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Frühlingssonne gut geschützt genießen

Frühlingssonne gut geschützt genießen Bundesamt gibt Tipps zum Hautschutz und wirbt für UV -Index Ausgabejahr 2026 Datum 26.02.2026 Mit dem Frühlingsstart und der Freude an sonnigen Tagen zieht es viele Menschen nach draußen. Dabei kann Sonnenschutz bereits jetzt wichtig sein - auch wenn es sich noch nicht sommerlich anfühlt. Das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) rät daher, die Stärke der UV - Strahlung im Blick zu behalten. Das geht ganz einfach mit dem UV -Index - etwa in vielen Wetterapps oder auf der Internetseite des BfS . Warum UV - Strahlung im Frühling oft unterschätzt wird BfS-Präsidentin Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel "Für den Sonnenschutz zählt nicht, wie warm oder kalt es ist - entscheidend ist die Höhe des UV -Indexes" , sagt BfS -Präsidentin Inge Paulini. "Die Strahlen der Frühlingssonne fühlen sich gut an und die Temperaturen sind moderat, sodass viele Menschen die UV -Belastung weniger im Blick haben. Doch auch an eher kühlen, aber sonnigen Tagen können UV -Werte erreicht werden, bei denen Schutzmaßnahmen wichtig sind" , erläutert Paulini. Hier biete der UV -Index, der die Stärke der sonnenbrandwirksamen ultravioletten ( UV ) Strahlung angibt, eine gute Orientierung. Er zeigt auch an, wann Schutz empfohlen wird. UV - Strahlung kann Haut und Augen schädigen, sie ist die Hauptursache für Hautkrebs. Für Meteorolog*innen beginnt der Frühling am 1. März, kalendarisch startet er am 20. März. UV -Index als einfache Entscheidungshilfe Der UV -Index ist ein international einheitliches Maß für die Stärke der sonnenbrandwirksamen UV - Strahlung der Sonne. Es gilt: Ab einem Wert von 3 wird Schutz für Augen und Haut empfohlen. Mit seiner Zahlenskala von 1 bis 11+ ist er eine einfache Entscheidungshilfe, welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden sollten. Die Hinweise - etwa Schatten aufzusuchen oder lange Kleidung zu tragen - lassen sich im Alltag gut anwenden. Wiese mit Krokussen Quelle: Smileus/stock.adobe.com Auf der Internetseite des BfS lassen sich sowohl der erwartete Tagesspitzenwert des UV -Indexes als auch der aktuelle Tagesverlauf abrufen. Während der prognostizierte Höchstwert eine Orientierung für die Planung des Tages bietet, zeigt der Tagesverlauf anhand von Messdaten, wie hoch der UV -Index an der nächstgelegenen Messstation aktuell ist. Die Angaben basieren auf Daten des solaren UV -Messnetzes mit über 40 Stationen in ganz Deutschland, die eine regionale Einschätzung ermöglichen. Der Dreiklang für guten Sonnenschutz: Vermeiden, Bekleiden, Eincremen Für einen wirksamen Schutz empfiehlt das BfS : Vermeiden: Intensive Sonnenstrahlung möglichst vermeiden und Schatten aufsuchen. Bekleiden: Haut und Augen durch Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille mit UV400-Kennzeichnung schützen. Eincremen: Unbedeckte Hautstellen mit Sonnenschutzmitteln mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor eincremen. Wer die empfohlenen Schutzmaßnahmen beachtet, kann seine persönliche UV -Belastung deutlich reduzieren. UV -Prognosen zu den erwarteten Höchstwerten verschickt das BfS von April bis September immer montags, mittwochs und freitags mit einem UV - Newsletter an Interessierte. Weitere Informationen bietet das BfS unter www.bfs.de/uv-schutz . Stand: 26.02.2026

Bundesumweltministerium unterstützt bei der gesundheitlichen Vorsorge in der Klimakrise

Bundesumweltministerium unterstützt bei der gesundheitlichen Vorsorge in der Klimakrise Ausgabejahr 2024 Datum 04.06.2024 Heute und am morgigen Weltumwelttag informiert das Bundesumweltministerium ( BMUV ) zusammen mit dem Umweltbundesamt ( UBA ), dem Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) und dem Bundesamt für Naturschutz ( BfN ) auf der Woche der Umwelt im Park des Amtssitzes des Bundespräsidenten (Schloss Bellevue) in Berlin umfassend über die gesundheitlichen Risiken der Klimakrise und wie man sich davor schützen kann. Gleichzeitig findet auf Initiative der Bundesärztekammer (BÄK) und der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) e.V. am 5. Juni ein bundesweiter Hitzeaktionstag statt. Bundesumweltministerin Steffi Lemke Quelle: BMUV/Klaus Mellenthin Bundesumweltministerin Steffi Lemke: "Die gesundheitlichen Auswirkungen der Klimakrise sind bereits überall auf der Welt spürbar. Und auch bei uns in Deutschland und Europa haben langanhaltende Hitzewellen mit Temperatur- und Sonnenscheinrekorden in den letzten Jahren nochmals deutlich gemacht, wie wichtig es ist, sich auf die Folgen der Klimakrise einzustellen und diese abzumildern. Neben Maßnahmen zum natürlichen Klimaschutz, mit denen weniger Kohlenstoff in die Umwelt gelangt und außerdem gespeichert wird, ist es daher zunehmend wichtig, sich gegen Gesundheitsrisiken durch die Klimakrise zu wappnen und systematisch vorzusorgen. Das Bundesumweltministerium stärkt hierfür weiter den umweltpolitischen Rahmen, zum Beispiel durch das Bundes-Klimaanpassungsgesetz, und informiert darüber hinaus die Bevölkerung umfassend, wie sie sich vor den gesundheitlichen Risiken der Klimakrise durch Hitze, UV -Strahlung, Ozon, Pollen und Krankheitserregern aus der Tierwelt schützen kann." "Eine zentrale Anpassungsmaßnahme an die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels stellen Hitzeaktionspläne dar," berichtet UBA -Präsident Dirk Messner. Die 2017 publizierten Handlungsempfehlungen für die Erstellung solcher Pläne wurden in einem vom UBA geförderten Projekt evaluiert und hinsichtlich der Wahrnehmung und Wirksamkeit bewertet. "Demnach sind Hitzeaktionspläne bundesweit bekannt, anerkannt und werden von den kommunalen Behörden als hilfreich angesehen" , so Messner. Wichtig sei aber auch, andere gesundheitliche Folgen des Klimawandels in den Fokus zu nehmen: So wirkt sich der Klimawandel nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die psychische Gesundheit aus. "Im Rahmen eines im Juli abzuschließenden Forschungsprojekts werden wir über die psychischen Auswirkungen des Klimawandels auf die deutsche Bevölkerung berichten und auch einen Resilienz-Leitfaden vorlegen." BfS-Präsidentin Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel BfS -Präsidentin Inge Paulini: "Aufgrund des Klimawandels sind die Menschen in Deutschland nicht nur höheren Temperaturen, sondern auch einer höheren Belastung durch UV -Strahlung ausgesetzt – der Hauptursache für Hautkrebs. Schutz vor Hitze- und UV -Belastung sind deshalb zentrale Aspekte heutiger und künftiger Maßnahmen der Klimaanpassung. Kommunen, Kitas, Schulen, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger finden auf den Internetseiten des BfS umfassende Informationsmaterialen zum Schutz vor UV -Belastung." "Grünflächen und Bäume kühlen unsere Quartiere und bieten Menschen Schutz vor Hitze." erläutert Sabine Riewenherm, Präsidentin des BfN . "Die Natur in unseren Städten hat viele Gesichter und Facetten: Parks, Kleingärten, Gärten, Straßenbäume, Flüsse und Bäche. Eine hohe Durchgrünung wird immer wichtiger für gesunde und lebenswerte Städte und erhöht ganz nebenbei die Artenvielfalt. Das BfN hat daher Orientierungswerte für das öffentliche Grün vorgelegt, die Kommunen dabei unterstützen sollen, bei ihrer städtebaulichen Entwicklung ein ausreichendes Maß an Durchgrünung von Siedlungen zu erreichen." Lemke und Paulini werben beim Demokratiefest der Bundesregierung für besseren UV-Schutz Quelle: BMUV/Peter-Paul Weiler Der Weltumwelttag 2024 steht in Deutschland unter dem Motto "Natürlich vorsorgen: Sicherheit und Schutz in der Klimakrise". Um die negativen Folgen der Klimakrise für die menschliche Gesundheit zu verringern, muss der Ausstoß klimaschädlicher Gase so weit wie möglich reduziert werden. Darüber hinaus ist es notwendig, Vorsorge zur Anpassung zu treffen, damit nicht mehr zu verhindernde Auswirkungen möglichst wenig Schaden anrichten. Die Bundesregierung hat daher im Jahr 2008 die deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) beschlossen und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Das Klimaanpassungsgesetz, das am 1. Juli 2024 in Kraft treten wird, setzt einen verbindlichen Rahmen dafür. Derzeit entwickelt die Bundesregierung auf dieser Grundlage die im Bundes-Klimaanpassungsgesetz vorgesehene, vorsorgende Klimaanpassungsstrategie mit messbaren Zielen. Die Verabschiedung dieser Strategie ist für Ende 2024 geplant. Ein Handlungsschwerpunkt ist dabei der Gesundheitsschutz. Die vom BMUV herausgegebene Ratgeber-Reihe "Den Klimawandel gesund meistern" klärt darüber auf, wie man sich vor gesundheitlichen Auswirkungen der Klimakrise schützt. Sie umfasst folgende Themen: " Tipps für heiße Tage ", " Schutz vor Infektionskrankheiten durch Zecken, Mücken und Nager ", " Gefahr im Anflug: Pollenallergien ". Alle Ratgeber sind im Internet auf der BMUV -Homepage als Download verfügbar und können auch kostenlos als gedruckte Broschüre im Pixi-Hefte-Format bestellt werden. Mit den Förderrichtlinien "Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen" und "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" unterstützt das BMUV die vorsorgende Anpassung an die Folgen der Klimakrise zudem finanziell. Ergänzend dazu berät das Zentrum KlimaAnpassung im Auftrag des BMUV insbesondere Kommunen, welche Maßnahmen zum Schutz vor den Folgen der Klimakrise ergriffen werden sollten. Im Rahmen des Aktionsprogrammes Natürlicher Klimaschutz (ANK) unterstützt das BMUV über die KfW Kommunen bei Baumpflanzungen, der Anlage naturnaher Parks und der Schaffung von Naturoasen. Stand: 04.06.2024

Regionale Daten zu UV -Strahlung für besseren UV -Schutz im Sommer

Regionale Daten zu UV -Strahlung für besseren UV -Schutz im Sommer Bundesamt für Strahlenschutz baut in Stuttgart sein UV -Messnetz aus Ausgabejahr 2024 Datum 28.05.2024 Die UV-Messsonde in Stuttgart Der Schutz vor der UV - Strahlung der Sonne gewinnt vor dem Hintergrund des Klimawandels in vielen Städten an Bedeutung. Damit sich Bürgerinnen und Bürger künftig noch besser über die aktuelle UV -Belastung in ihrer Stadt informieren und vor Hautkrebs schützen können, baut das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) sein UV -Messnetz weiter aus. Zusammen mit der Stadt Stuttgart nimmt das BfS dafür zum meteorologischen Sommeranfang am 1. Juni eine neue UV -Messstation in Betrieb, die auf dem Dach des Amtes für Umweltschutz der Landeshauptstadt in der Gaisburgstraße installiert wird. Die neue Messsonde ermittelt von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang den aktuellen UV-Index . In Süddeutschland kann er in den Sommermonaten Werte von bis zu 9 erreichen. Schutz vor der UV - Strahlung der Sonne ist bereits ab einem Wert von 3 notwendig. Ab dem 30. Mai werden die Messdaten der Sonde über die Internetseiten des BfS und der Stadt Stuttgart zur Verfügung gestellt. Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel BfS -Präsidentin Inge Paulini: " UV -Strahlung ist krebserregend und ein Risiko für die Gesundheit. In der Bevölkerung ist das zwar bekannt. UV -Strahlung wird jedoch häufig unterschätzt, wie wir aus Umfragen wissen. Insbesondere bei der Planung von Sport- und anderen Freizeitaktivitäten kann der UV-Index bei der Risikoeinschätzung helfen. Der UV-Index gibt auch Orientierung zu Sonnenschutzmaßnahmen . Wer sich informiert, kann sich entsprechend schützen und den Sommer genießen." Messdaten zum Stadtklima für nachhaltige Stadtentwicklung Für die Stadtverwaltung sind die UV -Messungen zusammen mit weiteren meteorologischen Messungen ein grundlegender Baustein in der Vorsorge vor gesundheitsgefährdenden Umwelteinflüssen. Das Amt für Umweltschutz betreibt im Stadtgebiet ein kleines meteorologisches Messnetz, in welchen neben Lufttemperatur, Wind, Niederschlag und Sonnenscheindauer auch UV -A- und UV -B- Strahlung gemessen wird. Die aktuellen Messdaten werden auf dem städtischen Klimadashboard und der Internetseite der Abteilung Stadtklimatologie www.stadtklima-stuttgart.de allen Interessierten bereitgestellt. Neben der Gesundheitsfürsorge sind die gemessenen meteorologischen Daten eine wichtige Basis für eine nachhaltige, smarte, zukunftsorientierte Stadtplanung und die Entwicklung von wirksamen städtebaulichen Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Der Klimatologe der Landeshauptstadt, Rainer Kapp, betont: "Die über Jahrzehnte zurückreichenden Messreihen geben uns die Möglichkeit, die Veränderungen des Stadtklimas zu analysieren und die Auswirkungen der Stadtumgestaltung auf das Stadtklima zu untersuchen. Die so gesammelten Erfahrungen nutzen wir für Beiträge zu einer stadtklimatisch sensiblen Stadtentwicklung. Wir wollen so dazu beitragen, die Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Stadt zu verbessern und auch in Zukunft auf hohem und gesundem Niveau zu halten." UV-Index Aktuelle UV -Messdaten auch für Fußballfans aus aller Welt Stuttgart ist vom 14. Juni bis zum 14. Juli eine der zehn Gastgeberstädte der Fußball-Europameisterschaft 2024 der Männer. Das Bundesamt für Strahlenschutz möchte mit dem erweiterten Angebot im Rahmen der EM auch Fans über den UV-Index und UV -Schutz informieren. Der UV-Index wurde von der WHO definiert und ist ein international einheitliches Maß, das auf einer Skala von 1 bis 11+ anzeigt, wie intensiv die UV - Strahlung der Sonne am Erdboden ist. Bestimmten Werten sind Empfehlungen zum Sonnenschutz zugeordnet: Bei Werten von 1 bis 2: Es sind keine Schutzmaßnahmen erforderlich. Ab einem Wert von 3 sind Schutzmaßnahmen erforderlich: in den Mittagsstunden Schatten suchen, schützende Kleidung, Hut und Sonnenbrille tragen, Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Schutzfaktor benutzen. Bei Werten von 8 und darüber ist die Belastung sehr hoch, Schutzmaßnahmen sind dann absolut notwendig. So sollte man sich in der Mittagszeit möglichst nicht draußen aufhalten, unbedingt tagsüber Schatten aufsuchen, entsprechende Kleidung, Hut und Sonnenbrille tragen und Sonnenschutzmittel mit ausreichendem Lichtschutzfaktor nutzen. Seit 2006 veröffentlicht das BfS den UV-Index auf Basis der gemessenen Daten des deutschen UV -Messnetzes auf seiner Website. Das UV -Messnetz ist ein Zusammenschluss mehrerer Institutionen und Behörden, die zusammen mittlerweile 43 Stationen betreiben. Damit ist das deutsche UV -Messnetz im internationalen Vergleich führend. Abgerufen werden können die UV -Messdaten unter https://www.bfs.de/uv-aktuell . Die Stadt Stuttgart wird den aktuellen Tagesverlauf außerdem unter https://www.stadtklima-stuttgart.de/index.php?klima_uv-index zur Verfügung stellen. Stand: 28.05.2024

Machbarkeitsstudie über die Durchführung einer epidemiologischen Studie zur Ermittlung der Dosis‐Wirkungs‐Beziehung zwischen natürlicher UV-Exposition und Hautkrebs

UV-Strahlung ist kanzerogen und Hauptursache für Hautkrebs. Hautkrebserkrankungen haben in der hellhäutigen Bevölkerung weltweit stärkere Zuwachsraten als alle anderen Krebserkrankungen. Im Hinblick auf den demographischen Wandel und die sich abzeichnende Zunahme der UV-Belastung als Folge des Klimawandels ist ein weiterer Anstieg der Erkrankungszahlen zu erwarten. Eine Dosis-Wirkungsbeziehung für die deutsche Bevölkerung zwischen natürlicher UV-Strahlung und dem Hautkrebsrisiko konnte aber bis dato nicht beschrieben werden. Diese ist jedoch für die Optimierung von Strahlenschutzmaßnahmen und für wirkungsvolle Strategien zur Hautkrebsprävention von großer Bedeutung. In einer vom BfS in Auftrag gegebenen Studie sollte exemplarisch die Machbarkeit einer epidemiologischen Studie zur Ermittlung einer Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen natürlicher UV-Strahlung und dem Plattenepithelkarzinom in Deutschland untersucht werden. Die Machbarkeitsstudie kommt zu dem Schluss, dass eine solche Studie sowohl durchführbar, als auch aussagekräftig bezüglich der Fragestellung wäre und gibt eine Empfehlung für den Aufbau einer solchen Studie.

Determinanten der Krebsbildung bei Xiphophorus: I. Molekulare Konkretisierung der Krebsgene

Seit unserer formalgenetischen Erstbeschreibung von Krebsdeterminanten arbeiten wir an deren molekularbiologischer Konkretisierung. In der Berichtszeit untersuchten wir die Expression xiphophoriner Onkogene (x-oncs) in erblichen xiphophorinen Melanomen, Neuroblastomen, Fibrosarkomen und Karzinomen, deren Boesartigkeit durch den homozygoten Verlust eines keimbahnvererbten onkostatischen Gens, Diff, und deren Gutartigkeit durch den hemizygoten Verbleib von Diff determiniert wird. Onkogentranskripte in gesunden Embryonen, Neugeborenen und Adultendienten als Standard: In gutartigen Neoplasien fanden wir im allgemeinen eine embryotypischex-onc-Expression. In boesartigen Tumorenherrscht meist Ueberexpression. Dies trifft zu fuer zwei von vier x-erbB-Genen, zwei von vier x-erbA-Genen, alle drei x-sis-, zwei x-pdgf-r-, drei x-src- ,drei x-ras-Transkripte sowie fuer die Transkripte zweier Retrotransposons. Das restliche der x-erbBGene, die beiden restlichenx-erbA, sowie x-myc sind bei gut- und boesartigen Tumoren gleichbleibend mittelstark exprimiert. Keiner der Tumoren, wohl aber deren Zellkulturen, zeigten x-myb-Expression. An der Bildung einer Neoplasie arbeiten demnach viele Onkogene, deren Aktivitaet koordiniert ist. Hiermit koordiniert ist der Inositoleinbau in Phoshoinositide, der hier als Mass fuer die Wachstumsregulation der Tumoren betrachtet wird. Als Koordinator tritt das zur x-erbB-Familie gehoerende Onkogen x-erbB hoch a auf, denn es ist die einzige hier bekannte Krebsdeterminante, die neben der komplexen Korrelation von Onkogenexpression und Malignitaetsgrad einen Erbgang zeigt (Nachweiseines v-erbB-homologen Fragments im Southern-blot), der sich mit dem der Suszeptibilitaet zur Tumorbildung deckt. x-erbB hoch a ist demnach der eigentlichen Tumorbildung vorgeschaltet; es verhaelt sich wie ein Kapellmeister, der dem Orchester vorsteht, aber auch mit seinem eigenen Instrument zum Konzert beitraegt. Zwei terminale Deletionen in der Keimbahn brachten weitere Hinweise auf die Koordinatorfunktion von x-erbB hoch a: Die eine verlor ein Gen fuer die Differenzierung von Pigmentzell-Vorlaeufern, behielt aber x-erB hoch a; die andere verlor beide Gene; ansonsten sind sie genetisch mit den Traegern erblich gut- und boesartiger Melanome identisch. Phaenotypisch sind sie gleich und bilden keine Melanome. Es zeigte sich, dass die in den Melanomen vorgefundene konzertierte Aktion von Expression und Ueberexpression der Determinanten der Krebsbildung incl. Inositollipid Turnover von x-erbB hoch a abhaengt, egal ob Tumoren gebildet werden oder nicht.

Alternativmethoden: Etablierung eines 3D-Schleimhautmodels als Alternative zu Tierversuchen bei PDT (3DPDT), Adaption, Verifizierung und Validierung eines 3D-Schleimhautmodels für die PDT

Ozonwerte in NRW überschreiten die Alarmschwelle

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK) informiert: In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Warnschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter: luftqualitaet.nrw/meldungen.php . Verhaltenshinweise bei Überschreitung der Alarmschwelle Bei Ozonwerten über der Alarmschwelle wird dringend empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Dies gilt für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere aber für besonders empfindliche Personen. Erhöhte Ozonwerte können Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet. Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen Wer sich trotz der hohen Ozonwerte im Freien aufhält, sollte unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz achten. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz. Weitere Informationen und Prognosen Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und die beiden folgenden Tage) sind zu finden unter: luftqualität.nrw/ozonprognose.php . So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen: Aktuelle Messwerte Gesundheitliche Wirkung von Ozon zurück

Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Alarmschwelle von 240 μg/m3

In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter: Verhaltenshinweise bei Überschreitung der Alarmschwelle Bei Ozonwerten über der Alarmschwelle wird dringend empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Dies gilt für alle Bevölkerungsgruppen, insbesondere aber für besonders empfindliche Personen. Erhöhte Ozonwerte können zu Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet. Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen Wer sich trotz der hohen Ozonwerte im Freien aufhält, sollte unbedingt auf ausreichenden Sonnenschutz achten. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz. Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und die beiden folgenden Tage) sind zu finden unter: So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen: Weitere Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Ozon finden Sie unter: zurück

Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 μg/m3

In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter: Empfehlungen zum Verhalten bei erhöhter Ozonbelastung Bei Ozonwerten über der Informationsschwelle wird besonders empfindlichen Personen empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten möglichst auf die frühen Vormittags- oder die Abendstunden verlegt werden. Ozon kann Symptome wie Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet. Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen Wer sich im Freien aufhält, sollte zudem an ausreichenden Sonnenschutz denken. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko für Hautkrebs. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz. Weitere Informationen und Prognosen Sollten die Ozonwerte die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten, erfolgt eine weitere Pressemitteilung. Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und die beiden folgenden Tage) sind zu finden unter: So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen: Weitere Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Ozon finden Sie unter: zurück

Ozonwerte in Nordrhein-Westfalen überschreiten die Informationsschwelle von 180 μg/m3

In Nordrhein-Westfalen wurden heute Ozonkonzentrationen oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Betroffene Orte und Regionen finden Sie in den Tabellen des WDR-Videotexts ab Seite 197 sowie online unter: Empfehlungen zum Verhalten bei erhöhter Ozonbelastung Bei Ozonwerten über der Informationsschwelle wird besonders empfindlichen Personen empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten möglichst auf die frühen Vormittags- oder die Abendstunden verlegt werden. Ozon kann Symptome wie Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Diese Beschwerden treten vor allem bei empfindlichen Personengruppen auf, zu denen etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung zählen. Auch Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler (aufgrund der erhöhten Atemfrequenz), Säuglinge und Kleinkinder (wegen ihres höheren Atemvolumens) sind besonders gefährdet. Schutz vor Sonnenbrand nicht vergessen Wer sich im Freien aufhält, sollte zudem an ausreichenden Sonnenschutz denken. Sonnenbrand ist nicht nur schmerzhaft, sondern erhöht auch das Risiko für Hautkrebs. Besonders Kinderhaut ist empfindlich und benötigt besonderen Schutz. Sollten die Ozonwerte die Alarmschwelle von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter überschreiten, erfolgt eine weitere Pressemitteilung. Aktuelle Karten mit Ozonprognosen für Nordrhein-Westfalen (für den laufenden und die beiden folgenden Tage) sind zu finden unter: So können Sie zur Verbesserung der Luftqualität beitragen: Weitere Informationen zu gesundheitlichen Auswirkungen von Ozon finden Sie unter: zurück

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