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Green Budgeting

Der Bericht analysiert die Rolle von Green Budgeting im Kontext einer wirkungsorientierten Haushaltsführung in Deutschland und diskutiert die Notwendigkeit, umwelt- und klimapolitische Zielsetzungen systematisch in die Haushaltspolitik zu integrieren. Für eine erfolgreiche Umsetzung von Green Budgeting ist eine klare institutionelle Verankerung erforderlich. Dazu gehören ressortübergreifende Koordinationsstellen, eine methodisch saubere Entwicklung von Wirkungszielen und Indikatoren sowie die Einbettung in bestehende Berichtspflichten und Evaluationsprozesse. So kann es einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Finanzpolitik leisten.

Green Budgeting: Öffentliche Mittel mit Wirkung lenken

<p> <p>Wie lassen sich Klima- und Umweltziele systematisch in die Haushaltspolitik integrieren? Ein neuer Forschungsbericht, der im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, zeigt, wie sich durch Green Budgeting und wirkungsorientierte Steuerung die Verwendung öffentlicher Mittel nachhaltiger, transparenter und strategischer ausrichten lässt – und welche Chancen sich daraus für Deutschland ergeben.</p> </p><p>Wie lassen sich Klima- und Umweltziele systematisch in die Haushaltspolitik integrieren? Ein neuer Forschungsbericht, der im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, zeigt, wie sich durch Green Budgeting und wirkungsorientierte Steuerung die Verwendung öffentlicher Mittel nachhaltiger, transparenter und strategischer ausrichten lässt – und welche Chancen sich daraus für Deutschland ergeben.</p><p> <p>Der vorliegende Forschungsbericht zeigt, dass Green Budgeting, das heißt eine systematische Ausrichtung staatlicher Haushaltsplanung auf Umwelt- und Klimaziele, ein Baustein einer umfassenden Reform hin zu einer nachhaltigen und wirkungsorientierten Haushaltspolitik ist. Der Bericht stellt umfangreich die Grundlagen für ein Green Budgeting dar und leitet Empfehlungen für die Weiterentwicklung der deutschen Finanzpolitik ab. Adressiert werden Finanzpolitiker und die Fachöffentlichkeit, die sich mit der Zukunft öffentlicher Finanzarchitekturen befasst.</p> <strong>Die Verwirklichung von Umweltzielen erfordert ein Green Budgeting</strong> <p>Die Haushaltspolitik prägt maßgeblich die gesellschaftliche Entwicklung. Neben den klassischen Zielen staatlicher Handlungsfähigkeit, sozialem Ausgleich und wirtschaftlicher Stabilisierung, gewinnen ökologische <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/nachhaltigkeit">Nachhaltigkeit</a> und langfristige Wirkungsperspektiven zunehmend an Bedeutung. Angesichts von Umweltproblemen, wachsender Ressourcenknappheit und der sich zuspitzenden Klimakrise geraten bestehende Steuerungslogiken zunehmend unter Druck. Bislang sind Umwelt- und Klimaziele jedoch nur punktuell und oft unsystematisch im Haushaltsprozess verankert. Der Forschungsbericht setzt an diesem Punkt an und analysiert, wie Nachhaltigkeit systematisch in die Steuerung der öffentlichen Haushalte integriert werden kann.</p> <strong>Wirkungsorientierte Haushaltsführung durch Green Budgeting</strong> <p>Green Budgeting zielt darauf ab, ökologische Wirkungen öffentlicher Ausgaben und Einnahmen zu identifizieren, zu bewerten und schrittweise in Haushaltsentscheidungen zu integrieren. Ziel ist es, umweltschädliche Fehlanreize sichtbar zu machen und perspektivisch abzubauen, nachhaltige Investitionen zu stärken und ökologische Zielsetzungen als festen Bestandteil fiskalischer Entscheidungen zu etablieren. Der Bericht zeigt, dass Green Budgeting kein isoliertes Instrument sein darf, sondern als integrativer Bestandteil einer wirkungsorientierten Haushaltsführung verstanden werden muss, die ökologische, soziale und ökonomische Zielsetzungen miteinander verbindet. Als Transparenzinstrument kann es dazu beitragen, ökologische Wirkungen offenzulegen. Als Steuerungsinstrument eröffnet es die Möglichkeit, Prioritäten im Haushalt gezielt an Umwelt- und Klimazielen auszurichten. Der Bericht plädiert für einen stufenweisen Ansatz: zunächst Transparenz schaffen, Daten und Prozesse erproben und darauf aufbauend eine stärkere Steuerungsfunktion entwickeln.</p> <strong>Internationale Erfahrungen und deutsche Perspektiven</strong> <p>Anhand internationaler Fallbeispiele zeigt der Bericht, dass Green Budgeting auch in unterschiedlichen institutionellen Kontexten erfolgreich umgesetzt werden kann. Für Deutschland identifiziert der Bericht sowohl besondere Herausforderungen als auch erhebliche Potenziale: Die föderale Struktur und die institutionelle Vielfalt erschweren zwar einheitliche Lösungen, bieten aber zugleich zahlreiche Anknüpfungspunkte für Pilotprojekte und skalierbare Ansätze. Bestehende Berichtspflichten, Datenverfügbarkeiten und Reforminstrumente – etwa Spending Reviews oder Nachhaltigkeitsberichte – können genutzt werden, um Green Budgeting mit vergleichsweise geringem Zusatzaufwand einzuführen. Entscheidend sind klare Zuständigkeiten, ressortübergreifende Koordination und ein inkrementeller Ausbau der Instrumente.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Green Budgeting

Der Bericht analysiert die Rolle von Green Budgeting im Kontext einer wirkungsorientierten Haushaltsführung in Deutschland und diskutiert die Notwendigkeit, umwelt- und klimapolitische Zielsetzungen systematisch in die Haushaltspolitik zu integrieren. Für eine erfolgreiche Umsetzung von Green Budgeting ist eine klare institutionelle Verankerung erforderlich. Dazu gehören ressortübergreifende Koordinationsstellen, eine methodisch saubere Entwicklung von Wirkungszielen und Indikatoren sowie die Einbettung in bestehende Berichtspflichten und Evaluationsprozesse. So kann es einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Finanzpolitik leisten. Veröffentlicht in Texte | 36/2026.

Green Budgeting: Haushaltspolitik als Instrument der Umweltlenkung

Unter dem Begriff des Green Budgeting adressiert der European Green Deal die öffentliche Finanzpolitik. Mit dem Begriff geht es darum, auch über die bekannte Umweltlenkung qua Einnahmeinstrumente hinaus die öffentliche Haushaltspolitik auf ökologische Nachhaltigkeit und auf umwelt- und klimapolitische Ziele auszurichten. In einem ersten Arbeitsschritt sollen die Bereiche öffentlicher Haushaltspolitik identifiziert werden, in denen sich die Frage einer stärkeren Nachhaltigkeitsorientierung stellt: (langfristige) Haushaltsplanung, öffentlichen Investitionen/Konjunkturprogrammen, Subventionen und Steuervergünstigungen und öffentliche Beschaffung. Dabei sind sowohl die unterschiedlichen föderalen Ebenen der Bundesrepublik als auch die verschiedenen Behördenebenen zu berücksichtigen. Sodann sind in einem zweiten Arbeitsschritt die Bereiche zu identifizieren, die durch eine ökologische Steuerung zu einer vergleichsweisen großen Umweltentlastung führen können, bei gleichzeitiger Berücksichtigung des Ausgabenzwecks. Dabei sind gerade auch Zielmarken zu berücksichtigen, an die sich die Bundesrepublik in internationalen Abkommen oder durch nationale Gesetze gebunden hat (Paris Agreement, SDGs, Klimaschutzgesetz).In einem dritten Arbeitsschritt sind schließlich konkrete, praktisch anwendbare Nachhaltigkeitskriterien und Indikatoren zu entwickeln, die es den jeweiligen Entscheidungsträgern erleichtern ökologisch nachhaltige Haushalte aufzustellen und zu vollziehen. Es sind ökologische Steuerungsinstrumente zu prüfen und zu entwickeln, die ein Greening der Haushalte erreichen können. Dieser Arbeitsschritt stellt den Kern des Projektes dar und soll im Ergebnis zu konkreten Politikvorschlägen führen. In einem vierten Arbeitsschritt sind die möglichen Hemmnisse bei der praktischen Implementation der vorgeschlagenen Kriterien/Indikatoren zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Environmentally harmful subsidies in Germany

The report provides an overview of environmentally harmful subsidies in Germany and makes proposals for their reform or reduction. It focuses on subsidies that have a negative impact on the environmental goods climate, air, soil, water, biodiversity and landscape, as well as on health and the consumption of raw materials. The report analyzes subsidies and their environmental impacts in the areas of energy supply and use, transport, housing, as well as agriculture, forestry and fisheries. It focuses on the most important federal subsidies and only marginally considers subsidy programs at the state and municipal level. Quelle: www.umweltbundesamt.de

Umweltschädliche Subventionen in Deutschland

Der Bericht gibt einen Überblick über die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland und macht Vorschläge zu ihrer Reform bzw. ihrem Abbau. Es werden Subventionen in den Blick genommen, die negativ auf die Umweltgüter Klima, Luft, Boden, Wasser, Artenvielfalt und Landschaft sowie auf Gesundheit und Rohstoffverbrauch wirken. Der Bericht analysiert Subventionen und ihre Umweltwirkungen in den Bereichen Energiebereitstellung und -nutzung, Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie im Bereich Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Er konzentriert dabei sich auf die wichtigsten Subventionen des Bundes und betrachtet Förderprogramme auf Landes- und kommunaler Ebene nur am Rand. Quelle: https://www.umweltbundesamt.de

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