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Klimawandel & Gender: Untersuchung der Bedeutung von Gender für die gesellschaftliche Konstruktion von Vulnerabilität in überflutungsgefährdeten Küstengebieten (Promotionsprojekt)

Das vorliegende Promotionsvorhaben strebt an, anhand der Verbindung der Kategorie Geschlecht mit anderen gesellschaftlichen Kategorien wie Einkommen, Alter, Ethnizität, Lebensform u.a., die unterschiedliche Vulnerabilität verschiedener Gruppen von Frauen und Männern gegenüber den Klimawandelfolgen aufzudecken. Dadurch sollen Anhaltspunkte für die Entwicklung von Vorschlägen hinsichtlich des Gender Mainstreamings bei umweltpolitischen Handlungen im Bereich des Risikomanagements herausgearbeitet werden, um daraus Handlungsempfehlungen für die Festigung der Verknüpfung zwischen Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit abzuleiten. Hierzu wird eine empirische Studie in zwei überflutungsgefährdeten Küstengebieten in Mexiko und Deutschland mit einem anschließenden Nord-Süd-Vergleich zwischen beiden Ländern durchgeführt.

Energiewende und Gender - Potentiale der Stärkung von Diversität in der Bürger*innen-Energie, Teilvorhaben: Qualifizierungsprogramme zum Aufbau von Energiewendekompetenz

Christine Schneider: Ausstellung macht Bedeutung und Vielfalt der Arbeit von Frauen in der Landwirtschaft sichtbar

Landwirtschafts- und Umweltministerium zeigt Wanderausstellung zur Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in der Landwirtschaft – Studie befragte mehr als 7.000 Personen Die Wanderausstellung „Frauen.Leben.Landwirtschaft“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) widmet sich der Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum. Seit heute wird sie im Landwirtschafts- und Umweltministerium erstmals in Rheinland-Pfalz gezeigt. Gemeinsam mit Ökonomierat Eberhard Hartelt, Vize-Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V. und Gudrun Breuer von den Landfrauen Rheinland-Nassau eröffnete Landwirtschafts- und Umweltministerin Christine Schneider die Ausstellung. „Die Ausstellung zeigt die Bedeutung und Vielfalt der Arbeit von Frauen in der Landwirtschaft, macht diese sichtbar und setzt auf den Ergebnissen der bundesweiten Studie des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf. Gerne machen wir diese Ausstellung einer breiteren Öffentlichkeit in Rheinland-Pfalz zugänglich. Auf diese Weise wollen wir für mehr Geschlechtergerechtigkeit in der Landwirtschaft sensibilisieren“, sagte Ministerin Schneider. Aufbauend auf einer 2023 veröffentlichten Studie werden mit der Ausstellung Ergebnisse und Handlungsempfehlungen in die Fläche getragen. Die Ausstellung zeigt unter anderem Porträtaufnahmen von Frauen in unterschiedlichen landwirtschaftlichen Arbeitssituationen, die stellvertretend für die Lebens- und Arbeitsrealität der im Rahmen der Studie befragten mehr als 7.000 Frauen stehen. Die mobile Ausstellung besteht aus 18 großformatigen Fotografien, die auf Staffeleien präsentiert werden sowie zwei Info-Tafeln zur Studie und kann von Verwaltungen, Verbänden und öffentlich zugänglichen Einrichtungen kostenfrei für einen Zeitraum von bis zu zwei Monaten ausgeliehen werden. Zu sehen ist die Wanderausstellung im Foyer des Landwirtschaftsministeriums bis zum 8. September, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Analyse der sozialen Dimensionen von Klimawandelfolgen und Entwicklung entsprechend differenzierter Politikinstrumente

Naturwissenschaftliche und ökonomische Folgen des Klimawandels sind bereits gut untersucht. Soziale Folgen des Klimawandels und deren Konsequenzen für die Bildung gesellschaftlicher Resilienz sind mindestens genauso relevant wie aktueller Forschungsgegenstand. So verstärken künftige Klimawandelfolgen bereits vorhandene Ungleichheiten in Einkommens- und Vermögensverhältnissen, inkl. gesundheitliche Ungleichheiten, und beeinflussen andere soziale Aspekte, wie Teilhabechancen oder Geschlechtergerechtigkeit. Die sozialen Dimensionen der Einzelkomponenten von Verwundbarkeit (Anpassungskapazität, Sensitivität, Exposition) - u.a. hinsichtlich gesundheitlicher Wirkungen auf die Bevölkerung - und der sozialen Aspekte des bestehenden Policy Mix sollen einer systemischen Analyse unterzogen. Greifbare Beispiele sollen den komplexen Charakter von Problem und Lösung verdeutlichen. Die Grundbedürfnisse der vulnerabelsten und sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen sollten in einer nachhaltigen Welt hohe Priorität haben ('leave no one behind'). Auf der Basis der sozialwissenschaftlichen Analyse und dieser Zielsetzung sollen Vorschläge zu angepassten Politikinstrumenten entwickelt werden, die soziale Resilienz verbessern. Dabei werden folgende Fragen beantwortet: Auf welcher Ebene nähert man sich am besten Fragen der gesellschaftlichen Resilienz und warum? Welche differenzierten Maßnahmen und Politikinstrumente zur Stärkung sozialer Resilienz sind folglich im Aktionsplan Anpassung erforderlich? Auf welcher staatlichen Ebene sind welche Veränderungen in welchen Zeithorizonten umzusetzen? Wie sollte die Deutsche Anpassungsstrategie ggf. stärker ausdifferenziert werden? Wie ist die Schnittstelle zur darüber quer liegenden sozial-ökologischen Transformation auszugestalten?

Energiewende und Gender - Potentiale der Stärkung von Diversität in der Bürger*innen-Energie, Teilvorhaben: Erprobung geschlechtergerechter Bürger*innenenergie-Praxis und Ergebniskommunikation

Energiewende und Gender - Potentiale der Stärkung von Diversität in der Bürger*innen-Energie, Teilvorhaben: Erprobung ökofeministischer Bürger*innen-Energie

Energiewende und Gender - Potentiale der Stärkung von Diversität in der Bürger*innen-Energie, Teilvorhaben: Konzeptionelle Grundlagen, Typologie und Fallstudien

Energiewende und Gender - Potentiale der Stärkung von Diversität in der Bürger*innen-Energie, Teilvorhaben: Wirtschaftswissenschaftliche Dimension und Szenarioentwicklung

Re-Imagining GenderFuture in MINT - Hochschulische Potenziale der Gewinnung und Bindung von weiblichen Non-Traditionals durch die Integration von Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit in den Technikwissenschaften, Teilprojekt: In organisationale Blickordnungen intervenieren

Re-Imagining GenderFuture in MINT - Hochschulische Potenziale der Gewinnung und Bindung von weiblichen Non-Traditionals durch die Integration von Nachhaltigkeit und Geschlechtergerechtigkeit in den Technikwissenschaften

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