hierbei um einen zusätzlichen Prozess, welcher aber auch mit Zeit und Kosten verbunden ist. Die Technik der Entrindung im Bestand im Zuge der Ausformung hat ihren Ursprung in der Versorgung von Papier- und Zellstoffwerken aus Eukalyptusplantagen, wobei hier die Entrindung im Bestand aus logistischen Gründen erfolgt. Ein Einsatz der erwähnten Technik in Europa für die Bekämpfung und Eindämmung von Borkenkäferkalamitäten ist bis dato noch nicht lückenlos dokumentiert. Einzig die technische Anwendbarkeit hinsichtlich Entrindungsqualität konnte in Deutschland im Zuge eines nationalen Projektes in Zusammenarbeit des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) GmbH mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihen-stephan-Triesdorf eingehend dokumentiert werden, wobei hier in einem ersten Schritt nur die technischen Möglichkeiten bei ausgewählten Aggregaten untersucht wurde. Von der Entrindung durch Harvester im Bestand verspricht sich der Waldbesitzer seitens der Logistik die Möglichkeit innerhalb der Bereitstellungskette als Zwischenpuffer aufzutreten, jedoch ohne jegliche Gefahr durch das waldnahe Rundholzlager eine Brutstätte für Borkenkäfer anzubieten. Gleichzeitig verspricht man sich auch, die Gefahr einen möglichen Verlust durch Borkenkäfer als Vektoren für Bläuepilze im gelagerten Rundholz zu minimieren. Zusätzlich könnte man im noch stehenden aber bereits befallenen Holz den Borkenkäfer bekämpfen und dessen Ausbreitung und Kalamitätspotenzial einschränken. (Text gekürzt)

Prognosemodell zur Befahrbarkeit von Waldstandorten in Zeiten des Klimawandels, Teilvorhaben 1: Spurbildungsanalyse und Befahrbarkeitsprognose

Zustandsüberwachung von Triebsträngen in Windenergieanlagen mit Fokus auf Getriebegleitlager, Teilvorhaben: Experimentelle Erprobung und Validierung von Zustandsüberwachungssystemen für Antriebsstränge und Getriebekomponenten von Windenergieanlagen

Im Fördervorhaben 'PBMon' wird ein auf akustischen und Temperatur-Messmethoden basierender Prototyp für ein Zustandsüberwachungssystem für Planetengleitlager in Getrieben von Windenergieanlagen entwickelt und experimentell erprobt. Neben der Entwicklung der Sensorik und einem Überwachungsalgorithmus sind auch die Entwicklung bei Energy Harvesters und einer Telemetrie-Einheit für vollständige Autarkie des Zustandsüberwachungssystems im Vorhaben thematisiert. Die experimentelle Erprobung erfolgt in mehreren Stufen. Zunächst werden die Sensoren auf Komponentenebene getestet, danach wird der gesamte Prototyp für das Zustandsüberwachungssystem in einem WEA-Getriebetest auf Systemebene getestet. Ein Feldtest an realen WEA-Triebsträngen für stationäre, akustische Messtechnik auf dem Getriebegehäuse wird ebenfalls durchgeführt

Großes Klimaschutzpotenzial bei mobilen Maschinen und Geräten

<p> <p>Neben dem Straßenverkehr gibt es auch in anderen mobilen Sektoren großes Potenzial zur Elektrifizierung: Mobile Maschinen und Geräte wie Bau- und Landmaschinen, Zweiräder oder Sportboote verursachen rund 3 Prozent der Treibhausgas-Emissionen der EU. Das entspricht etwa dem zivilen Luftverkehr. Das UBA hat Empfehlungen für eine Dekarbonisierung für diesen Bereich erarbeitet.</p> </p><p>Neben dem Straßenverkehr gibt es auch in anderen mobilen Sektoren großes Potenzial zur Elektrifizierung: Mobile Maschinen und Geräte wie Bau- und Landmaschinen, Zweiräder oder Sportboote verursachen rund 3 Prozent der Treibhausgas-Emissionen der EU. Das entspricht etwa dem zivilen Luftverkehr. Das UBA hat Empfehlungen für eine Dekarbonisierung für diesen Bereich erarbeitet.</p><p> <p>Der Abschlussbericht des Vorhabens <em>„</em><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/enrmm"><em>Regulatorische Möglichkeiten für eine umfassende Elektrifizierung von mobilen Maschinen und Geräten, Sportbooten sowie Zweirädern (eNRMM)</em></a><em>“</em>, der im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, analysiert erstmals systematisch bis zum Jahr 2050 die Elektrifizierungspotenziale dieser Sektoren. Er zeigt Potentiale zur Energieeinsparung auf und liefert konkrete Handlungsoptionen zur Regulierung der Emissionen für diesen Bereiche für die EU-Politik. In der Europäischen Union (EU) gibt es bislang kaum Regelungen zur Minderung der Treibhausgasemissionen, die Baumaschinen, Landmaschinen, Garten- und Forstgeräte, Sportboote sowie motorisierte Zweiräder gezielt adressieren.</p> <p><strong>Emissionen trotz erschwerter Einsatzbedingungen mehr als halbieren</strong>&nbsp;</p> <p>Gerade bei Bau- und Landmaschinen mit großen und besonders leistungsstarken Motoren stehen einer schnellen Elektrifizierung oft extreme Anforderungen in der Nutzung entgegen – etwa der intensive Dauerbetrieb im ländlichen Raum fernab von Netzanschlüssen. Bei Maschinen mit kleineren und mittleren Motoren und vielen Zweirädern, sieht die Studie hohe Potentiale zur Elektrifizierung. Die Studie belegt damit: Unter optimaler Ausnutzung der technischen Potenziale batterieelektrischer Antriebe lassen sich die EU-weiten CO₂-Emissionen von Bau- und Landmaschinen bis 2050 <strong>um mehr als die Hälfte reduzieren</strong>. Zur Realisierung dieser Minderungen muss nicht auf knappe Mengen alternativer Kraftstoffe gesetzt werden.</p> <p><strong>Konkrete Handlungsempfehlungen für die EU-Politik:</strong></p> <ul> <li><strong>Kurzfristige Regulierung (Abgasvorschriften nutzen):&nbsp;</strong></li> </ul> <p>Die bestehenden Abgasvorschriften der Stufe V für mobile Maschinen und Geräte in der EU sollten weiterentwickelt werden. Verschärfte Grenzwerte beispielsweise für Partikel und Stickoxide in Kombination mit flexiblen Anreizmechanismen würden nicht nur die Luftqualität verbessern, sondern zusätzliche Anreize für eine frühzeitige Elektrifizierung schaffen. Begrenzte Ausnahmen von den verschärften Grenzwerten bei gleichzeitigem Verkauf von emissionsfreien elektrischen Maschinen sind hier geeignet.</p> <ul> <li><strong>Grundlagen für langfristige Vorgaben schaffen:</strong>&nbsp;</li> </ul> <p>Verbindliche Mindest-Marktanteile für emissionsfreie Maschinen zählen zu den wirksamsten politischen Maßnahmen. Aufgrund der Heterogenität innerhalb der mobilen Maschinen und Geräte wird dieser nicht für alle Bereiche empfohlen, sondern eine Schwerpunktsetzung auf Kategorien mit hohen CO2-Emissionen empfohlen. Voraussetzung hierfür sind jedoch verlässliche Marktdaten (Verkaufszahlen) und ein harmonisiertes europäisches Zulassungssystem, das für viele Bau- und Landmaschinen bislang noch fehlt.&nbsp;</p> <ul> <li><strong>Nachfrageseitige Anreize und Infrastruktur stärken</strong>:&nbsp;<br>Unter anderem durch Vorgaben für die öffentliche Beschaffung, weiterentwickelte Umweltzonen und Förderprogramme kann die Nachfrage nach elektrischen Antrieben gestärkt werden. Flankierend sind Investitionen in Infrastruktur, Stromversorgung und Markttransparenz erforderlich.</li> </ul> <p>Die Ergebnisse liefern eine wissenschaftliche Grundlage für die Weiterentwicklung der europäischen Regulierung und zeigen auf, wie Treibhausgasemissionen&nbsp;von Bau- und Landmaschinen, Sportbooten und Zweirädern künftig wirksam reduziert werden können.</p> </p><p>Informationen für...</p>

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