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Bodenrichtwerte Sachsen-Anhalt

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert bezogen auf einen Quadratmeter Grundstücksfläche des Bodenrichtwertgrundstücks. Die Bodenrichtwerte werden in Sachsen-Anhalt flächendeckend zum Stichtag 01. Januar eines jeden zweiten Jahres für Bauland sowie für land- und forstwirtschaftliche Flächen ermittelt und veröffentlicht. Die Bodenrichtwerte sind als Datensätze, Dienste und als Präsentationsausgaben verfügbar.

Bebauungsplan Poppenbüttel 26 1. Änderung Hamburg

Das Gesetz über den Bebauungsplan Poppenbüttel 26 vom 6. Juni 1986 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 122) wird wie folgt geändert: 1. Die beigefügte "Anlage zum Gesetz zur Änderung des Gesetzes über den Bebauungsplan Poppenbüttel 26" wird dem Gesetz hinzugefugt. 2. In § 2 wird folgende Nummer 22 angefügt: "22. Für das in der Anlage schraffiert dargestellte Gebiet gilt: 22.1 Die Festsetzung ¿Sondergebiet" mit der Zweckbestimmung "Freizeitzentrum" wird in allgemeines Wohngebiet umgewandelt; die Bezeichnung "©", die Linie ¿sonstige Abgrenzung" sowie das festgesetzte 5 m breite Anpflanzungsgebot für dichtwachsende Bäume und Sträucher werden gestrichen. 22.2 Zulässig sind im allgemeinen Wohngebiet als Maß der baulichen Nutzung nunmehr sechs Vollgeschosse und ein Staffelgeschoß als Höchstmaß sowie eine Grundflächenzahl von 0,3 und eine Geschoßflächenzahl von 1,2 jeweils als Höchstmaß. Maßgebend ist die Baunutzungsverordnung in der Fassung vom "23. Januar 1990 (Bundesgesetzblatt I Seite 133), zuletzt geändert am 22. April 1993 (Bundesgesetzblatt I Seiten 466, 479). Ausnahmen nach § 4 Absatz 3 der Baunutzungsverordnung werden ausgeschlossen. 22.3 Die westliche Baugrenze parallel zur Poppenbüttler Landstraße wird um 13 m in westlicher Richtung versetzt ausgewiesen. In einer Breite von 20 m wird der östliche Teilabschnitt der nördlichen Baugrenze um 23 m in nördlicher Richtung versetzt ausgewiesen und davon ausgehend werden auf der Westseite eine Baugrenze und auf der Ostseite eine Baulinie festgesetzt. Statt der östlichen Baugrenze wird eine gekrümmte Baulinie festgesetzt, die ein Kreissegment mit einem Radius von 213 m darstellt. Der Scheitelpunkt des Kreissegmentes liegt auf der neu festgesetzten Baulinie im Abstand von 68 m zur neuen nördlichen Baugrenze. 22.4 In Gebäuden an der Ostgrenze des allgemeinen Wohngebietes sind die Wohn- und Schlafräume durch geeignete Grundrißgestaltung den lärmabgewandten Gebäudeseiten zuzuordnen. Soweit die Anordnung von Wohn- und Schlafräumen an den lärmabgewandten Gebäudeseiten nicht möglich ist, muß für diese Räume ein ausreichender Lärmschutz durch bauliche Maßnahmen an Außentüren, Fenstern, Außenwänden und Dächern der Gebäude geschaffen werden. 22.5 Stellplätze sind nur in Tiefgaragen zulässig. Ausnahmsweise können oberirdische Stellplätze zugelassen werden, wenn Wohnruhe und Gartenanlage nicht erheblich beeinträchtigt werden. Die auf Tiefgaragen gärtnerisch anzulegenden Flächen sind mit einer mindestens 50 cm starken durchwurzelbaren Überdeckung herzustellen. Tiefgaragenzufahrten sind mit Rankgerüsten oder Pergolen zu versehen und mit Schling- oder Kletterpflanzen zu begrünen. 22.6 Für je 500 m2 der Grundstücksfläche sind ein großkroniger oder zwei kleinkronige Laubbäume zu pflanzen. Mindestens 30 vom Hundert der nicht überbauten Grundstücksfläche sind mit Sträuchern und Stauden zu begrünen." 3. § 2 Nummer 2 erhält folgende Fassung: "Im Kerngebiet und auf der Fläche für den Gemeinbedarf ist eine Überschreitung der Baugrenzen durch Gesimse, Vordächer und Treppenhäuser bis zu 3 m zulässig." 4. § 2 Nummer 3 erhält folgende Fassung: "Für die Erschließung des allgemeinen Wohngebiets sind noch weitere örtliche Verkehrsflächen erforderlich; ihre genaue Lage bestimmt sich nach der beabsichtigten Bebauung. Sie werden auf Antrag in einem Bescheid nach § 14 des Hamburgischen Wegegesetzes in der Fassung vom 22. Januar 1974 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seiten 41, 83), zuletzt geändert am 4. März 1997 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 35), festgesetzt oder für Teilbereiche nach § 125 Absatz 2 des Baugesetzbuchs in der Fassung vom 8. Dezember 1986 (Bundesgesetzblatt I Seite 2254), zuletzt geändert am 20. Dezember 1996 (Bundesgesetzblatt I Seiten 2049, 2076), hergestellt." 5. In § 2 Nummer 4 wird die Textstelle "C und" gestrichen. 6. § 2 Nummer 10 erhält folgende Fassung: "Im allgemeinen Wohngebiet wird das Erhaltungsgebot für Bäume innerhalb der überbaubaren Fläche aufgehoben. Für jeden dieser Bäume sind drei großkronige Bäume auf dem Grundstück neu zu pflanzen." 7. § 2 Nummer 18 erhält folgende Fassung: "Im allgemeinen Wohngebiet sind Stellplatzanlagen mit Hecken einzufassen sowie in wasser- und luftdurchlässigem Aufbau herzustellen."

Bebauungsplanübersicht der Stadt Seelze

Die Übersicht stellt die Geltungsbereiche der verschiedenen Bebauungspläne im Gemeindegebiet der Stadt Seelze dar. Der Bebauungsplan regelt verbindlich die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einzelne Bauvorhaben. Er enthält unter anderem Festsetzungen, die die Art und das Maß der baulichen Nutzung, den überbaubaren Bereich und die Verkehrsflächen betreffen. Der Bebauungsplan ermöglicht die Bebauung und die Nutzung unterschiedlicher Baugrundstücke, gleichzeitig müssen die durch Satzung geltenden Bestimmungen von den jeweiligen Eigentumsparteien beachtet werden. Bevor Sie genauere Pläne machen, wie Sie ein Grundstück, das Sie erworben haben oder erwerben wollen, bebauen werden, sollten Sie klären, was im zugehörigen Bebauungsplan steht. Der qualifizierte Bebauungsplan setzt rechtsverbindlich fest, welche baulichen und sonstigen Anlagen auf einem Grundstück zulässig sind. Festsetzungen werden u. a. getroffen - zur Art der baulichen Nutzung (z. B. Wohn-, Misch-, Gewerbegebiet), - zum Maß der baulichen Nutzung (z. B. Geschoss- und Grundflächenzahl, Höhe, Zahl der Vollgeschosse), - zur Bauweise (offene oder geschlossene Bauweise), - zur überbaubaren Grundstücksfläche - zu den örtlichen Verkehrsflächen. Für den einfachen Bebauungsplan, der nicht die Voraussetzungen eines qualifizierten Bebauungsplans erfüllt, gelten die §§ 34 und 35 Baugesetzbuch (BauGB) entsprechend.

Bebauungsplan Hausbruch 10 1. Änderung Hamburg

Die Verordnung über den Bebauungsplan Hausbruch 10 vom 15. Juli 1969 (Hamburgisches Gesetz- und Verordnungsblatt Seite 163) wird wie folgt geändert: 1.Die beigefügte "Anlage zur Verordnung zur Änderung der Verordnung über den Bebauungsplan Hausbruch 10" wird der Verordnung hinzugefügt. 2.In § 2 wird folgende Nummer 3 angefügt: "3 In dem in der Anlage schraffiert dargestellten Bereich zwischen Neuwiedenthaler Straße - Baben Brandheid - Jungfernmühle - August-Somann-Weg werden die Festsetzungen für die zwei von der Straße Baben Brandheid abzweigenden rückwärtigen öffentlichen Erschließungsstraßen mit jeweils 8 m Breite und Kehrenkopf aufgehoben. Die ausgewiesenen Straßenverkehrsflächen der Straße Jungfernmühle sowie im Einmündungsbereich der Straßen Jungfernmühle/August- Somann-Weg werden auf die Grenzen der Flurstücke 693 (neu: 3984), 694, 714, 715, 716, 720 (neu: 3799 und 3800) der Gemarkung Neugraben - mit Ausnahme der Eckabschrägung im südöstlichen Bereich des Flurstückes 720 - reduziert. Die aufgehobenen Straßenverkehrsflächen werden als nicht überbaubare Grundstücksflächen ausgewiesen. Zur Erschließung der rückwärtigen Grundstücksteile sollen gemeinsame Grundstückszufahrten angelegt werden."

Städtebauliche Dichte 2011

Ermittlung der Geschossigkeit der Gebäude Die Ermittlung der Geschossigkeit der Gebäude erfolgte über die Angabe der Geschossigkeit in der Automatisierten Liegenschaftskarte Berlin (ALK). Für Gebäude mit fehlendem Eintrag der Geschossanzahl wurde zur Berechnung der Geschossflächenzahl ein Schätzwert eingesetzt (Ruine = 2, Turm = 8). Ermittlung der Grundflächenzahl Die Grundflächenzahl (GRZ) gibt den bebauten Anteil eines Baugrundstücks an. Die GRZ ist eine Dezimalzahl mit ein oder zwei Nachkommastellen. Daraus leitet sich für die Erstellung der vorliegenden Karte die Formel der Berechnung der GRZ wie folgt ab: Die Summe alle baulichen Grundflächen auf einem Grundstück – hier die Blockfläche – wird durch dessen Gesamtfläche geteilt. Da die Gebäudeflächen nicht mit den Blockflächengrenzen übereinstimmen, wurden nur die Anteile der Gebäudeflächen summiert, die sich tatsächlich innerhalb der Blockflächengrenzen befinden. Dies wurde durch die Verschneidung der Gebäudegrenzen aus der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK) mit den Blockflächen der Blockkarte 1:5000 (ISU5) realisiert. Die außerhalb der Blockflächen liegenden Gebäudeteile, z. b. auf Verkehrsflächen (Straßenland), wurden demnach nicht berücksichtigt. Ermittlung der Geschossflächenzahl Die Geschossflächenzahl (GFZ) gibt die Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundstücksfläche – hier die Blockfläche – an. Für die Ermittlung der GFZ gilt: Die Summe aller Geschossflächen, der auf einer Blockfläche befindlichen Gebäude(teile), wird durch die Blockgröße dividiert. Die Geschossfläche eines Gebäudes errechnet sich dabei aus der Summe der Fläche aller Vollgeschosse. (In der Regel bedeutet dies: Anzahl der Vollgeschosse multipliziert mit der Grundfläche des Gebäudes). Berücksichtigung von baulichen Anlagen i.S. des § 19 Abs. 4 BauNVO bei der Ermittlung der GRZ Nach § 19 Abs. 4 BauNVO sind bei der Ermittlung der Grundflächen Garagen und Stellplätze mit ihren Zufahrten, Nebenanlagen und bauliche Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche mitzurechnen. Im ersten Schritt wurden die sog. Hauptanlagen i.S. des § 19 Abs. 2 BauNVO ermittelt. Im zweiten Schritt wurden zu diesen die Grundflächen von in der ALK geführten Garagen, überdachte Stellplätzen, Tiefgaragen und Nebenanlagen hinzugerechnet. Als Nebenanlagen wurden die in Tabelle 1 aufgeführten Gebäudetypen eingestuft, falls sie über weniger als 2 Geschosse verfügen. Auf die Ermittlung der GFZ haben diese Anlagen keinen Einfluss. In Fällen, in denen sich oberirdische und unterirdische Anlagen überschneiden, wurden die oberirdischen aus den unterirdischen Anlagen ausgeschnitten (z.B. bei einer Tiefgarage unter einem Gebäude). Für die in der Karte dargestellten Werte der Grundflächenzahl (GRZ) wurden nur die Hauptanlagen nach § 19 Abs. 2BauNVO, also ohne Nebenanlagen, Stellplätze etc, ermittelt. Die Werte mit Nebenanlagen , Stellplätzen etc. (§ 19 Abs. 4 BauNVO) sind nicht in der Karte dargestellt, wurden aber ebenfalls ermittelt und können in der Sachdatenanzeige eingesehen werden. Je nach Orientierung an Abs. 2 oder Abs. 4 des § 19 BauNVO ergeben sich leicht abweichende Werte der städtebaulichen Dichte pro Block. Abbildung 1 verdeutlicht die Verteilung auf die gewählten Dichteklassen der GRZ für beide Berechnungsmethoden. Wenn im folgenden von GRZ die Rede ist, ist immer die GRZ basierend auf § 19 Abs. 2 BauNVO gemeint. Insgesamt zeigt sich jedoch, dass die unterschiedliche Berücksichtigung der Nebenanlagen nur einen geringen Einfluss auf die Ergebnisse der Darstellung der GRZ hat.

Klimakrise in Städten: Parkplatz mit Aussicht auf Hitzschlag

<p><p>Versiegelte Parkplätze heizen die Städte auf. Bäume könnten dem entgegenwirken. Doch unsere Datenrecherche zeigt: Städte kümmern sich kaum darum – obwohl sie es könnten.</p></p><p>Die wichtigsten Punkte in Kürze:<ul><li>Bäume funktionieren wie natürliche Klimaanlagen und können Städte deutlich kühlen.</li><li>In Bebauungsplänen fehlen oft Vorgaben, wie viele Bäume auf Parkplätzen gepflanzt werden müssen.&nbsp;</li><li>Die Städte könnten auch auf bestehenden Parkplätzen Bäume pflanzen lassen, tun dies allerdings nicht.</li><li>Dort, wo Bäume vorgeschrieben sind, werden sie nicht immer ausreichend gepflanzt – und nicht ausreichend kontrolliert.&nbsp;</li><li>Viele Bäume, die gepflanzt werden, sind so klein, dass sie weder Schatten spenden noch kühlen.&nbsp;</li></ul><p><a href="https://fragdenstaat.de/newsletter/">Keine Recherche verpassen und hier den Newsletter abonnieren!</a></p><p><em>„36 Grad und es wird immer heißer / unser Beat wird nie mehr leiser / nur ein halbes Grad noch bis zur Katastrophe / die Welt singt schon die letzte Strophe.“</em></p><p>Als die Band 2raumwohnung den Song <a href="https://www.youtube.com/watch?v=wIRyoh5TClI&amp;list=RDwIRyoh5TClI&amp;start_radio=1">„36grad“</a>&nbsp;in den 2000er Jahren veröffentlichte, waren Sommertage mit Temperaturen über 30 Grad noch etwas Besonderes. Mittlerweile hat die Band den Refrain umgeschrieben. Denn was einst nach Freibad, Eis und lauen Nächten klang, steht heute für aufgeheizte Wohnungen, glühenden Asphalt – und Hitzetote.&nbsp;</p><p>Allein 2024 starben in Deutschland <a href="https://www.mdr.de/wissen/medizin-gesundheit/rki-schaetzt-zahl-der-jaehrlichen-hitzetoten-100.html#:~:text=Das%20Robert%20Koch%2DInstitut%20(RKI,Sachsen%20war%20am%20st%C3%A4rksten%20betroffen.&amp;text=Die%20Analyse%20des%20RKI%20basiert,vergangenen%20Sommer%20der%20Nordwesten%20Deutschlands.">rund 3.000 Menschen</a> an den Folgen extremer Hitze.&nbsp;Unser Planet heizt sich auf. <a href="https://www.zdfheute.de/panorama/hitze-hitzetage-wetter-deutschland-100.html">Hitzetage sind häufiger</a> – und belasten vor allem das Leben in den Städten. Dort ist der Boden stark versiegelt: Asphalt, Beton und Pflastersteine lassen kein Wasser versickern, speichern die Hitze und geben sie nachts wieder ab. Dabei gäbe es eine einfache und wirksame Methode, um entgegenzusteuern: Bäume. Sie spenden Schatten, senken die Umgebungstemperatur und verbessern so das Mikroklima. Doch sie fehlen, weil Städte versäumen, sie vorzuschreiben – obwohl sie es könnten.&nbsp;</p><p>Gemeinsam mit der <a href="https://www.ardmediathek.de/video/story/wie-schuetzen-wir-staedte-vor-hitze/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyNTk0NzA">ARD Story</a>&nbsp;haben wir uns die am stärksten versiegelten Parkplätze in sechs Städten angesehen, in denen es besonders heiß wird: Mannheim, Stuttgart, Frankfurt am Main, Hannover, Braunschweig und Köln. Wir wollten wissen, auf welchen Parkplätzen die Städte Bäume vorgeschrieben haben und auf welchen nicht. Anschließend haben wir mithilfe von Satellitenbildern und Luftaufnahmen überprüft, ob Bäume den Vorgaben entsprechend gepflanzt wurden. Das Ergebnis: Die Städte tun zu wenig. Sie machen kaum Vorgaben, obwohl sie das könnten. Und wo es Vorgaben gibt, werden sie oft nicht umgesetzt – ohne dass es bislang aufgefallen ist.&nbsp;</p>Vorgaben? Fehlanzeige<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bebauungsplan_(Deutschland)">Ein Bebauungsplan</a> ist ein wichtiges Instrument. Darin steht, wie eine Fläche bebaut und genutzt werden darf. So ein Plan prägt das Stadtbild – und das Stadtklima. Wenn eine Supermarktkette eine neue Filiale bauen möchte, steht im Bebauungsplan, ob auf dem Grundstück überhaupt ein Supermarkt gebaut werden darf, wie hoch das Gebäude sein darf – und meist auch, wie viele Bäume auf dem Parkplatz gepflanzt werden sollen. Ausgestellt wird der Bebauungsplan von der Stadt selbst.&nbsp;</p><p>Unsere Analyse der Bebauungspläne der Parkplätze zeigt: In vielen Fällen schreiben die Städte gar nicht vor, wie viele Bäume auf den Parkplätzen zu pflanzen sind. In Köln gab es bei&nbsp;mehr als zwei Dritteln der von uns untersuchten Parkplätze keine Vorgaben. In Mannheim und Braunschweig betraf dies knapp die Hälfte. In Stuttgart gab es bei fast keinem der Parkplätze Vorgaben.&nbsp;<br> &nbsp;</p><p><br> Ein Grund dafür: Viele der Bebauungspläne stammen aus einer Zeit, in der Maßnahmen zur Anpassung an die Klimakrise noch kein Thema waren. Erst in den letzten zehn Jahren ist das Thema auch bei der Stadtplanung angekommen. Dies ist vor allem der <a href="https://difu.de/projekte/klimaschutz-in-der-verbindlichen-bauleitplanung">Klimaschutznovelle des Baugesetzbuches von 2011</a> zu verdanken. Sie hat Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Städtebau gesetzlich verankert. Dadurch haben Kommunen mehr Möglichkeiten, Begrünung, wie Bäume auf Parkplatzflächen, vorzuschreiben. Doch die Möglichkeit nutzen die Städte zu wenig, wie unsere Recherche zeigt.&nbsp;</p>Dranbleiben<p>Abonniere jetzt unseren Newsletter, um keine Recherche mehr zu verpassen!</p>Bitte geben Sie hier nichts einE-MailAbonnierenBäume bleiben Nebensache&nbsp;<p>„Die Klimaschutznovelle 2011 hat den Kommunen nochmals zusätzliche Handlungsmöglichkeiten im Bereich der Bauleitplanung gegeben“, erklärt Philipp Schulte. Er ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht. „Auch bei bestehenden Bebauungsplänen ist es rechtlich zulässig, diese nachträglich zu ändern und die Begrünung des jeweiligen Plangebietes vorzuschreiben.“ Wenn es durch den vielen Asphalt auf Parkplatzflächen zu heiß wird, können dort beispielsweise die Anpflanzung und der Erhalt von Bäumen oder die Begrünung der angrenzenden Gebäude von der Gemeinde verbindlich festgesetzt werden.&nbsp;</p><p>Als Orientierungswert für die Zumutbarkeit solcher Klimaschutzmaßnahmen müssten die Interessen der Eigentümer*innen abgewogen werden, sagt Schulte. Dabei gelte, dass die Kosten der Maßnahmen den Wert des Grundstücks nicht überschreiten sollen. Einen Laubbaum zu kaufen, zu pflanzen und drei Jahre zu pflegen <a href="https://www.berlin.de/sen/uvk/natur-und-gruen/stadtgruen/stadtbaeume/stadtbaumkampagne/fragen-und-antworten/?utm_source=chatgpt.com">kostet etwa 3.000 Euro</a>. In den meisten deutschen Großstädten kann man damit nur <a href="https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wie-wir-wohnen/043-Baulandpreise.html#_lfw8r58u4">wenige Quadratmeter Grundstücksfläche</a> kaufen. Am Geld dürfte es also nicht scheitern.</p><p>Unsere Analyse zeigt: Viele Kommunen haben seit 2011 ihre Bebauungspläne angepasst. Doch Klimaschutz war dabei selten das Ziel. Meist geht es darum, Spielhallen, Bordelle oder neue Discounter aus bestimmten Vierteln auszuschließen. Das war vor allem in Stuttgart der Fall. Das Grün bleibt Nebensache.&nbsp;</p><p>Wir haben die Städte dazu befragt und sie haben ausführlich geantwortet. Zusammenfassend lässt sich sagen: Bebauungspläne seien sehr komplex. Es sei sehr kompliziert, Bäume bei bestehenden Parkflächen vorzuschreiben. Mannheim beispielsweise setzt auf Freiwilligkeit und versucht vor allem auf den eigenen Flächen zu entsiegeln – also Asphalt und Beton gegen Grün zu tauschen. Ob die Vorgaben regelmäßig kontrolliert werden? Dazu antworteten alle sechs Städte: Nein, dafür fehle Personal. Manche prüfen nach Hinweisen aus der Bevölkerung.&nbsp;</p>Zu klein, zu mickrig<p>Für diese Recherche hat das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erstmals ausgewertet, wo in den sechs Städten Bäume stehen – und wo nicht. Dazu wurde ein Deep-Learning-Modell&nbsp;verwendet, das bestimmen kann, ob sich an einer bestimmten Stelle Asphalt, ein Dach oder ein Baum befindet. Fast die Hälfte der Stadtflächen sind komplett versiegelt. Nicht einmal ein Viertel der Flächen sind Bäume. Dabei könnten mehr Bäume Leben retten: Laut <a href="https://www.eurekalert.org/news-releases/978104">einer Studie</a>&nbsp;mit Daten aus 93 europäischen Städten würde ein Drittel weniger Menschen an Folgen der Hitze sterben, wenn 30 Prozent der Fläche mit Bäumen bepflanzt wäre. Davon sind die untersuchten Städte weit entfernt.<br> &nbsp;</p><p><br> Bäume kühlen auf zwei Arten: Wenn es heiß ist, <a href="https://www.wsl.ch/de/news/stadtbaeume-kuehlen-auch-bei-extremer-hitze/">verdunstet Wasser über die Blätter</a>.&nbsp;Außerdem spenden ihre Kronen Schatten, der die Umgebung um <a href="https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/publikationen/stadtentwicklung/hitzeschutzstrategie.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3">bis zu 10 Grad abkühlen</a> kann. Ein <a href="https://gruene-stadt-der-zukunft.de/wp-content/uploads/Steckbrief_Baeume-als-Hitzeschutz_Feder_Welling_2023.pdf">80 Jahre alter Baum</a> kühlt das fast zehnmal besser als ein 20 Jahre alter Baum. Um wachsen zu können, muss der Baum allerdings gepflegt werden.</p><p>Wie wichtig das ist, zeigt sich in Hannover. Bei den Vorschriften ist die niedersächsische Stadt ein positives Beispiel. Schon 1995 wurde festgelegt, dass Bäume auf Parkplätzen gepflanzt werden müssen. In fast jedem Bebauungsplan steht, dass je vier Stellplätze ein großkroniger Laubbaum gepflanzt werden soll. Beim Abgleich mit den Satellitenbildern und Luftaufnahmen fällt jedoch auf, dass viele der gepflanzten Bäume alles andere als großkronig sind. Eher zart und mickrig – weshalb sie auch schlechter kühlen.&nbsp;</p><p>„Häufig werden Städtbäume, nachdem sie angepflanzt wurden, sich selbst überlassen und von Billiganbietern gepflegt und kaputt geschnitten“, erklärt Daniela Antoni. Sie ist Baumsachverständige für Stadtbäume und klärt auf ihrem Instagram-Kanal <a href="https://www.instagram.com/baumkontrolle_im_netz/?hl=de"><em>Baumkontrolle im Netz</em></a> darüber auf, was ein Baum wirklich braucht, um gesund zu bleiben. Vor allem Jungbäume müssten regelmäßig und häufig gegossen werden, um wachsen zu können. „Es werden Jungbäume gekauft, aber nicht gepflegt. Wenn sie absterben, werden sie durch neue ersetzt“, berichtet Antoni. So sei die gesetzliche Pflicht laut Bebauungsplan erfüllt. Einen tatsächlichen Nutzen, um das Stadtklima zu verbessern, brächten solche Bäume allerdings nicht.&nbsp;<br> &nbsp;</p>Datenauswertung im Detail<p>Wir haben für unsere Analyse sechs Städte ausgewählt, in denen Menschen besonders stark hitzebelastet sind – also besonders betroffen von Hitze, Versiegelung und fehlendem Grün. Als Grundlage haben wir den <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze-Check_2025/Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersicht_2025.pdf">Hitze-Check</a> der Deutschen Umwelthilfe herangezogen, der bewertet, wie gut Städte auf die zunehmenden Hitzewellen vorbereitet sind. Alle Parkplätze, die wir analysiert haben, sind größer als 1.000 m2 und laut dem KI-Modell des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stark versiegelt.&nbsp;Insgesamt haben wir 220 Parkplätze analysiert.&nbsp;<br> &nbsp;</p>Wie wir vorgegangen sind:<ol><li><strong>Parkplätze identifizieren</strong></li></ol><p>Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat gemeinsam mit der ci-tec GmbH für uns alle Parkplätze größer als 1.000 m2 markiert und analysiert, wie stark diese Flächen versiegelt sind. Dafür nutzten die Wissenschaftlerinnen den sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Normalized_Difference_Vegetation_Index">NDVI</a> – das steht für Normalized Difference Vegetation Index. Der NDVI wird anhand von Satellitenbildern und Luftaufnahmen berechnet und gibt an, wie viel Vegetation auf einer Fläche vorhanden ist. Ein niedriger Wert zeigt versiegelte oder unbepflanzte Flächen.&nbsp;</p><ol><li><strong>Bebauungspläne recherchieren&nbsp;</strong></li></ol><p>Wir haben städtische Webseiten nach Bebauungsplänen gescrapt und diese den Parkplatzflächen zugeordnet. Dabei haben wir auch das Jahr dokumentiert, wann die Pläne erstellt oder geändert wurden.&nbsp;</p><ol><li><strong>Sortieren und filtern&nbsp;</strong></li></ol><p>Wir haben die Parkplätze nach dem NDVI sortiert, also danach wie wenig grün sie sind. Dann haben wir nach dem Jahr, in dem die Bebauungspläne erstellt oder geändert wurden, gefiltert. Zuerst haben wir uns nur auf Bebauungspläne, die nach der Klimaschutz-Novelle im Baugesetzbuch im Jahr 2011 erstellt wurden, konzentriert.</p><p>Diesen Filter haben wir im Lauf der Recherche für einzelne Städte angepasst:</p><ul><li>In Hannover haben wir Bebauungspläne ab 1995 berücksichtigt – ab dem Jahr der Baumschutzsatzung.</li><li>In Mannheim und Frankfurt am Main haben wir den Stichtag auf das Jahr 2000 gelegt, weil uns aufgefallen ist, dass bereits vor 2011 Vorschriften zur Pflanzung von Bäumen gemacht wurden.&nbsp;</li></ul><ol><li><strong>Vorgaben suchen&nbsp;</strong></li></ol><p>In den Bebauungsplänen haben wir nach sogenannten Grünfestsetzungen für die Parkplätze gesucht – also behördlichen Vorgaben für das Pflanzen von Bäumen.&nbsp;</p><ol><li><strong>Vorgaben überprüfen</strong></li></ol><p>Wenn wir Vorgaben gefunden haben, haben wir sie mit Satellitenbildern und Luftaufnahmen abgeglichen. Wir haben die Bäume gezählt und uns die Größe der Baumkronen angesehen. Dafür haben wir auf die Satellitenbilder und Luftaufnahmen zurückgegriffen, mit denen auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die ci-tec GmbH ihre Analysen aufgebaut haben. Diese basierten nicht nur auf den Bilddaten selbst, sondern vor allem auf den Ergebnissen eines Deep-Learning-Modells, das die Bäume automatisch erkannt und vermessen hat. Die Satellitenbilder stammen von Google Satellite; die Luftaufnahmen aus den Beflugsdaten der Landesämter. Die Aufnahmen wurden 2022, 2023 oder 2024 erstellt. Ergänzend haben wir uns auch Google-Street-View-Bilder angeschaut. Die Größe haben wir anhand der Breite des Parkplatzes geschätzt und mit dem vermuteten Alter verglichen.</p><ol><li><strong>Konfrontieren</strong></li></ol><p><strong>​​​​​​​​​​​​​​</strong>Wir haben alle Unternehmen, Kaufhäuser, Hochschulen und Händler kontaktiert, die an die untersuchten Parkplätze angrenzen und wo es erscheint, als wären Vorgaben nicht eingehalten worden – und sie um Informationen zum Baujahr und zur Pflanzung der Bäume gebeten. Nicht alle haben geantwortet. Einige verwiesen darauf, dass sie lediglich Mieter*innen seien und keine Verantwortung für die Flächen tragen. Die Eigentümer*innen oder Bauherr*innen konnten wir nicht kontaktieren, da nicht öffentlich einsehbar ist, wem welcher Parkplatz gehört. Letztlich ist es aber nicht möglich, festzustellen, wer die Verantwortung für die Bepflanzung und Pflege der Bäume trägt.</p><p><br> &nbsp;</p><ul><li> Braunschweig </li><li> Frankfurt am Main </li><li> Hannover </li><li> Köln </li><li> Mannheim </li><li> Stuttgart </li></ul>versiegeltDachunversiegeltniedriges Grün (Wiese)mittelhohes Grün (Büsche)hohes Grün (Bäume)GewässerVergleich des Satellitenbildes von Braunschweig mit der Versiegelungsanalyse. Rote Flächen zeigen versiegelte Bereiche, während grüne und blaue Flächen unversiegelte Naturflächen darstellen.<br>Das KIT weist darauf hin, dass Modellunsicherheiten aufgrund der Referenzdatenlage und der Komplexität gegeben sind.Quelle: <a href="https://www.kit.edu">KIT &amp; ci-tec GmbH</a>•Erstellt mit: <a href="https://github.com/NUKnightLab/juxtapose">JuxtaposeJS</a><p>46 Prozent der Menschen in Braunschweig sind laut dem <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze-Check_2025/Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersicht_2025.pdf">Hitze-Check</a> stark hitzebelastet. Die Oberflächentemperatur beträgt im Sommer durchschnittlich 35,08 Grad.&nbsp;</p><p>Wir haben 47 Parkplätze analysiert:</p><ul><li>Bei 19 Parkplätzen stehen in den Bebauungsplänen keine Vorgaben zu Bäumen auf Parkplätzen.</li><li>Bei 28 Parkplätzen gibt es hingegen Vorgaben, dass Bäume auf den Parkplätzen gepflanzt werden müssen.&nbsp; <ul><li>Auf 10 Parkplätzen wurden Bäume entsprechend dieser Vorgaben gepflanzt.&nbsp;</li><li>Auf 14 Parkplätzen sind laut Satellitenbildern weniger Bäume als vorgegeben sichtbar.&nbsp;</li><li>Auf 2 Parkplätzen wurden zwar so viele Bäume gepflanzt, wie im Bebauungsplan vorgesehen, allerdings scheinen die Kronen auf den Satellitenbildern sehr klein.&nbsp;</li><li>Auf 2 Parkplätzen gibt es zwar Vorgaben im Bebauungsplan, diese greifen jedoch nicht. Die Vorgabe gilt nur für Neu- und Zubau; die Parkflächen sind allerdings älter – also Bestand.&nbsp;</li></ul></li></ul><p><strong>Was sagt die Stadt dazu?&nbsp;</strong><br> Die Stadt Braunschweig schreibt, dass Entsiegelung ein wichtiger Bestandteil ihrer Klimaanpassungsstrategie sei. Man prüfe seit Jahren in allen Bebauungsplanverfahren, ob Klimaanpassungsmaßnahmen – etwa die Begrünung von Parkplätzen – umsetzbar seien. Wenn möglich, würden entsprechende Vorgaben gemacht. Ob Vorgaben eingehalten werden, wird nur bei Projekten mit städtebaulichen Verträgen mit Investoren überprüft. &nbsp;<br> &nbsp;</p>versiegeltDachunversiegeltniedriges Grün (Wiese)mittelhohes Grün (Büsche)hohes Grün (Bäume)GewässerVergleich des Satellitenbildes von Frankfurt am Main mit der Versiegelungsanalyse. Rote Flächen zeigen versiegelte Bereiche, während grüne und blaue Flächen unversiegelte Naturflächen darstellen.<br>Das KIT weist darauf hin, dass Modellunsicherheiten aufgrund der Referenzdatenlage und der Komplexität gegeben sind.Quelle: <a href="https://www.kit.edu">KIT &amp; ci-tec GmbH</a>•Erstellt mit: <a href="https://github.com/NUKnightLab/juxtapose">JuxtaposeJS</a><p>61 Prozent der Menschen in Frankfurt am Main sind laut dem <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze-Check_2025/Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersicht_2025.pdf">Hitze-Check</a> stark hitzebelastet. Die Oberflächentemperatur beträgt im Sommer durchschnittlich 36,14 Grad.&nbsp;</p><p>Wir haben 31 Parkplätze analysiert:&nbsp;</p><ul><li>Bei 6 Parkplätzen stehen in den Bebauungsplänen keine Vorgaben zu Bäumen auf Parkplätzen.</li><li>Bei 25 Parkplätzen gibt es hingegen Vorgaben, dass Bäume auf den Parkplätzen gepflanzt werden müssen.&nbsp; <ul><li>Auf 6 Parkplätzen wurden Bäume entsprechend dieser Vorgaben gepflanzt.&nbsp;</li><li>Auf 8 Parkplätzen sind laut Satellitenbildern und Luftaufnahmen weniger Bäume als vorgegeben sichtbar.&nbsp;</li><li>Auf 1 Parkplatz wurden zwar so viele Bäume gepflanzt, wie im Bebauungsplan vorgesehen, allerdings scheinen die Kronen auf den Satellitenbildern und Luftaufnahmen sehr klein.</li><li>Auf 10 Parkplätzen gibt es zwar Vorgaben im Bebauungsplan, diese greifen jedoch nicht. Die Vorgabe gilt nur für Neu- und Zubau; die Parkflächen sind allerdings älter – also Bestand.&nbsp;</li></ul></li></ul><p><strong>Was sagt die Stadt dazu?&nbsp;</strong><br> Die Stadt Frankfurt am Main hat die teilweise Daten überprüft und in einem Fall Maßnahmen wegen eines Verstoßes eingeleitet. Kontrolliert werde üblicherweise im Rahmen einer Besichtigung kurz vor der Fertigstellung einer Bebauung. Danach kontrolliere die Stadt nicht regelmäßig.&nbsp;<br> &nbsp;</p>versiegeltDachunversiegeltniedriges Grün (Wiese)mittelhohes Grün (Büsche)hohes Grün (Bäume)GewässerVergleich des Satellitenbildes von Hannover mit der Versiegelungsanalyse. Rote Flächen zeigen versiegelte Bereiche, während grüne und blaue Flächen unversiegelte Naturflächen darstellen.<br>Das KIT weist darauf hin, dass Modellunsicherheiten aufgrund der Referenzdatenlage und der Komplexität gegeben sind.Quelle: <a href="https://www.kit.edu">KIT &amp; ci-tec GmbH</a>•Erstellt mit: <a href="https://github.com/NUKnightLab/juxtapose">JuxtaposeJS</a><p>43 Prozent der Menschen in Hannover gelten laut dem <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze-Check_2025/Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersicht_2025.pdf">Hitze-Check</a> als stark hitzebelastet. Die Oberflächentemperatur erreicht im Sommer durchschnittlich 35,75 Grad. Die Stadt hat bereits 1995 eine Baumschutzsatzung eingeführt, die Bäume auf Parkplätzen vorschreibt.&nbsp;</p><p>Wir haben 37 Parkplätze analysiert:</p><ul><li>Bei 5 Parkplätzen stehen in den Bebauungsplänen keine Vorgaben zu Bäumen auf Parkplätzen.</li><li>Bei 32 Parkplätzen gibt es hingegen Vorgaben, dass Bäume auf den Parkplätzen gepflanzt werden müssen.&nbsp; <ul><li>Auf 7 Parkplätzen wurden Bäume entsprechend dieser Vorgaben gepflanzt.&nbsp;</li><li>Auf 21 Parkplätzen sind laut Satellitenbildern und Luftaufnahmen weniger Bäume als vorgegeben sichtbar.&nbsp;</li><li>Auf 4 Parkplätzen wurden zwar so viele Bäume gepflanzt, wie im Bebauungsplan vorgesehen, allerdings scheinen die Kronen auf den Satellitenbildern und Luftaufnahmen sehr klein.&nbsp;</li></ul></li></ul><p><strong>Was sagt die Stadt dazu?&nbsp;</strong><br> Hannover erklärt, dass mögliche Verstöße nur bei Hinweisen geprüft werden. Für präventive Kontrollen fehle das Personal. Zusätzliche Stellen seien beantragt worden.<br> &nbsp;</p>versiegeltDachunversiegeltniedriges Grün (Wiese)mittelhohes Grün (Büsche)hohes Grün (Bäume)GewässerVergleich des Satellitenbildes von Köln mit der Versiegelungsanalyse. Rote Flächen zeigen versiegelte Bereiche, während grüne und blaue Flächen unversiegelte Naturflächen darstellen.<br>Das KIT weist darauf hin, dass Modellunsicherheiten aufgrund der Referenzdatenlage und der Komplexität gegeben sind.Quelle: <a href="https://www.kit.edu">KIT &amp; ci-tec GmbH</a>•Erstellt mit: <a href="https://github.com/NUKnightLab/juxtapose">JuxtaposeJS</a><p>43 Prozent der Menschen in Köln gelten laut dem <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze-Check_2025/Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersicht_2025.pdf">Hitze-Check</a> als stark hitzebelastet. Die Oberflächentemperatur erreicht im Sommer durchschnittlich 33,93 Grad.&nbsp;</p><p>Wir haben 41 Parkplätze analysiert:</p><ul><li>Bei 32&nbsp;Parkplätzen stehen in den Bebauungsplänen keine Vorgaben zu Bäumen auf Parkplätzen.</li><li>Bei 9 Parkplätzen gibt es hingegen Vorgaben, dass Bäume auf den Parkplätzen gepflanzt werden müssen. <ul><li>Auf 4 Parkplätzen wurden Bäume entsprechend dieser Vorgaben gepflanzt.&nbsp;</li><li>Auf 2 Parkplätzen sind laut Satellitenbildern weniger Bäume als vorgegeben sichtbar.&nbsp;</li><li>Auf 3 Parkplätzen wurden zwar so viele Bäume gepflanzt, wie im Bebauungsplan vorgesehen, allerdings scheinen die Kronen auf den Satellitenbildern sehr klein.&nbsp;</li></ul></li></ul><p><strong>Was sagt die Stadt dazu?&nbsp;</strong><br> Die Stadt Köln sagt, dass die Begrünung von Parkplätzen im Einzelfall verhandelt werde. Bei privaten Parkplätzen – etwa im Einzelhandel – sei oft zu wenig Platz, um Bäume zu pflanzen. Bei manchen Bebauungsplänen ohne Vorgaben habe es lediglich Nutzungsänderungen gegeben, etwa zum Ausschluss bestimmter Händler. Aktuell arbeite die Stadt an einem Entsiegelungskataster. Die Einhaltung von Begrünungsvorgaben werde stichprobenartig geprüft.<br> &nbsp;</p>versiegeltDachunversiegeltniedriges Grün (Wiese)mittelhohes Grün (Büsche)hohes Grün (Bäume)GewässerVergleich des Satellitenbildes von Mannheim mit der Versiegelungsanalyse. Rote Flächen zeigen versiegelte Bereiche, während grüne und blaue Flächen unversiegelte Naturflächen darstellen.<br>Das KIT weist darauf hin, dass Modellunsicherheiten aufgrund der Referenzdatenlage und der Komplexität gegeben sind.Quelle: <a href="https://www.kit.edu">KIT &amp; ci-tec GmbH</a>•Erstellt mit: <a href="https://github.com/NUKnightLab/juxtapose">JuxtaposeJS</a><p>88 Prozent der Menschen in Mannheim sind laut dem <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze-Check_2025/Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersicht_2025.pdf">Hitze-Check</a> stark hitzebelastet. Die Oberflächentemperatur beträgt im Sommer durchschnittlich 38,38 Grad.&nbsp;</p><p>Wir haben 36 Parkplätze analysiert:</p><ul><li>Bei 15 Parkplätzen stehen in den Bebauungsplänen keine Vorgaben zu Bäumen auf Parkplätzen.</li><li>Bei 21 Parkplätzen gibt es hingegen Vorgaben, dass Bäume auf den Parkplätzen gepflanzt werden müssen.&nbsp; <ul><li>Auf 3 Parkplätzen wurden Bäume entsprechend dieser Vorgaben gepflanzt.&nbsp;</li><li>Auf 7 Parkplätzen sind laut Satellitenbildern und Luftaufnahmen weniger Bäume als vorgegeben sichtbar.&nbsp;</li><li>Auf 4 Parkplätzen wurden zwar so viele Bäume gepflanzt, wie im Bebauungsplan vorgesehen, allerdings scheinen die Kronen auf den Satellitenbildern und Luftaufnahmen sehr klein.&nbsp;</li><li>Auf 7 Parkplätzen gibt es zwar Vorgaben im Bebauungsplan, diese greifen jedoch nicht. Die Vorgabe gilt nur für Neu- und Zubau; die Parkflächen sind allerdings älter – also Bestand.</li></ul></li></ul><p><br><strong>Was sagt die Stadt dazu?</strong><br> Die Stadt Mannheim erklärt, dass neue Bebauungspläne in der Regel Begrünungsvorgaben enthalten. In Wohngebieten würden zudem gezielt Pläne zum Schutz und zur Weiterentwicklung von Grünflächen aufgestellt. Wenn Vorgaben fehlen, liege das meist daran, dass die betroffenen Parkplätze bereits vor Erlass des Bebauungsplans bestanden und neue Regelungen daher “keine unmittelbare Wirkung” gehabt hätten. Ob Vorgaben eingehalten werden, prüfe die Stadt bei allgemeinen Kontrollfahrten und bei Hinweisen aus der Bevölkerung.&nbsp;<br> &nbsp;</p>versiegeltDachunversiegeltniedriges Grün (Wiese)mittelhohes Grün (Büsche)hohes Grün (Bäume)GewässerVergleich des Satellitenbildes von Stuttgart mit der Versiegelungsanalyse. Rote Flächen zeigen versiegelte Bereiche, während grüne und blaue Flächen unversiegelte Naturflächen darstellen.<br>Das KIT weist darauf hin, dass Modellunsicherheiten aufgrund der Referenzdatenlage und der Komplexität gegeben sind.Quelle: <a href="https://www.kit.edu">KIT &amp; ci-tec GmbH</a>•Erstellt mit: <a href="https://github.com/NUKnightLab/juxtapose">JuxtaposeJS</a><p>50 Prozent der Menschen in Stuttgart gelten laut <a href="https://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Pressemitteilungen/Kommunal/Hitze-Check_2025/Hitze-Check_Staedte-Deutschland_Uebersicht_2025.pdf">Hitze-Check</a> als stark hitzebelastet. Die Oberflächentemperatur beträgt im Sommer durchschnittlich 35,02 Grad.&nbsp;</p><p>Wir haben 29 Parkplätze analysiert:&nbsp;</p><ul><li>Bei 25 Parkplätzen stehen in den Bebauungsplänen keine Vorgaben zu Bäumen auf Parkplätzen.</li><li>Bei 4 Parkplätzen gibt es hingegen Vorgaben, dass Bäume auf den Parkplätzen gepflanzt werden müssen. <ul><li>Auf 2 Parkplätzen wurden Bäume entsprechend dieser Vorgaben gepflanzt.&nbsp;</li><li>Bei 2 gibt es zwar eine Vorgabe, Bäume zu pflanzen. Allerdings nennt der Bebauungsplan keine Zahl.&nbsp;</li></ul></li></ul><p><strong>Was sagt die Stadt dazu?</strong><br> Die Stadt Stuttgart erklärt, dass aktuelle Bebauungspläne grundsätzlich Begrünung und wasserdurchlässige Beläge vorschreiben, um das Stadtklima zu verbessern. Viele der untersuchten Pläne seien jedoch keine klassischen Bebauungspläne, sondern Pläne zur Nutzungssteuerung. Damit könne man etwa festlegen, ob dort eine Spielhalle sein darf oder nicht. Diese enthalten keine Regeln zur Begrünung oder Flächengestaltung<br> &nbsp;</p></p>

Einwohnerdichte 2023

Die Einwohnerdichte gibt Auskunft darüber, wie viele Einwohner auf einem Hektar Fläche zusammenleben. Verglichen mit anderen deutschen und europäischen Großstädten liegt die Einwohnerdichte Berlins mit 43 Einwohnern pro Hektar (Ew/ha) bezogen auf das gesamte Stadtgebiet im mittleren Bereich. In Hamburg leben durchschnittlich 39 % weniger Einwohner auf einem Hektar Fläche. In Paris hingegen leben in dem als Innenstadt definierten Gebiet rund doppelt so viele Menschen auf der entsprechenden Fläche, allerdings lassen sich diese Zahlen aufgrund der historisch bedingten Begrenzung des Pariser Stadtgebietes auf eine Fläche von rund 105 km² nur bedingt vergleichen (vgl. Abb. 1). Datenstände: Berlin / München: 31.12.2016; Hamburg: 31.12.2015; London: 31.12.2015; Frankfurt: 30.06.2016; Paris: Innenstadt, Unité urbaine: 01.01.2013; Warschau: 30.06.2015 Definition Innenstadt Berlin siehe Anmerkung zu Abb. 2. In Paris überlagern sich Innenstadt und kommunale Grenzen des Stadtgebietes; zum Vergleich mit den entsprechenden Werten der anderen Kommunen wird in diesem Fall als Vergleichswert für die Gesamtstadt die siedlungsgeographische Einheit “Unité urbaine” herangezogen mit 10.601.122 Einwohnern auf einer Fläche von 2845 km² . Bezogen auf das Innenstadtgebiet, d.h. den Bereich innerhalb des Inneren S-Bahn-Ringes, liegt die Einwohnerdichte mit 131 Ew/ha überdurchschnittlich hoch und überragt sogar den entsprechenden Londoner Wert. Die vorliegende Karte stellt die Einwohnerdichte auf der Ebene der statistischen Blöcke sowie von Teilblöcken dar (vgl. Methode ). Der Darstellungsbezug ist nicht direkt mit dem vorangegangenen Datenbestand 2022 zu diesem Thema vergleichbar. Eine Darstellung der Einwohnerentwicklung 2022 bis 2023 ist aber im Datenbestand enthalten. Die hohe Siedlungsdichte der Innenstadt verursacht insbesondere in Straßennähe starke Umweltbelastungen, z.B. Lärmbelastungen durch den Verkehr oder Luftbelastungen durch verkehrsbedingte Abgase. Einen Ausgleich finden die Bewohner in den vorhandenen öffentlichen Grünflächen, die jedoch zumindest in großen Teilen sehr stark frequentiert, oft übernutzt und dementsprechend laut sind. Private Grünflächen sind nur in eingeschränktem Maß vorhanden. Trotzdem sind einige dicht besiedelte Gebiete Berlins attraktive Wohngegenden, z.B. die gründerzeitliche Blockbebauung, vor allem dann, wenn zu großzügig dimensionierten Wohnungen eine gute Infrastruktur mit Geschäften, Gaststätten, kulturellen Einrichtungen, Dienstleistungsbetrieben und einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrssystem hinzukommt. Hier findet lebhaftes städtisches Leben statt, das viele Menschen in den reinen Wohngebieten am Stadtrand mit relativ niedriger Einwohnerdichte, hohem Freiflächenanteil und geringerer Luft- und Lärmbelastung vermissen. In den ehemaligen Innenstadtbezirken Mitte, Tiergarten, Wedding, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg (die seit der Verwaltungsreform in 2001 heute den gleichnamigen Ortsteilen entsprechen) erreichte die Einwohnerdichte 1910 mit 312 Ew/ha ihren höchsten Wert. Heute hat sich die Zahl der Einwohner mit 121 pro Hektar auf ein gutes Drittel reduziert (vgl. Abb. 2). Für die Jahre 1871 und 1900 lag die Einwohnerzahl der Innenstadtbezirke nur als Gesamtwert vor. Im Zeitraum zwischen 1949 und 1975 waren für die östlichen Stadtbezirke keine Einwohnerdaten vorhanden. Deshalb konnte für die Innenstadtbezirke für diese Jahre keine Einwohnerdichte berechnet werden. Dagegen stieg in den Außenbezirken die Einwohnerzahl abgesehen vom allgemeinen kriegsbedingten Rückgang 1945 kontinuierlich an. Während 1996 noch mit einem weiteren kontinuierlichen Anstieg der Bevölkerung um bis zu 300.000 Einwohner bis zum Jahr 2010 gerechnet wurde, verlief die bisherige Entwicklung uneinheitlicher: nach einem Höchststand 1993 mit fast 3,48 Millionen Einwohnern nahm die Zahl bis zum Jahre 2000 auf 3,38 Millionen ab, um seitdem vor allem durch Wanderungsgewinne relativ stetig auf nun rund 3,88 Millionen Bürger wieder anzusteigen (bezogen auf die Erfassung: “Melderechtlich registrierte Einwohner am Ort der Hauptwohnung in Berlin”, Stand, 31.12.2023, Amt für Statistik Berlin-Brandenburg ). Niedrige Einwohnerdichtewerte ergeben sich nicht nur durch einen hohen Grün- und Freiflächenanteil und geringen Bebauungsgrad, sondern können auch auf einem Anteil gewerblicher Nutzung, von Handels- und Dienstleistungsbetrieben oder Gemeinbedarfseinrichtungen etc. beruhen, da auch deren Grundstücksfläche in die Berechnung der Einwohnerdichte einfließt, solange sie nicht eine eigene Blockteilfläche ergeben. Die detaillierte und aktuelle Verteilung der Einwohnerdichte dient verschiedenen Fachplanungen als Planungsgrundlage, z.B. der Stadtplanung zur Ermittlung der Versorgung mit Infrastruktureinrichtungen (Schulen, Geschäfte, Spielplätze) oder der Landschaftsplanung für die Analyse der Versorgung mit wohnungsnahen Grünanlagen (vgl. Karte 06.05, SenStadt 2020b ). Ihre Kenntnis erlaubt aber auch Rückschlüsse auf Umweltbelastungen, so z.B. bei der Berechnung betroffener Anwohner an Hauptverkehrsstraßen im Zusammenhang mit der Auswertung der Strategischen Lärmkarten (vgl. Karte 07.05, SenStadt 2022b ).

Bebauungsplan Lohbrügge 68 1. Änderung Hamburg

Das Gesetz über den Bebauungsplan Lohbrügge 68 vom 9. November 1977 (HmbGVBl. S. 354), zuletzt geändert am 4. November 1997 (HmbGVBl. S. 494, 495, 504), wird wie folgt geändert: 1. Die beigefügte Anlage zur Verordnung über die Änderung des Gesetzes über den Bebauungsplan Lohbrügge 68 wird dem Gesetz hinzugefügt. 2. § 2 wird wie folgt geändert: 2.1 Der bisherige Text wird Nummer 1. 2.2 Es werden folgende Nummern 2 bis 2.5 angefügt: "2. Für das in der Anlage dargestellte Gebiet der Änderung gilt: 2.1 Kerngebietstypische Vergnügungsstätten sind im Gewerbegebiet unzulässig. Nicht-kerngebietstypische Vergnügungsstätten sind nur auf der mit "(V)" bezeichneten Fläche zulässig. 2.2 Im Gewerbegebiet sind mit Ausnahme auf der mit "(B)" bezeichneten Fläche Bordelle, bordellartige Betriebe sowie Vorführ- und Geschäftsräume, deren Zweck auf Darstellungen oder auf Handlungen mit sexuellem Charakter ausgerichtet ist, unzulässig. 2.3 Im Gewerbegebiet sind auf der mit "(B)" bezeichneten Fläche Bordelle, bordellartige Betriebe sowie Vorführ- und Geschäftsräume, deren Zweck auf Darstellungen oder auf Handlungen mit sexuellem Charakter ausgerichtet ist, bis zu einer Geschossfläche von insgesamt 400 m2 zulässig. Die Grundstücksfläche, die von diesen Betrieben genutzt wird, ist durch Hecken in einer Höhe von mindestens 2,00 m allseitig einzufassen. Die Hecken können für erforderliche Grundstückszufahrten in einer Breite von 5 m durchbrochen werden. 2.4 Im Gewerbegebiet und auf den Versorgungsflächen sind Werbeanlagen nur für Betriebe an der Stätte der Leistung zulässig. Die Werbeanlagen dürfen die auf den jeweiligen Grundstücken vorhandene maximale Traufhöhe nicht überschreiten. Werbeanlagen mit Wechsellicht sind unzulässig. 2.5 Maßgebend ist die Baunutzungsverordnung in der Fassung vom 23. Januar 1990 (BGBl. I S. 133), zuletzt geändert am 11. Juni 2013 (BGBl. I S. 1548, 1551)."

Steimeler Straße 1. Änderung

Zusätzliche Ausweisung einer überbaubaren Grundstücksfläche.

Im Gründchen 5. Änderung

Anpassung von Verkehrsflächen. Erweiterung der überbaubaren Grundstücksfläche.

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