API src

Found 3 results.

Abwasserarme und abfallarme Lohngalvanik durch Abwasserreycling und Verwertung der Reststoffe

Zur Erreichung eines abfallminimierten und abwasserarmen Galvanikbetriebes werden eine Vielzahl von Primaer- und Sekundaertechniken eingesetzt. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Vor- und Nachbehandlung, aus dem rd. 50 Prozent der Galvanikschlaemme anfallen. Bei der Entfettung wird zur Einsparung von Reinigungsmitteln eine zusaetzliche Vorentfettung ausschliesslich mit heissem Wasser durchgefuehrt, bei der der Grossteil der anhaftenden Oele und Fette abgespuelt werden. Die Regeneration der Reinigungsbaeder erfolgt ueber Mikrofiltration und Umkehrosmose. Die Dekapierbaeder werden durch Umkehrosmose aufkonzentriert und den Beizbaedern zugegeben. Die erschoepften Beizen werden durch Trennung der enthaltenen Metalle Eisen und Zink mit Ionentauscher aufgearbeitet. Die Eisenloesung wird der Abwasserreinigungsanlage, der zinkhaltige Teilstrom wird der Zinkschlammverwertung zugefuehrt. Die bisher nicht verwertbaren Metalle Eisen, Chrom und Zink der Chromatierbaeder werden durch stufenweise Faellung bei verschiedenen pH-Werten selektiv getrennt und verwertet. Die Abwaesser aus der Phosphatierung werden getrennt erfasst und behandelt, Rueckstaende der Zinkschlammverwertung zugefuehrt. Die Prozessloesungen aus der Entmetallisierung werden separat elektrolytisch aufgearbeitet. Die zink- und nickelhaltigen Loesungen der elektrolytischen Metallabscheidung werden in einem weitgehend geschlossenen Kreislauf gefuehrt. Die Aufkonzentration der rueckzufuehrenden Spuelwaesser wird durch Umkehrosmose und Eindampfung energiesparend durchgefuehrt.

Ganzheitliche Betrachtung von Energiesystemen (GaBE)

Projektziel ist die Entwicklung, Implementierung und Anwendung einer umfassenden Methodik zur transienten und detaillierten Bewertung von Energiequellen, die fuer die schweizerischen Verhaeltnisse von Interesse sind. In die Betrachtung einbezogen werden sollen gesundheitliche Risiken, Umweltfolgen und wirtschaftliche Aspekte, letztlich auf einheitliche Art und Weise. Die zu behandelnden Energiequellen umfassen fossile Brennstoffe, Kernbrennstoffe und erneuerbare Energietraeger. Um die Beruecksichtigung aller potentiell wichtigen Beitraege sicherzustellen, werden die zusammengestellten Daten und die entwickelten Modelle die vollstaendigen Brennstoffkreislaeufe der einzelnen Energiequellen mit der Methode der Lebenszyklusanalyse abdecken. Wechselbeziehungen zwischen den Emissionsraten von Luftschadstoffen und sich ergebenden Konzentrationen und Auswirkungen in der Schweiz werden nachgewiesen. Diese Korrelationen haben einen direkten Bezug bei der Beurteilung von Gesundheitsrisiken von Energiesystemen bei normalem Betrieb. Schwere Unfaelle werden aufgrund der Erfahrung und der Anwendung von probabilistischen Methoden beurteilt. Auf dem volkswirtschaftlichen Energiesektor kombiniert GaBE den Gebrauch eines grossmassstaeblichen Modells mit sektor-spezifischen Studien.

Energiemanagement in Industriebetrieben

In die ganzheitliche Betrachtung eines Produktes oder Produktionsprozesses gehoeren die Energiedaten und abgesicherte Kennzahlen. Ziel des Projektes: 1) Dem Entwickler oder Produktionsleiter Werkzeuge und Methoden zur Verfuegung zu stellen, um effizient Energiedaten verarbeiten zu koennen. 2) Einbindung der Energieverbrauchswerte in ein Betriebskonzept zur Produktionsoptimierung. 3) Anwendung in Industriebetrieben. 4) Ausbau als 'Tool' fuer das 'Clean Manufacturing'.

1