Als unzerschnittene verkehrsarme Räume (UZVR) werden Räume definiert, die nicht durch technogene Elemente zerschnittenen werden. Die Polygondaten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt aus dem Layer „uzvr_polygon“ des LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos
Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen sind Lebensraumtypen / Biotoptypen, welche sensibel auf atmosphärische Stickstoffeinträge reagieren. Die Daten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt über den LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos
Die WFS-Layer „stickstoffempfindliche_lrt_point“, „stickstoffempfindliche_lrt_polyline“ und „stickstoffempfindliche_lrt_polygon“ werden dabei zu einem Polygonlayer zusammengeführt; Punkt- und Linienobjekte werden dabei mit einem 5-m-Puffer in Flächen umgewandelt. Ab einem Maßstab von 1:25000 werden die Daten geometrisch leicht vereinfacht dargestellt.
Zwischen Aachen und Herzogenrath treten entlang der Wurm einerseits groessere Erosionsschaeden auf, andererseits verstaerkte Sedimentation. Als Ursache hierfuer wird der durch Bebauung intensivierte Abflussprozess angenommen. Zur Analyse des Zusammenhangs zwischen Bebauung und Abflussgeschehen werden historische und aktuelle Karten des Einzugsgebietes ausgewertet. Das Abflussgeschehen zwischen 1950 und 1980 wurde mit statistischen Methoden und Systemmodellen beschrieben und die Ergebnisse mit der Bebauungsentwicklung korreliert. In der Zeit von 1950 bis 1980 haben sich die monatlichen Abflusshoechstwerte mehr als verdoppelt. Der Zusammenhang zwischen Bebauungszunahme und Abflusssteigerung ist sehr eng, jedoch nicht linear, sondern exponentiell. In der Zeit von 1910 bis 1980 hat sich die Wurm um ca. 2.7 m eingeschnitten, von 1950-1980 um ca. 6 m verbreitert und die Lateralverlagerung von Maeandern betraegt zwischen 1910 und 1980 durchschnittlich 23 m. Diese Werte sind nicht ausschliesslich auf die Abflusssteigerung zurueckzufuehren, sondern haengen mit dem bis 1910 vorhandenen Aufstau der Wurm vor Muehlenwehren zusammen. Dies fuehrte zu einer Aufschuettung des Talbodens, die nach der Demontage der Muehlen und durch die Abflusssteigerung schnell beseitigt wurde. Die durch die Erosion des Talbodens erhoehte Sedimentbelastung der Wurm fuehrt an anderer Stelle zu einer Sedimentation von 1.35 m in den Jahren 1940-1980. Zur Zeit wird die Auswirkung der Bebauung auf den Grundwasserstand untersucht.