Als ganz eigene Ökosysteme stellen Städte die Ökosystemforschung und den Schutz von Biodiversität vor eine neue Herausforderung. Urbane Lebensräume können artenreiche Gemeinschaften an z.B. Blütenpflanzen und Insektenbestäubern beherbergen, bedrohen diese sowie assoziierte Bestäubungsleistungen aber zeitgleich durch urbane Stressoren, die so in ihren ursprünglichen Lebensräumen nicht vorkommen, z.B. städtische Hitze. Theoretisch sollten Bestäubergemeinschaften mit einer hohen funktionalen Vielfalt und einer ausgewogenen Verteilung von Merkmalen widerstandsfähiger gegenüber solchen Stressfaktoren sein und somit die Bestäubungsfunktion auch dort aufrechterhalten, wo Arten verloren gehen. Es gibt jedoch nur wenige Studien über die Auswirkungen städtischer Stressfaktoren auf Bestäubergemeinschaften, Bestäubungsnetzwerke und die daraus resultierende Bestäubung. Auch ist wenig darüber bekannt, wie die lokale Bewirtschaftung von Gärten Stressoren z.B. durch die Bereitstellung von floralen Ressourcen abmildern kann. Ziel dieses Projekts ist es zu verstehen, wie Stressoren der Stadtumgebung Wildbienen, ihre Interaktionen mit Pflanzen und Bestäubungsleistungen in städtischen Gärten beeinflussen. Dabei untersuchen wir, wie funktionelle Merkmale von Bienen- und Blütenarten, Bienen-Pflanzen-Netzwerke sowie die Nahrungsversorgung von Bienen und die Bestäubung durch urbane Stressoren beeinflusst werden. Außerdem wollen wir herausfinden, wie zu erwartende negative Effekte durch eine entsprechende Gartenbewirtschaftung abgemildert werden können. Um dies zu erreichen, betrachten wir sowohl die Perspektive der Bienen als auch die der Pflanzen. Um diese Fragen zu beantworten, untersuchen wir in 30 Gärten in den Metropolregionen Berlin und München (i) die Verteilung von Merkmalen und Bienen-Pflanzen-Interaktionen empirisch und (ii) die Nahrungsversorgung von Bienenversorgung und Bestäubung von Nutzpflanzen experimentell. Zusätzlich greifen wir auf (iii) sozialwissenschaftliche Methoden zurück, um besser zu verstehen, welche Faktoren Managemententscheidungen von Gartenbesitzern bestimmen, die ihrerseits negative Auswirkungen für Wildbienen und assoziierte Ökosystemfunktionen entweder abmildern oder verschlimmern können. Dabei kombinieren wir Methoden der analytischen Chemie, Netzwerk- und Merkmalsanalyse sowie Modellierung, um das Beziehungsgefüge zwischen Biodiversität, Management und Stressoren in urbanen zu klären. Unsere Teams vereinen dabei ihre jeweilige Expertise in Umweltchemie und Stadtökologie. So können wir zu einem besseren Verständnis der grundlegenden Mechanismen beitragen, welche der Erhaltung von Biodiversität, den Interaktionen zwischen Arten und den Ökosystemfunktionen in bisher noch wenig erforschten urbanen Ökosystemen zu Grunde liegen.
Bezirk: Hamburg-Mitte, Stadtteil: Hamm-Mitte, Ortsteil: 125, Planbezirk: Beltgens Garten, Hammer Landstraße, Luisenweg, Eiffestraße
Dresden gehört mit rund 62 Prozent Wald- und Grünfläche zu den grünsten Städten Europas. Grünflächen und Erholungsanlagen nehmen eine Fläche von 1056 Hektar ein, davon sind etwa 890 Hektar öffentliches Grün. Hierzu gehören zahlreiche innerstädtische Parks und Gärten, beispielsweise Großer Garten, Botanischer Garten und Zoo, Bürgerwiese, Blüherpark, Rosengarten, Waldpark Blasewitz und Park Schloss Albrechtsberg.
Im Kalmusoel wurde ein Bestandteil entdeckt (cis-beta-Asaron), der in indischem und japanischem Oel etwa zwei Drittel aller Inhaltsstoffe ausmacht und der sich als Sterilans fuer eine Reihe von Insekten erwies. Es soll nun geprueft werden, ob es moeglich ist, ihn ueber die Arbeiterinnen der Ameisen in der Koenigin anzureichern und sie auf diese Weise zu sterilisieren. Die Erarbeitung solcher umweltfreundlicher Bekaempfungsmethoden ist fuer die Dezimierung schaedlicher, unsozialer Insekten in Haus und Garten von besonderem Interesse.
Seit nunmehr 12 Jahren wird das Gelände am Klausenpfad Heidelberg als Aktions- und Modellgelände zur Umweltbildung genutzt. Die Fläche von 5800 m2 wurde der Hochschule von dem Land Baden-Württemberg bzw. einem kirchlichen Träger zur Pacht überlassen. Das Gelände und die darauf stattfindenden Projektaktivitäten wurden bis 1999 im Rahmen verschiedener Forschungsvorhaben betreut. 1999 gelang es, eine langfristige Lösung zu etablieren. Anprechpartnerinnen sind Frau Dipl. Ing. agr. Barbara Dresel (Akademische Rätin in der Fakultät III, Fach Biologie) und Prof. Dr. Lissy Jäkel (Leiterin des Gartens, Fakultät III, Dozentin im Fach Biologie). Der Garten bietet eine breite Vielfalt unterschiedlicher Biotope. Waldartige Areale im hinteren schattigen Teil des Gartens ermöglichen das Erleben des jahreszeitlichen Wandels von dem Erblühen der Frühjahrsgeophyten bis zum schattigen Blätterdach im Sommer. In diesem Bereich wurde u.a. ein Sinnespfad installiert, der allerdings einer jährlichen Erneuerung bedarf. Verschiedene Heckentypen sind rund um den Garten und im Garten zu finden. Sie bieten gute Beobachtungsmöglichkeiten für Vögel u.a. Tiere. Hier kann man das Anlegen einer Benjeshecke erproben oder einen Weidenzaun flechten lernen. Die Früchte verschiedener Heckengehölze wie Holunder oder Heckenrosen werden jedes Jahr durch Studenten der PH zu leckeren Produkten verarbeitet und der Hochschulöffentlichkeit angeboten. Die Verantwortlichen für den Garten betrachten es als Aufgaben: zu zeigen, wie Landschaftsgestaltung im städtischen Bereich funktionieren kann, Projektveranstaltungen für Studenten anzubieten, die Inhalte der Studienordnungen umsetzen, ein Modellgelände für die Erprobung praktischer Umweltbildung mit Schülern bereitzustellen, die Zusammenarbeit mit der Heidelberger Öffentlichkeit zu pflegen (z. B. mit Schulen, Heidelberger Kleingärtnern, der Stadtverwaltung und dem Agendabüro), einen Lernort im Freien für Studierende verschiedener Fächer anzubieten (z.B. Erziehungswissenschaft, GSU, Biologie, Technik u.a.), wo in angenehmer emotionaler Atmosphäre gelernt oder auch entspannt werden kann.
Teil 1: Bodenverbesserung bei Pflanzflächen für Stauden und Gehölze: Nur in wenigen Fällen trifft der Garten- und Landschaftsbau auf Standorte, die eine Bepflanzung bzw. Nutzung ermöglichen, ohne dass eine Regeneration gestörter Böden eingeleitet bzw. unterstützt wird. Das breit gefächerte Aufgabenfeld des Garten- und Landschaftsbaus beinhaltet somit - gleichsam als Vorbedingung für die Gestaltung von Freiräumen aller Art - umfangreiche Maßnahmen zur Herstellung geeigneter Vegetationstragschichten, wobei vorwiegend organische Masse verwendet wird. Der sich hieraus ableitende, hohe Bedarf an organischer Substanz prädestiniert den GaLaBau für die Kompostanwendung, wodurch in diesem Bereich erhebliche Mengen pflanzlicher Abfallstoffe dem Naturkreislauf nutzbringend wieder zugeführt werden können. Untersucht wird der langfristige Einfluss einer Kompostgabe zur Bodenverbesserung bei der Pflanzung von Stauden und Gehölzen. Teil 2: Substratbestandteil für Lärmschutzwände, Pflanzcontainer und Rasengittersteine: Aufgrund geringer Kosten werden im Garten- und Landschaftsbau häufig lokal angebotene Oberbodengemische als Vegetationssubstrat favorisiert. Diese Gemische enthalten jedoch häufig Unkrautsamen oder austriebsfähige Pflanzenteile und unterliegen zudem einem deutlichen Volumenschwund, da in Folge der Verarbeitung des Bodens ein Fragmentgefüge geschaffen wird, das sich mittel- bis langfristig als wenig beständig erweist. Durch die auftretende Sackung werden die ursprünglich günstigen physikalischen Eigenschaften der Substrate (z.B. Wasserdurchlässigkeit, Luftkapazität) stark beeinträchtigt. Zudem erschwert die - je nach Herkunft- meist sehr unterschiedliche Beschaffenheit des Oberbodens die Standardisierung von Substratmischungen erheblich. Derartige Substrate sind somit wenig geeignet, um eine dauerhaft optimale Entwicklung der Begrünung sicherzustellen. Gegenstand der Untersuchungen ist der langfristige Einfluss zielgerichtet konzipierter Kompostsubstrate zur Begrünung von Lärmschutzwänden, Pflanzcontainern und Rasengittersteinen.
Darstellung der Kleingärten gemäß Bundeskleingartengesetz (BKleingG) im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden. Schrebergarten, Gartensparte, Kleingartenverein, Gemeinschaftsgärten, Urban Gardening - viele Begriffe, die eine Tätigkeit vereint: die Möglichkeit, in Gemeinschaft zu gärtnern. Die längste Tradition des gemeinschaftlichen Gärtnerns auf öffentlichen Flächen hat dabei das Dresdner Kleingartenwesen. Die ersten Kleingartenvereine entstanden bereits um 1890. Heute gibt es mehr als 350 Vereine mit insgesamt über 49.500 Kleingärtnern, die etwa 23.000 Parzellen bewirtschaften. Die Gärten sind in gemeinnützigen Vereinen organisiert und haben in der Regel Größen zwischen 200 bis 400 m².
Darstellung der Kleingärten gemäß Bundeskleingartengesetz (BKleingG) im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden. Schrebergarten, Gartensparte, Kleingartenverein, Gemeinschaftsgärten, Urban Gardening - viele Begriffe, die eine Tätigkeit vereint: die Möglichkeit, in Gemeinschaft zu gärtnern. Die längste Tradition des gemeinschaftlichen Gärtnerns auf öffentlichen Flächen hat dabei das Dresdner Kleingartenwesen. Die ersten Kleingartenvereine entstanden bereits um 1890. Heute gibt es mehr als 350 Vereine mit insgesamt über 49.500 Kleingärtnern, die etwa 23.000 Parzellen bewirtschaften. Die Gärten sind in gemeinnützigen Vereinen organisiert und haben in der Regel Größen zwischen 200 bis 400 m².
Darstellung der Kleingärten gemäß Bundeskleingartengesetz (BKleingG) im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden. Schrebergarten, Gartensparte, Kleingartenverein, Gemeinschaftsgärten, Urban Gardening - viele Begriffe, die eine Tätigkeit vereint: die Möglichkeit, in Gemeinschaft zu gärtnern. Die längste Tradition des gemeinschaftlichen Gärtnerns auf öffentlichen Flächen hat dabei das Dresdner Kleingartenwesen. Die ersten Kleingartenvereine entstanden bereits um 1890. Heute gibt es mehr als 350 Vereine mit insgesamt über 49.500 Kleingärtnern, die etwa 23.000 Parzellen bewirtschaften. Die Gärten sind in gemeinnützigen Vereinen organisiert und haben in der Regel Größen zwischen 200 bis 400 m².
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 457 |
| Europa | 8 |
| Kommune | 65 |
| Land | 680 |
| Weitere | 276 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 128 |
| Zivilgesellschaft | 64 |
| Type | Count |
|---|---|
| Agrarwirtschaft | 2 |
| Daten und Messstellen | 79 |
| Ereignis | 30 |
| Förderprogramm | 270 |
| Hochwertiger Datensatz | 22 |
| Infrastruktur | 3 |
| Lehrmaterial | 9 |
| Sammlung | 2 |
| Taxon | 38 |
| Text | 571 |
| Umweltprüfung | 59 |
| unbekannt | 315 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 733 |
| Offen | 581 |
| Unbekannt | 83 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 1343 |
| Englisch | 146 |
| andere | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 27 |
| Bild | 69 |
| Datei | 30 |
| Dokument | 286 |
| Keine | 430 |
| Multimedia | 2 |
| Unbekannt | 25 |
| Webdienst | 158 |
| Webseite | 713 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 741 |
| Lebewesen und Lebensräume | 1255 |
| Luft | 547 |
| Mensch und Umwelt | 1270 |
| Wasser | 515 |
| Weitere | 1397 |