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LURCH - CHARMANT: Charakterisierung, Bewertung und Management von urbanen Grundwasserleitern, Teilprojekt 6

LURCH - CHARMANT: Charakterisierung, Bewertung und Management von urbanen Grundwasserleitern, Teilprojekt 2

LURCH - gwTriade: Ökologisches und ökotoxikologisches Grundwasserqualitätsmonitoring auf Basis eines integrativen Triade-Ansatzes, Teilprojekt 4

Sonderforschungsbereich (SFB) 1076: Forschungsverbund zum Verständnis der Verknüpfungen zwischen der oberirdischen und unterirdischen Biogeosphäre

Die Critical Zone (CZ) ist die poröse Haut der Erde, wo Luft, Wasser und Gestein sich überschneiden und mit dem Leben interagieren. Sie wird Critical Zone genannt, weil wir Menschen in ihr leben und von ihren Ressourcen abhängig sind, von sauberem Wasser bis hin zur Nahrungsmittelproduktion und Klimaregulierung. Die CZ erstreckt sich von der Vegetation durch den Boden bis zum verwitterten Gestein und zum Grundwasser in Hunderten von Metern Tiefe und ist durch Flüssigkeitsströmung und Stofftransport miteinander verbunden. Umweltverschmutzung, Landnutzung und Klimawandel verändern zunehmend die oberirdischen Lebensräume der CZ, aber wir verstehen die Folgen für die tiefe Biosphäre nicht. Das Hauptziel des SFB AquaDiva ist unser Verständnis zu erweitern, wie Wasser (Aqua) oberirdische und unterirdische Lebensräume verbindet, und wie lokale Geologie und Oberflächenbedingungen die funktionelle Diversität (Diva) der unterirdischen Lebensräume bestimmen. In der ersten Förderperiode haben wir das "Hainich Critical Zone Exploratory" (CZE) eingerichtet, das zwei Grundwasserstockwerke entlang eines ~6 km langen Hangtransekts in abwechselndem Kalk- und Mergelgestein umfasst. Oberflächen- und Grundwassereigenschaften wurden mittels Geochemie, Isotopenmessungen und einer Reihe von "Omics"-Ansätzen zur Katalogisierung des unterirdischen Lebens, einschließlich Bakterien, Archaeen, Pilze, Viren und Grundwasserfauna, analysiert. Genomische Informationen wurden mit aktiven Proteinen (Proteom), Stoffwechselprodukten (Metabolom, Gase) und gezielten Untersuchungen von Kolloiden und gelöster organischer Substanz (DOM) verknüpft. Alle methodischen Ansätze identifizierten übereinstimmend sechs verschiedene Grundwasserzonen. Während der zweiten Förderperiode zielte unsere Forschung darauf ab, die Mechanismen aufzuklären, wie sich diese Zonen entwickelt haben, indem wir Isotopenanalysen und Modelle einsetzten, um den Kohlenstoff- und Stickstoffkreislauf mit mikrobiellen Gemeinschaften zu verknüpfen. Darüber hinaus richteten wir das „Saale-Elster-Sandsteinplatte Observatory“ (SESO) in saurem Sandsteingestein mit ähnlicher Landnutzung als geologischen Kontraststandort ein. In der dritten Förderperiode werden wir unsere Beobachtungen generalisieren und die riesige Menge an Informationen synthetisieren, um (1) biotische und chemische "Fingerabdrücke" spezifisch für Oberflächeneigenschaften zu erstellen und zu zeigen, wie diese Oberflächensignale transportiert und transformiert werden auf ihrem Weg zum Grundwasser, und (2) zu untersuchen, wie sich zeitliche Variationen der Oberflächeneinträge auswirken. Der Vergleich der kontrastierenden Geologie ermöglicht es uns, unsere Konzepte zu verallgemeinern und Vorhersagen über die Reaktion der tiefen Biosphäre auf Szenarien des Klimawandels und die Folgen für die Wasserressourcen zu entwickeln. Schließlich werden wir die massiven Infrastrukturinvestitionen und Datensätze als Plattformen für die internationale CZ-Forschung sichern.

SÖF: Regulation von Grundwasser in telegekoppelten sozial-ökologischen Systemen, Teilprojekt 3: Ökologische Stressoren und Wirkungen.

Berichte zu Grundwasser und Lysimeter

Arbeitskreis Grundwasserbeobachtung Merkblatt "Grundwasserprobenahme" 2. Auflage download pdf [ca. 3 MB] Björnsen Beratnde Ingenieure Erfurt GmbH  im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Altersbestimmung von Grundwasser durch Tritium/Helium-Methode und hydraulische Altersberechnungen im Jahr 2024 - Erläuterungsbericht (2024) download pdf [ca. 4,3 MB] Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Biomonitoring Nitrat 2024 in Sachsen-Anhalt - Endbericht (2024) mit Steckbriefen download pdf [ca. 4,3 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2024 (2024) download pdf [ca. 4,4 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2023 (2023) download pdf [ca. 5,8 MB] Björnsen Beratnde Ingenieure Erfurt GmbH  im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Altersbestimmung von Grundwasser durch Tritium/Helium-Methode und hydraulische Altersberechnungen im Jahr 2023 - Erläuterungsbericht (2023) download pdf [ca. 4,3 MB] Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Biomonitoring Nitrat 2023 in Sachsen-Anhalt - Endbericht (2023) mit Steckbriefen download pdf [ca. 7,7 MB] Björnsen Beratnde Ingenieure Erfurt GmbH  im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Altersbestimmung von Grundwasser durch Tritium/Helium-Methode und hydraulische Altersberechnungen (2023) download pdf [ca. 3,6 MB] Forschungszentrum Jülich im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Fortführung und Weiterentwicklung der Nährstoffmodellierung Sachsen-Anhalt (2023) download pdf [ca. 15,7 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2022 (2022) download pdf [ca. 4,0 MB] Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Biomonitoring Nitrat 2021-2022 in Sachsen-Anhalt - Endbericht (2022) Textteil [pdf ca. 1,9 MB] Steckbriefe [pdf ca. 3,8 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2021 (2021) download pdf [ca. 4,1 MB] Rinke (Helmholtz Zentrum für Umweltforschung), Mietz (Institut für angewandte Gewässerökologie GmbH), Schneppmüller (Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft); Fachbeitrag aus der Zeitschrift "WASSERWIRTSCHAFT", Ausgabe 11/2021: Auswirkungen der Dürreverhältnisse 2018-2020 auf die Grundwasserstände in Mitteldeutschland download pdf [ca. 2,7 MB] Institut für Grundwasserökologie IGÖ GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Biomonitoring Nitrat 2020 in Sachsen-Anhalt - Endbericht (2020) download pdf [ca. 2,7 MB] INL - Privates Institut für nachhaltige Landbewirtschaftung GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Projektabschlussbericht zum Projekt eines PBSM-Wirkstoffranking Sachsen-Anhalt (2020) download pdf [ca. 2,9 MB] GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH & HYDOR Consult GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt (2020) download pdf [ca. 5,4 MB] Geo-Dienste GmbH über GEO-data Diensleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: N2/Ar-Untersuchungen im Grundwasser in Sachsen-Anhalt - Endbericht zur Messkampagne 2020 (2021) download pdf [ca. 2,5 MB] Arbeitskreis Grundwasserbeobachtung (Herausgeber): Merkblatt Funktionsprüfung an Grundwassermessstellen (2018) download pdf [ca. 1,6 MB] HYDOR Consult GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Charakterisierung der Milieubedingungen im Grundwasser als Voraussetzung für die Quantifizierung des Nitratabbauvermögens in Sachsen-Anhalt (2017) download pdf [ca. 9,2 MB] Institut für Grundwasserökologie Landau im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Monitoring Grundwasserfauna Sachsen-Anhalt 2016 & 2017 - Referenzmonitoring und Biomonitoring Nitrat (2017) download pdf [ca. 2,3 MB] HYDOR Consult GmbH im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Geogene Hintergrundwerte für das Grundwasser in Sachsen-Anhalt und Ableitung von Schwellenwerten (2017) zum Bericht hier klicken Forschungszentrum Jülich im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Räumlich differenzierte Quantifizierung der Nährstoffeinträge in Grundwasser und Oberflächengewässer in Sachsen-Anhalt unter Anwendung der Modellkombination GROWA-WEKU-MEPhos (2014) zum Bericht hier klicken BTU Cottbus-Senftenberg, Lehrstuhl Umweltgeologie im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Genetische Interpretation erhöhter Ammonium-Konzentrationen zur Überprüfung der Grundwassergüte und der Analyse anthropogener und geogener Einflüsse (2015) download pdf [ca. 20 MB] Dr. J. Hagenau im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Wasser- und Stoffhaushalt der wägbaren Lysimeterstation Colbitz (2013) download pdf [ca. 4,5 MB] Arbeitskreis Grundwasser (Herausgeber): Merkblatt Bau von Grundwassermessstellen (2012) download pdf [ca. 1,1 MB] LHW Sachsen-Anhalt: Grundwassergütebericht Sachsen-Anhalt (2001 - 2010) Textteil [pdf ca. 9,0 MB] Anlagen [pdf ca. 7,2 MB] Institut für Grundwasserökologie Landau im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Erhebung und Bewertung der Grundwasserfauna Sachsen-Anhalts 2012 (2010-2012) download_pdf [ca. 1,4 MB] LHW Sachsen-Anhalt (Herausgeber): Merkblatt Rückbau von Grundwassermessstellen (2010) download pdf [ca. 1,5 MB] Göttelmann+Ross GbR im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Projektbericht: Eignungsprüfung zur Auswahl von ungefassten Quellen als Grundwasser-Gütemessstellen (2009) download pdf [ca. 1,2 MB] Göttelmann+Ross GbR im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Projektbericht: Probenahme an Stollen - repräsentative Entnahmepnkte und Schwebstoffverhalten (2008) download pdf [ca. 1,9 MB] Göttelmann+Ross GbR im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Projektbericht: Probenahme an ungefassten Quellaustritten - Schwebstoffverhalten (2007) download pdf [ca. 0,3 MB] Institut für Grundwasserökologie Landau im Auftrag des LHW Sachsen-Anhalt: Erhebung und Bewertung der Grundwasserfauna Sachsen-Anhalts (2008 - 2009) download pdf [ca. 1,4 MB] LAU Sachsen-Anhalt / LHW Sachsen-Anhalt: Urankonzentrationen im Grundwasser von Sachsen-Anhalt (2002 - 2005) download pdf [ca. 0,6 MB] LHW Sachsen-Anhalt: Grundwassergütebericht Sachsen-Anhalt (1997 - 2001) download pdf [ca, 8,4 MB] Sächsisches Landesamt für Umwelt und Geologie, LHW Sachsen-Anhalt, LAGB Sachsen-Anhalt, UfZ Leipzig-Halle GmbH: Merkblatt Grundwasserprobenahme (2004) download pdf [ca. 2,6 MB]

Presse und Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen: Kleinstlebewesen reinigen Grundwasser

Cloppenburg – „Wasser ist unverzichtbare Lebensgrundlage“, betonte Umweltminister Christian Meyer in seiner Videobotschaft zum Auftakt des 30. Grundwasser-Workshops des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLKWN). Und ergänzte: „In Niedersachsen werden 86 Prozent des Trinkwassers aus dem Grundwasser entnommen – im Rest Deutschlands lediglich 76 Prozent.“ Bedingt durch den Klimawandel und die extremen Trockenjahre seien die Themen Wasserrückhalt in der Fläche, Wassersparen und -wiederverwendung zentrale Themen des Masterplans Wasser , der voraussichtlich noch 2025 fertiggestellt wird. Erstmals stand das Thema Gewässerökologie auf der Agenda der Fachveranstaltung. NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer betonte: „Der Grundwasser-Workshop hat sich für Praxis, Verwaltung und Forschung als Forum zum fachlichen Austausch und zur Weiterentwicklung von Strategien und Maßnahmen etabliert – flexibel, interdisziplinär und im offenen Austausch.“ „Wasser ist unverzichtbare Lebensgrundlage“, betonte Umweltminister Christian Meyer in seiner Videobotschaft zum Auftakt des 30. Grundwasser-Workshops des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLKWN). Und ergänzte: „In Niedersachsen werden 86 Prozent des Trinkwassers aus dem Grundwasser entnommen – im Rest Deutschlands lediglich 76 Prozent.“ Bedingt durch den Klimawandel und die extremen Trockenjahre seien die Themen Wasserrückhalt in der Fläche, Wassersparen und -wiederverwendung zentrale Themen des Masterplans Wasser , der voraussichtlich noch 2025 fertiggestellt wird. Erstmals stand das Thema Gewässerökologie auf der Agenda der Fachveranstaltung. NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer betonte: „Der Grundwasser-Workshop hat sich für Praxis, Verwaltung und Forschung als Forum zum fachlichen Austausch und zur Weiterentwicklung von Strategien und Maßnahmen etabliert – flexibel, interdisziplinär und im offenen Austausch.“ Sie hob bei ihrer Begrüßung der mehr als 300 Teilnehmenden die beachtliche Entwicklung des Grundwasser-Workshops hervor: „Was 1996 mit 50 Teilnehmenden zur Umsetzung des Kooperationsprogramms zum Trinkwasserschutz begann, hat sich zu einem zukunftsweisenden Forum für Grundwasserschutz und nachhaltige Wasserbewirtschaftung entwickelt. Dies auch dank Hubertus Schültken, der den Grundwasser-Workshop zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus Hildesheim und Cloppenburg seit vielen Jahrzehnten geprägt hat.“ Stand anfangs die Grundwassergüte mit Nitrat als Hauptbelastungsfaktor im Vordergrund der Veranstaltung, so rückte mit dem Klimawandel und den extremen Trockenjahren zunehmend das Thema Grundwassermenge in den Blickpunkt. Dieser Problemstellung widmete sich der erste Themenblock der diesjährigen Veranstaltung mit Beiträgen zu einem nachhaltigen Management der Wasserressourcen. Der zweite Themenblock beschäftige sich mit der Grundwasserökologie. „Ein äußerst spannendes Fachgebiet, das bislang beim Schutz der Ressource Grundwasser kaum beachtet wurde“, so Rickmeyer. „Daher haben wir dies aufgrund seiner hohen Relevanz zum Beispiel durch Reinigungs- und Filterfunktionen im Grundwasser in den Fokus der diesjährigen Veranstaltung gestellt.“ Tagungsleiter Hubertus Schültken in der Podiumsdiskussion, mit im Bild Dr. Hans Jürgen Hahn, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau. In ihrem Resümee hoben die Moderatoren Hubertus Schültken und Dr. Lars Germershausen, beide im NLWKN verantwortlich für das Thema Grundwasser, hervor, dass mit der Umsetzung von zahlreichen Projekten zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wasserressourcen in der Fläche einiges an Maßnahmen erarbeitet und erprobt worden sei. Als vielversprechend hätten sich beispielsweise Aktivitäten zur Drän- oder Beregnungsteuerung auf landwirtschaftlichen Flächen erwiesen. Zur erfolgreichen Konzeption und Umsetzung von Arbeiten in der Fläche gelte es, vorhandene Strukturen – wie zum Beispiel das Kooperationsprogramm Trinkwasserschutz – zu nutzen und darauf zu achten, dass auch tatsächlich alle relevanten Akteure eingebunden sind. Beispiel für Grundwasser-Fauna: Höhlenwasserassel Die Beiträge zur Grundwasserökologie im Themenblock Zwei gewährten einen Einblick in dieses Fachgebiet mit Fokus auf die im Grundwasser lebenden Organismen wie zum Beispiel Höhlenflohkrebse oder Grundwasserasseln. "Den Referenten ist es gelungen, die zentrale Rolle der Grundwasserlebewesen im aquatischen Ökosystem, insbesondere deren Abhängigkeit sowohl von naturräumlichen als auch von anthropogenen Umwelteinflüssen, zu verdeutlichen", resümierte Schültken. Gleichwohl wies er auf das bestehende Defizit hin, dass die Grundwasserökologie, anders als die Ökologie der Oberflächengewässer, in der aktuellen Gesetzgebung zum Grundwasserschutz nicht berücksichtigt ist und nach aktuellem Stand auch bei der Novellierung der EG-Wasserrahmenrichtlinie nicht verbindlich geregelt wird. In seinem Fazit regte Schültken an, den Schutz des Grundwasserökosystems als biologisch-ökologische Dimension künftig stärker in Fachplänen, wie zum Beispiel im Masterplan Wasser zu verankern. „Dies könnte dazu beitragen, den ressourcenorientierten Schutzansatz des Landes um eine ökologische Perspektive zu erweitern – hin zu einem zukunftsgerichteten, ganzheitlichen Verständnis nachhaltiger Wasserbewirtschaftung“.

Messprogramm für hydrologische Extremereignisse Messprogramm Niedrigwasser 2023 Fortschreibung der Modellierung "Nährstoffeinträge in das Grundwasser und Oberflächengewässer in Sachsen-Anhalt" 2023 Sondermessprogramm Bode im Bereich Staßfurt 2019 Messprogramm Niedrigwasser 2019 Messprogramm Niedrigwasser 2018 Monitoring Grundwasserfauna Sachsen-Anhalt 2016 und 2017 Bericht "Nährstoffeinträge in das Grundwasser und Oberflächengewässer in Sachsen-Anhalt" Niedrigwasser 2016 Niedrigwasser 2015 Süßer See - Fischbestandserfassung und limnologisches Gutachten 2013 Studie "Standortbestimmung für eine funktionsfähige Fischaufstiegsanlage im Mündungsbereich der Havel" Auswirkungen des Klimawandels auf das Wasser im Land Sachsen-Anhalt Vernässungsgebiete in Sachsen-Anhalt

Für den deutschen Teil der Elbe und die Hauptnebenflüsse wurde innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Elbe ein Messprogramm für hydrologische Extremereignisse Extremereignisse (Hochwasser / Niedrigwasser) abgestimmt. Die Messstellen in Sachsen-Anhalt werden durch den Gewässerkundlichen Landesdienst untersucht. Aufgrund der anhaltenden Niedrigwassersituation wurde vom 24.07.2023 bis zum 08.08.2023 ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. Die Ergebnisse und weitere Informationen finden Sie hier . Die im Jahr 2014 durchgeführte Nährstoffmodellierung für  Sachsen-Anhalt wurde weiterentwickelt und mit aktualisierten Modelleingangsdaten fortgeschrieben. Aufbauend auf der Ist-Zustandsanalyse wurden der regionale N-Reduktionsbedarf zur Erreichung der Schutzziele für das Grundwasser ermittelt. Im Rahmen der Modellierung konnten Belastungsschwerpunkte und damit prioritäre Bereiche für eine Maßnahmendurchführung identifiziert werden. Es wurde eine modellgestützte Analyse von Maßnahmeneffekten für die Schutzziele Grundwasser und Oberflächengewässer vorgenommen. So wurde z.B. ein Szenario zur Auswirkung der novellierten Düngeverordnung auf den diffusen N- Eintrag analysiert und im Bereich der punktuellen Einträge anlagenbezogene Maßnahmen. Den Endbericht (Januar 2023) können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links herunterladen Endbericht Nährstoffmodellierung 2023 [pdf, ca. 15,7 MB] Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt hat der Gewässerkundliche Landesdienst im Rahmen eines Sondermessprogramms Messstellen in der Bode untersucht. Hier können Sie die Ergebnisse als pdf-Dokument herunterladen: Sondermessprogramm-Bode (pdf, 0,5 MB) Die Ergebnisse der Abwasseruntersuchungen können Sie als pdf-Dokument hier herunterladen: Sondermessprogramm-Abwasser (pdf, 0,5 MB) Aufgrund der anhaltenden Niedrigwassersituation wurde durch den Gewässerkundlichen Landesdienst seit dem 15.07.2019 in der Elbe und den Hauptnebenflüssen ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. Dieses Messprogramm ist innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Elbe abgestimmt. Mehr Informationen Aufgrund der anhaltenden Niedrigwassersituation wurde seit dem 17.07.2018 durch den Gewässerkundlichen Landesdienst ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. In Sachsen-Anhalt wurden die Elbe in Wittenberg und Magdeburg, die Mulde in Dessau und die Saale in Groß Rosenburg untersucht. Mit der Probenahme vom 10.12.2018 endete das Messprogramm. Hier erfahren Sie mehr. Basierend auf den im Jahr 2008/2009 vorgenommenen Fauna-Untersuchungen im Grundwasser Sachsen-Anhalts wurde an ausgewählten Messstellen ein jährliches grundwasserfaunistisches Referenzmonitoring durchgeführt. Diese Messstellen sind artenreich und grundwassertypisch besiedelt und repräsentieren gleichzeitig bestimmte Naturräume sowie hydrologische Bezugseinheiten. Neben diesem Referenzmonitoring, d.h. der Erforschung, Beschreibung und Überwachung der Grundwasserlebensgemeinschaften Sachsen-Anhalts, soll das Biomonitoring der längerfristigen Überwachung der Entwicklung diffuser Nitratbelastungen im Grundwasser dienen. Den Abschlussbericht mit den Ergebnissen der Jahre 2016 und 2017 können Sie durch Anklicken des nachfolgenden Links herunterladen: Bericht Monitoring Grundwasserfauna 2016-2017 [pdf, ca. 2,3 MB] In der vorliegenden Studie wurden die Einträge der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor sowohl aus Punktquellen als auch aus diffusen Quellen in einer hohen räumlichen Auflösung ermittelt. Hierzu wurden die am FZ Jülich entwickelten Modelle GROWA (Wasserhaushaltsmodell), DENUZ/WEKU (reaktiver Stofftransport in Boden und Grundwasser) und MEPhos (Phosphoreintrag in die Vorfluter) flächendeckend im gesamten Bundesland zur Anwendung gebracht und an die naturräumlichen Bedingungen Sachsen-Anhalts angepasst. Schwerpunkt der Betrachtungen waren die diffusen landwirtschaftlichen und bodenbedingten Quellen, um die räumliche Identifizierung von Belastungsschwerpunkten zu ermöglichen. Den Abschlussbericht können Sie durch Anklicken der nachfolgenden Links herunterladen Bericht - Textteil [pdf, ca. 11 MB] Anhang 1: Modellerläuterung Stoffbilanz (Gesellschaft für angewandte Landschaftsforschung, 2010) [pdf, ca. 1,1 MB] Anhang 2: "Werkzeug zur Modellierung der diffusen N- und P-Emissionen in Sachsen-Anhalt zur Umsetzung des Nährstoffkonzeptes 2010-2013" (Fachinformation der LLFG Sachsen-Anhalt, 2012) [pdf, ca. 2 MB] Aufgrund der Niedrigwassersituation wurde im Zeitraum vom 05.09.2016 - 19.09.2016 durch den Gewässerkundlichen Landesdienst ein Messprogramm Niedrigwasser durchgeführt. In Sachsen-Anhalt wurden die Elbe in Wittenberg und Magdeburg, die Mulde in Dessau und die Saale in Groß Rosenburg untersucht. Hier erfahren Sie mehr. Durch den Gewässerkundlichen Landesdienst wurde aufgrund der Niedrigwassersituation vom 20.07.2015 bis zum 19.10.2015 in der Elbe und den Hauptnebenflüssen ein Sondermessprogramm Niedrigwasser durchgeführt. Das Messprogramm ist innerhalb der Flussgebietsgemeinschaft Elbe abgestimmt. In Sachsen-Anhalt wurden die Messstellen Wittenberg und Magdeburg an der Elbe sowie Rosenburg an der Saale untersucht. weitere Informationen Die Fischbestandserfassung diente dem Ziel, die von 2008 - 2012 durchgeführte fischereiliche Sonderbewirtschaftungsmaßnahme (erhöhte Weißfischentnahme) wissenschaftlich auszuwerten sowie den aktuellen Fischbestandes zu ermitteln. Das limnologische Gutachten beschreibt die limnologische Entwicklung des Sees im Zeitraum 2008–2012, basierend auf einem qualifizierten Gewässermonitoring. weitere Informationen Die Länder Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin unternehmen große Anstrengungen, um das Haveleinzugsgebiet für wandernde Fischarten wieder zugänglich zu machen. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine Fischaufstiegsanlage wurden im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt der Wehrstandort Neuwerben und die alte Havel­mün­dung in Sachsen-Anhalt sowie der Wehrstandort Gnevsdorf in Brandenburg näher unter­sucht. weitere Informationen Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) hat im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt Sachsen-Anhalt von 2008 bis 2009 eine Studie mit dem Titel „Klimawandel in Sachsen-Anhalt – Verletzlichkeiten gegenüber den Folgen des Klimawandels“ durchgeführt. Neben verschiedenen anderen Sektoren wurde auch der Sektor Wasser hinsichtlich seiner Vulnerabilität gegenüber den Folgen des Klimawandels untersucht. Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt war als Mitglied des Projektbegleitenden Arbeitskreises an der Erarbeitung der Studie beteiligt. weitere Informationen Durch den Gewässerkundlichen Landesdienst wurden aus Radar-Daten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Karten der Vernässungsflächen von Sachsen-Anhalt für die Gewässer Elbe, Saale, Bode, Weiße Elster und Schwarze Elster erzeugt. Für den Raum Schönebeck wurden zusätzlich hochauflösende Karte erzeugt. weitere Informationen

Bio-TGW - Biologisches Trink- und Grundwassermanagement, Teilprojekt 2

Umweltverträgliche Nutzung geothermischer Wärmespeicher

Im Forschungsvorhaben "Umweltverträgliche Nutzung geothermischer Wärmespeicher" wurde untersucht, welche temperaturbedingten Einflüsse unterirdische thermische Energiespeicher auf die Grundwasserqualität haben. Die Abschätzung der thermischen Auswirkungsräume erfolgte mit numerischen Modellierungen. Temperatureinflüsse auf hydrochemische Prozesse wurde mit analytischen Gleichungen berechnet. Anhand umfangreicher Literaturstudien wurden Temperaturschwellenwerte abgeleitet und ein Prüfschema vorgeschlagen. Aufgrund der hohen Temperaturempfindlichkeit der Grundwasserfauna ist die tolerierbare Temperaturspreizung in sauerstoffreichen Grundwasserleitern stärker einzuschränken als in sauerstoffarmen Grundwasserleitern, wo ohne Sauerstoff keine Grundwassertiere vorkommen. In diesen können sich die Mikroorganismen leichter an veränderte Umgebungsbedingungen anpassen. Veröffentlicht in Texte | 113/2022.

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