Am 1. September 2016 starteten 22 nationale und internationale Partner die Zusammenarbeit im Europäischen Forschungsvorhaben FORCE - Cities cooperating for circular economy . Das Projekt hat das Ziel, neue Konzepte zur Abfallvermeidung und -behandlung für die Stoffströme Kunststoff, Biomasse, Elektroaltgeräte und Holz zu entwickeln. Der Fokus in Hamburg liegt auf der Sammlung, Erfassung, Verwertung und gegebenenfalls Weiternutzung von Elektroaltgeräten, um die darin enthaltenen (strategischen) Metalle im Wertstoffkreislauf zu halten. Neben der Freien und Hansestadt Hamburg sind drei weitere EU-Städte beteiligt, in denen sich die dortigen Projektpartner jeweils auf einen Stoffstrom fokussieren. Der Gesamtprojektleiter Kopenhagen beschäftigt sich mit Kunststoff-, Lissabon mit Bio-, Genua mit Holz- und Hamburg mit Elektroabfällen. In Hamburg soll u.a. ein Portal bzw. eine App für Reparaturbetriebe eingerichtet, Repair-Cafés und Sammelstellen aufgebaut, vorhandene Erfassungs- und Sammelsysteme optimiert und ein Pilotversuch für ein neues Sammelsystem initiiert werden. Die gesammelten Elektroaltgeräte werden - bei entsprechender Eignung - aufgearbeitet und zum Verkauf angeboten oder in Einzelteile zerlegt und recycelt. Die anderen drei Stoffströme (in Hamburg also Kunststoff, Biomasse und Holz) werden von der Stadtreinigung Hamburg in kleineren Demonstrationsvorhaben bearbeitet. Das Projekt leistet einen entscheidenden Beitrag zu den Europäischen Zielen, bis 2030 mindestens 65 Prozent des kommunalen Müllvorkommens und 75 Prozent des Verpackungsmülls recyceln zu wollen.
Marine chemical, physical or biological investigations at ME103_1_59, -19.9992 N, 12.3328 E (2014-01-15).
Im Zentrum des Projektes SHRINK SMART steht die Frage, wie verschiedene Governance-Systeme mit dem Problem der Schrumpfung umgehen. Seine Basis sind komparative Fallstudien in 7 europäischen Ländern (Leipzig-Halle/Deutschland, Liverpool/Großbritannien, Genua/Italien, Sosnowiec und Bytom/Polen, Ostrava/Tschechische Republik, Timisoara/Rumänien, Donetsk und Makijiwka/Ukraine). Ein Fokus liegt dabei auf benachteiligten Stadtregionen in Ost- und Südeuropa. Beteiligt sind Wissenschaftler aus 7 europäischen Ländern, welche ein interdisziplinäres Konsortium aus Stadtplanern, Regionalökonomen, Politikwissenschaftlern, Stadtsoziologen und Geographen bilden. Daneben wird das Projekt durch ein advisory board, das aus führenden internationalen Stadtforschern besteht, unterstützt. Ziel des Projektes sind die Analyse von unterschiedlichen Entwicklungsverläufen von Schrumpfung, die Identifizierung der wesentlichen Herausforderungen für die Stadtplanung und die Erarbeitung von Alternativen für die Stadtpolitik. Dazu wird in zwei Stufen vorgegangen: In einem ersten Schritt sollen die durch Bevölkerungsverluste bedingten Auswirkungen der Schrumpfung für die städtische und regionale Entwicklung in den Fallstudien-Städten untersucht werden. Aufbauend darauf werden die wichtigsten Herausforderungen für unterschiedliche kommunale Handlungsfelder in einer komparativen Perspektive erarbeitet und mit Vertretern der Städte diskutiert bzw. qualifiziert. In einem zweiten Schritt werden die Relationen zwischen lokalen institutionellen Strukturen und Entscheidungsprozessen auf der einen Seite und den sich aus der Schrumpfung ergebenden Herausforderungen auf der anderen Seit analysiert. Der Fokus der Analyse wird auf den kommunalen Handlungsstrategien, Planungsinstrumenten und institutionellen Rahmenbedingungen liegen. Im Ergebnis sollen die wesentlichen Schrumpfungsmuster in Europa identifiziert und ein darauf abgestimmtes Set von Politikempfehlungen (Policy briefs) abgeleitet werden. Damit besteht neben den wissenschaftlichen Ergebnissen, welche insbesondere in einer Typologie schrumpfender Städte im europäischen Vergleich sowie deren Governance-Systemen bestehen, ein maßgebliches Ziel von SHRINK SMART auch darin, Handlungswissen für Entscheidungsträger bereit zu stellen. Das Projekt wird sich aktiv bei der Verbreitung der Projektergebnisse nicht nur im akademischen Bereich, sondern auch auf den relevanten politischen Ebenen, u. a. im Rahmen eines Workshops mit Vertretern der EU in Brüssel in der letzten Arbeitsphase, engagieren.
Marine chemical, physical or biological investigations at ME103_2_89, -20.6486 N, 10.9469 E (2014-01-28).
Marine chemical, physical or biological investigations at ME103_1_48, -17.2501 N, 10.9990 E (2014-01-13).
Marine chemical, physical or biological investigations at ME103_1_48, -17.2492 N, 10.9985 E (2014-01-13).
Marine chemical, physical or biological investigations at ME103_1_47, -17.2500 N, 11.1668 E (2014-01-12).
Marine chemical, physical or biological investigations at ME103_1_47, -17.2581 N, 11.1675 E (2014-01-12).
Marine chemical, physical or biological investigations at ME103_1_28, -23.0250 N, 14.0267 E (2014-01-08).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 5 |
| Europa | 4 |
| Wissenschaft | 632 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Förderprogramm | 5 |
| Taxon | 1 |
| unbekannt | 629 |
| License | Count |
|---|---|
| offen | 6 |
| unbekannt | 629 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 2 |
| Englisch | 634 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 3 |
| Unbekannt | 1 |
| Webseite | 631 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 4 |
| Lebewesen und Lebensräume | 6 |
| Luft | 2 |
| Mensch und Umwelt | 634 |
| Wasser | 4 |
| Weitere | 635 |