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Found 38 results.

Oekologische Bewertung des zur Verfuellung im Kalkbergbau Gerstheim vorgesehenen Materials

Zu begutachten war das Eluat der zur Verfuellung der Hohlraeume im Kalkbergwerk Gerstheim vorgesehenen Wirbelschichtasche des Steinkohlekraftwerkes Roemerbruecke. Dabei wurde von der unguenstigen Bedingung ausgegangen, dass Wasser in die bisher ueberwiegend trockenen Kalkbergwerkstollen eindringt und das angereicherte Eluat das Grundwasser kontaminiert.

Bewertungsmodell zur Gefaehrdungsabschaetzung von Ruestungsaltlastenverdachtsflaechen

Im Rahmen des Programms zur Bearbeitung der Gefaehrdungsabschaetzung von Ruestungsaltlasten des Landes Niedersachsen wurde das IWS beauftragt, ein Bewertungsmodell zur vergleichenden Bewertung und Prioritaetensetzung der Gefaehrdungspotentiale von Ruestungsaltlastverdachtsflaechen zu entwickeln. Ruestungsaltlasten sind Altablagerungen und Grundstuecke stillgelegter Anlagen und Nebeneinrichtungen der Ruestungsindustrie, von denen aufgrund des unsachgemaessen Umganges vor allem mit Explosiv- und Kampfstoffen einschliesslich der Vor- und Zwischenprodukte bei der Herstellung und Verarbeitung und der unsachgemaessen Entsorgung von Produktionsrueckstaenden, oder aber von den Produkten selbst Gefahren fuer die Umwelt ausgehen. Das Verfahren musste, entsprechend der Vorgehensweise bei der Altlastenbewertung in Niedersachsen, auf dem vom Land Baden-Wuerttemberg fuer die Altlastenbearbeitung entwickelten Bewertungsmodell (BWBV) aufbauen. Zusaetzlich war ein pragmatischer Ansatz gefordert, um eine leichte Handhabbarkeit des Verfahrens zu gewaehrleisten. Im Rahmen der Bewertung sollten relativ leicht zu beschaffende Daten und Informationen ebenso wie konkrete Messwerte zur Belastungssituation aus chemisch-physikalischen Analysen in die Bewertung einbezogen werden.

Studie zum anlagenbezogenen Umgang mit wassergefaehrdenden Stoffen

Die Paragraphen 19g ff Wasserhaushaltsgesetz (WHG) regeln den anlagenbezogenen Umgang mit wassergefaehrdenden Stoffen. Seit seiner 5. Novelle 1986 unterliegen auch Anlagen zum Herstellen, Behandeln und Verwenden solcher Stoffe (HBV-Anlagen) dem Besorgnisgrundsatz des Paragraphen 19g (1) WHG. Es fehlte allerdings noch an der Umsetzung des von der Novelle vorgegebenen Rahmens durch die Bundeslaender in Landesgesetzen, -verordnungen oder -verwaltungsvorschriften (Selbst heute ist dieser Prozess noch nicht in allen Bundeslaendern abgeschlossen). In dieser Lage erhielt das IWS vom Umweltbundesamt den Auftrag, unter besonderer Beruecksichtigung der HBV-Anlagen den anlagenbezogenen Umgang mit wassergefaehrdenden Stoffen zu untersuchen. Das urspruengliche Ziel war, grundsaetzliche Anforderungen an den Umgang mit wassergefaehrdenden Stoffen vor dem Hintergrund des Gewaesserschutzes und eines methodischen Vorgehens fuer die Formulierung technischer Regeln fuer die wasserwirtschaftliche Genehmigungs- und Vollzugspraxis aus der Sicht des Bundes darzustellen. Dabei sollten gleichzeitig benachbarte Rechtsbereiche, die mit dem Wasserrecht verknuepft sind, beachtet werden. Es sollten Bereiche aufgezeigt werden, die bisher noch nicht im Sinne einer umfassenden Gesamtkonzeption des Besorgnisgrundsatzes beruecksichtigt oder realisiert waren, und Vorschlaege dazu gemacht werden. Insbesondere sollte auch die Praxis bei der Erfassung und Auswertungen von Unfaellen etc mit wassergefaehrdenden Stoffen im HBV-Bereich beleuchtet werden. Waehrend der Bearbeitung des Vorhabens erschien bei der Laenderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) eine neue Muster-Verordnung fuer Anlagen zum Umgang mit wassergefaehrdenden Stoffen (Muster-VAwS) sowie als Uebergangsmassnahme, da sich abzeichnete, dass die Einfuehrung der Muster-VAwS durch die Bundeslaender sich verzoegern wuerde, ein Anforderungskatalog fuer HBV-Anlagen. Das Schwergewicht der Studie verschob sich deshalb von der Erarbeitung neuer Ansaetze in diesem Bereich zu einer zusammenfassenden Darstellung und Kommentierung.

Untersuchungen und Berechnungen zur Abschaetzung der Grundwassergefaehrdung durch PSM-Eintraege an ausgewaehlten Standorten

Welches sind die Eintragspfade fuer PSM an den ausgewaehlten Standorten? Was sind die Ursachen fuer die ermittelten PSM-Eintraege? Wie verhalten sich ausgewaehlte PSM in den Untersuchungsgebieten? Welche Einsatzmoeglichkeiten bieten die ausgewaehlten Simulationsmodelle? Optimierung der PSM-Anwendung. Vergleich alternativer PSM. Prognose des Verhaltens von PSM.

Gefaehrdungspotential von Baustoffen in Gebaeuden der Grosssiedlungen der fuenf neuen Bundeslaender und Berlin-Ost

Die verwendeten Baustoffe bei der Errichtung der Grosssiedlungen in den fuenf neuen Bundeslaendern sind kritisch zu untersuchen. Das Gefaehrdungspotential von in diesen Baustoffen enthaltenen Schadstoffen (insbesondere bei Asbest, Formaldehyd) soll dabei abgeschaetzt werden. Der Bauzustand und die Dringlichkeit der Sanierung sind einzuschaetzen. Daraus sind Schlussfolgerungen fuer notwendige Sanierungsprogramme in den Grosssiedlungen der neuen Bundeslaender zu ziehen.

Bodenwissenschaftliche Begleituntersuchungen in der 'Projektgruppe Kulturlandschaft Hohenlohe - Konzepte zur nachhaltigen Landbewirtschaftung'

Ziel des interdisziplinaeren Gesamtvorhabens ist es, ein umsetzungsorientiertes Konzept fuer eine funktionsfaehige Kulturlandschaft in der baden-wuerttembergischen Beispielsregion Hohenlohe zu entwickeln. Ein bodenwissenschaftliches Untersuchungsziel ist das Nutzungs- und Gefaehrdungspotential von Boeden typischer und aktionsforschungsbezogener Standorte zu bewerten. Die Nutzungsziele werden im Diskurs mit betroffenen Akteuren ermittelt, so dass die Wuensche der Standortnutzung moeglichst den natuerlichen Voraussetzungen entsprechen. Die Potentialanalyse stuetzt sich zumeist auf veroeffentlichte Daten; damit ist ein ueberregionales Bewertungskonzept ableitbar. Die Verknuepfung zwischen punktuellen Standortwerten und planungsrelevantem Flaechenbezug findet mit Hilfe eines geographischen Informationssystems (GIS) statt und wird im Feld ueberprueft. Letztlich wird der Erfolg von Umsetzungsmassnahmen auf die Ressource Boden kontrolliert. Durch die Konzeption des Gesamtprojektes, welches die gemeinsame Bearbeitung von Arbeitsfeldern durch alle Akteure vorsieht, ist ein direkter Nutzen der bodenwissenschaftlichen Arbeiten fuer eine nachhaltige Agrarlandschaftsgestaltung gewaehrleistet.

Verbesserung der Wasserqualitaet im Einzugsgebiet toxischer Bergbauhalden

Mit dem Vorhaben wird das Ziel verfolgt, das mit der bakteriellen Laugung von Schwermetallen in Bergbau-Abraumhalden verbundene moegliche Gefaehrdungspotential fuer Oberflaechenwaesser und Grundwaesser zu ermitteln und Loesungswege zur Kontaminationsverminderung zu erarbeiten. Berghalden unterschiedlicher Mineralzusammensetzung und Berghalden gleicher Metallinhalte in unterschiedlichen Klimazonen sollen hinsichtlich ihres Bestandes an metallmobilisierenden Mikroorganismen untersucht werden. Das durch natuerliche bakterielle Laugung hervorgerufene Umweltgefaehrdungspotential soll bestimmt werden und Voraussetzungen aufgezeigt werden, die es gestatten, den Laugungsmechanismus zu bremsen oder zu verhindern und damit eine Kontamination der Grundwaesser.

Isotopenhydrologische Untersuchungen zur Mischung und zum Ursprung von Grundwaessern in den Nachfolgelandschaften des Braunkohletagebergbaus

Die isotopenhydrologischen Arbeiten im Rahmen des GBL-Forschungsvorhabens (Teilprojekt 9) befassten sich u.a. mit Untersuchungen zum Nachweis hydraulischer Verbindungen zwischen Oberflaechenwaessern, flachen und tiefen Grundwaessern sowie deren Ursprung und altersmaessiger Klassifikation. Dazu wurden komplette isotopenhydrologische Analysen durchgefuehrt (gamma 18O-, gamma2H- und gamma13C-Bestimmungen, Tritium- und 14C-Messungen). Die Untersuchungsgebiete waren die weitere Umgebung von Merseburg-Ost und die Bornaer Mulde (Tagebau Borna/Bockwitz), in denen komplexe Mischungen von Grundwaessern zwischen Grundwasserleitern vorkommen. Gute hydraulische Verbindungen zwischen den tertiaeren Lockersedimenten und den praetertiaeren Festgesteinen wurden nachgewiesen. In der Rinne der Nachterstedter Mulde wurden im Vergleich zu den Randbereichen hoehere 14C-Wasseralter gefunden, die eine Anpassung des hydraulischen Modells zur Simulation des Grundwasseranstiegs nach Einstellung der Suempfungsmassnahmen erforderlich machen. Versuche, die hydrochemische Klassifizierung von Grundwaessern mit gamma18O-Werten zu unterstuetzen, waren nicht erfolgreich.

Experimentell gestuetzte Grundwasserbeschaffenheitsprognose zur Untersuchung des Gefaehrdungspotentials von Innenkippen in Tagebaurestseen am Beispiel des Senftenberger Sees, TP 1: Laborative Parameterermittlung

Der Erfolg wasserhaushaltlicher Sanierung in der Bergbaufolgelandschaft ist wesentlich von der Entwicklung der Grundwasserqualitaet abhaengig. Die komplexe Versauerungsproblematik soll durch ein modellgestuetzes Vorgehen zur Erkundung, Bewertung und Prognose der Stoffstroeme und der ablaufenden Reaktionen behandelt werden. Fuer den Modellstandort Senftenberger See sind folgende Untersuchungen geplant: - Ermittlung der einzelnen Restseezu- und abstroeme bei der Beruecksichtigung der Hauptgrundwasserleiter und des Oberflaechenwassers, - Untersuchung der Stofffrachten dieser Teilstroeme, - Erfassung der wesentlichen Reaktionen als Stoffquellen und Stoffsenken im Innenkippenbereich, - Prognose der Entwicklung des geochemischen Zustandes im Restseeumfeld. Die Untersuchungen sollen eine Beschaffenheitsprognose des Grundwassers liefern und so die Prognose der Seewasserbeschaffenheit unter vereinfachenden Annahmen ermoeglichen. Das Bearbeitungskonzept soll zu einem uebertragbaren Instrument der wasserhaushaltlichen Sanierung der Region fuehren.

Umsetzungsverhalten von organischen Deponieinhaltsstoffen in gefluteten Deponien

Untersuchung der Gefaehrdung der Schutzgueter; Luft, Grundwasser, Mensch bei gefluteten Deponien und Vergleich der Gefaehrdung zu 'Normaldeponien' (im ungesaettigten Bereich). Beschreibung dieses Vergleiches qualitativ und quantitativ fuer bestimmte Stoffgruppen. Durchfuehrung von Versuchen im Simulationsreaktor.

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