Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_670 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper N5 : Rendsburger Mulde Mitte. Es liegen insgesamt 25141 Messwerte vor. Es liegen außerdem 7 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).
Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_74 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper EL03 : NOK - östl. Hügelland West. Es liegen insgesamt 26860 Messwerte vor. Es liegen außerdem 14 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).
Die Messstelle Br. Moosmühle (Messstellen-Nr: 3151) befindet sich im Gewässer Kleine Paar in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des chemischen Zustands, des Grundwasserstands im oberen Grundwasserstockwerk.
Die Messstelle Br Günding (Messstellen-Nr: 11113) befindet sich im Gewässer Amper in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des chemischen Zustands, des Grundwasserstands im oberen Grundwasserstockwerk.
Die Messstelle HEILIG BLUT 14 (Messstellen-Nr: 21984, Bayern) dient der Überwachung des Grundwasserstands im oberen Grundwasserstockwerk.
Es werden die durch natuerlich aufsteigendes Tiefengrundwasser entstandenen Temperaturanomalien untersucht. Ziel ist es, neben der reinen Ausmessung dieser Anomalien als Indiz fuer Aufstiegswege, aus der Beobachtung der Temperaturangleichungen an das normale Grundwasser Angaben zur Waermeleitfaehigkeit des Grundwasserleiters und zur thermischen Dispersion zu erhalten. Eine besondere Beachtung gilt der Veraenderung dieser Anomalien als Folge sehr grosser Grundwasserentnahmen (Bergbausuempfung). Gemessen werden hauptsaechlich Temperaturprofile in tiefen Grundwassermesstellen und Brunnen.
Erhöhte Konzentrationen an Sulfat im Trinkwasser können negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Konsumenten haben und führen zu einem erhöhten Risiko für Korrosionen im Leitungsnetz. Aufgrund dessen schreibt die Trinkwasserverordnung einen Grenzwert von 240 mg/l vor. Erhöhte Konzentrationen an Sulfat im Grundwasser, die eine spezielle Aufbereitungstechnik erfordern, kommen vor allem durch den Einfluss von Tagebauaktivitäten zustande. Im ausgehobenen Kippenmaterial kommt es zur Oxidation des Pyrits, was nach der Verfüllung der Gruben zu einem Anstieg der Sulfat-, Calcium- und Schwermetallkonzentration im Grundwasser führt. In betroffenen Grundwasservorkommen in Deutschland wurden Konzentrationen von bis zu 2500 mg/l Sulfat gemessen. Die Nanofiltration ist eine mögliche Aufbereitungstechnologie, die die Grundwassernutzung in derart beeinträchtigten Standorten auch nach der Verfüllung der Gruben erlaubt. Es wird erwartet, dass die Nanofiltration im Vergleich zu den anderen in Frage kommenden Technologien Ionenaustauscher, Destillation, Elektrodialyse und Umkehrosmose vor allem bei höheren Sulfatkonzentration in der Größenordnung >1000 mg/l das wirtschaftlichste Verfahren darstellt. In dem Projekt Nanofiltration zur Sulfatabscheidung bei der Trinkwasseraufbereitung wird die Aufbereitung mittels Nanofiltration experimentell im Labor- und Pilotmaßstab untersucht. Es wird dabei schwerpunktmäßig ein Standort betrachtet, der im Einflussgebiet des Braunkohletagebaureviers Inden I liegt und derzeit Sulfatkonzentrationen von 1000-1500 mg/l in einem Trinkwasserbrunnen aufweist. Neben der Untersuchung der Nanofiltration an sich wird eine Konzentrataufbereitung mittels CaSO4-Kristallisation auf ihre Effektivität geprüft.
Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_47 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper EI11 : Arlau/Bongsieler Kanal - Geest. Es liegen insgesamt 43389 Messwerte vor. Es liegen außerdem 35 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).
Dieses Projekt ist Teil des interdisziplinären DeepEarthshape Verbunds zur Untersuchung der Verwitterungs- bzw. kritischen Zone (CZ) mit Bohrungen und geophysikalischen, geochemischen und mikrobiologischen Untersuchungen. Die CZ ist der oberste Teil der Erdkruste, wo Gesteine durch den Einfluss von Luft, Wasser oder biologischen Organismen mechanisch bzw. chemisch zersetzt werden. Die Mächtigkeit hängt vom Gleichgewicht zwischen Erosion und tiefen Verwitterungsprozessen ab. Die geochemische Charakterisierung der CZ hat gezeigt, dass sie viel tiefer ist als erwartet (ca. 30m). Obwohl in geringen Tiefen (1-2m) beachtliche Mengen an mikrobieller Biomasse und DNA gefunden wurden, die mit der Verwitterung zusammenhängen könnten, ist unser Verständnis der CZ und ihrer Prozesse immer noch begrenzt. Unklar sind die Tiefe der Verwitterung, die Prozesse und ihre jeweiligen Verursacher. Da die Eigenschaften der CZ mit dem Klima in Verbindung zu stehen scheinen, werden im Rahmen der DFG SPP 1803 vier Untersuchungsgebiete vorgeschlagen, die verschiedenen Klimazonen mit unterschiedlicher Vegetation, Niederschlagsmengen und Erosion angehören. Die langgestreckte Küste Chiles ist ein idealer Ort, um klimatische Abhängigkeiten im gleichen geologischen Komplex, der Küstenkordillere, zu untersuchen. Durch den Vergleich der Ergebnisse aus diesen vier Untersuchungsgebieten sollen schließlich Hypothesen für die CZ getestet werden, wie z.B. eine mögliche Verknüpfung der Verwitterungsfront mit rezenten klimagetriebenen Prozessen und der Erosion an der Oberfläche durch eine biogeochemische Rückkopplung oder mikrobielle Aktivität im tiefen Regolith durch organische Substanzen, die die Verwitterung vorantreiben. Die oberflächennahe Geophysik entwickelt sich zu einem wesentlichen Bestandteil der CZ-Untersuchungen, um hydro-geomorphologische und Verwitterungsfront-Modelle zu testen. Hier schlagen wir kombinierte geophysikalische Experimente mit P- und S-Wellen Seismik und flachen elektromagnetischen (Radiomagnetotellurischen) Messungen entlang von ca. 500m langen Profilen an allen vier Standorten vor. Die Hauptziele dieser geophysikalischen Experiment, sind a) die Abbildung der Tiefe der CZ und ihrer räumlichen Variation; b) der Zusammenhang von physikalischen Parametern mit denen, die in den Bohrkernen gefunden wurden; c) die Beurteilung, ob Bohrlochergebnisse für einen größeren Raum repräsentativ sind; d) der Vergleich von geophysikalischen Abbildern der CZ mit denen der hydro-geomorphologischen Modelle; e) das Bestimmen der Tiefe des Grundwasserspiegels und der Einfluss von Störungssystemen, die Wegsamkeiten für meteorische Wässer darstellen; f) die Kopplung seismischer Geschwindigkeiten mit elektrischen Leitfähigkeiten, um zuverlässige Schätzungen der Porosität zu erhalten und g) eine konsistente geologische Interpretation verschiedener geophysikalischer, geochemischer und mikrobiologischer Beobachtungen abzuleiten.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 4692 |
| Europa | 15 |
| Global | 1 |
| Kommune | 62 |
| Land | 9671 |
| Weitere | 1159 |
| Wirtschaft | 5 |
| Wissenschaft | 472 |
| Zivilgesellschaft | 21 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 6005 |
| Ereignis | 3 |
| Förderprogramm | 442 |
| Hochwertiger Datensatz | 12 |
| Kartendienst | 18 |
| Taxon | 59 |
| Text | 612 |
| Umweltprüfung | 97 |
| WRRL-Maßnahme | 1 |
| unbekannt | 4398 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 2583 |
| Offen | 8924 |
| Unbekannt | 86 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 11259 |
| Englisch | 2576 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 843 |
| Bild | 829 |
| Datei | 7222 |
| Dokument | 1111 |
| Keine | 2495 |
| Multimedia | 3 |
| Unbekannt | 23 |
| Webdienst | 119 |
| Webseite | 3055 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 2675 |
| Lebewesen und Lebensräume | 9278 |
| Luft | 3306 |
| Mensch und Umwelt | 8677 |
| Wasser | 11593 |
| Weitere | 11497 |