Stromabwärts der Schlossbrücke wurde in 2024 der Gründungskörper der bestehenden Uferwand saniert. Dazu wurde innerhalb der wasserdichten Baugrube in der Spree eine Vorsatzschale aus Spritzbeton vor dem freigelegten Gründungskörper hergestellt. Bei der Freilegung wurden mehrfach auch Kampfmittel aus der Gewässersohle geborgen. Nach Fertigstellung der Fundamentsanierung wird die wasserseitige Spundwand auf Höhe der Gewässersohle abgetrennt und der Bereich damit wieder geflutet. Eine Teilflutung in der Hälfte des Abschnittes ist im Frühjahr 2025 vorgesehen. Aus statischen Gründen kann die landseitige Baugrube auch erst danach vollständig verfüllt werden. Der Baugrubenverbau wird bereichsweise entfernt; in 2025 werden auf die Verbauträger gezogen, was mit weiteren, kurzzeitigen Einschränkungen im Straßenraum verbunden sein wird. Seit Herbst 2024 wird die Natursteinfassade oberhalb des Wasserspiegels wiederhergestellt. Dazu wird derzeit das Originalmaterial größtenteils aufgearbeitet und eingebaut. Gleichzeitig werden die noch an der Wand befindlichen Natursteine vor Ort saniert. Da viele Steine zu stark beschädigt waren, muss bereichsweise auch Ersatzmaterial verwendet werden. Nach wiederholten Verzögerungen aufgrund der Materialverfügbarkeit bei Natursteinen wird nunmehr der Bereich zwischen den beiden stromaufwärts liegenden Treppen vollständig aus Neumaterial wiederhergestellt. Im oberen Wandbereich wird der abgebrochene Wandkopf derzeit durch Stahlbetonelemente ersetzt. Diese werden auf der Wasserseite ebenfalls mit Natursteinen verblendet. Die Wiederherstellung der Promenade inklusive der Vegetation erfolgt ab Herbst 2025. Deren Gestaltung ist derzeit in Planung und in Abstimmung mit dem Bezirksamt. Stromaufwärts der Schlossbrücke wurde der Wandkörper oberhalb der Bohrpfahlwand in 2024 hergestellt. Dazu wurden auf der Wasserseite 46 Halbfertigteile montiert und der Wandquerschnitt landseitig durch Ortbeton vervollständigt. In einer zusätzlichen Baugrube wurde zudem eine die Spree querende Haupt-Trinkwasserleitung durch die Berliner Wasserbetriebe saniert. Nach Herstellung einer Betonkappe als oberen Abschluss wird die Baugrube landseitig verfüllt und die Promenade voraussichtlich im Frühjahr 2025 wiederhergestellt. Der letzte Informationstermin vor Ort fand am 21.10.2024 statt. Das Vorhaben Fragen und Antworten Rückblick Projektbeteiligte Voraussichtliche Bauzeit: I. Quartal 2020 bis IV. Quartal 2025 Statische Berechnungen und vertiefte Untersuchungen haben ergeben, dass die um 1905 erbaute Uferwand am Bonhoefferufer beidseitig der Schloßbrücke nicht mehr den Sicherheitsanforderungen genügt. Die Uferbefestigung des rechten Spreeufers muss infolge des schlechten Bauwerkszustandes zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erneuert werden. Der betreffende Uferabschnitt ist ca. 500 m lang und hat zwischen Geländeoberfläche und Spreesohle eine Höhe von (je nach Lage) 5 bis 8 m. Nach Abschluss der Genehmigungs- und Vergabeverfahren wurde im Frühjahr 2020 mit den praktischen Bauarbeiten begonnen. Durch diverse Umstände hat sich bereits eine Verlängerung der Bauzeit ergeben. So wurde beispielsweise beim Teilabbruch der Uferbefestigung stromabwärts der Schloßbrücke festgestellt, dass der abzubrechende Bestand PCB-haltig war. Dadurch wurden umfangreiche Schutzmaßnahmen erforderlich, unter denen der Abbruch deutlich zeitintensiver möglich war. Des Weiteren wurden bei der Unterfangung der Uferbefestigung erhebliche Hindernisse vorgefunden, deren Durchbohren die Arbeiten immer wieder verzögerte. Die Fertigstellung wird nun zum Ende des Jahres 2025 angestrebt. Der Neubau des Bonhoefferufers wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) mit Bundesmitteln und Mitteln des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert und durch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt kofinanziert. Fragen und Antworten, die uns während oder nach den Informationsveranstaltungen am 6. September 2017 und am 13. Dezember 2019 erreicht haben, haben wir für Sie an dieser Stelle zusammengestellt: Zweite Informationsveranstaltung vom 13. Dezember 2019 Mitte Dezember 2019 lud die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erneut zu einer Informationsveranstaltung in die Universität der Künste am Mierendorffplatz ein, um Interessierte auf den aktuellen Stand zu bringen. Rund 50 Gäste nahmen nach der Präsentation der Projektverantwortlichen die Möglichkeit wahr, ins Gespräch zu kommen und sowohl Fragen zu stellen als auch kritische und positive Anmerkungen zu machen. Wir freuen uns über das Interesse und möchten allen, die nicht teilnehmen konnten, die Möglichkeit geben, sich ebenfalls zu informieren. Die während der Veranstaltung gezeigte Präsentation steht hier zum Download bereit. Bauherr Uferwand – Land Berlin, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU), Abteilung Tiefbau, Projektbereich Wasser Uferpromenade und Bäume – Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Straßen- und Grünflächenamt (SGA-ChaWi) Wasserstraße – Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin (WSA-Berlin) Genehmigungsbehörden – Wasserbehörde des Landes Berlin (SenMVKU) und WSA-Berlin Bauausführung – Arge Neubau Uferbefestigung Bonhoefferufer (Streicher Tief- und Ingenieurbau Jena GmbH & Co. KG / Implenia Spezialtiefbau GmbH) Bauoberleitung / Bauüberwachung – VIC Planen und Beraten GmbH
SWIM Water Extent is a global surface water product at 10 m pixel spacing based on Sentinel-1/2 data. The collection contains binary layers indicating open surface water for each Sentinel-1/2 scene. Clouds and cloud shadows are removed using ukis-csmask (see: https://github.com/dlr-eoc/ukis-csmask ) and are represented as NoData. The water extent extraction is based on convolutional neural networks (CNN). For further information, please see the following publications: https://doi.org/10.1016/j.rse.2019.05.022 and https://doi.org/10.3390/rs11192330
Oxbow lakes are continuous archives of flood events. On 28th June 2022 a 7.5 m long bottom sediment core (S1: 53.24758°N and 14.46271°E, 2.4 m b.s.l.) was collected from an oxbow lake in the Lower Odra Valley, NW Poland. Drilling was conducted using an Instorf sampler (Russian type; chamber dimension: 10 x 50 cm), onboard a "Manat" catamaran motorboat. After core recovery, each half-metre section was packed into a PVC tube and kept in cool rooms with a constant temperature. Samples were collected every 4 cm. For the first 2 m of the core grain-size, geochemical and Chironomidae analyses as well as radiocarbon dating were performed, which allow to identify flood events in the last 3200 years.
Besonderes Schutzgebiet-Nr. 289 Code: DE 4130-302 Schutzstatus: LSG0032WR - Harz und Nördliches Harzvorland Neumeldung: 30,05 ha Erläuterungen: Die Neumeldung des FFH-Gebiets 289 wird von der Fachbehörde für Naturschutz des Landes Sachsen-Anhalt empfohlen. Ziel ist die Einbeziehung der für Gipskarstgebiete typischen LRT 3180 und 3190 in hoher Dichte und vielfältiger Ausprägung. Nach Untersuchungen von Völkner (2014) kommen im Gebiet der Meldefläche überwiegend Turloughs (LRT 3180*) sowie seltener Gipskarstseen auf gipshaltigem Untergrund (LRT 3190) vor. Es handelt sich dabei um Teiche, aufgelassene Steinbrüche und Erdfälle. Die Wasserversorgung erfolgt teilweise über sulfathaltige Quellen. Beide LRT kommen räumlich nur sehr begrenzt in Sachsen-Anhalt vor uns sind bisher unzureichend im Natura 2000-Schutzgebietssystem repräsentiert. Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie: 3180* - Turloughs 3190 - Gipskarstseen auf gipshaltigem Untergrund Schutzziele: Allgemeine Schutz- und Erhaltungsziele für die LRT 3180*, 3190 Erhaltung und Wiederherstellung lebensraumtypischer Strukturen an und in Gewässern Gewährleistung eines guten ökologischen, trophischen und chemischen Zustandes des Wasserkörpers durch Minimierung von Gewässerbelastungen und Verhinderung von Einleitungen von belastetem oder thermisch verändertem Wasser, insbesondere von prioritären Stoffen lt. Wasserrahmenrichtlinie, keine Veränderungen des Grund- und Karstwasserspiegels. Vermeidung von erheblichen Beeinträchtigungen der Gewässer-LRT durch Stoffeinträge. Gewährleistung eines günstigen Erhaltungszustandes der Gewässer-LRT, insbesondere durch Vermeidung von erheblichen Beeinträchtigungen durch technischen Gewässerausbau, (z. B. Profilausbau, Uferbegradigung, -befestigung und -verbau, Quellfassungen oder auf Grund von Rohstoffgewinnung und Verfüllung bzw. Verspülung von Sedimenten, durch Gewässerunterhaltungsmaßnahmen sowie durch künstliche Grundwasserabsenkungen und Trockenlegungen im Einzugsbereich der Gewässer). Meldekarte (PDF) LRT-Karte (PDF) Letzte Aktualisierung: 14.04.2021
Definitionen: In den Geowissenschaften beschreibt eine Topographie die Erdoberfläche. In aquatischen Systemen wird der Begriff oft synonym zum Begriff “Bathymetrie” für die Höhenlage der Gewässersohle verwendet. Im Forschungsprojekt TrilaWatt bezeichnen topographische Daten die subtidale, intertidale und supratidale Höhenverteilung im Bereich der 12 Seemeilen-Zone des Wattenmeers. Datenerzeugung: Die Basis der Datenerzeugung bilden topographische Modelle aus einer umfangreichen Datenbasis von See- und Landvermessungen verschiedenster Datentypen. Diese werden mit einem datengetriebenem Simulationsmodell über räumlich-zeitliche Interpolationsverfahren zusammengelegt. Als Kompromisse zwischen der ständige morphodynamische Aktivität im Wattenmeer und der deutlich geringeren Messfrequenz werden in TrilaWatt topographische Modelle als Jahrestopographien erstellt. Produkt: Für den Zeitraum von 2015 bis einschließlich 2021 wird ein gerastertes topographisches Modell in der 12 Seemeilen Zone des Wattenmeers mit einer gerasterten Auflösung von 10 m in Raum und Zeit zum jeweiligen Gültigkeitszeitraum des 01.07. interpoliert. Das Datenprodukt wird im GeoTIFF Format bereitgestellt. Zur Einschätzung der Unschärfe des topographischen Datensatzes werden zu jedem Datenprodukt Datenquellenkarten veröffentlicht. Weiterhin werden prototypische Topographien für die Jahre 1996-2014 (NL) sowie für 2022 (NL und DE) bereitgestellt. Weitere Produkte: Min-Z/Max-Z, Morphologischer Raum und Morphologischer Drive (2015-2021). Zitat für diesen Datensatz (DOI) - Zeitraum 2015-2021: Milbradt, P., Pineda Leiva, D. F. (2024): TrilaWatt: Topographie (2015-2021) [Dataset]. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/366eab-3640c8 Zitat für diesen Datensatz (DOI) - Zeitraum 1996-2014, 2022: Milbradt, P., Pineda Leiva, D. F. (2025): TrilaWatt: Topographie (1996-2014, 2022) [Data set]. Bundesanstalt für Wasserbau. https://doi.org/10.48437/4baaf0-aeaf58 English: Topography describes the study of the forms and features of land surfaces. Topographic data in aquatic systems is often also referred to as bathymetry. TrilaWatt topography data merged a large number of observational data to annual topographies using a data-driven interpolation model. Data are distributed in 10m grids as GeoTIFF files within the 12 nautical mile zone of the Wadden Sea's coast line. Additional products: Min-Z/Max-Z, Bed Elevation Range and morphological Drive (2015-2021). Download A download is located under references (in German: "Verweise und Downloads").
Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes Nr. 5 (Verbesserung des Hochwasserschutzniveaus im Müglitztal) beabsichtigt der Betrieb Oberes Elbtal der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen die Errichtung eines ökologisch durchgängigen Hochwasserrückhaltebeckens (HRB). Im Osterzgebirge, ungefähr 5,0 km südlich der Ortslage Glashütte, wird dazu ein begrünter Steinschüttdamm mit Asphaltkerndichtung geplant, welcher die Biela im Hochwasserfall noch oberhalb der Mündung in die Müglitz stauen soll. Im Modellversuch sollen zwei Anlagenteile auf ihre hydraulische Leistungs- und Funktionsfähigkeit getestet werden, der Gewässerdurchlass sowie die Hochwasserentlastungsanlage (HWE). Zur Durchleitung der Biela dient ein (b x h) 4,0 x 4,5 m, mit natürlichem Sohlsubstrat versehener Durchlass, der im Hochwasserfall verschlossen werden kann. Während eines Hochwasserereignisses wird stattdessen das Wasser über eine Bypassleitung mit integrierter Gegenstromtoskammer in Dammmitte abgeführt und über ein Wehr wieder in den Gewässerdurchlass eingeleitet. Der Abfluss der Bypassleitung wird über zwei parallel angeordnete Betriebsschützen geregelt. Im Modellversuch (Teilmodell 1) wird die im Damminneren angeordnete Gegenstromtoskammer im Maßstab 1:12 nachgebildet, untersucht und optimiert. Das Teilmodell 2 ist eine im Maßstab 1:20 verkleinerte Nachbildung der geplanten HWE, einer einseitig angeströmten Hangseitenentlastung, bestehend aus dem Einlaufbauwerk, der Sammel-, Übergangs- und Schussrinne, dem räumlichen Tosbecken sowie dem Unterwasserbereich.
Zur Halbzeit eines BAW-Forschungsprojektes zum 'Aufbau von integrierten Modellsystemen zur Analyse der langfristigen Morphodynamik in der Deutschen Bucht' werden erste Ergebnisse sichtbar. Transportprozesse im Wandel der Zeitläufe: Wie werden sich die Watten und Vorländer der deutschen Nordseeküste anpassen, sollte in Folge des Klimawandels der Meeresspiegel steigen? Eine Antwort auf diese Frage ist nicht nur für die Sicherheit der Seedeiche bedeutsam, sondern auch für die Zufahrten zu den Seehäfen. Einerseits beeinflusst das Flachwasser im Ästuarbereich maßgebend das Tide- und Sedimentregime in den Tideflüssen und hat somit Auswirkungen auf die zukünftige Unterhaltung der Seehafenzufahrten. Zum anderen hat sich gezeigt, dass in einer Betrachtung über Jahrzehnte hinweg die kleinräumigen Transportprozesse in der Deutschen Bucht und in den Außenbereichen der Ästuare auch durch die Transportprozesse, die in der gesamten Nordsee stattfinden, mitgeprägt werden. Die Dimension dieser weiträumigen Transportprozesse in der Nordsee wird in der Satellitenaufnahme der oberflächennahen Ausbreitung der Schwebstofffahnen aus den Ästuarmündungen deutlich (Bild 1). Allerdings entzieht sich dieses Phänomen noch weitgehend der fachwissenschaftlichen Betrachtung, denn über die tatsächlichen Transportprozesse in der Nordsee, zumal in der Deutschen Bucht, ist wenig bekannt: Es fehlen zum Beispiel grundlegende, flächendeckende Informationen über das anstehende Material an der Gewässersohle, über den Bodenaufbau oder über die relevanten Kräfte, die den Transport antreiben, wie Wind und Seegang. Und schließlich fehlen die geeigneten Werkzeuge, um die komplexen Transportprozesse berechnen zu können. BAW hat Federführung bei Forschungsprojekt: Im Rahmen eines im Wettbewerb ausgeschriebenen Forschungsschwerpunktes des Kuratoriums für Forschung im Küsteningenieurwesen (KFKI) konnte sich die BAW mit einem Forschungsantrag zum Thema 'Aufbau von integrierten Modellsystemen zur Analyse der langfristigen Morphodynamik in der deutschen Bucht (AUFMOD)' durchsetzen. An dem Projekt unter Federführung der BAW beteiligen sich weitere neun Kooperationspartner. Gestartet Ende 2009, läuft die Förderung zunächst bis 2012 (siehe: www.kfki.de/prj-aufmod/de).
Die Antarktis ist ein wesentlicher Bestandteil des Klimasystems: Die enorme Menge an Eis interagiert mit der Atmosphäre und dem Ozean und hat einen entscheidenden Einfluss auf das Strahlungsbudget der Erde und auf die ozeanische und atmosphärische Zirkulation. Aufgrund der verhältnismäßig kurzen Verfügbarkeit instrumenteller Aufzeichnungen, wird die Signatur des Klimawandels in der Zentralantarktis durch starke natürliche Klimavariabilität maskiert. Deutlich aussagekräftigere Werte kann die Auswertung von Eisbohrkernen liefern, in denen die gemessene Isotopenzusammensetzung belastbare Informationen über vergangene Klimaentwicklungen sowohl auf kurzen Zeitskalen (anthropogene Periode) wie langen Zeitskalen (Eis- / Warmzeitzyklen) zulässt. Dies ermöglicht es, die gegenwärtigen Temperaturschwankungen der Antarktis im Kontext der letzten Jahrtausende einzuordnen und vergleichbaren Szenarien gegenüberzustellen. Dabei wird die Interpretation des Wasserisotopensignals, insbesondere bei hoher zeitlicher Auflösung, durch bisher noch nicht vollständig verstandene Prozesse während der Deposition an der Oberfläche und Archivierung des Signals im Eis eingeschränkt. Diese Einflüsse spielen speziell bei Untersuchungen auf dem ostantarktischen Plateau eine erhebliche Rolle.Das hier vorgestellte Projekt untersucht die Archivierung des Klimasignals in der Isotopenzusammensetzung in der Region von Dome C, in der die längsten verfügbaren Eisbohrkerne der Welt vorliegen. Ziel ist es, die Fähigkeit zur Rekonstruktion früherer Klimaschwankungen zu verbessern, indem genauer untersucht wird, wie Klimaschwankungen die Isotopenzusammensetzung im Eis prägen. Dies wird erreicht, indem Rauschquellen identifiziert werden, welche das Klimasignal in der Eisisotopen-zusammensetzung maskieren und verzerren, hier insbesondere das stratigraphische Rauschen, das durch eine kleine (<5m) Dekorrelationslänge gekennzeichnet ist, und das Rauschen durch unregelmäßigen Niederschlag, welches durch eine große (>100km) örtliche Dekorrelationslänge gekennzeichnet ist. Die Untersuchung basiert dabei auf zwei Methoden. Einem mechanistischen Ansatz bei dem die Ergebnisse einer einjährigen Messung des Wasserdampf-Schnee Isotopenaustauschs verwendet werden, wird die statistische Analyse der Schneeisotopenvariablilität gegenübergestellt, die auf eine große Anzahl statistisch auswertbarer Daten aus der Dome C Umgebung zurückgreifen kann. Durch diese vergleichende Auswertung kann ein besseres Prozessverständnis erreicht werden, welches es erlaubt Wasserisotope als genaueren Indikator für Klimaentwicklungen nutzen zu können. Die Arbeit nutzt modernste Analyseverfahren der Infrarotspektroskopie sowie fortgeschrittene statistische Verfahren. Sie basiert auf der Zusammenarbeit mit anderen Instituten durch Wissensaustausch und gemeinsame Feldarbeiten. Das Projekt wird wesentliche Verbesserungen beim Verständnis der Prozesse ermöglichen, welche die Isotopensignale in Eisbohrkernen prägen.
Das 1964 durch Beschluss des Rates des Bezirkes Magdeburg festgesetzte Landschaftsschutzgebiet „Barleber und Jersleber See mit Ohre- und Elbeniederung“ wurde im Bereich des ehemaligen Ohrekreises durch Verordnung vom 1. November 1994 neuverordnet. Die nächstfolgende Gebietsreform und Gesetzesänderungen des Bundes- sowie Landesnaturschutzrechtes von 2009/2010 machten die Anpassung der bestehenden LSG- Verordnung erforderlich, so dass das LSG „Ohre- und Elbniederung“ vom Landkreis Börde 2016 neuverordnet wurde. Hierbei wurden die Abgrenzungen des LSG geändert, um zusätzliche schutzwürdige Flächen in das LSG einzubeziehen bzw. bestimmte Bereiche zu entlassen. Die Flächengröße seit der Neuverordnung des Gebietes 2016 beträgt 7.350,00 ha. Mit dieser Verordnung trat die VO (1994) über das LSG0015OK_ „Barleber und Jersleber See mit Ohre- und Elbniederung“ außer Kraft. Das Landschaftsschutzgebiet „Ohre- und Elbniederung“ gehört zum überwiegenden Teil zu den Landschaftseinheiten Tangermünder und Dessauer Elbtal, reicht aber bis in die Landschaftseinheiten der Ohreniederung und der Magdeburger Börde hinein. Der Charakter des Gebietes wird bestimmt durch die Schönheit und Vielfalt der Flussniederungen von Elbe und Ohre, die ein Mosaik aus verschiedenartigen Feuchtbiotopen, Auenwaldresten, Wiesenflächen verschiedener Feuchtestufen; Äckern; Feldgehölzen sowie wege- und gewässerbegleitenden Gehölzen und den Fließgewässern Ohre und Elbe bilden. Unterschiedlich strukturierte Biotop- und Nutzungstypen betonen den landschaftsästhetischen Wert des Gebietes und tragen somit zum bedeutsamen Erholungswert der Region bei. Ackerbauliche Nutzung dominiert dort, wo das Elbtal vor dem Hochwasser durch Deiche geschützt wird. Einige Auenwaldflächen blieben hier jedoch erhalten. Innerdeichs sind weite Auenwiesen landschaftsprägend. Diese schließen vielfach Einzelbäume, Gehölzgruppen, Flutrinnen und Altwässer ein. Die Böden sind meist grundwasserbestimmt. Als natürliche Vegetation sind Weich- und Hartholzauenwälder vorherrschend. Die Vielfalt der Biotope bietet einer großen Zahl seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten Lebens- bzw. Rückzugsraum. Durch die Lage im mitteldeutschen Trockengebiet, bedingt durch den Einfluss des Harzes, mit mittleren Jahresniederschlägen von ca. 500 mm, kommen im LSG gleichzeitig auch zahlreiche wärmeliebende Arten vor, die hier teilweise ihre nördliche Verbreitungsgrenze haben. Sowohl Flora als auch Fauna sind sehr vielfältig ausgeprägt. Auf Grund der zahlreichen Gewässer innerhalb des LSG hat das Gebiet eine besondere Bedeutung für Zug- und Rastvögel. Aber auch der Erhalt von Wiesenbrüterflächen für Arten wie Feldlerche, Grauammer, Kiebitz und Wiesenpieper spielt eine große Rolle. Das Landschaftsschutzgebiet ist ein wichtiger Bestandteil eines vielfältig strukturierten Biotopverbundsystems zwischen den überregionalen Verbundeinheiten Drömling und Elbtal, die sowohl als FFH-Gebiet (DE 3533 301, DE 3736 301) als auch als SPA-Gebiet (DE 3532 401, DE 3437 401) europäischen Schutzstatus besitzen. Es dient als Pufferzone für das Naturschutzgebiet „Rogätzer Hang – Ohremündung“ sowie für eine Vielzahl von Naturdenkmalen und nach § 30 BNatSchG und § 22 NatSchG LSA gesetzlich geschützten Biotopen sowie sonstigen sensiblen Bereichen von Natur und Landschaft. Weiterhin werden durch die Schutz- und Erhaltungsziele des LSG die Bewahrung bzw. die Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes der im Gebiet vorkommenden natürlichen Lebensräume von gemeinschaftlicher Bedeutung gemäß Anhang I der Richtlinie 92/43/EWG gesichert. Gleiches gilt sowohl für die im Gebiet vorkommenden Populationen von Brutvogel- als auch der Zugvogelarten sowie der weiteren nach Anhang II und IV der Richtlinie 92/43/EWG und Anhang I der Richtlinie 79/409/EWG geschützten Tier- und Pflanzenarten. Das LSG ist teilweise Bestandteil der FFH-Gebiete DE 3736 301 „Elbaue südlich Rogätz mit Ohremündung“, DE 3637 301 „Elbaue bei Bertingen“, DE 3936 301 „Elbaue zwischen Saalemündung und Magdeburg“, DE 3735 301 „Untere Ohre“ sowie des SPA-Gebietes DE 3437 401 „Elbaue Jerichow“. Letzte Aktualisierung: 17.06.2026
This in situ data set of absorption coefficients by phytoplankton at the first eight Ocean Land Colour Imager (OLCI) bands (centred at 400 nm 412.5 nm, 442.5 nm, 490 nm, 510 nm, 560 nm, 620 nm, 665 nm, abbreviated as aph(400), aph(412), aph(443), aph(490), aph(510), aph(560), aph(620), and aph(665)) consists of different data sets gathered together from in situ measurements collected in open, coastal, and inland surface waters spread around the globe and covering the time from first data delivery by OLCI on S3A in May 2016 until November 2022 which were matched to Ocean Land Colour Imager on Sentinel-3A and -3B and used in the paper by Bracher et al. (2025). We only used the absorption coefficient data derived from measurements on discrete water samples to ensure a similar method procedure followed and a similar uncertainty. It includes publicly available data and newly collected, measured and analysed data sets from the Phytooptics group at the Alfred Wegener Institute Helmholtz Centre for Polar and Marine Research (AWI, PI: Astrid Bracher) and Hellenic Centre for Marine Research (HCMR, PI: Andrew C. Banks). This collection was matched that in situ data points had to fall within the 3x3 OLCI FR pixel box and a time window of + 12 hours which followed established community protocols (IOCCG 2018) and particularly EUMETSAT's OLCI matchup protocol (EUMETSAT 2022). Firstly, a pre-processing for quality control and a conversion of the considered in situ data to a common format following Valente et al. (2022) was performed. We flagged and disregarded the following data from the final quality-controlled data set which had (1) unrealistic or missing date or geographic coordinate fields, (2) poor quality (e.g., original flags) or method of observation that did not meet the criteria for the dataset (e.g., not defined in the community protocols (IOCCG 2018, 2019a, 2019b), and (3) spuriously high or low data. For the last item, the following limits were imposed: [0.0001–10] m−1 for aph(443). OLCI pixels were discarded when flagged with the recommended flags in (EUMETSAT 2022), and the remaining matchups were only considered valid if more than 50% of satellite pixels were available at remote sensing reflectance centred at band 560 nm (Rrs(560), e.g., 5 out of 9 for the 3x3 criterion) per an in situ data point, and a coefficient of variation <0.2. Dedicated matchup software developed by EUMETSAT was used to ensure that the validation process followed the established guidelines, ThoMaS (the Tool to generate Matchups of OC products with S3 OLCI https://gitlab.eumetsat.int/eumetlab/oceans/ocean-science-studies/ThoMaS). In situ data from Valente22 (see details on data sets below) were already provided at the nominal OLCI band 443 nm. All other aph(λ) data were provided in hyperspectral resolution (1nm, 2nm or around 3.3 nm resolution). Following Zibordi et al. (2023), these hyperspectral absorption coefficients were transformed to the nominal OLCI bands by averaging over the specific bandwidth. The OLCI matchup data, based on their associated RRS data at the first eight OLCI bands, were assigned to the specific optical water classes (OWCs) according to the Mélin & Vantrepotte (2015) classification. This contains 17 OWCs which range from very turbid to (OWC 1) oligotrophic to very clear waters (OWC 17). The OWC is also delivered for each matchup point (if the assignment fails the field contains "NaN". We provide also for OLCI the standard deviation of the OLCI matchup data to a in situ data point within the 3x3 pixels. For the in situ data we provide the estimate of the uncertainty for each matchup point further described in Bracher et al. (2025).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 565 |
| Europa | 60 |
| Kommune | 11 |
| Land | 283 |
| Schutzgebiete | 1 |
| Weitere | 35 |
| Wirtschaft | 44 |
| Wissenschaft | 443 |
| Zivilgesellschaft | 19 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 206 |
| Ereignis | 6 |
| Förderprogramm | 461 |
| Kartendienst | 2 |
| Taxon | 4 |
| Text | 187 |
| Umweltprüfung | 97 |
| unbekannt | 99 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 307 |
| Offen | 733 |
| Unbekannt | 18 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 732 |
| Englisch | 377 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 72 |
| Bild | 52 |
| Datei | 200 |
| Dokument | 208 |
| Keine | 459 |
| Multimedia | 3 |
| Unbekannt | 7 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 224 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 822 |
| Lebewesen und Lebensräume | 966 |
| Luft | 505 |
| Mensch und Umwelt | 1053 |
| Wasser | 1058 |
| Weitere | 1019 |