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Auswirkungen chemischer Belastungen auf mikrobielle Gemeinschaften

Veranlassung Gewässerökologie im Fokus der Öffentlichkeit Die durch den Klimawandel mit zunehmender Häufigkeit auftretenden extremen Bedingungen in und an Flüssen und Bundeswasserstraßen führten in der jüngeren Vergangenheit zum Teil zu verheerenden ökologischen Folgen. Mikroorganismen nahmen dabei oft eine zentrale Rolle ein und rückten das Thema Wasserqualität verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Ein Beispiel dafür ist das Fischsterben in der Oder im August 2022, welches im Rahmen der Ursachenforschung die Sensibilität, aber auch die Komplexität der Ökosysteme in Politik und Öffentlichkeit allgegenwärtig machte. Aber auch die seit 2017 in der Mosel auftretenden Cyanobakterienblüten erregen zumindest regional öffentliches Interesse, da sie oftmals eine eingeschränkte Nutzung des Gewässers nach sich ziehen. Interdisziplinäre wissenschaftliche Herausforderung: Komplexe Zusammenhänge zwischen chemischer Belastung und Biodiversität Die Entschlüsselung komplexer Wirkbeziehungen stellt eine große wissenschaftliche Herausforderung dar - einerseits aufgrund multipler Stressoren, die auf Flussysteme einwirken, wie die Auswirkungen des Klimawandels oder die Ausbreitung von Neobiota; andererseits aufgrund zahlreicher Umweltfaktoren wie Wassertemperatur, Nährstoffkonzentrationen und Abflussbedingungen. Ein größtenteils unbekanntes Ausmaß an chemischen Stressoren, insbesondere organische Spurenstoffe, belasten das aquatische Ökosystem zusätzlich. Obwohl internationale Gremien und Verbände (IPBES, EU) sowie die wissenschaftliche Gemeinschaft chemische Belastungen als einen der Haupttreiber für Biodiversitätsverlust anerkannt haben, ist der Einfluss von Chemikalien auf die Biodiversität und damit auf Ökosysteme bisher unzureichend verstanden. Erste Studien geben Hinweise auf die potentiellen Auswirkungen chemischer Belastungen auf die mikrobielle Gemeinschaft: Beispielsweise belegen sie einen statistischen Zusammenhang zwischen der Spurenstoffbelastung und dem ökologischen Zustand von Fließgewässern. Es ist daher notwendig, die komplexen Zusammenhänge zwischen solchen chemischen Stressoren und der mikrobiellen Artengemeinschaften integrativ und systematisch zu bearbeiten, um die ökologischen Entwicklungen in Bundeswasserstraßen besser zu verstehen und zu prognostizieren sowie um nachteiligen Veränderungen proaktiv entgegensteuern zu können. Die Mosel als Untersuchungsgebiet Über Einträge kommunaler Kläranlagen sowie aus industriellen und intensiven landwirtschaftlichen Aktivitäten im Einzugsgebiet gelangen komplexe Mischungen organischer Spurenstoffe in die Mosel. Darüber hinaus zeigt das Gewässer als Ausdruck eines "nicht gesunden" Ökosystems seit einigen Jahren ausgeprägte, Toxin-bildende Cyanobakterienblüten, die in der breiten Öffentlichkeit sowie bei den verantwortlichen Behörden große Aufmerksamkeit und Besorgnis erregen. Ziele - Umfassende Charakterisierung der mikrobiellen Artengemeinschaft und chemischen Belastung im Untersuchungsgebiet (Mosel) - Etablierung von experimentellen Ansätzen zur systematischen Untersuchung der Zusammenhänge zwischen chemischen Belastungen und dem Wachstum mikrobieller Populationen - (Weiter-)Entwicklung von mechanistischen Effekt-Modellen, welche den Einfluss der chemischen Belastung im Kontext multipler Stressoren auf ausgewählte Phytoplankton-Arten beschreiben.

Erweiterung des Rapsgenpools durch Integration einer wirksamen Schädlingsresistenz aus verwandten Arten für eine effektive zukünftige Rapszüchtung

Das Ziel dieses Projektvorschlags ist es, die Barrieren der Kreuzbarkeit mit verwandten Arten und der Erzeugung rekombinanter Chromosomen signifikant zu reduzieren, um wilde, verwandte aber grundsätzlich kreuzbare Arten effektiver nutzen zu können, z.B. zur Verbesserung der Insektenresistenz im Rapsgenpool. Die wissenschaftlichen und technischen Arbeitsziele unseres Projektes lassen sich in die folgenden drei Teile untergliedern: 1) Produktion interspezifischer Hybriden aus B. napus/B. rapa und Fremdarten mit Rapserdfloh-Resistenz. Hierfür wird zunächst darauf abgezielt, B. rapa-Genotypen zu identifizieren, die niedrigere Barrieren für die interspezifische Hybridisierung aufweisen. Ergänzend zu den händischen/insektenbedingten Kreuzungen wird in einem weiteren Arbeitspaket die Protoplastenfusion optimiert, um effektiv somatische Hybriden in der Gewebekultur zu erzeugen. 2) Erhöhung der Rekombinationsrate zwischen Empfängergenom und den Donor-Chromosomen für die Erzeugung möglichst vieler und möglichst unterschiedlicher Introgressionslinien. Über eine Strahlenbehandlung sollen ungerichtet DNA-Doppelstrangbrüche in B. napus/B. rapa-Hybriden mit Fremdgenomanteil induziert werden und die Häufigkeit und Verteilung der Rekombinationsereignisse gemessen werden. Angewendet auf das unter 1) generierte Material, sollen genetisch stabile Introgressionslinien erzeugt werden, die über einen Biotest auf die Erdfloh-Resistenz untersucht werden. 3) Etablierung einer Nuklease-induzierten Chromosomenrekombination als proof-of-concept. Das Einfügen gezielter Doppelstrangbrüche im Empfänger- und Donor-Genom mittels sgRNA/Nuklease Komplex in Hybridzellen soll die Rekombination der Donor-Fragmente fördern.

Variabilität des Ostasiatischen Monsuns während der letzten 65.000 Jahre - laminierte Seesedimente aus dem Sihailongwan-Maarsee, NE-China

Laminierte Seesedimente sind unschätzbare Informationsquellen zur Geschichte der Umwelt und des Klimas direkt aus der Lebenssphäre des Menschen. Ein exzellentes Beispiel dafür ist der Sihailongwan-Maarsee aus NE-China. In einem immer noch dicht bewaldeten Vulkangebiet gelegen, bieten seine Sedimente ein ungestörtes Abbild der Monsunvariationen über zehntausende von Jahren. Nur die letzten ca. 200 Jahre zeigen einen deutlichen lokalen anthropogenen Einfluss. Das Monsunklima der Region mit Hauptniederschlägen während des Sommers und extrem kalten Wintern unter dem Einfluss des Sibirischen Hochdrucksystems bildet die Voraussetzung für die Bildung von saisonal deutlich geschichteten Sedimenten (Warven), die in dem tiefen Maarsee dann auch überwiegend ungestört erhalten bleiben. Insbesondere die Auftauphase im Frühjahr bringt einen regelmässigen Sedimenteintrag in den See, der das Gerüst für eine derzeit bis 65.000 Jahre vor heute zurückreichende Warvenchronologie bildet. Für das letzte Glazial zeigen Pollenspektren aus dem Sihailongwan-Profil Vegetationsvariationen im Gleichklang mit bekannten klimatischen Variationen des zirkum-nordatlantischen Raumes (Dansgaard-Oeschger-Zyklen) zu dieser Zeit. Der Einfluss dieser Warmphasen auf das Ökosystem See war jedoch sehr unterschiedlich. So sind die Warven aus den Dansgaard-Oeschger (D/O) Zyklen 14 bis 17 mit extrem dicken Diatomeenlagen (hauptsächlich Stephanodiscus parvus/minutulus) denen vom Beginn der spätglazialen Erwärmung zum Verwechseln ähnlich, während Warven aus dem D/O-Zyklus 8 kaum Unterschiede zu überwiegend klastischen Warven aus kalten Interstadialen aufweisen. Gradierte Ereignislagen mit umgelagertem Bodenmaterial sind deutliche Hinweise auf ein Permafrost-Regime während der Kaltphasen. Auch während des Spätglazials treten deutliche klimatische Schwankungen auf, die der in europäischen Sedimentarchiven definierten Gerzensee-Oszillation und der Jüngeren Dryas zeitlich exakt entsprechen. Das frühe Holozän ist von einer Vielzahl Chinesischer Paläoklima-Archive als Phase mit intensiverem Sommermonsun bekannt. Überraschenderweise sind die minerogenen Fluxraten im Sihailongwan-See während des frühen Holozäns trotz dichter Bewaldung des Einzugsgebietes sehr hoch. Sowohl Mikrofaziesanalysen der Sedimente als auch geochemische Untersuchungen deuten auf remoten Staub als Ursache dieses verstärkten klastischen Eintrags hin. Der insbesondere in den letzten Jahrzehnten zunehmende Einfluss des Menschen zeigt sich in den Sedimenten des Sihailongwan-Maarsees vor allem in einem wiederum zunehmenden Staubeintrag und einer Versauerung im Einzugsgebiet. Der anthropogene Einflusss auf die lokale Vegetation ist immer noch gering.

Ausbreitung

Die Beifußblättrige Ambrosie hat sich wie im übrigen Deutschland und in anderen europäischen Ländern auch in Berlin fest etabliert. Es handelt sich bei dieser Pflanze um eine gebietsfremde Art : Ursprünglich stammt sie aus Nordamerika. Die Gefahr, dass sie einheimische Arten verdrängen könnte, wird derzeit als eher gering eingeschätzt. Das vordringlichste Problem im Zusammenhang mit Ambrosia ist allerdings das von ihr ausgehende Gesundheitsrisiko. Die Pollen von Ambrosia können zu allergischen Reaktionen bis hin zu Asthma führen. Außergewöhnlich ist, dass ein besonders hoher Anteil der Bevölkerung betroffen ist und auch Menschen Allergien entwickeln können, die bisher nicht allergisch auf Pollen reagieren. Weiteres: siehe Gesundheitsschutz und Umwelt . Einzelne Ambrosia-Pflanzen stellen für Mensch und Natur kein Problem dar. In Berlin hatte sich die Beifußblättrige Ambrosie vor allem im Westteil der Stadt an Vogelfutterplätzen stark ausgebreitet. 2009 wurde das “Berliner Aktionsprogramm gegen Ambrosia” ins Leben gerufen. Seitdem konnte diese einjährige Ambrosie gut zurückgedrängt werden. Zur Sicherung dieses Erfolges bleibt es wichtig, die bis 2022 durchgeführten Maßnahmen auch künftig fortzuführen. Beachten Sie insbesondere die Hinweise zur Vogelfütterung , da Ambrosia-Samen noch immer geringfügig im Vogelfutter enthalten sein können. Eine zweite, stark allergene Ambrosienart breitet sich zudem in Berlin aus: die Stauden-Ambrosie . Im Gegensatz zur Beifußblättrigen Ambrosie vermehrt sich diese mehrjährige Art vor allem über ihre Wurzelsprosse. Das nachhaltige Beseitigen ist erheblich schwieriger, da Wurzelreste beim Ausreißen zumeist noch im Boden bleiben. Im Herbst 2017 hat der Senat von Berlin eine behördlich organisierte Ambrosia-Bekämpfung für die Jahre 2018 und 2019 beschlossen. Für die Koordinierung der Maßnahmen ist die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz zuständig. Ein Pilotprojekt und erste Versuche zur Beseitigung der Stauden-Ambrosie starteten 2018 in Adlershof. In diesem Stadtteil des Bezirks Treptow-Köpenick breitet sich die Pflanze aufgrund der umfangreichen Bauaktivitäten schwerpunktmäßig aus. Sie kommt dort vorzugsweise auf Baustellen, in Baumscheiben, zwischen Gehwegplatten und zunehmend in Brachflächen vor.

Die Lurche und Kriechtiere (Amphibia et Reptilia) unter besonderer Berücksichtigung der Arten der Anhänge zur Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie sowie der kennzeichnenden Arten der Fauna-Flora-Habitat-Lebensraumtypen

Berichte des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt, Heft 4 (2015), ISSN 0941-7281 Einband (PDF) Impressum, Zitiervorschläge (PDF) Titel, Zusammenfassung, Vorwort, Vorbemerkungen, Inhaltsverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis, Verzeichnis der im Text erwähnten Tiere (PDF)​​​​​​​ Kapitel 1 Einleitung und Grundsätze (PDF)​​​​​​​ Kapitel 2 Methodik (PDF)​​​​​​​ Kapitel 3 Bearbeitungsgebiet (PDF)​​​​​​​ Kapitel 4 Ergebnisse 4.1 Artenspektrum der Lurche und Kriechtiere Sachsen-Anhalts (PDF) 4.2 Naturraumbezogene Artenverbreitung innerhalb Sachsen-Anhalts (PDF) 4.3 Artbesprechungen heimischer Arten 4.3.1 Feuersalamander – Salamandra salamandra (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.3.2 Bergmolch – Ichthyosaura alpestris (Laurenti, 1768) (PDF) 4.3.3 Nördlicher Kammmolch – Triturus cristatus (Laurenti, 1768) (PDF) 4.3.4 Fadenmolch – Lissotriton helveticus (RAZOUMOWSKY, 1789) (PDF) 4.3.5 Teichmolch – Lissotriton vulgaris (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.3.6 Nördliche Geburtshelferkröte – Alytes obstetricans (Laurenti, 1768) (PDF) 4.3.7 Rotbauchunke – Bombina bombina (Linnaeus, 1761) (PDF) 4.3.8 Westliche Knoblauchkröte – Pelobates fuscus (Laurenti, 1768) (PDF) 4.3.9 Erdkröte – Bufo bufo (Linnaeus, 1768) (PDF) 4.3.10 Kreuzkröte – Epidalea calamita (Laurenti, 1768) (PDF) 4.3.11 Wechselkröte – Bufotes viridis (Laurenti, 1768) (PDF) 4.3.12 Europäischer Laubfrosch – Hyla arborea (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.3.13 Moorfrosch – Rana arvalis (Nilsson, 1842) (PDF) 4.3.14 Springfrosch – Rana dalmatina (Fitzinger in Bonaparte, 1838) (PDF) 4.3.15 Grasfrosch – Rana temporaria (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.3.16 Teichfrosch – Pelophylax esculentus (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.3.17 Seefrosch – Pelophylax ridibundus (Pallas, 1771) (PDF) 4.3.18 Kleiner Wasserfrosch – Pelophylax lessonae (Camerano, 1882) (PDF) 4.3.19 Europäische Sumpfschildkröte – Emys orbicularis (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.3.20 Westliche Blindschleiche – Anguis fragilis (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.3.21 Zauneidechse – Lacerta agilis (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.3.22 Waldeidechse – Zootoca vivipara (Lichtenstein, 1823) (PDF) 4.3.23 Mauereidechse – Podarcis muralis (Laurenti, 1768) (PDF) 4.3.24 Schlingnatter – Coronella austriaca (Laurenti, 1768) (PDF) 4.3.25 Ringelnatter – Natrix natrix (LINNAEUS, 1758) (PDF) 4.3.26 Kreuzotter – Vipera berus (Linnaeus, 1758) (PDF) 4.4 Eingebürgerte und gebietsfremde Arten (PDF) 4.4.1 Eingebürgerte Art - Europäischer Grottenolm - Proteus anguinus (Laurenti, 1768) 4.4.2 In Sachsen-Anhalt gebietsfremde Lurche und Kriechtiere 5 Bewertung und Ausblick 5.1 Herpetofauna innerhalb der FFH-Kulisse des Landes (PDF) 5.1.1 Artenspektrum und Repräsentanz innerhalb der FFH-Gebiete 5.1.2 Kennzeichnende Arten der FFH-Lebensraumtypen 5.2. Gefährdung und Schutz 5.2.1 Gesetzlicher Schutz von Lurchen und Kriechtieren (PDF) 5.2.2 Herpetofauna in der behördlichen Planung (PDF) 5.2.3 Schutz der Herpetofauna in der Praxis (PDF) 5.2.3.1 Schutz der Herpetofauna im Straßenverkehr 5.2.3.2 Schutz der Herpetofauna im Siedlungsbereich 5.2.4 Feinde und Krankheiten heimischer Lurche und Kriechtiere (PDF) 5.3 Weiterer Handlungsbedarf uns Ausblick 5.3.1 Weiterer Handlungsbedarf zu FFH-Aspekten (PDF) 5.3.2 Fachlicher Ausblick und Forschungsbedarf (PDF) 5.3.3 Konzept für eine neue Rote Liste des Landes (PDF)​​​​​​​ 6 Literatur- und Quellenverzeichnis und Bibliographie zur Herpetofauna des Landes Sachsen-Anhalt (PDF)​​​​​​​ Nachsatz (PDF) Letzte Aktualisierung: 11.07.2019

Ausschlussgebiete nach § 10 Abs. 1 ThürGAPVO

Mit § 10 ThürGAPVO werden Ausschlussgebiete definiert, auf deren Flächen eine Förderung wegen Inanspruchnahme von Ökoregelungen nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b GAPDZG aus entgegenstehenden Gründen des Naturschutzes ausgeschlossen ist. Für die Öko-Regelung 1 b Begrünung mit zulässigen Blühmischungen gilt eine Ausschlusskulisse, auf der Blühstreifen und -flächen gemäß Nummer 1.2 der Anlage 5 GAPDZV nicht ausgebracht werden dürfen. Die Ausschlusskulisse dient dem Schutz der in Ackerrändern vorkommenden Arten besonders wertvoller Segetalflora und soll vermeiden, dass ein Eintrag gebietsfremder Ackerwildkräuter mit möglichen negativen Auswirkungen auf die Segetalflora (Ackerbegleitflora) erfolgt. Grundlage für die Ermittlung dieser Ausschlussgebiete bilden die auf Grund besonderer regionaler Gegebenheiten zu referenzierten Flächendaten umgebildeten Fundpunkte von Arten der Ackerbegleitflora, die in den Rote Listen Thüringens oder Deutschlands der Kategorie 1, 2, 3 oder R vorkommen. Die Verfahrensbeschreibung zur Kulissenerzeugung und die -erstellung wurde vom Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) unter Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes und in Abstimmung mit dem Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) und dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) erstellt. Die Aktualisierung soll jeweils zum 1. Februar eines jeden Jahres erfolgen.

Invasive Arten in Brandenburg - INSPIRE View-Service (WFS-LFU-INVASIVEARTEN)

Der Downloaddienst (WFS) Invasive Arten Brandenburg stellt Daten zu gebietsfremden Arten in der Tier- und Pflanzenwelt Brandenburgs bereit. Durch die Globalisierung verbreiten sich zunehmend invasive Arten, die negative Auswirkungen auf Biodiversität, Ökosysteme sowie Wirtschaft und Gesundheit haben können. Um dem entgegenzuwirken, trat 2015 die EU-Verordnung 1143/2014 in Kraft. Im Mittelpunkt dieser Verordnung steht die sogenannte Unionsliste, welche invasive Arten von unionsweiter Bedeutung enthält. Dabei wird zwischen Arten, die sich in einer „frühen Phase der Invasion“ befinden (Artikel 16 der EU-Verordnung) und „weit verbreiteten“ Arten (Artikel 19 der EU-Verordnung) unterschieden. Für diese Arten sind genaue Regeln zum Umgang festgelegt, welche Handels- und Transportverbote, ein Überwachungssystem und Maßnahmen zur Bekämpfung und Kontrolle umfassen. Zuständig für die Durchführung der Verordnung ist das Landesamt für Umwelt. Der hier vorliegende Geodatensatz zeigt das Vorkommen Invasiver Arten im Land Brandenburg.

Invasive Arten in Brandenburg - INSPIRE View-Service (WMS-LFU-INVASIVEARTEN)

Der Darstellungsdienst (WMS) Invasive Arten Brandenburg stellt Daten zu gebietsfremden Arten in der Tier- und Pflanzenwelt Brandenburgs bereit. Durch die Globalisierung verbreiten sich zunehmend invasive Arten, die negative Auswirkungen auf Biodiversität, Ökosysteme sowie Wirtschaft und Gesundheit haben können. Um dem entgegenzuwirken, trat 2015 die EU-Verordnung 1143/2014 in Kraft. Im Mittelpunkt dieser Verordnung steht die sogenannte Unionsliste, welche invasive Arten von unionsweiter Bedeutung enthält. Dabei wird zwischen Arten, die sich in einer „frühen Phase der Invasion“ befinden (Artikel 16 der EU-Verordnung) und „weit verbreiteten“ Arten (Artikel 19 der EU-Verordnung) unterschieden. Für diese Arten sind genaue Regeln zum Umgang festgelegt, welche Handels- und Transportverbote, ein Überwachungssystem und Maßnahmen zur Bekämpfung und Kontrolle umfassen. Zuständig für die Durchführung der Verordnung ist das Landesamt für Umwelt. Der hier vorliegende Geodatensatz zeigt das Vorkommen Invasiver Arten im Land Brandenburg.

Neobiota

Fremdländische Pflanzen können heimische Arten verdrängen, sie können für Phytophage (zunächst) Toträume darstellen, oder sie werden mit heimischen Pflanzen 'verwechselt', oder Pflanzenfresser passen sich an die neuen Elemente an, was im Einzelfall mehr oder weniger kompliziert sein kann bzw. lange dauert. Über die Auswirkungen ge­bietsfremder Pflanzen auf heimische Pflan­zen­gesell­schaften weiß man schon vergleichsweise viel, ihre Bedeutung für Tiere ist jedoch kaum untersucht.

Statt Landschaft Stadtlandschaft: Kölns Tierleben

In Köln wird seit 1989 ein breites Spektrum von zur Zeit 49 Wirbellosengruppen (Insekten, Spinnen und Mollusken) sowie der gebietsfremden, eingeschleppten Tierarten oder Neozoen unter Beteiligung von 51 Wissenschaftlern untersucht. Betrachtet man Biodiversitätin seiner einfachsten Form, dem Artenreichtum, dann ist Köln mit mehr als 5500 registrierten Tierarten die zur Zeit bestuntersuchte und artenreichste Großstadt. Die Bewertung der untersuchten Stadtbiotope stützt sich dabei nicht allein auf die zahlreich nachgewiesenen 'Rote-Liste'-Arten, die für die Wissenschaft neu entdeckten Tierarten oder den Umfang des Artenspektrums. In aktuellen Untersuchungen (Huckenbeck und Wipking) erweisen sich Laufkäfer (Carabidae) als geeignete Instrumente, wenn wichtige Lebenszyklus-Komponenten bei innerstädtischen Populationen mit solchen aus naturnahen Habitaten am Stadtrand verglichen werden sollen, um Biotopinseln in der Innenstadt als 'Quellstrukturen' für die Überlebensfähigkeit von Tierarten zu beurteilen und zum Ziel von (Natur-)Schutzbem ühungen in den flächenhaft immer stärker expandierenden Stadtlandschaften zu machen.

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