Höhenfestpunkte sind über das Land verteilte dauerhaft befestigte Vermarkungen (meist Metallbolzen) an Bauwerken, im Fels oder sonstigen Punktträgern. Das linienhaft aufgebaute amtliche Höhenfestpunktnetz 1. bis 4. Ordnung bildet die Grundlage für ein bundesweit einheitliches Höhenbezugssystem in Deutschland. Seit dem 30.06.2017 ist das Deutsche Haupthöhennetz von 2016 – DHHN2016 (EPSG: 7837) das gültige Höhenbezugssystem in allen Bundesländern. Höhenfestpunkte werden als Datenblatt (mit Skizze) oder als Punktliste (ohne Skizze) abgegeben.
In dem Forschungsvorhaben sollen die Potenziale der Gewässer- und Auenentwicklung für die Verbesserung der Biodiversität, die Klimaanpassung und den Klimaschutz ermittelt werden. In die Betrachtung wird das Gesamtgewässernetz einschließlich der Auen der tidebeeinflussten Gewässer der Ästuare einbezogen. Für diese Gebietskulisse soll die derzeitige Ausdehnung der Gewässer- und Auenentwicklungsflächen möglichst quantitativ ermittelt werden. Es werden mehrere Szenarien unterschiedlicher Flächenpotenziale für mehrere Zeithorizonte berechnet und ausgewertet. Für diese Szenarien werden bestimmte Funktionsparameter auf Basis der bestehenden wissenschaftlichen Methoden (semi)quantitativ bestimmt. Zu den Funktionsparametern zählen bspw. Treibhausgasbilanz, Kohlenstoffspeicherung, Regulierung der Wassertemperatur, Kühlungseffekt der Umgebung, Wasserrückhalt zur Stützung in Niedrigwasserzeiten, Retentionsraum für Hochwasserereignisse, Habitatbereitstellung, Bestäubung, Nähr- und Schadstoffrückhalt sowie Wasserqualität. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, die Multifunktionalität von Gewässerkorridoren und Auen valide zu erfassen und mit anderen Umweltoptionen (z. B. technische Kohlenstoffsequestrierung, Wasserrückhalt in Poldern) vergleichbar zu machen. In Vorbereitung auf die Kommunikation von Flächenpotenzialen für die Gewässer- und Auenentwicklung wird in allgemeiner Form dargestellt, ob und unter welchen Bedingungen Gewässer- und Auenentwicklungsflächen deckungsgleich mit anderen Flächenzielen des Natur- und Landschaftsschutzes sein können.
Ziel des Projekts ist die Ableitung einer Methode zur Erstellung von Leitbildern für den regionalen, naturnahen Landschaftswasserhaushalt. Die Leitbilder sollen den derzeitigen Zustand des Landschaftswasserhaushalts, entsprechend der regionalen, naturräumlichen Gegebenheiten, feststellen (Ist-Zustand) und anhand von Zielgrößen quantitativ erfassen. Die Leitbilder sollen Auskunft über mögliche Maßnahmen zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushalt entsprechend der naturräumlichen Gegebenheiten vorschlagen und verschiedene regionale Klima-Entwicklungsszenarien aufzeigen. Somit sollen die umgesetzten Leitbilder für regionale Wasserversorgungskonzepte nutzbar sein, als Grundlage für die praktische Umsetzung einer wassersensiblen Landnutzung oder Dürremanagements dienen. Die Methode soll I) Vorschläge für eine regionalspezifische Kategorisierung des naturnahen Landschaftswasserhaushaltes anhand unterschiedlicher Naturräume enthalten, II) das Anforderungsprofil an regionale Leitbilder des naturnahen Wasserhaushalts beschreiben sowie aufzeigen, III) welche hydrogeologischen, hydrologischen, klimatischen und bodenbezogenen Daten und Modellierungen berücksichtigt werden sollten. Zudem sind die Auswirkungen des Klimawandels mit einzubeziehen. In den Leitbildern sollen Zielgrößen für Naturräume festgelegt werden, um eine Erfolgsbewertung von Maßnahmen zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushalts zu ermöglichen. Leitbilder für urbane Flächen sind nicht Gegenstand dieses Vorhabens.
Wirbelbettreaktoren werden fuer sehr unterschiedliche Fragestellungen der Energie-, Verfahrens-, und Umwelttechnik eingesetzt. Neben den primaer interessierenden heterogenen Reaktionen laufen auch immer damit gekoppelt homogene Gasphasenreaktionen ab, deren Besonderheit darin besteht, dass sie in der Naehe von grossen Partikeloberflaechen stattfinden. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Untersuchung der Pyrolyse und Verbrennungsreaktionen von einfachen Kohlenwasserstoffen, die der Fluidisierungsluft oder einem inerten Fluidisierungsgas in kleinen Konzentrationen beigemischt werden. Mit Hilfe eines Chrompack Gaschromatrografen CP09001 (3-Saeulen-Schaltung mit Molsieb 5 A, Al2O3/KCl und Poraplot Q, WLD- und FID-Detektoren) koennen Konzentrationsprofile fuer folgende Gaskomponenten gemessen werden: Kohlenwasserstoffe C1-C4, CO2, CO, O2, N2, H2. Es wurde die stoechiometrische Verbrennung und die Pyrolyse von Propan bei Minimalfluidisation im Bereich von 700 bis 1000 Grad Celsius untersucht. Das Bettmaterial des Wirbelschichtofens bestand aus einer SiO2-Schuettung. Es hat sich gezeigt, dass im Bereich der Minimalfluidisation unguenstige Temperaturgradienten im unteren Bettbereich auftreten, die eine kinetische Deutung erschweren. Bei den Pyrolyseexperimenten konnte das Kohlenstoffdefizit im Abgas durch eine Messung des festen Kohlenstoffs auf dem Bettmaterial bilanziert werden.
Die Daten beinhalten die Angebote und Veranstaltungen der Sächsischen Energietage.
Die Karte beinhaltet die Angebote und Veranstaltungen der Sächsischen Energietage.
Die UVN bieten einen Überblick über die aktuelle niedersächsische Wasserstofflandschaft. Wir helfen bei der Vernetzung der einzelnen Akteure, um die Verwendung und Produktion von Wasserstoff zu fördern. Hiermit leisten die UVN einen wichtigen Beitrag, um Niedersachsen zu einer Modellregion der nationalen Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln
Wasserstoff ist als dekarbonisierende Energiequelle ein Schlüsselrohstoff der Zukunft und bietet dem Norden Deutschlands eine große Chance, die zentrale Rolle in der Energiewende zu übernehmen. Mit dem Zugang zum Meer und den hohen Erzeugungskapazitäten von On- und Offshore-Windstrom kann Norddeutschland eine grüne Wasserstoffindustrie aufbauen und den Rohstoff selbst emissionsfrei produzieren. Auch als Export- und Importgut wird Wasserstoff für die norddeutschen Seehäfen von Bedeutung sein. Die Bundesländer im Norden haben 2019 gemeinsam die Norddeutsche Wasserstoffstrategie verabschiedet und viele Projekte, Initiativen und Unternehmen arbeiten bereits an der Entwicklung einer praxistauglichen Technologie – auch bundeslandübergreifend. In dieser Übersicht wurden diese Projekte im Norden zusammengetragen. Dadurch sollen die Bekanntheit und die Vernetzung der Wasserstoffwirtschaft in Norddeutschland unterstützt werden.
GEMAS (Geochemical Mapping of Agricultural and Grazing Land Soil in Europe) ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Expertengruppe „Geochemie“ der europäischen geologischen Dienste (EuroGeoSurveys) und Eurometeaux (Verbund der europäischen Metallindustrie). Insgesamt waren an der Durchführung des Projektes weltweit über 60 internationale Organisationen und Institutionen beteiligt. In den Jahren 2008 und 2009 wurden in 33 europäischen Ländern auf einer Fläche von 5 600 000 km² insgesamt 2219 Ackerproben (Ackerlandböden, 0 – 20 cm, Ap-Proben) und 2127 Grünlandproben (Weidelandböden, 0 – 10 cm, Gr-Proben) entnommen. In den Proben wurden 52 Elemente im Königswasseraufschluss, 41 Elemente als Gesamtgehalte sowie TC und TOC bestimmt. Ergänzend wurde in den Ap-Proben zusätzlich 57 Elemente in der mobilen Metallionenfraktion (MMI®) sowie die Bleiisotopenverhältnisse untersucht. Alle analytischen Untersuchungen unterlagen einer strengen externen Qualitätssicherung. Damit liegt erstmals ein qualitätsgesicherter und harmonisierter geochemischer Datensatz für die europäischen Landwirtschaftsböden mit einer Belegungsdichte von einer Probe pro 2 500 km² vor, der eine Darstellung der Elementgehalte und deren Bioverfügbarkeit im kontinentalen (europäischen) Maßstab ermöglicht. Die Downloaddateien zeigen die flächenhafte Verteilung der mit verschiedenen Analysenmetoden bestimmten Elementgehalte in Form von farbigen Isoflächenkarten mit jeweils 7 und 72 Klassen.
Dieser Bericht beschreibt den Ist-Zustand und die Entwicklung der Verwendung und der Emissionen halogenierter Kälte- und Treibmittel in Deutschland und in der EU. Der Fokus liegt auf teilfluorierten Fluorkohlenwasserstoffen (HFKW) und ungesättigten halogenierten Kohlenwasserstoffen mit kleinem Treibhauspotential (u-HFKW und u-HFCKW) sowie deren atmosphärischen Abbauprodukten. Neben Fluorwasserstoff wurde insbesondere Trifluoressigsäure (TFA) bzw. Trifluoracetat als persistentes Abbauprodukt einiger halogenierter Kälte- und Treibmittel identifiziert. Der Bedarf, die Emissionen und die Menge der Abbauprodukte von halogenierten Kälte- und Treibmitteln wurden bis zum Jahr 2050 in einem Szenario mit maximaler zukünftiger Verwendung und Emission ungesättigter halogenierter Stoffe modelliert. Die Projektionen zeigen, dass zukünftig insbesondere die Emissionen des Kältemittels u-HFKW-1234yf aus der mobilen und stationären Klimatisierung einen hohen zusätzlichen Anteil zu den TFA- bzw. Trifluoracetat-Mengen in der Atmosphäre beitragen werden. Um den atmosphärischen Eintrag von Trifluoracetat über den Niederschlag zu quantifizieren, wurde erstmalig ein zweijähriges deutschlandweites Messprogramm von Februar 2018 bis März 2020 durchgeführt. Im Vergleich zu früheren Messungen im Rahmen anderer Projekte ergaben sich deutlich erhöhte Konzentrationen von Trifluoracetat im Regenwasser. Basierend auf den Projektionen und den Ergebnissen des Messprogramms konnte der zu erwartende maximale Eintrag von TFA bzw. Trifluoracetat aus dem atmosphärischen Abbau halogenierter Kälte- und Treibmittel in Deutschland und der EU abgeschätzt werden. Die Verwendung von halogenierten Ersatzstoffen mit kleinem Treibhauspotential ist angesichts der Persistenz von TFA bzw. Trifluoracetat in der Umwelt als problematisch anzusehen. TFA bzw. Trifluoracetat-Einträge in Grund- und Trinkwasser können nur mit erheblichem Aufwand wieder entfernt werden. Daher sollten fluorierte Kälte- und Treibmittel durch nachhaltigere Lösungen mit halogenfreien Stoffen ersetzt werden. Quelle: Forschungsbericht
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