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Found 311 results.

Forschergruppe (FOR) 1898: Mehrskalendynamik von Schwerewellen, Räumlich-zeitliche Variabilität von Schwerewellen-Quellen (SV)

Das Projekt Quellvariabilität (Source Variability; SV) hat das Ziel zu verstehen wie Schwerewellenquellen zur globalen Verteilung von Schwerewellen beitragen. Hierfür kombinieren wir Beobachtungen und Modellierung: Beobachtungen bilden den Bezug zur Wirklichkeit. Um Verständnis zu erzielen, benötigen wir Theorie, und für quantitatives Verständnis, ein Prozessmodell das gegen die Daten getestet wird. Daher werden globale Verteilungen aus drei Datenquellen verglichen: 1.) Eine Kombination von dedizierten Modellen für Schwerewellenquellen mit Modellen für die Ausbreitung von Schwerewellen, 2.) Schwerewellen, die in UA-ICON explizit aufgelöst werden und 3.) Fernerkundungsdaten verschiedener Satelliten. Modellergebnisse von Quellen und Ausbreitung werden Messungen gegenübergestellt und so freie Parameter der Modelle bestimmt. Umgekehrt lässt sich anhand der Modelldaten bestimmen, in welchen Regionen und Höhenbereichen, bzw. zu welchen Jahreszeiten Schwerewellen aus welchen Quellen für den Impulsfluss und für die Beschleunigung des Hintergrundwindes überwiegen. Je feiner das Modellgitter wird, desto größer wird der Teil des Wellenspektrums, der von ICON aufgelöst wird. Ob die aufgelösten Schwerewellen tatsächlich realistisch sind, wird durch Vergleich mit Satellitendaten überprüft. Quellen in ICON lassen sich identifizieren, indem die Wellen anhand von Strahlverfolgung zu potentiellen Quellprozessen zurückverfolgt werden oder indem man mit Modellierung von Wellenquellen vergleicht. Mögliche Abweichungen der in ICON aufgelösten Schwerewellen von den Beobachtungen lassen sich so diagnostizieren und Ansätze für eine verbesserte Repräsentation entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf die Interaktion von Orographie und spontaner Imbalanz gelegt werden: Während der GW-LCycle Kampagne wurden einzigartige 3D Messungen mit dem GLORIA Instrument aufgenommen. In mehreren Forschungsflügen haben wir Anzeichen für das Zusammenwirken beider Quellen. Alle Vergleiche zwischen Modellierung und Messung im Projekt SV berücksichtigen den Beobachtungsfilter: insbesondere globale Messungen liefern eine Unterschätzung des Impulsflusses. Verglichen werden sowohl Mittelwerte des Impulsflusses und deren zeitliche Variation (z.B. Jahresgang), aber auch die Intermittenz, d.h. die Verteilung der Schwerewellen bzgl. Häufigkeit und Größe des Impulsflusses der einzelnen Wellen. Unser Ziel ist, für jede Auflösung von ICON die Effekte von Schwerewellen möglichst korrekt zu beschreiben, entweder durch die direkt vom Modell aufgelösten Wellen oder durch eine Parametrisierung von hier entwickelten und angepassten Wellenquellen in Kombination mit dem Ausbreitungsmodell MS-GWAM. MS-GWaM wird im Projekt 3DMSD entwickelt und in ICON integriert. Eine Besonderheit von MS-GWaM ist, dass direkte transiente Wechselwirkung mit dem Hintergrund berücksichtigt wird.

Geologisches 3D Modell Lugau-Oelsnitz (Erzgebirge)

Das geologische Modell stellt die Abfolge der wichtigsten geologischen Einheiten im Gebiet des ehemaligen Steinkohlenreviers Lugau-Oelsnitz (Erzgebirge) in einem dreidimensionalen Raum dar. Das geologische Modell von Lugau/Oelsnitz ist ein Detailmodell, welches die angetroffenen Gesteinsschichten des Grundgebirges bis hin zu den permokarbonen vulkanischen Ablagerungen der Vorerzgebirgssenke abbildet und für eine Grubenwasseranstiegsmodellierung auf die wesentlichsten geologisch-tektonischen Blöcke vereinfacht wurde. Die maximale Modelltiefe beträgt etwa -1000 m unter NHN. Desweiteren integriert das Modell geologische Störungen und wurde als GOCAD Modell in der Version 2006 erstellt. Im Rahmen des GeoMAP Projektes (01/2019 - 06/2021) wird das geologische 3D Modell validiert, aktualisiert und mit neuen Informationen vor Allem im Bereich der Kohlenflöze ertüchtigt. Mehr Informationen finden Sie unter dem Reiter Vertrieb. Das 3D Modell Lugau-Oelsnitz ist östlich von dem 3D Modell Zwickau lokalisiert. Darüber hinaus existiert ein 3D Modell der gesamten Vorerzgebirgssenke.

GOK zum Geologisches 3D-Modell - Landesmodell SH 2020

Bei dem Datensatz "Geländeoberkante / DGM" handelt es sich um einen auf die Rasterweite von 100m resampelten Auszug aus dem Digitalen Geländemodell 200 (DGM200) des Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG). Das resampeln der Rastwerweite auf 100m dient nur dem Zweck, die Höhendaten an die Modelflächen des geologischen 3D Landesmodell von Schleswig-Holstein anzupassen und so gemeinsame Auswertungen wie z.B. die Berechnung von Schichtmächtigkeiten zu erleichtern. Die Genauigkeit der Höhendaten wurde durch nicht erhöht. Die Verwendung dieses modifizierten Datensatz wird ausschließlich im Zusammenhang mit dem Geologischen 3D Modell empfohlen, für alle anderen Auswertungen und Fragestellungen sollten die Originaldaten des BKG verwendet werden. Herkunftsvermerk: © GeoBasis-DE / BKG 2020

LGRB-BW Potenziell verringerte Schutzfunktion durch Verkarstungsgefährdung

In Gebieten mit Verkarstungsgefährdung kann die Schutzfunktion der Grundwasserüberdeckung aufgrund von Karststrukturen deutlich geringer ausfallen, als nach der angewendeten Hölting-Methode ermittelt. Im vorliegenden Datensatz wird nicht unterschieden, welche Gesteine (Sulfat und/oder Karbonatgesteine) mögliche Verkarstungserscheinungen aufweisen können. In Bereichen ohne geologisches 3D-Modell werden zusätzlich grob Gebiete ausgehalten, in denen Verkarstungserscheinungen möglich sind.

Geologisches 3D Modell - Strukturmodell SH

Der Geologische Dienst SH beschäftigte sich im GeotIS-StörTief Projekt mit der Entwicklung von Planungsgrundlagen für eine hydrothermale Nutzung des Glückstadt-Grabens. Zentrale Elemente der Projektarbeit waren die Entwicklung eines geologischen 3D-Modells zur Darstellung von potenziell geothermisch relevanten Störungssystemen und Reservoirkomplexen. Darüber hinaus wurden Störungszonen, Reservoirkomplexe und deren Sandsteinaquifere mithilfe der zur Verfügung stehenden Daten analysiert. Die Eingangsdaten der Modellierung sind die Daten des Geotektonischen Atlas von NW-Deutschland (Baldschuhn et al. 2001). Bohrdaten wurden zur Korrektur verwendet. Seismische Interpretationen dienten der qualitativen Validierung der Interpretation in verschiedenen Regionen und wurden lokal in die Störungsmodellierung einbezogen. Im Verlaufe der Entwicklung des Modells wurde der Datenbestand des GTA korrigiert und das Modell durch zusätzliche Geo-Objekte erweitert (Störungsmodell, Salzstockmodell, zusätzliche Grenzflächen Basis O. Keuper und Basis Mittlerer Buntsandstein). Das Strukturmodell SH besteht aus 12 lithostratigraphischen Basisflächen (Basis Zechstein bis O. Paläozän), 95 Störungsflächen und 20 Hüllflächen der Salzdiapire.

Geologisches 3D Modell Schneeberg

Das tektonisch-geologische Modell stellt die Abfolge der geologischen Gesteinsschichten und das Auftreten von Störungen in der Region Schneeberg/Bad Schlema in einem 3-dimensionalen Raum dar. Das 3D Modell visualisiert die Verbreitung von geologischen Gesteinsschichten im Untergrund und wurde im Rahmen des Projektes "GIGS - Geothermie im Granit Sachsens" erstellt. Das geologische Modell ist ein Grundmodell, dieses bildet die angetroffenen Gesteinschichten vom Ordovizium bis hin zum Perm ab. Das Modell wurde als SKUA-GOCAD Modell in der Version 2018 erstellt.

Geologisches 3D-Modell - Landesmodell SH 2023

Der Geologische Dienst SH beschäftigt sich mit der Erkundung des tieferen Untergrundes. Zur Landesaufnahme und für Potenzialstudien wurde ein landesweites geologisches 3D-Modell entwickelt, das die Tiefe und Verbreitung von relevanten Formationen des Norddeutschen Beckens zeigt. Die Arbeiten erfolgten im Rahmen des Projektes Potenziale des unterirdischen Speicher- und Wirtschaftsraumes im Norddeutschen Becken - TUNB, das die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Zusammenarbeit mit den Norddeutschen Geologischen Diensten durchführte. Das Modell besteht aus 17 Basisflächen lithostratigraphischer Horizonte zwischen der Basis des Zechsteins und der Geländeroberfläche, Hüllflächen von Salzdiapiren und Störungsflächen. Die Eingangsdaten der Modellierung sind Daten des Geotektonischen Atlas von NW-Deutschlands (Baldschuhn et al. 2001), Bohrungen und seismische Profile der KW-Industrie sowie Bohrungen des Landesarchivs SH.

Datensatz zur Kurzstudie: Erstellung verschiedener Kartenthemen zur Deformationsverteilung und -intensität im Norddeutschen Becken

Es wurden sechs Kartenthemen bearbeitet, um eine Bewertungsgrundlage zu erstellen, mit der sich aus der Deformation des umgebenden Gebirges von Salzstrukturen deren Internbaukomplexität besser prognostizieren lässt. Diese Kartenthemen umfassen im Einzelnen: 1. Darstellung der Intensität der Deformation im Übersichtsmaßstab, bezogen auf regionale bis überregionale Strukturräume aufbauend auf Stück & Jähne-Klingberg (2021) 2. Darstellung der Deformation als Funktion des Einfallen von Flächen (Horizonte, Störungen, Salzstrukturumhüllende) und deren Häufung im Untergrund, basierend auf dem TUNB-Modell des NDB (Jähne-Klingberg et al. 2022) - siehe auch "Readme_DIP_VOLUMEN_NDB_Jähne-Klingberg & Thöle. (2025)" 3. Darstellung der Deformationsverteilung als relative Intensität pro Zeitintervall 4. Darstellung der Erosionsintensität und des damit verbundenen erosiven Einschnittes an Salzstrukturen pro Zeitintervall. (Erosion ist im engeren Sinne nicht als Deformation des Gesteinsverbandes zu verstehen. Um jedoch den Anteil der vorangegangenen Deformation an einer Salzstruktur zu bestimmen, der durch erosive Prozesse entfernt wurde, ist die Berücksichtigung der Erosionsintensität von entscheidender Bedeutung.) 5. Detailanalysen für die durch die BGE ausgewiesenen Teilgebiete in Steinsalz in steiler Lagerung, die zum Teil auf den vorangegangenen Struktur- und Deformationsanalysen aufbauen: - Das Verhältnis von vertikaler Streckung zu horizontaler Deformation entlang der jeweiligen Salzstruktur - Eine Analyse der Symmetrie der jeweiligen Salzstruktur - Ein empirischer Index für den potenziellen Verlust der z3-z7 Decksalinare 6. Kartierung sogenannter Strukturknoten (Bereiche sich kreuzender Strukturrichtungen) sowie Analyse ihrer Wechselwirkung mit Salzstrukturen in deren Umfeld. Jähne-Klingberg, F., Steuer, S., Thöle, H. & von Goerne, G. 2022. Geologisches 3D-Modell Tieferer Untergrund Norddeutsches Becken (TUNB). Abschlussbericht. Hannover: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), 26. Juli 2022. https://www.bgr.bund.de/EN/Themen/Nutzung-tieferer-Untergrund/Downloads/TUNB_AB_Synthesel_2022_en.html Stück, H. & Jähne-Klingberg, F. 2021. Country Report Germany - a short summary of the Structural Geology of Germany. In: ten Veen, J. H., Hrsg. Hazard and Impact Knowledge for Europe (HIKE). Final fault data collection report and database: Annex 1. Deliverable D2.2b. Den Haag: Nederlandse Organisatie voor toegepast-natuurwetenschappelijk onderzoek (TNO), 30. September 2021. https://geoera.eu/wp-content/uploads/2021/11/D2.2b_Annex_HIKE_Country_Reports.pdf

Geologisches 3D-Modell der Quartärbasis von Niedersachsen

Das geologische 3D-Modell zeigt die Tiefenlage der Quartärbasis von Niedersachsen. Es wird seit 2021 erstellt und basiert auf der Isolinienkarte zur Quartärbasis nach Kuster & Meyer (1995). Für die Erstellung des Modells wurden aktuelle Bohrungen aus der Bohrdatenbank Niedersachsen, geologische Profilschnitte, 3D-Lockergesteinsmodelle sowie Informationen zur Quartärverbreitung aus der geologischen Karte verwendet. Außerdem wurde eine umfangreiche Auswertung der in Niedersachsen verfügbaren 2D- und 3D-seismischen Daten durchgeführt. Diese Interpretationen wurden vor allem für die Modellierung subglazialer Rinnen verwendet. Aus modelliertechnischen Gründen wurde das Modell der Quartärbasis in einzelne Modellkacheln aufgeteilt. Das neue 3D-Modell der Quartärbasis liegt aktuell als Teilmodell in Nordwestniedersachsen vor.

Geologisches 3D-Modell der Quartärbasis von Niedersachsen (WMS Dienst)

Das geologische 3D-Modell zeigt die Tiefenlage der Quartärbasis von Niedersachsen. Es wird seit 2021 erstellt und basiert auf der Isolinienkarte zur Quartärbasis nach Kuster & Meyer (1995). Für die Erstellung des Modells wurden aktuelle Bohrungen aus der Bohrdatenbank Niedersachsen, geologische Profilschnitte, 3D-Lockergesteinsmodelle sowie Informationen zur Quartärverbreitung aus der geologischen Karte verwendet. Außerdem wurde eine umfangreiche Auswertung der in Niedersachsen verfügbaren 2D- und 3D-seismischen Daten durchgeführt. Diese Interpretationen wurden vor allem für die Modellierung subglazialer Rinnen verwendet. Aus modelliertechnischen Gründen wurde das Modell der Quartärbasis in einzelne Modellkacheln aufgeteilt. Das neue 3D-Modell der Quartärbasis liegt aktuell als Teilmodell in Nordwestniedersachsen vor.

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