Die Arbeit will die wirtschaftliche Lage in den deutschen Regionen entlang der Grenze zu Polen darstellen und untersuchen, welche Auswirkungen die Grenze auf die wirtschaftliche Entwicklung hat. Dabei wird nicht nur der unmittelbare Einfluss der Grenze auf die Absatzbeziehungen der Unternehmen diskutiert, sondern auch Wirkungszusammenhaenge zwischen der Grenzlage und mobilen und immobilen Produktionsfaktoren (wie Arbeit, Kapital, Wissen, Boden, Infrastruktur). Dadurch soll abgeschaetzt werden, ob die Grenzlage ueber andere Produktionsfaktoren einen positiven oder negativen Einfluss auf das regionale Wachstum hat und ob sie unguenstige Faktorausstattungen schaffen oder beseitigen (bzw. kompensieren) kann. Weiterhin wird die regionalpolitische Strategie, einschliesslich ausgewaehlter Aspekte der Verkehrs- und Arbeitsmarktpolitik, dargestellt. Es wird untersucht, ob es einen mismatch zwischen regionalen Problemlagen und regionaler Strukturpolitik gibt. Sofern dies der Fall ist, werden Vorstellungen dazu entwickelt, wie ein solcher mismatch behoben werden koennte. Vorgehensweise: theoretische Basis: Aussagen regionaler Wachstumstheorien zu den Determinanten des wirtschaftlichen Wachstums von Regionen; empirische Pruefung quantitativ, z.T. exemplarisch. Untersuchungsdesign: Panel.
Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Umweltpolitik ist ein wichtiger Bestandteil der deutsch-französischen Beziehungen, der jedoch auch häufig ein Stein des Anstoßes in diesen Beziehungen darstellt. Daher sollte das im Rahmen des oben genannten Projektes durchgeführte Treffen zwei Zwecke verfolgen: - zum einen, die Umweltpolitik der beiden Länder vorzustellen sowie Konvergenzen und Divergenzen v.a. im Hinblick auf die Umsetzung des Begriffes nachhaltige Entwicklung zu unterstreichen und - zum anderen Fragen, die sich nach der Ratifizierung des Amsterdamer Vertrages stellen vor dem Hintergrund der deutsch-französischen Erfahrung sowie dem Grundsatz der Integration beleuchten. Folgende drei Ziele wurden von dem Treffen verfolgt: - das Zusammenkommen französischer und deutscher Verantwortlicher in den Bereichen Umwelt, Industrie und Forschung anzuregen. - Eine Standortbestimmung der europäischen Umweltpolitiken nach Beendigung der deutschen EU-Präsidentschaft im Hinblick auf die französische Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2000; - die Ausarbeitung von Vorbereitungsdebatten zu deutsch-französischen Informationsnetzwerken in Schlüsselbereichen sowie zum Aufbau von Beziehungen zwischen deutschen und französischen Forschern, Akademikern, Industriellen und den Verwaltungen zu Themen der Umweltpolitik. Darstellung der Arbeitsschritte und der angewandten Methoden: Das zur Verfolgung der oben genannten Ziele durchgeführte Treffen führte als Zielgruppe deutsche und französische Vertreter von Ministerien, der Verwaltung, NGOs, Industrie und Wissenschaftler aus dem Umweltbereich zusammen. Das von Ecologic in Zusammenarbeit mit dem Institut Francais entwickelte Programm der Veranstaltung wurde im Vorfeld mit Interessierten aus Frankreich und Deutschland abgestimmt. Das Treffen sollte einen informativen und lockeren Austausch über fachliche und politische Fragen ermöglichen. Dazu trugen sowohl die informelle Abendveranstaltung, die auch Gelegenheit für persönliche Gespräche gab sowie die Simultanübersetzung der Veranstaltung bei. Die Ergebnisse der Veranstaltung wurden in einem Tagungsband veröffentlicht. Fazit: Der Austausch von deutschen und französischen Experten zu den von der Veranstaltung abgedeckten Themen ist ein wichtiges Betätigungsfeld und sollte in den in der Veranstaltung identifizierten Bereichen fortgesetzt und vertieft werden.
Zielstellung: Entwicklung integrierter Strategien zur nachhaltigen Bewältigung von durch den globalen Wandel bedingten Wasserverfügbarkeitsproblemen und Wassernutzungskonflikten und den daraus resultierenden Umwelt- und sozio-ökonomischen Problemen im Elbe-Einzugsgebiet. Das Elbe-Einzugsgebiet: Die Elbe bildet mit 1.091 km Länge und einem Einzugsgebiet von 148.268 km© eines der größten Flusssysteme Europas. Gleichzeitig wird die Wasserverfügbarkeit pro Einwohner mit 680 m3 im europäischen Vergleich als extrem niedrig eingestuft. Im deutschen Einzugsgebiet der Elbe leben ca. 18 Millionen Menschen, die auf dem Gebiet der neuen Bundesländer etwa 80Prozent ihres gesamten Wasserbedarfs daraus decken. Die Elbe Region steht seit dem Extrem-Hochwasser im August 2002 schlagartig im Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Dieses Hochwasser hat große Teile des Elbe-Einzugsgebietes geschädigt, in denen bisher die Auseinandersetzung mit einem zu geringen Wasserdargebot dominierte. Im Mittelpunkt des Projektes GLOWA-ELBE steht die Frage nach den Auswirkungen des Globalen Wandels auf Wasserverfügbarkeitsprobleme und Wassernutzungskonflikte im Elbegebiet. Für das Gebiet Spree-Havel hat sich das Vorhaben darüber hinaus zum Ziel gesetzt, Probleme und Konflikte nicht nur zu identifizieren, sondern auch integrierte Strategien zu deren nachhaltigen Bewältigung zu entwickeln. In der ersten Phase von GLOWA-Elbe (2000-2003) werden schwerpunktmäßig die Folgen eines tendenziell abnehmenden Wasserdargebots untersucht. In der beantragten zweiten Phase (2003-2006) werden zusätzlich die Auswirkungen einer höheren Auftrittswahrscheinlichkeit von Extremereignissen bearbeitet. Dies schließt sowohl Hochwasser als auch lang anhaltende Trockenheit ein. Ausgangspunkt der Analysen in GLOWA-Elbe sind Szenarien über die künftige Entwicklung der wesentlichen Bestimmungsgrößen von Wassermenge und Wasserqualität im Elbeeinzugsgebiet. Hierzu zählen neben dem Klimawandel, Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung und Siedlungsstruktur, zur Entwicklung der Energiewirtschaft, der Agrarpolitik und der Landnutzung.
Wiederherstellung umweltgeschädigter Glasmalereien und Einbau hinter eine isothermische Schutzverglasung. Entwicklung neuer technischer Methoden für die Halterungssysteme mit Rücksicht auf zu reduzierende Bohrtätigkeit im Mauerwerk insbesondere im Maßwerkteil .Parallel ausgeführte Arbeiten von Werkstätten aus Sachsen und aus den alten Bundesländern bzw. aus Polen zum Zweck der Weiterbildung. Seminare und Publikationen zu Fragen der Ausschreibung für Architekten und Denkmalpfleger. Naturwissenschaftliche Untersuchungen zu Fragen der Bleikorrosion und Glasmalfarben (BAM). Vergleichende Modellglas-Untersuchungen (Sensor-Studien) zu Umweltbedingungen. Nach beschränkter Ausschreibung werden innerhalb des Projektzeitraumes insgesamt 17 Glasmalereiwerkstätten und Kunstglasereien umweltgeschädigte Glasmalerei verschiedenen Schwierigkeitsgrades wiederherstellen und den spezifischen Erfordernissen des jeweiligen Kirchenbaues gemäß, modifizierte, modellhafte Schutzverglasungen einrichten. Parallel dazu sollen die Ursachen für die in verschiedener Weise auftretenden Korrosionsphänomene am Blei unersucht und Behandlungsweisen vorgeschlagen werden. Im Rahmen der Weiterbildung werden Seminare an der Dombauhütte Meißen durchgeführt, welche Architekten und Denkmalpfleger ein besseres Verständnis von den Problemen der Restaurierung von Glasmalerei und deren zukünftigen Schutz vermitteln sollen, was sich insbesondere in fachgerechten, den Problemen angemessenen Ausschreibungsunterlagen und Leistungskatalogen ausdrücken soll. Jährlich zu veranstaltende Berichtskolloquien geben einer größeren Anzahl von Interessierten die Gelegenheit, sich über die im Projekt ausgeführten Arbeiten zu informieren. Über die Ergebnisse des Projektes unterrichtet ein großes öffentliches Kolloquium.