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Anlage eines Umwelt- und Lehrgartens im Innenhof des Klosters St Marienthal zu Zwecken der Umweltbildung

Canna-Hybriden: Neuzüchtungen für Parks der ÖBG

Zielsetzung: Jeder der Parks (Augarten, Burggarten, Volksgarten, Belvedere, Innsbruck und Schönbrunn) soll eine eigene Züchtung bekommen, die an die Erfordernisse angepasst ist. Die Züchtungen sollen den Namen des jeweiligen Parks bekommen und unverkennbar mit der gesamten Komposition der historischen Gartengestaltung harmonieren, Die Hybriden werden zusätzlich nach modernen Pflegeanforderungen wie z.B. 'selbstreinigend' (die abgeblühten Blüten sollen selbstständig und ohne menschliche Arbeit abfallen) ausgewählt werden. Bedeutung des Projekts für die Praxis: Es sollen Neuheiten, die virusfrei sind erzeugt werden. Diese entsprechen den Anforderungen der Parkgestaltung und müssen nicht zugekauft werden.

INsektenSchutzAkademie INSA - Insektenschutz im eigenen Garten

BiodiWert II: Präferenzen und Hemmnisse für die Gestaltung artenreicher Privatgärten - der NaturGarten im (gARTENreich-2), Determinanten der Gartengestaltung

BiodiWert: Präferenzen und Hemmnisse für die Gestaltung artenreicher Privatgärten (gARTENreich)

Revitalisierung des historischen Küchengartens am Schloss Eutin für Zwecke der Umweltbildung

Der von Peter Friedrich Ludwig auf der Grundstruktur eines barocken Vorgängers im 18. Jh. angelegte Schlossgarten Eutin ist eines der bedeutendsten Gartenkunstwerke Schleswig-Holsteins. Im Zentrum des Gartens liegt der ab 1790 nach englischen Vorbildern gestaltete, ca. 2 ha große Küchengarten. Über Jahrhunderte diente er der Produktion von gärtnerischen Erzeugnissen. Die Industrialisierung im 20. Jh. und die damit verbundenen wachsenden anthropogenen Einflüsse verursachten gravierende Schäden. Es kam zur Versiegelung ehemaliger Gartenfläche, zum Verlust an der kulturhistorisch wertvollen Bausubstanz sowie zu einer nachhaltigen Störung des Wasserregimes, was letztendlich zu einer vollständigen Aufgabe der gärtnerischen Nutzung führte. Im Rahmen eines Vorprojektes sind wichtige Grundlagen zur ökologischen Verbesserung des historischen Wassersystems des gesamten Schlossgartens geschaffen worden. Nach einem Architektenwettbewerb wurden Lösungsansätze zur Revitalisierung des Küchengartens gefunden. Erste Instandsetzungsarbeiten am Orangeriegebäude und der Küchengartenmauer sind bereits erfolgt. Jetzt soll in einem weiteren Schritt damit begonnen werden, in modellhafter Weise den Küchengarten wieder seinem ursprünglichen Zweck zuzuführen. Langfristiges Ziel ist es, den Garten nach ökologischen Gesichtspunkten zu bewirtschaften und vergessene traditionelle gärtnerische Techniken einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln.Arbeitsschritte und angewandte Methoden: Der Projektantrag betrifft die folgenden Objekte und Maßnahmen: 1. Maßnahmen zur Wiederherstellung des historischen Wassersystems. 2. Revitalisierung des östlichenGartenbereiches, Anlage eines 'lebenden Zaunes'sowie Vorbereitungen zur Wiederherstellung einer Obstbaumpflanzung nach historischem Vorbild In enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, der Norddeutschen Fachschule für Gartenbau sowie mittelständischen Baumschulen sollen im Küchengarten traditionelle regionale Obstsorten in historischer Anbauweise und Schnittform kultiviert werden. Erstmals in Deutschland wird versucht, die historischen Gärten des 17, bis 19. Jh. prägenden Zwergobstgehölze wieder anzuziehen. Die Anlage eines lebenden Zaunes' wird Erkenntnisse für die Wiederanwendung dieser vergessenen Technik liefern. Gleichzeitig können Impulse für den modernen Wirtschaftsbetrieb der Baumschulen entstehen. Im Rahmen eines Projektes der Wilhelm-Wisser-Schule Eutin sollen außerdem Schüler im Küchengarten mit gärtnerischen Bewirtschaftungsformen sowie der Geschichte des Gartens vertraut gemacht werden.

Niederoesterreichische Landesgaerten

Naturschutz ausserhalb von Naturschutzgebieten - Foerderung von Naturverstaendnis, direktem Naturkontakt und der Einheit des Menschen mit der Natur, Natur(schutz)gebiete, in denen man alles tun darf. Projektgebiete: Duernhof, Asperhofen, Perchtoldsdorf, Niedersulz, Tulln.

Nachhaltige Stadtparks, Teilvorhaben: Förderverein Garten- und Baukultur e.V

Naturschutzmaßnahmen in national wertvollen denkmalgeschützten Parkanlagen (Kooperation von Denkmal- und Naturschutz)

Die Durchführung des Projektes 'Naturschutzmaßnahmen in national wertvollen denkmalgeschützten Parkanlagen (Kooperation von Denkmal- und Naturschutz')mit den Teilprojekten - Renaturierung der Doberbachniederung im Klostergebiet Bad Doberan - Wiederherstellung der barocken Lindenallee im Park Remplin - Sanierung des denkmalgeschützten Gutsparks Bröllin - Waldbienenhaus - Rekonstruktionsarbeiten am Wulflamufer (3.BA) in Stralsund, erfolgte mit Mitteln der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), des Landesparkprogramms Mecklenburg-Vorpommern und mit Eigenmitteln der Projektpartner. Grundlage der Finanzierung waren der Fördermittelbescheid der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vom 22.04.2004, die Drittmittelbestätigung desUmweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern vom 21.05.2004 sowie die dazugehörigen Fördermittelbescheide des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern aus dem Landesparkprogramm der Projektpartner.In Absprache mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und mit dem Umweltministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist der Verein 'Perspektive für die Region Bad Doberan' e.V. Träger der Fördermittel der DBU und für das Gesamtprojekt geworden. Dem Verein oblag die koordinierende Funktion und die Mittelverteilung der DBU bei der Umsetzung des Projektes. Er ist gegenüber der DBU für die Erfüllung des Projektes und des maßnahmegerechten Einsatzes der Mittel verantwortlich.Gemäß des festgelegten Finanzierungsplanes (Anlage 6.1) wurden die Mittel in den Jahren 2004 bis 2006 den Projektpartnern nach Vorlage und Prüfung der Verwendungsnachweise übergeben. Auf der Grundlage der eingereichten Sachberichte, der vorgelegten Bilddokumente und Vor-Ort-Besichtigungen kann eingeschätzt werden, dass die in den Teilprojekten vorgesehenen Maßnahmen termingerecht und in hoher Qualität erfüllt worden. Die Auflagen/Anforderungen des Natur- und Denkmalschutzes wurden in allen Teilprojekten erfüllt, die umweltgeschädigten Parkanlagen denkmalgerecht wieder hergestellt und in vorgesehenen Teilbereichen den Schutzbestrebungen des Naturschutzes Rechnung getragen. Damit erfüllten alle Projektpartner die Anforderungen der Förderrichtlinien der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.Mit der Renaturierung der historischen Parkanlagen wurden für die Bürger/innen und für die Touristen natürliche Kleinode geschaffen, die neben der Naherholung auch der Verbesserung des Wohnumfeldes und der kulturhistorischen Bildung dienen.

Parks und Gärten in der Region Uckermark-Barnim

Zahlreiche Gutsparks bestimmen seit vielen Jahrhunderten das Bild der Dörfer in Brandenburg. Von den einstmals mehr als 550 Parkanlagen sind heute noch etwa 350 in mehr oder weniger gepflegtem Zustand. Die geschichtliche Dokumentation dieser Gärten wurde dadurch erschwert, dass mit der Zerstörung der Gutsanlagen in den 1950er Jahren vielerorts auch die historischen Belegmaterialien verlorengegangen sind. Vor dem Hintergrund der Diskussion, wie man mit diesem kulturhistorischen Erbe umgeht, hat sich an der FH Eberswalde das Thema in Form von Diplomarbeiten seit einigen Jahren als Forschungsgegenstand etabliert. Pflege-, Nutzungs- und Entwicklungskonzepte wurden zu erschiedenen Parkanlagen erstellt. Das Projekt nimmt die Chance wahr, die Parkanlagen touristisch zu nutzen. Das Ziel ist, die Gartenkultur als touristisches Segment in der Region Uckermark-Barnim zu etablieren.In Kooperation mit dem Kulturlandschaft Uckermark e.V. wurden ein informatives Faltblatt und eine Posterpräsentation erstellt sowie Führungen und Halbtagestouren organisiert. Den Tourismus- und Heimatvereinen wird dadurch das touristische Potential der Parkanlagen verdeutlicht. Da die Faltblätter und die Touren von den Besuchern sehr geschätzt wurden, hoffen wir, dass die Idee des Gartenkulturtourismus von den entsprechenden Vereinen und Unternehmen in ihre Planungen aufgenommen wird. Bundesweit agierende Vereine, wie die Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL) zeigten bereits ihr Interesse speziell an den Gartentouren.

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