Das Projekt untersucht Moeglichkeiten und Grenzen des Europa- und Voelkerrechts bei der Bekaempfung grenzueberschreitender Luft- und Wasserverschmutzung sowie anderer Umweltprobleme mit internationalen Bezuegen.
Nationale umweltpolitische Maßnahmen beeinflussen nicht nur das ökologische und ökonomische System im Inland, sondern auch im Ausland. Die einzelnen Regierungen beachten diese Externalitäten, die im Fall grenzüberschreitender Verschmutzung und internationalem Handel auftreten, nicht. Es kommt deshalb bei nichtkooperativ agierenden Entscheidungsträgern typischerweise zu ineffizienten Lösungen. Dieses Projekt analysiert die Performance dezentraler Umweltregulierungen sowohl bei Konsum- als auch bei Produktionsexternalitäten. Es fokussiert dabei auf ökonomische Spillover zwischen industrialisierten Ländern. In diesen Staaten ist die Wirtschaft in wesentlichen Bereichen durch unvollkommenen Wettbewerb charakterisiert. Ferner bilden umweltorientierte Produkt- und Prozessinnovationen die Grundlage für eine friedliche Koexistenz zwischen Ökonomie und Ökologie.
Das Projekt soll die Instrumente des Haftungsrechts in ihrer Funktion und ihren Wirkungsmechanismen aus öko-logischer Perspektive darlegen, Zusammenhänge und Wechselwirkungen im Rechtsbestand aufzeigen und damit einen Beitrag zu der sich herausbildenden Dogmatik der internationalen Umwelthaftung leisten. Die Ergebnisse der Studie sollen zudem dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Notwendigkeit und für Möglichkeiten zur Verbesserung der nationalen wie internationalen Rahmenbedingungen insbesondere zur haftungs-rechtlichen Inpflichtnahme privater Akteure herzustellen. Die unterschiedlichen Fragestellungen des Projekts werden in sieben Arbeitspaketen adressiert: Zunächst werden basale Begriffe, Zielsetzungen und die regulatorische Funktionalität des Umwelthaftungsrechts geklärt und die völkerrechtliche Stellung privater Akteure in Auseinandersetzung mit aktuellen Debatten und Entwicklungen erläutert. In einem weiteren Schritt werden die Haftungsregime konkreter völkerrechtlicher Vertragswerke analysiert. Sodann wendet sich das Vorhaben dem nationalen Recht in seinen Potenzialen zur Regelung grenzüberschreitender Schadensverläufe zu, in einem eigenständigen Abschnitt auch hinsichtlich von Optionen zur Verankerung grenzüberschreitender Sorgfaltspflichten in nationalen Gesetzen. Schließlich werden konkrete haftungsrechtliche Fragestellungen mit Bezug auf Klimaklagen fokussiert und die im Projekt erarbeiteten Prinzipien auf ihre Relevanz für die in ihrer Bedeutung wachsende Problematik des Geoengineering hin untersucht.
The pattern of environmental governance is changing as national governments are under stress from new political agents. In addition to the traditional nation state centered policy-making system, including international cooperation, political power is also exercised on the trans-national and local levels of society. A simultaneous movement of political power is also exercised on the trans-national and local levels of government and downward to local communities. Sub national units such as local governments, civic organisations and even loosely constructed networks introduce their own environmental policies. Global sustainability problems are created by the interaction of all societal levels, and a new politics of sustainability involving local, national, regional as well as global efforts must be implemented to solve these problems. National governments have responsed to this situation by introducing programs promoting ecological modernisation as well as new policy instruments that involve communities and other actors. The Baltic Sea Region (BSR) is an area of special concern both from an environmental point-of-view as well as from a governance point-of-view. The sea itself is highly vulnerable to pollution. At the same time the region is an ideal setting for the research because it has introduced several new fora for sustainable decision making, while showing considerable strength in existing administrative and political structures. The main objectives for this project are: Module 1. to deepen understanding of the origins, development and operation of traditional environmental governance in the BSR
In Deutschland werden große Mengen an Schmiermitteln und Wachsen für eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Anwendungen eingesetzt, die sich auch in ihrem Emissionsverhalten deutlich unterscheiden. Die internationalen Methodenvorschriften für die Berechnung der Emissionen bilden diese Unterschiede aber nicht ab. So wird für die Emissionsberechnung unter der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) nur ein einziger und zudem sehr hoher Emissionsfaktor zur Verfügung gestellt. Es ist in den Vorschriften auch nicht definiert, welche Prozesse bei den Anwendungsemissionen berücksichtigt werden müssen. Darum soll in dem Projekt ein Überblick gegeben werden, bei welchen Anwendungen Emissionen überhaupt eine Rolle spielen. Darauf aufbauend soll ein Modell für die Berechnung der Emissionen formuliert und geeignete Emissionsfaktoren hergeleitet werden.
Aufgrund von durch die Atmosphäre eingetragenen und global verbreiteten, schwer abbaubaren Schadstoffe entsteht eine potentielle Bedrohung der Insektenvielfalt insbesondere in Ländern des Alpenraums mit ihren sensiblen Naturräumen. Auf Grundlage der Entwicklung von standardisierten Messmethoden zur Luftkonzentration von schwer abbaubaren Schadstoffen (chemische Stressoren) soll in diesem Zusammenhang die Belastung wildlebender Insekten und Honig-Bienen in naturnahen Gebieten mit persistenten Chemikalien erfasst werden. Das Projekt soll durch das Landesamt für Umwelt (LfU) in Zusammenarbeit mit dem Observatorium Hoher Sonnblick (SBO) im Land Salzburg, Umweltforschungsstation Schneefernerhaus (UFS) und der Universität Innsbruck, Institut für Ökologie (U-IBK) im Rahmen des INTERREG A Programms (Laufzeit: 3 Jahre vom 01.03.2018 bis 28.02.2021) durchgeführt werden.
Nationale Forschungsarbeiten zur Erfüllung der Verpflichtungen gemäss Konvention über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) sowie ihren acht Protokollen. Bereitstellung der erforderlichen Angaben zu Emissionen, Immissionen und Auswirkungen sowie aktive Teilnahme in den verschiedenen Arbeitsprogrammen unter der Konvention. Projektziele: Beitrag der Schweiz zu den wissenschaftlich orientierten Programmen (International Cooperative Programms) unter der UNECE Konvention über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung in den Bereichen, Versauerung, Eutrophierung und bodennahes Ozon.
Satellite data play currently a minor role in air quality management. At present, ground measurements and/or model simulations are used to assess the temporal and area wide evolution of air quality. The Achilles' heel of such modelling is emission data and their spatiotemporal variation. Air pollutant and GHG satellite data can be increasingly exploited now also using the data of the recently launched Sentinel-5P instrument (13th October 2017) for determining present area-wide annual- or seasonal and almost daily regional scale (ca. 7 km x 7 km) air pollution variability. The current and future exploitation of satellite data and air quality and climate requirements were discussed with Austrian air quality management authorities in the preceding first APP4AQ project phase. The requirement analysis revealed on the one hand that there is a need for improved (trans-boundary) air pollutant transport related air quality assessment such as fine dust episodes, Saharan dust, field burning etc. On the other hand, there is a strong need for updated, improved and validated emission inventories for air quality as well as greenhouse gases (GHG). The aim of the proposed APP4AQ phase two is to exploit the coverage and information of recent and future satellite data for developing service-oriented applications for the field of air pollution control. Further data processing using measurements and modelling will create an added value and will foster satellite usage in the long run. The user-friendly accessible representation of satellite data and its spatiotemporal evolution is our first working priority. It will enable first and swift air quality analysis of short term analysis, now casting and process understanding of air pollution (e.g. episodes, Saharan dust, forest fires). The harmonisation of satellite data with air quality measurements and area-wide modelled air pollutants, i.e. further processing, quantification and validation of satellite data will be a further main activity. On this basis, by comparing harmonised satellite data with model simulations and measurement the spatial variability of emission inventories with 7 km x 7 km resolution will be verified and matched. Particularly, this enhanced use of satellite data provides an important basis for the analysis and review of measures in the fields of air pollution control and GHG reduction. (abridged text)
Das übergeordnete Ziel einer Verbesserung der PV-Ertragsprognose für die Sonderwetterlage Saharastaub erfordert die Einbindung der zugehörigen Algorithmen zur Beschreibung der relevanten physikalischen Prozesse in ein numerisches Wettervorhersagemodell. Meteocontrol wird auf Basis der verbesserten Strahlungsprognosen PV-Leistungsprognosen erstellen und bewerten. Dazu wird das bestehende Modellsystem technisch weiterentwickelt und die Schnittstellen zu den Projektpartnern definiert und implementiert. Dadurch ist sichergestellt, dass die im Rahmen des Projekts zu entwickelnden Produkte den Anforderungen der Energiewirtschaft entsprechen. Das neue System wird innerhalb des Projekts in einen quasi-operativen Betrieb überführt und die Projektergebnisse quantitativ bewertet. Durch die enge Kooperation mit den deutschen Übertragungsnetzbetreibern ist darüber hinaus sichergestellt, dass das neue Prognosesystem erfolgreich am Markt eingeführt werden kann. Meteocontrol übernimmt im Projekt die Rolle des industriellen Anwenders und steht stellvertretend für die Zielgruppe der Anbieter von Leistungsprognosen für die Energiewirtschaft. Aufgabe von Meteocontrol im Projekt ist zum einen eine frühzeitige Definition von Anforderungen an die neuen Modellprodukte des DWD, sowie eine Definition und Umsetzung von allgemeingültigen Schnittstellen zwischen DWD und möglichen Kunden. Meteocontrol wird die im Projekt zu verbessernde Einstrahlungsprognose des DWD zur Erstellung von Leistungsprognosen verwenden und die erreichte Verbesserung monetär bewerten. Abschließend wird gemeinsam mit den Projektpartnern ein Demonstrator zum quasi-operativen Betrieb des neuen Prognosesystems aufgebaut und betrieben.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 104 |
| Europa | 1 |
| Global | 1 |
| Land | 8 |
| Wissenschaft | 25 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 103 |
| Text | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 1 |
| Offen | 103 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 95 |
| Englisch | 16 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 2 |
| Keine | 81 |
| Webseite | 22 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 104 |
| Lebewesen und Lebensräume | 104 |
| Luft | 104 |
| Mensch und Umwelt | 104 |
| Wasser | 104 |
| Weitere | 104 |