API src

Found 37 results.

Related terms

Wirkungen des Klimawandels an der Küste

Im Rahmen des BMVI-Expertennetzwerks engagiert sich die BAW gemeinsam mit weiteren Ressortforschungseinrichtungen und Fachbehörden des BMVI, um fach- und verkehrsträgerübergreifende Lösungen für die drängenden Verkehrsfragen der Zukunft aufzuzeigen (www.bmvi-expertennetzwerk.de). Ein Fokusgebiet ist dabei der Küstenbereich mit seinen Seehafenzufahrten, denn infolge des zunehmenden Welthandels hat der Seehandel in der heutigen Zeit der Globalisierung eine größere Bedeutung als je zuvor. Internationale Seehäfen, wie zum Beispiel der Hamburger Hafen, bilden im Seehandel wichtige Knotenpunkte. Der Hamburger Hafen ist mit einem Seegüterumschlag von 137 Millionen Tonnen pro Jahr der größte Seehafen Deutschlands. Von hier werden Güter in die ganze Welt verschifft bzw. auf der Schiene, Straße und Wasserstraße nach ganz Deutschland und Europa weitertransportiert. Durch den Klimawandel werden sich für den Betrieb und die Unterhaltung von Seehäfen und Seehafenzufahrten äußere Einflüsse, wie zum Beispiel der Meeresspiegel, ändern. Für strategische und langfristige Investitionsentscheidungen hinsichtlich der Hafeninfrastruktur entstehen dadurch wichtige Fragen. Wie werden sich Meeresspiegelanstieg und andere klimawandelbedingte Änderungen auf die Seehäfen auswirken? Kann die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs sowie die Erreichbarkeit der Häfen in Zukunft gewährleistet werden? Welche Anpassungsmaßnahmen sind gegebenenfalls notwendig und nachhaltig? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich die BAW am Standort Hamburg im Rahmen des Expertennetzwerkes. Mithilfe eines hochaufgelösten dreidimensionalen numerischen Modells der Deutschen Bucht werden komplexe Prozesse wie die Tidedynamik sowie der Transport von Salz, Wärme und Sedimenten für heutige und mögliche zukünftige Verhältnisse simuliert. Das Modellgebiet umfasst die gesamte deutsche Nordseeküste und die Ästuare von Ems, Jade-Weser und Elbe. Das Expertennetzwerk ist auch im Hinblick auf die Novellierung des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung bedeutend. Im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung müssen künftig sowohl die Anfälligkeit des geplanten Vorhabens gegenüber den Folgen des Klimawandels als auch die Auswirkungen des Vorhabens auf das Klima auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse gerichtsfest untersucht werden. Dies kann nur in behördenübergreifender Zusammenarbeit geleistet werden. Wie dringend der Forschungsbedarf für die Seeschifffahrt ist, zeigt die Situation am Hamburger Hafen. Die Zufahrt zum Hamburger Hafen erfolgt entlang des Elbeästuars. Da die Flutstromgeschwindigkeiten in vielen Bereichen des Elbeästuars höher als die Ebbestromgeschwindigkeiten sind, ist der stromaufgerichtete Sedimenttransport im Mittel größer als der stromabgerichtete Sedimenttransport. Es wird mehr Sediment aus der Nordsee in das Elbästuar eingetragen als ausgetragen. (Text gekürzt)

LNG-Terminal Wilhelmshaven - Betrieb einer FSRU durch die Fa. Uniper Global Commodities SE - Wasserrechtliche Erlaubnis zur Einleitung von Abwässern in die Jade

Als Reaktion auf den Ukraine-Krieg und die Abhängigkeit Deutschlands von russischen Erdgaslieferungen ist der schnelle Aufbau von Anlagen zur Anlandung, Regasifizierung und Einspeisung von Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas – LNG) einschließlich der damit im Zusammenhang stehenden Leitungs- und Hafeninfrastruktur vorgesehen. Hierzu plant die Uniper Global Commodities SE (im Folgenden kurz „Uniper“), Holzstraße 6, 40211 Düsseldorf, den Betrieb einer sog. Floating Storage and Regasification Unit (FSRU) an dem neuen Anlegerkopf, der seeseitig vor dem bestehenden Anleger 1 der Umschlaganlage Voslapper Groden (UVG) vor Wilhelmshaven errichtet wurde. Für den Betrieb dieser stationären schwimmenden Anlage zur Einfuhr, Entladung, Lagerung und Wiederverdampfung von LNG hat Uniper beim NLWKN die Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis gemäß den §§ 8, 9 Abs. 1 Nr. 4, 10, 12 und 57 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) i. V. m. § 2 der Verordnung zur Regelung des Verfahrens bei Zulassung und Überwachung industrieller Abwasserbehandlungsanlagen und Gewässerbenutzungen (Industriekläranlagen-Zulassungs- und Überwachungsverordnung - IZÜV) und den §§ 5, 7 und 10 des Gesetzes zur Beschleunigung des Einsatzes verflüssigten Erdgases (LNG-Beschleunigungsgesetz – LNGG) beantragt. Gegenstand des vorliegenden Erlaubnisantrages ist die Einleitung der beim Betrieb der FSRU anfallenden Abwässer in einer Menge bis zu 7,02 m³/s, 25.269 m³/h, 530.095 m³/d und 177.780.775 m³/a in die Jade. Für die Zulassung dieser Gewässerbenutzungen ist das LNG-Beschleunigungsgesetz gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2 LNGG anzuwenden. Da eine beschleunigte Zulassung des beantragten Vorhabens geeignet ist, einen relevanten Beitrag zu leisten, um eine Krise der Gasversorgung zu bewältigen oder abzuwenden, hat die Erlaubnisbehörde in diesem Erlaubnisverfahren das Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) gemäß § 4 Abs. 1 LNGG nicht anzuwenden.

Hamburg Port Authority (HPA)

Die Hamburg Port Authority (HPA) wurde im Jahre 2005 im Zuge der Zusammenführung der hafenbezogenen Zuständigkeiten verschiedener Hamburger Behörden als eine Anstalt öffentlichen Rechts gegründet. Mit ihren gut 1.800 Beschäftigten betreibt die HPA ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand und ist Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen. The Hamburg Port Authority (HPA) was established in October 2005 in the course of the merging of the port-related competencies of various Hamburg authorities. Built on the "one face to the customer" principle the HPA is the central contact partner for all inquiries arising with regard to infrastructure, navigational and operational safety and port security, property management and economic conditions in the port.

TransHyDE: Erforschung innovativer Speicher- und Transportlösungen

Hafen - Neubau Ethylen Terminal Brunsbüttel

Gegenstand des Vorhabens ist die Errichtung der Hafeninfrastruktur für ein Terminal zum Umschlag von Ethylen am Standort Brunsbüttel (Ethylenterminal). Hierfür hat die Advario Project GmbH die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens nach dem Landeswassergesetz (LWG SH) beantragt. Wesentliche Inhalte des Plans sind der Anleger für die Be- und Entladung der Ethylentanker sowie gegebenenfalls andere Tankschiffe einschließlich Zugänge und Festmacheinrichtungen, das Querungsbauwerk der Bahntrasse, die Leitungsbrücke zum Querungsbauwerk der Bahntrasse sowie die Pumpstation zur Löschwasserversorgung. Der Bereich des planfeststellungsbedürftigen Vorhabens befindet sich in und am Hafen Ostermoor auf dem Gebiet der Stadt Brunsbüttel. Ausgleichsmaßnahmen erfolgen durch Inanspruchnahme von anerkannten Ökokontoflächen auf dem Gebiet der Gemeinden Oldenswort und Neuenbrook.

Südhafen Spandau - Teilprojekt 1: Ausbau der Hafeninfrastruktur Untere-Havel-Wasserstraße (UHW) km 1,48 bis km 2,04 linkes Ufer

Die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA) mit Sitz in der Westhafenstraße 1 in 13353 Berlin plant den Neubau von Uferwänden vor den Bestandsuferwänden in der Unteren Havel-Wasserstraße (UHW) und dem Hafenbecken des Südhafens Spandau sowie die Verfüllung eines Teils des Hafenbeckens im Südhafen Spandau. Die baulichen Maßnahmen, welche in Verbindung mit dem Bau der Uferwände und der Teilverfüllung des Hafenbeckens erforderlich werden, sind Bestandteil dieses Planfeststellungsverfahrens. Die Herstellung, die Beseitigung und die wesentliche Umgestaltung eines Gewässers oder seiner Ufer ist gemäß § 67 Abs. 2 Wasserhaushaltsgesetze (WHG) ein Gewässerausbau. Der Gewässerausbau bedarf gemäß § 68 Abs. 1 WHG der Durch-führung einer Planfeststellung. Die zuständige Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde ist die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) II D 2.

LH2-Containerlogistik, Im Projekt wird mit 40-Fuß-LH2-Tank-Container eine best. Logistik & ein neuer Energieträger genutzt, um die ges. Kette v. Erzeuger z. Verbraucher zu erproben & unter wirtschaftlich, nachhaltigen & regulatorischen Gesichtspunkten zu begleiten & zu analysieren. Teilvorhaben HHLA

Intelligentes Hafenlogbuch zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der Hafeninfrastruktur, Teilvorhaben: Anforderungen und Anwendung

Intelligentes Hafenlogbuch zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der Hafeninfrastruktur

Intelligentes Hafenlogbuch zur effizienten und nachhaltigen Nutzung der Hafeninfrastruktur, Teilvorhaben: Datenanalyse und Modellierung

1 2 3 4