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Umweltsicherung durch Landespflege, Aufgaben auf dem Gebiet der Landschaftsentwicklung und des Naturschutzes

Zweck: Erarbeitung einer Planungsmethodik in der Landespflege.

Beseitigung von Altfetten

Die derzeitige Beseitigung der Altfette aus Fettabscheidern zeigt erhebliche organisatorische und verfahrenstechnische Maengel. Daraus resultieren Umweltbeeintraechtigungen. Eine Erfassung der Genehmigungs- und Kontrollverfahren seitens der oeffentlich-rechtlichen Stellen sowie der Funktion der an der Fettbeseitigung Beteiligten stellt fuer den suedhessischen Raum die Grundlage fuer Loesungsansaetze und -modelle zur Beseitigung von Fetten und fetthaltigen Abwaessern dar. Die Moeglichkeit des Recycling steht dabei im Vordergrund.

Grundwasserbilanzierung und verhinderte Grundwasserneubildung durch geplante Baumassnahmen

Bearbeitung der Geologischen- und Bodenverhaeltnisse in hydrologischer Hinsicht. Bestimmung der Grundwasserneubildungsrate nach verschiedenen Methoden (Abflussganglinien, Neutronenmessungen, forsthydrologische Basisdaten). Gesamt-Grundwasser-Bilanzierung. Bestimmung der verhinderten Grundwasserneubildung und der Beeinflussung des Wasserchemismus durch geplante Baumassnahmen unter besonderer Beruecksichtigung der Beziehung zwischen Wald und Wasser.

Freiraumerholung im suburbanen Raum am Beispiel des Landkreises Gross-Gerau

Ermittlung von Eignungsflaechen fuer die Naherholung im Freiraum Kreis Gross-Gerau.

Grundwasseranreicherung mit weitergehend gereinigtem Abwasser, Teil 3: Verhalten des Wassers im Untergrund

Im Langener Stadtwald (Untermaingebiet suedlich Frankfurt/M.) wurde in den Jahren 1980/82 weitergehend gereinigtes Abwasser infiltriert. In der vorliegenden Arbeit wird ueber Untersuchungen berichtet, die das Verhalten des angereicherten Grundwassers in quantitativer und qualitativer Hinsicht zum Ziel haben. In einem 30 m maechtigen quartaeren Porengrundwasserleiter wurden im Untersuchungszeitraum rd. 514.600 m3 Wasser versickert; davon waren knapp 70 v.H. vorratswirksam, der Rest induzierte einen verstaerkten unterirdischen Abfluss. Auf einer Flaeche von etwa 2,3 km2 stieg der Grundwasserspiegel im Mittel 55 - 60 cm an. Das Grundwasser ist anthropogen belastet. Trotzdem konnte das abwasserbuertige Infiltrat ca. 300 m weit verfolgt werden. Die Untersuchungspassage als dritte der Klaeranlage nachgeschaltete Reinigungsstufe erwies sich keineswegs als so effizient, wie allgemein vermutet wird. Daher wird empfohlen, das nachbehandelt Abwasser nicht zu versickern, sondern unmittelbar als Betriebswasser zu verwenden.

Planungsgrundlagen fuer die Folgennutzung von Baggerseen

Die vor allem in Suedhessen vorhandene grosse Anzahl von Erdaufschluessen laesst der spaeteren Nutzung der Baggerseen und -teichen sowohl fuer die Wasserwirtschaft als auch fuer die Raumplanung im Zusammenhang mit der Siedlungsstruktur erhebliche Bedeutung zukommen. Fragen, nach der Belastbarkeit sowie den kuenftigen Nutzungen und den daraus resultierenden Belastungen sind zu klaeren. Im einzelnen sind Analysen und Prognosen der Angebots- und Bedarfsfaktoren fuer alternative Sekundaernutzung aufzustellen (unter Einschluss empirischer Untersuchungen), ist der Zusammenhang von Belastbarkeit von Baggerseen und ihre Funktionszuweisungen zu entwickeln und ist ein Entscheidungsmodell fuer die Auswahl von Sekundaernutzungen der Baggerseen zu erarbeiten.

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