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Bodenschätzung

Die für ca. 85 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen vorliegende Bodenfunktionsbewertung erfolgt in Baden-Württemberg nach Leitfaden "Bewertung von Böden nach ihrer Leistungsfähigkeit" (LUBW, 2010) und umfasst die nach Bundes-Bodenschutzgesetz § 2 Abs. 2 (Nr. 1 a - c) genannten und von der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft (1998) präzisierten natürlichen Bodenfunktionen: Natürliche Bodenfruchtbarkeit, Ausgleichskörper im Wasserkreislauf, Filter und Puffer für Schadstoffe, Sonderstandort für naturnahe Vegetation und darüber hinaus deren Gesamtbewertung. Die angebotenen und auf Flurstücksebene aggregierten Bodenschätzungsdaten sowie daraus abgeleiteten Bodenfunktionsbewertungen basieren auf ALK und ALB mit Stand 2010. Inzwischen sind neu digitalisierte Bodenschätzungsdaten der Finanz- sowie Vermessungsverwaltung, entsprechend dem aktuellsten Datenstand, verfügbar. Diese sind den bisherigen Daten auf Basis von ALK und ALB vorzuziehen. Bitte prüfen Sie daher, ob für die von Ihnen gewünschte Fläche die Bodenfunktionsbewertung auf Grundlage der neu digitalisierten Bodenschätzungsdaten "Bodenfunktionsbewertung auf Grundlage der digitalen Bodenschätzungsdaten (FESCH und ALKIS)" vorliegt und nutzen Sie ggf. diese. Für forstwirtschaftliche Flächen ist die Bodenkarte 1 : 50 000 (BK50 GeoLa) heranzuziehen. Die Bodenfunktionsbewertung ist im Datensatz enthalten (Methode: LUBW 2010). In BRSWeb sind die folgenden Themen gem. Heft Bodenschutz 23 - LUBW 2010 visualisiert: - Bodenfunktion: Ausgleichskörper im Wasserkreislauf (Klassen: 1 = gering, 2 = mittel, 3 = hoch, 4 = sehr hoch, 9 = keine Angabe) - Bodenfunktion: Filter und Puffer für Schadstoffe (Klassen: 1 = gering, 2 = mittel, 3 = hoch, 4 = sehr hoch, 9 = keine Angabe) - Bodenfunktion: Natürliche Bodenfruchtbarkeit (Klassen: 1 = gering, 2 = mittel, 3 = hoch, 4 = sehr hoch, 9 = keine Angabe) - Bodenfunktion: Sonderstandort für naturnahe Vegetation (Klassen: 3 = hoch, 4 = sehr hoch, 8 = keine hohen oder sehr hohen Bewertungen, 9 = keine Angabe) - Flächenanteil des Flurstücks mit Bodenschätzungsinformation (Für den Restteil liegt keine Bodenschätzungsinformation vor oder es gibt keine Bodenschätzung z.B. Wald.) - Gesamtbewertung der Bodenfunktionen - Mittlere Boden- oder Grünlandgrundzahl (in Klassen eingeteilter flächengewichteter Mittelwert ohne jegliche Nutzungsdifferenzierung)

Modellhafte Durchfuehrung der Erfolgskontrollen fuer ein Naturschutzgrossvorhaben des Bundes am Beispiel des abgeschlossenen Projektes 'Hohe Rhoen/Lange Rhoen' (Bayern)

Aufbauend auf ein theoretisches Konzept ueber 'Ziele und Massnahmen der Erfolgskontrolle von Naturschutzgrossprojekten des Bundes (F&E 10801150 im Auftrag des BMU) soll die konkrete Durchfuehrung einer Erfolgskontrolle anhand des abgeschlossenen Naturschutzgrossprojektes 'Hohe Rhoen/Lange Rhoen' (Laufzeit 81-95) entwickelt werden. Im geplanten Vorhaben soll u.a. getestet werden, welche der im o.g. F&E-Vorhaben und anderen Publikationen vorgeschlagenen Methoden im Falle einer Erfolgskontrolle vor Ort erfolgversprechend sind, wie die Einzelergebnisse miteinander in Bezug zu sehen sind und welche Bewertungsschritte notwendig sind, damit eine gesicherte Gesamtbewertung des genannten Projektes resultiert. Als Ergebnis wird ein hinreichend sinnvolles Minimalprogramm zur Durchfuehrung von Erfolgskontrollen bei Naturschutzgrossprojekten des Bundes erwartet, welches auf andere Projekte uebertragbar ist.

Weiterentwicklung eines Verfahrens zur Einstufung Neuer Stoffe hinsichtlich ihrer Umweltgefaehrlichkeit

Die grosse Zahl hinsichtlich ihrer Umweltgefaehrlichkeit einzustufender Neuer Stoffe macht es notwendig, Verfahren zu entwickeln, die geeignet sind, Stoffe im Hinblick auf etwaig erforderliche weitere Pruefungen in verschiedene Kategorien einzuordnen. Ein moegliches Loesungsverfahren hierfuer stellt das vom UBA erarbeitete Gefaehrlichkeitsreihungsprinzip (Hazard Ranking) dar, mit dem fuer die in Frage kommenden Pruefungen (einzeln oder integriert) anhand geeigneter bekannter Stoffe Skalen ansteigender Umweltgefaehrlichkeit erstellt werden, auf denen ein Neuer Stoff eingeordnet werden kann. Wesentlich hierbei ist es, diejenigen Neuen Stoffe mit Sicherheit herauszufiltern, die einer sofortigen Pruefung unterworfen werden muessen. Das bisherige Prinzip basiert auf der Bildung einfacher Summenparameter (Bewertungszahlen). Durch Anwendung faktoren- und clusteranalytischer Verfahren sollen bestehende Korrelationen zwischen den Pruefgroessen erkannt und diese, integriert und nach dem Prinzip der Interaktion gewichtet, verknuepft werden.

Gesteins- und bodenbewohnende Flechten Vorarlbergs

Flechten gehoeren zu den wichtigsten Bioindikatoren. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind wichtig fuer die Gesamtbewertung der Natur- und Landschaftsentwicklung.

Substratabhaengigkeit epilithischer Flechtenassoziationen im Arlberggebiet

Flechten gehoeren zu den wichtigsten Bioindikatoren. Die Ergebnisse dieser Studie sind wichtig fuer die Gesamtbeurteilung der Natur- und Landschaftsentwicklung.

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