Ziel ist der Ersatz von Tierversuchen bei der Bestimmung der kutanen Resorption von Chemikalien, Arzneimitteln und Kosmetika unter Verwendung von biotechnologisch hergestellten kommerziell verfügbaren humanen Hautmodellen. Die Dringlichkeit resultiert aus den Vorgaben der REACH-Initiative der EU (Tierverbrauch bis zu 12 Mio.). Die in Phase 1 entwickelte und prävalidierte Methode wird gemäß OECD-Vorgaben validiert. Dazu bedarf es der streng standardisierter Untersuchungen von Substanzen unterschiedlicher Lipophilie und Molekulargewichte an Hautmodellen sowie Human- und Schweinehaut in mehreren Laboren mit spezifischer Expertise auf diesem Gebiet. Die Anerkennung des Verfahrens als Alternativmethode durch die OECD wird angestrebt. Für die Testung der kutanen Resorption hat die OECD die Richtlinie 428 verabschiedet, die alternativ zum Tierexperiment Resorptionsstudien an exzidierten Häuten empfiehlt, doch kann der Bedarf an Humanhaut nicht gedeckt werden. Deshalb besteht dringender Bedarf an rekonstruierten Humanhautpräparaten, deren Einsatz das OECD 'guidance document 28 als möglich ansieht, sofern eine Validierung der Methode erfolgt.
Die allergische Kontaktdermatitis ist die haeufigste durch Umweltchemikalien verursachte Hauterkrankung. Haeufigstes Allergen - neben Nickelsulfat - sind Duft- und Aromastoffe. Sie finden eine breite Anwendung in vielen Umweltbereichen wie Kosmetika, Nahrungsmitteln und Papierherstellung. Ziel dieses Vorhabens ist es, in Zusammenarbeit mit der Duft- und Aromastoffindustrie Handlungswissen zur Beurteilung der allergieausloesenden Potenz von Duft- und Aromastoffen zu entwickeln. Dabei soll die Veraenderung der Substanzen durch Ihre Verstoffwechselung im Gewebe Beruecksichtigung finden. Diese Untersuchungen liefern die Wissensbasis fuer die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Duft- und Aromastoffindustrie, um kontaktallergieausloesende Stoffe in ihren Produkten zu identifizieren und gegen hypoallergene Stoffe auszutauschen.
Ziel des Projektes ist die Werkstoffentwicklung im Hinblick auf den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen (Naturfasern und/oder Biokunststoffe) in der Orthetik und Prothetik, um eine umweltverträgliche Alternative zu bestehenden Werkstoffsystemen anbieten zu können. Es wird dabei angestrebt, dass bio-basierte Kunststoff-Compounds sowohl für die Fertigung von standardisierten Passteilen (z.B. Prothesenfüße), als auch bei der Herstellung von individuell hergestellten Prothesenschäften und Orthesenteilen eingesetzt werden können. TECNARO entwickelt nach den von Fh-IPA und Dambeck erstellten Spezifikationen Biowerkstoffe. Um die Einsatzmöglichkeiten von nachwachsenden Rohstoffen demonstrieren zu können ist es vorgesehen aus den Biokunststoffcompounds der Tecnaro erste Prototypen für Prothesenschäfte herzustellen und deren Eigenschaften (Festigkeit, Steifigkeit, Hautverträglichkeit etc.), mit denen von fossil-basierten, ggf. carbonfaser- oder glasfaserverstärkten Prothesenschäften und Orthesen zu vergleichen. Darauf aufbauend sollen die Biowerkstoffe innerhalb der wirtschaftlichen und technischen Machbarkeit angepasst und ggf. das Design im Hinblick auf die erzielbaren Eigenschaften optimiert werden.
Ziel des geplanten Projektes ist die Werkstoffentwicklung im Hinblick auf den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen (Naturfasern und/oder Biokunststoffe) in der Orthetik und Prothetik, um eine umweltverträgliche Alternative zu bestehenden Werkstoffsystemen anbieten zu können. Es wird dabei angestrebt, dass bio-basierte Kunststoff-Compounds sowohl für die Fertigung von standardisierten Passteilen (z.B. Prothesenfüße), als auch bei der Herstellung von individuell hergestellten Prothesenschäften und Orthesenteilen eingesetzt werden können. FRAUNHOFER ist für die Materialprüfung (Biegesteifigkeit, Zugfestigkeit) der von TECNARO hergestellten Kunststoff-Compounds zuständig. Fraunhofer arbeitet entsprechende Material-Spezifikationen für die unterschiedlichen Anforderungen an die Prothesen Komponenten aus. Fraunhofer entwickelt für die drei wesentlichen Komponenten von Prothesen der unteren Extremität, den Prothesenfuß, die Fußkosmetik und den Schaft Modelle und unterzieht sie biomechanischen Prüfungen (Dauerbelastungsprüfung, funktionelle Tests, Probandentests). Prothesenfuß-Funktionsmuster werden in eigener Werkstatt hergestellt. Dambeck wird die Funktionsmuster der Fußkosmetik und der patientenindividuellen Schäfte für die Testung zuliefern.
Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Testung von kosmetischen und dentalen Pflegeprodukten unter Einsatz von Cellulose- und Lignin-basierten Partikeln. Durch den Einsatz der Stoffe soll ein abbaubarer Ersatz für Kunststoffmikropartikel in kosmetischen und dentalen Pflegeprodukten entstehen. AP1: Galenische Entwicklung der Formulierungen (Zahnpasta/Peeling-Creme/Deodorant); AP2: Überprüfung der galenischen Stabilität der entwickelten Formulierungen (Zahnpasta/Peeling-Creme/Deodorant); AP3: Überprüfung der mikrobiologischen Stabilität der entwickelten Formulierungen; AP4: Verträglichkeitsuntersuchungen zur akuten Toxizität; AP5: Dermatologische Testung der Formulierungen zur Verträglichkeit; AP6: Umsetzung der Sicherheitsbewertung bzw. Überprüfung Einsatzstoffe auf Gefährdungen.
Ziel des Verbundvorhabens ist die relativ kostengünstige Herstellung verschiedener, qualitativ hochwertiger, biologisch abbaubarer Cellulose- und Ligninpartikel (CP und LP), die konkrete dentale und kosmetische Produktanforderungen erfüllen, um so umweltkritische Kunststoffmikropartikel (KMP) als Abrasiva in diesen Produkten zu ersetzen. In Aluminiumfreien Deodorants sollen CP als Füllmaterial dienen, um das Hautempfinden zu verbessern. Verwendet werden nachwachsende Rohstoffe (Buchenholz) und anfallende Reststoffe der Lebensmittelherstellung (Haferspelzen, Weizenstroh, Maiskolbenspindeln). Hergestellt werden CP und LP von unterschiedlicher Größe, Form, Härte und chemischer Zusammensetzung, welche erstmalig im Rohzustand materialwissenschaftlich bewertet und kategorisiert werden. Selektierte Partikel werden in galenische Formulierungen einer Zahnpasta, eines Körperpeelings und eines Deodorants eingearbeitet. Die neu entwickelten Demonstratoren werden anschließend dermatologisch und auf ihre Abrasions- bzw. Reinigungswirkung materialwissenschaftlich bewertet, um unterschiedlichen Produktanforderungen entgegenzukommen und Basis neuer Produktentwicklungen zu bieten. TV1 Herstellung von Cellulosepartikeln (CFF GmbH)TV2 Materialwissenschaftliche Charakterisierung der Cellulose- und Ligninpartikel und deren Demonstratoren (IMWS). TV3 Entwicklung und Tests von Demonstratoren (Skinomics GmbH).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 47 |
| Land | 2 |
| Wissenschaft | 23 |
| Zivilgesellschaft | 3 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 47 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 47 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 47 |
| Englisch | 3 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 36 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 28 |
| Lebewesen und Lebensräume | 41 |
| Luft | 28 |
| Mensch und Umwelt | 47 |
| Wasser | 23 |
| Weitere | 47 |