Wie können Unternehmen ihre betriebliche Mobilität umweltverträglicher und klimaschonender gestalten? Unterstützen kann dabei ein neuer Leitfaden. Er wurde im Rahmen der UBA-Verbändeförderung vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) und weiteren Expertinnen*Experten erarbeitetet. Der Leitfaden bietet konkrete Handlungsempfehlungen und Formulierungshilfen zur Ausgestaltung von nachhaltigen Mobilitätsrichtlinien. Er umfasst die Bereiche Verkehrsvermeidung, Geschäftsreisen, Fahrradnutzung, öffentliche Verkehrsmittel, Parkraummanagement sowie Fuhrparknutzung und -ausstattung. Indem Unternehmen ihr Handeln im Bereich Mobilität an klaren Zielen zur Erreichung unserer Umwelt- und Klimaschutzziele ausrichten, verbessern diese ihre Zukunftsfähigkeit und erhöhen zudem ihre Attraktivität als Arbeitgeber. Der „Leitfaden zur nachhaltigen Ausgestaltung von Mobilitätsrichtlinien in Unternehmen“ steht auf der Website www.MobilityPolicy.de als Download zur Verfügung oder kann dort auch kostenfrei als Druckexemplar bestellt werden.
Der Handlungsleitfaden richtet sich an den Gesetzgeber aber auch an die Leitungen der obersten und oberen Bundesbehörden. Er soll Bundesverwaltungen motivieren, ihre Mobilität möglichst nachhaltig zu gestalten und ihrer Vorreiterrolle gerecht zu werden. Da viele Rahmenbedingungen auf andere Verwaltungen des öffentlichen Dienstes übertragbar sind, sind die Empfehlungen aber auch für Verwaltungen der Bundesländer oder Kommunen interessant. Im Mittelpunkt des öffentlichkeitswirksamen und praxisnahen Leitfadens stehen die Handlungsfelder "Nachhaltige Gestaltung von Dienstreisen", "Nachhaltiges Fuhrparkmanagement" und "Nachhaltige Mobilität von Beschäftigten und Besucherinnen und Besuchern". Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/
Mit dem Praxisleitfaden „Mobilitätsmanagement in der Bundesverwaltung“ können Behörden auf Bundes- und auch Landesebene ihren Fuhrpark sowie die Mobilität ihrer Beschäftigten auf Dienstreisen und Arbeitswegen umweltverträglich gestalten. Der Leitfaden beschreibt Schritt für Schritt den Weg von der Analyse bis zur Umsetzung von Maßnahmen für ein behördliches Mobilitätsmanagement. Die Bundes- aber auch die Landesverwaltung verursacht Verkehr durch Dienstreisen, Dienstfahrten und die Arbeitswege ihrer Beschäftigten und Vertragspartner. Als großer Arbeitgeber kann die Bundesverwaltung in vielen Städten und Regionen dazu beitragen, dass Klima , Umwelt und Mensch weniger belastet werden: Weniger Treibhausgase, weniger Luftschadstoffe und weniger Lärm sind möglich. Der Praxisleitfaden, der im Auftrag des Umweltbundesamtes vom Deutschen Institut für Urbanistik erarbeitet worden ist, zeigt systematisch Wege auf, wie die Bundesverwaltung bei Dienstreisen, Arbeitswegen und beim Fuhrparkmanagement ihren Beitrag zur umweltverträglichen Gestaltung des Verkehrs im Rahmen des behördlichen Mobilitätsmanagements leisten kann. Es werden konkrete Maßnahmen zur umweltverträglichen Gestaltung des Verkehrs beschrieben und mit guten Beispielen aus Bundes- und Landesbehörden illustriert. In Abhängigkeit von der Ausgangssituation der einzelnen Behörden – wie beispielsweise den Standortbedingungen und der Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln – werden entsprechende Maßnahmen angeboten, um den öffentlichen Verkehr sowie Fuß- und Radverkehr zu fördern. Darüber hinaus enthält der Leitfaden unter anderem Handlungsempfehlungen zur organisatorischen Verankerung und verpflichtenden Einführung des Mobilitätsmanagements in Behörden und der Beseitigung von Hemmnissen bei der Nutzung umweltverträglicher Verkehrsmittel in den gesetzlichen Regelwerken wie dem Bundesreisekostenrecht und den dazugehörigen Verwaltungsvorschriften. Die Empfehlungen wurden gemeinsam mit Fachleuten aus der Bundesverwaltung, Ministerien der Länder, Verbänden sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis in drei Themenworkshops diskutiert. Am Beispiel von drei Behörden unterschiedlicher Größe und Standorte skizziert der Leitfaden abschließend die Einführung eines systematischen Mobilitätsmanagements.
Das Projekt "Eco Fleet Hamburg^ePowered Fleets Hamburg - Elektromobilität in Flotten, Eco Fleet Hamburg" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Es wird/wurde ausgeführt durch: Öko-Institut. Institut für angewandte Ökologie e.V..Ziel des Vorhabens EcoFleet Hamburg ist der alltagsnahe Einsatz einer relevanten Anzahl an serienreifen Elektrofahrzeugen (ca. 450) in Flotten über einen längeren Zeitraum (mind.12 Monate) und deren kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung. Der begleitete Feldversuch soll aktuelle Erkenntnisse zu den Potenzialen von Elektrofahrzeugen in Flottenanwendungen liefern sowie Nutzungshemmnisse und Optimierungsmöglichkeiten aufzeigen. Ferner wird auf Basis der Nutzungsdaten der ökologische Entlastungseffekt der Elektrofahrzeuge quantifiziert. Zunächst steht die Bereitstellung von Fahrzeugen für die als geeignet identifizierten Flotten, deren Integration sowie der Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur bei den Unternehmen an. Parallel wird das Erhebungsdesign der wissenschaftlichen Begleitforschung entwickelt. Ferner soll ein bestehendes TCO-Modell auf Basis der Praxiserfahrungen weiterentwickelt und auf die Situation in Fuhrparks abgestimmt werden. Neben einer übergeordneten wissenschaftlichen Begleitung aller am Projekt beteiligten Fuhrparks soll für eine begrenzte Anzahl an Flotten eine kontinuierliche und detaillierte Datenerfassung und Analyse erfolgen. Veränderungen im Fuhrpark und Fahrzeugeinsatz sollen quantifiziert werden und insbesondere die Auswirkungen auf Energiebedarf und Treibhausgasemissionen ermittelt werden. Schließlich sollen Aussagen zum möglichen Markthochlauf von Elektrofahrzeugen in Flottenanwendungen (Hamburg und Deutschland) aufgezeigt werden.
Das Projekt "Plug-In-, Range-Extender- und Elektrofahrzeuge unter realen Mobilitätsumständen: Infrastruktur, Umweltbedingungen und Marktakzeptanz; PREMIUM^Plug-In-, Range-Extender- und Elektrofahrzeuge unter realen Mobilitätsumständen: Infrastruktur, Umweltbedingungen und Marktakzeptanz; PREMIUM, Plug-In-, Range-Extender- und Elektrofahrzeuge unter realen Mobilitätsumständen: Infrastruktur, Umweltbedingungen und Marktakzeptanz; PREMIUM" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Es wird/wurde ausgeführt durch: Universität Duisburg-Essen, Abteilung Maschinenbau, Lehrstuhl für Mechatronik.Die UDE wird im Gesamtprojekt vorrangig Fragen rund um die Nutzung von Elektrofahrzeugen in Fuhrparks bearbeiten. Hierzu werden zum einem detaillierte Befragungen bei den Nutzern durchgeführt als auch objektive Daten erhoben (Datenlogging). Die Erkenntnisse aus Befragungen und objektiven Auswertungen werden dazu genutzt, die maßgeschneiderte Flottenkonzepte für eine beliebige Fahrzeugflotte zu finden. Für eine detaillierte Übersicht der einzelnen Fragestellungen (Arbeitspakete mit Meilensteinen) sei an dieser Stelle auf den Antrag der UDE (in Textform) verwiesen. Ergebnisse sollen nicht nur für das laufende Projekt nutzbar gemacht werden, sondern auch auf ähnliche Szenarien anwendbar sein. Hierfür wird die UDE ihre Forschungsergebnisse fortlaufend in geeigneter Form veröffentlichen. Die Aktivitäten der UDE sind in die Arbeiten des Gesamtprojekts eingebunden und richten sich nach den Zielsetzungen des Projektkonsortiums. Den detaillierten Arbeitsplan sowie die einzelnen Meilensteine, Zielsetzungen und Methoden sind der Gesamtvorhabensbeschreibung zu entnehmen.
Das Projekt "Mobilitäts- und Fuhrparkmanagement der Stadt Dresden" wird/wurde ausgeführt durch: Technische Universität Dresden, Institut für Wirtschaft und Verkehr, Professur für Kommunikationswirtschaft.Mobilitäts- und Fuhrparkmanagement, Schwerpunkte: Anforderungsanalyse der Strukturen und Fahrzeugnutzung, Fuhrparkoptimierung, Einsatz von Elektrofahrzeugen im kommunalen Fuhrpark, Umwelteffekte, Kostenentwicklung, Mobilitätsmanagement
Das Projekt "Elektromobilisiert.de - Entwicklung eines Services zur Elektromobilisierung von Fuhrparkflotten^Elektromobilisiert.de - Entwicklung eines Services zur Elektromobilisierung von Fuhrparkflotten, Entwicklung der Ladeinfrastruktur" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Es wird/wurde ausgeführt durch: Langmatz GmbH.Fahrzeugflotten von kommunalen und privatwirtschaftlichen Unternehmen sind nach den individuellen Mobilitätsbedarfen dieser ausgelegt und stellen zumeist unterschiedliche Fahrzeugkategorien und Antriebstechnologien zur Verfügung, um den Mobilitätsbedarf des Mitarbeiters mit passenden Fahrzeugen decken zu können. Da (1) manche dieser Mobilitätsbedarfe Potenziale für den Einsatz von Elektrofahrzeugen aufweisen und (2) der Einsatz dieser Technologie den Diversitätsgedanke einer Fuhrparkflotte (Fahrzeugkategorie, Antriebstechnologie) widerspiegelt, erscheint der Flotteneinsatz von Elektrofahrzeugen besonders sinnvoll und hinsichtlich einer Reduktion von CO2-Emissionen sehr erstrebenswert. Gleichwohl stehen jedoch dem Einsatz von Elektrofahrzeugen in Flotten große Herausforderungen entgegen. So sind Ihre Einsatzmöglichkeiten, u.a. aufgrund ihrer Eigenschaften hinsichtlich einer Reichweiteneinschränkung und der Anforderungen an eine besondere Ladeinfrastruktur, sehr unterschiedlich im Vergleich zum Verbrenner. Aufgrund der dargelegten Situation bestand das Ziel des hier vorliegenden Verbundvorhabens 'Elektromobilisiert.de' darin, ein Dienstleistungsangebot mit entsprechend notwendiger Software-Anwendung zu entwickeln, welches Fuhrparkbetreibern gezielt und effizient bei der Integration von Elektrofahrzeugen in ihren Flotten unterstützt. Diese Dienstleistung sollte (1) eine umfassende Analyse des bestehenden Fuhrparks - insbesondere hinsichtlich bereits bestehender Einsparungs- und Effizienzpotenziale - sowie (2) den kompletten Bereich der Integration von Elektrofahrzeugen aller Kategorien in bestehende Fuhrparks gewährleisten können. Der Schwerpunkt der Projektziele lag hierbei in der Bestimmung des geeigneten - d.h. sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvollen - Elektromobilisierungs-Grades einer Flotte, der jeweils auf die individuellen Mobilitätsanforderungen des untersuchten Fuhrparks abzustimmen ist. Darüber hinaus sollte den Flottenbetreibern die Möglichkeit gegeben werden, Elektrofahrzeuge ohne Risiko im eigenen Fuhrpark über einen begrenzten Zeitraum zu testen, um kostenintensive Fehlinvestitionen von vorne herein vermeiden zu können. Um eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Integration von Elektrofahrzeugen in die Fuhrparkflotten gewährleisten zu können, sollte der Elektromobilisierungs-Grad einer Flotte jeweils auf die speziellen bzw. individuellen Mobilitätsanforderungen des untersuchten Fuhrparks abgestimmt sein. Hierzu sollten zum einen die fuhrparkindividuelle Kostenstruktur analysiert und die Flottenemissionen untersucht werden. Aufbauend auf der Kostenanalyse sollten zum anderen entsprechende Elektrifizierungsszenarien für den Fuhrpark entworfen werden, welche den individuellen Kostenstrukturen der Anwendungspartner Rechnung tragen. (Text gekürzt)
Das Projekt "Elektromobilisiert.de - Entwicklung eines Services zur Elektromobilisierung von Fuhrparkflotten, Elektromobilisiert.de - Entwicklung eines Services zur Elektromobilisierung von Fuhrparkflotten" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Es wird/wurde ausgeführt durch: Universität Stuttgart, Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement.Im Projekt 'Elektromobilisiert.de' soll ein Service entwickelt werden, der den kompletten Bereich der Integration von Elektrofahrzeugen aller Kategorien in bestehende Fuhrparks umfasst. Ziel des Services ist es, den Elektromobilisierungs-Grad einer Flotte jeweils auf die speziellen Rahmenbedingungen und Mobilitätsanforderungen des untersuchten Fuhrparks abzustimmen und den Flottenbetreibern die Möglichkeit zu geben, Elektrofahrzeuge ohne Risiko im eigenen Fuhrpark über einen begrenzten Zeitraum zu testen. Hierfür wird der bestehende Fuhrpark mit einer softwarebasierten Analyse auf das Elektrifizierungspotenzial hin untersucht und die Elektrifizierungsszenarien hinsichtlich ihrer Kosten und Umweltauswirkungen ausgewertet. Durch die praktischen Flottenversuche werden die theoretischen Analysen ergänzt und die Alltagstauglichkeit aktueller E-Fahrzeugmodelle im Regelbetrieb getestet und wissenschaftlich begleitet.
Das Projekt "Energieeffizienz in der Logistik" wird/wurde gefördert durch: Bremer Energie-Konsens GmbH. Es wird/wurde ausgeführt durch: Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik.Entwicklung von Energieeinsparmaßnahmen und energetische Beratung von vier Logistikunternehmen aus Bremen hinsichtlich Fuhrparkmanagement, Gebäudemanagement und Transportorganisation.
Das Projekt "Elektronisches Fuhrparkmanagementsystem" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Außenstelle Berlin. Es wird/wurde ausgeführt durch: argus electronic.Die mobile Gewinnung von Fahrdaten unter Echtzeitbedingungen erlangt fuer viele kleine und mittlere Unternehmen eine zunehmende strategische Bedeutung, entscheidet doch in nicht unerheblichem Masse die Effizienz von Fahrzeugeinsaetzen ueber die Leistungsfaehigkeit eines Unternehmens. Die praktische Umsetzung scheitert entweder an dem hohen manuell zu betreibenden Aufwand (Fahrtenbuecher) oder an den rechen- und datentechnisch schwer auswertbaren herkoemmlichen Fahrtenschreibern. Die haeufigsten Optimierungsprobleme, wie das Travelling Salesman Problem (TSP) oder das Vehicle Routing Problem (VRP), besitzen aber keine Loesungsverfahren, deren Rechenaufwand hoechstens polynomial mit der Problemgroesse anwaechst. Infolgedessen ist die Ansammlung und datenbanktechnische Aufbereitung von realen Fahrdaten eine unabdingbare Voraussetzung fuer die Ableitung statistisch gesicherter Erkenntnisse zum Einsatz von Fahrzeugen. Die Notwendigkeit und Motivation zur Einsatzplanung von Fahrzeugen ergibt sich aus oekonomischen und oekologischen Gruenden. Verallgemeinernd kann festgestellt werden, dass dieses Problem nicht nur von Bedeutung fuer Speditionen und aehnlich gelagerte Unternehmen ist, denn unter der Voraussetzung immer kleiner und teurer werdender Lagerkapazitaeten ist eine Produktions- bzw. Betriebsablaufsteuerung notwendig geworden, die Zwischenlager kleiner Groesse zulassen. Ein anderer Aspekt ist die Auswertbarkeit des Fahrverhaltens einzelner Fahrer, der eine bislang nicht moeglich gewesene Einflussnahme auf unoekonomische Fahrweise Realitaet werden laesst, die ebenfalls zu einer signifikanten Kostensenkung fuehren kann. Ausgehend von dieser Sichtweise wird eine Loesung entwickelt werden, die aus einer speziell auf die Erfordernisse im Kraftfahrzeugbereich abgestimmten und den gesetzlichen Normen entsprechenden Hardware besteht. Ergaenzend dazu erfolgt die Erstellung einer den oben an gefuehrten Forderungen Rechnung tragenden und den Fahrzeugfuehrer entlastenden Firmware. Die Auswertung der gewonnenen Fahrdaten erfolgt mit einer PC-basierten Software, die mit einem entsprechenden datenbanktechnischen Background aufwarten kann.
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