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Fluchtort Stadt - Explorationen in städtische Lebenslagen und Praktiken der (Orts-) Aneignung von Flüchtlingen

Die interdisziplinäre, qualitativ-empirische Studie untersucht am Beispiel Hamburgs die Lebenslagen und die darin entwickelten Aneignungspraktiken von Flüchtlingen am Fluchtort Stadt. Ausgehend vom Wohnen wird das Ineinandergreifen der Lebenslagendimensionen Wohnen, Bildung, Arbeit und Gesundheit analysiert. Damit richtet sich das Forschungsinteresse auch auf die Nutzung und Prägung städtischer Orte durch Flüchtlinge. Da die Lebenslagen von Flüchtlingen durch das Asyl- und Ausländerrecht reguliert werden und dies ihre städtische Nutzung bzw. ihre Aneignungspraktiken stark begrenzen kann, sollen die sozialräumlichen Praktiken von Flüchtlingen unter Berücksichtigung der jeweils individuellen Lebenslagen analysiert werden. Diese werden abgesehen von den genannten Dimensionen, der Aufenthaltsdauer und dem Aufenthaltsstatus durch soziale Kategorien wie ethnische und soziale Herkunft, Geschlecht, Alter, Behinderung/(Dis-)Ability mitbestimmt. Daher werden qualitative Interviews mit ExpertInnen aus den Bereichen der Flüchtlingsunterbringung, dem Bildungs- und Arbeitsmarkt sowie Flüchtlingen verschiedenen Alters, Geschlechts, Gesundheitszustands, ethnischer und sozialer Herkunft in verschiedenen Unterkünften und städtischen Quartieren Hamburgs erhoben. Ergänzend dazu werden die Unterkünfte und Wohnquartiere der Befragten kartografiert sowie individuelle städtische Nutzungsprofile und Netzwerkkarten aus den Interviews rekonstruiert. Diese unterschiedlichen Perspektiven auf den Forschungsgegenstand werden mittels einer Analyse auf Gemeinsamkeiten (und Unterschiede) in einer interdisziplinären Theoretisierung des Fluchtorts Stadt zusammengeführt.

Flächen- und Katastrophenmanagement überschwemmungsgefährdeter städtischer Gebiete als Konsequenz auf eine Risikozunahme durch Klimaänderung, Teilprojekt: Risikomanagement/Innovationen im Bauen/Koordinierung

Aufzeigen von Risiken und Schwächen in der Stadtplanung und Hochwasservorsorge von überschwemmungsgefährdeten Stadtgebieten der Küstenregion. Entwicklung neuer Strategien und Methoden des Risk-Governance sowie neuer Formen des Bauens zum Schutz gegenüber extremer, auf Klimaänderung zurückzuführender Sturmflutereignisse. Untergliederung in 6 Arbeitspakete. Im AP 1 sollen von Stadtplanern an3 Fallbeispielen in Hamburg mit Erhebungsmethoden der sozialwissenschaftlichen Forschung Risikowahrnehmung und Schadensgenese festgestellt und in AP 4 zur Entwicklung neuer Methoden des Risk-Governance führen. Im AP 2 entwickeln Hydrodynamiker neue Methoden der Flutwellenausbreitung und Schadensprognose in extrem urbanisierten Gebieten, die in AP 5 in ein web-basiertes operatives Informationssystem integriert werden. Arbeitspaket 3 entwickelt neue Methoden des wasserbezogenen Bauens. Aufstellung einer generellen, auf Europa ausgerichteten Leitlinie für das Sturmflutmanagement überschwemmungsgefährdeter Gebiete mit Hilfe nicht-technischer Schutzmaßnahmen. Einführung des operativen Informationssystems bei der Stadt Hamburg und pilotartiger Betrieb an den 3 Fallbeispielen.

EnEff:Stadt: CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg - Phase I, Teilvorhaben RWTH Monitoringkonzept

EnEff:Stadt: CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg - Phase I, Teilvorhaben Energie- und umweltgerechte Sanierung unter Berücksichtigung der denkmalschutzrechtlichen Anforderungen

EnEff:Stadt: CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg - Phase I, Teilvorhaben Umsetzung und Begleitung der Konzepterstellung und des Großdemonstrators im Rahmen der energie- und umweltgerechten Sanierung des Block H der Speicherstadt Hamburg

EnEff:Stadt: CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg - Phase I, Teilvorhaben 'Bauwerksinformationsmodellierung als Grundlage für Simulationsprozesse'

Effizienter Winterdienst auf Radverkehrsanlagen in deutschen Städten, NRVP 2020: Effizienter Winterdienst auf Radverkehrsanlagen in deutschen Städten am Beispiel der Stadt Hamburg

Das Ziel des Forschungsvorhabens E-WIN ist die Verbesserung der Sicherheit von Radfahrenden bei Schnee und Glätte sowie die Erhöhung der Attraktivität des Radfahrens in den Wintermonaten. Unterziele davon sind die Einordnung der Einflussfaktoren für die Nichtnutzung des Fahrrades im Winter und die Ermittlung eines geeigneten Streu- bzw. Taumittels für den Winterdienst auf Radwegen. Die Wirksamkeit des heute eingesetzten Kieses als abstumpfendes Streumittel zur Minderung der Sturzgefahr von Radfahrenden stößt an Grenzen und führt häufig nicht zu optimalen Ergebnissen. In Hamburg ist der Einsatz von Tausalz oder tausalzhaltigen Streumitteln gemäß Hamburgischem Wegegesetz auf Geh- und Radwegen aus ökologischen Gründen untersagt und nur auf Fahrbahnen zulässig. Es soll daher im Rahmen des geplanten Forschungsvorhabens erstmals die Nutzung alternativer Taumittel sowie abstumpfender Mittel für den radverkehrsspezifischen Winterdienst in Hamburg getestet werden, die sowohl ökologischen als auch funktionalen Anforderungen genügen. Zuerst werden im Labor geeignete Streustoffe und Mischverhältnisse bzw. Zusammensetzungen identifiziert und ihre Wirksamkeit und Umweltverträglichkeit untersucht. Daraus ergibt sich eine Auswahl von circa vier bis sechs Streustoffen/-gemischen. Diese sollen dann im Winter 2020/2021 zuerst auf einem Betriebsgelände und im Hafengebiet getestet und Radfahrende direkt nach Befahren der Teststrecke befragt werden. Nur die Streustoffe, die diesen ersten Praxistest bestanden haben, werden im Winter 2021/2022 auf ausgewählten Radwegen im öffentlichen Raum getestet. Um die Untersuchungsergebnisse nach Projektende unmittelbar anwenden zu können und um die Übertragbarkeit auf andere Kommunen sicherzustellen, ist die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit der alternativen Streustoffe von hoher Bedeutung. Die zuständigen Hamburger Behörden werden daher intensiv in das Forschungsvorhaben eingebunden. Zum Abschluss des Projektes stehen Erkenntnisse über die Einflussfaktoren auf die Fahrradnutzung im Winter. Beispielsweise, ob die Qualität der Oberflächenbehandlung vor der Behandlung zu einem bestimmten Zeitpunkt steht oder anders ausgedrückt, welche Ansprüche die Radfahrenden an einen Winterdienst haben, damit sie im Winter weiter Rad fahren. Dies wird zum einen über eine Nutzerbefragung realisiert, zum anderen über eine Befragung der Radverkehrsbeauftragten deutscher Städte. Des Weiteren wird die Nutzbarkeit unterschiedlicher Tau- und Abstumpfmittel geprüft. Diese werden in einem mehrstufigen Prozess, unter anderem auch durch die Radfahrenden, bewertet und das vielversprechendste Mittel bis in den Genehmigungsprozess geführt. Im Abschluss steht die Möglichkeit der Nutzung im Straßenraum durch die Stadtreinigung Hamburg. (Text gekürzt) Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

Konzeption eines innovativen Holzbauquartiers in der Hamburger Hafencity / Baufeld 102

DAS: Clever kombiniert: Klimaschutz und Klimaanpassung - Flächensynergien am Gebäude und im Quartier

Mit der Energiewende nimmt der Druck auf die urbanen Flächen zu; neben bereits existierenden Flächenkonkurrenzen in der Stadtentwicklung muss auch die Energiewende vor Ort gestaltet werden. Somit haben die alternativen Energiequellen einen Flächenbedarf, der unter Umständen eine zunehmende Flächenkonkurrenz im urbanen Raum mit sich bringt. Beispiel dafür ist, dass die lokale Energieerzeugung auf Gebäude- oder Quartiersebene heute oftmals an oder auf der Gebäudehülle stattfindet, in Form von Anlagen für Solarthermie oder Photovoltaik. Hinzu kommen die Flächenbedarfe der Klimaanpassung, z.B. für Regenwasserversickerung oder Kaltluftbahnen für die Frischluftzufuhr. Gleichzeitig stehen Städte vor der Herausforderung, Regenwasserrückhalt in der Fläche zu optimieren, das Mikroklima im Quartier zu verbessern und Freiräume zu erweitern. Oft können in der Praxis gute Lösungen gefunden werden, es entstehen aber auch neue und verschärfte Flächenkonkurrenzen, die letztendlich clevere, abgestimmte Lösungen erfordern. Projektziel ist die Erarbeitung von intelligenten Lösungen, um die Flächenkonkurrenz zu bewältigen und Klimaschutz und -anpassung in den beanspruchten Flächen integriert zu betrachten. Über Synergien und Konkurrenz auf Gebäudeebene hinaus gilt es Ansätze zu untersuchen, die Klimaschutz und -anpassung in der Fläche integrieren. Eine Strategie zur Bewältigung der Flächenkonkurrenz kann das Prinzip der Multicodierung, also die sinnvolle Überlagerung verschiedener Funktionen und deren Verknüpfung auf den Flächen, bieten. Im Projekt 'Clever kombiniert' werden Flächensynergien am Gebäude und im Quartier identifiziert und mögliche Wege der Umsetzung des Prinzips der Multicodierung erprobt, die sowohl dem Klimaschutz als auch der Klimaanpassung dienen. Die Lösungen sollen als Grundlage für Planungsentscheidungen herangezogen werden können.

Innovationen für eine nachhaltige Mobilität, Elektromobilität: eQuartier Hamburg

Das SpardaPassivhausPlus gilt als ein Vorzeigeprojekt der IBA und ist für das DENA-Qualitätssiegel vorgesehen. Das Projekt verfolgt insbesondere die Verknüpfung erneuerbarer Energien mit E-Mobilität. Dabei wird die Einbeziehung der E-Mobilität bereits bei der Gebäudeplanung mit einbezogen. Durch das Carsharing-Model kann eine Reduzierung der KfZ-Stellplätze erfolgen und die praktische Umsetzung in einer Eigentümergemeinschaft (geschlossene Benutzergruppe) getestet werden. Die Bewohner können die E-Mobilität mit innovativer Schnellladetechnik ausprobieren und die Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen. Es sind folgende Schritte geplant: Der Bauträger kalkuliert, berechnet und erstellt das Wohngebäude ohne E-Mobilität. Die Sparda Immobilien GmbH trägt als Investor das Konzeptrisiko. Während der Planungs- und Projektphase wird sie durch einen externen Berater bezüglich Marktsondierung für E-Fahrzeuge und Schnellladeinfrastruktur unterstützt. Bei der weiteren Projektrealisierung werden zwei 'E-Parkplätze' inkl. Sichtschutzwand direkt am Gebäude erstellt. Darüber hinaus wird die Sparda Immo zwei E-Fahrzeuge und die Schnellladeinfrastruktur zur Verfügung stellen. Für die Buchung/Abrechnung und den kompletten Fahrzeugservice wird ein professioneller Dienstleister beauftragt.

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