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Entwicklung elektrochemischer Detektoren mit Mikroelektroden fuer die Hochdruckfluessigkeitschromatographie

Für die voltammetrische Analytik haben Mikroelektroden gegenüber den bekannten makrodimensionierten Arbeitselektroden entscheidende Vorteile. Hervorzuheben sind die geringeren kapazitiven Effekte, das verbesserte Signal/Rausch-Verhältnis, die schnellere Einstellung der elektrochemischen Gleichgewichte und der verminderte iR-Einfluss auf das Elektrodenpotential. Aus diesen Gründen können Mikroelektroden zur Verbesserung der voltammetrischen bzw. amperometrischen Spurenbestimmung von Elementen und Verbindungen beitragen. Es wurde das Ziel verfolgt, die Nutzbarkeit von Mikroelektroden verschiedener Herstellung als voltammetrische Arbeitselektroden für stationäre Messungen und für den Durchfluss in flüssigkeitschromatographische Detektoren zu überprüfen. Es wurde das voltammetrische Verhalten ausgewählter Analyte vergleichsweise an makro- und mikro-dimensionierten Arbeitselektroden untersucht, wofür in der Anfangsphase der Projektbearbeitung nur die vom KSI Meinsberg manuell gefertigten Einzel- und Array-Mikroelektroden aus Platin, Gold und Graphit zur Verfügung standen (12 Monate). Für weitere Untersuchungen kamen unterschiedlich konstruierte Mikroelektroden höherer Präzision vom CSIRO Melbourne, vom IPHT Jena sowie von den Firmen Ecossensors und Metrohm zum Einsatz (9 Monate). Die Eigenschaften und das Verhalten der Mikroelektroden wurde durch cyclovoltammetrische, chronoamperometrische und DP-voltammetrische Messungen charakterisiert. Außerdem mußte die mechanische und chemische Stabilität der Elektroden, v. a. auch gegenüber organischen Lösungsmitteln überprüft werden (7 Monate). Die leistungsfähigsten Elektroden kamen dann für die voltammetrische Spurenanalyse von Tl, Cd, und Pb sowie für die amperometrische Detektion von Benzo(a)pyren und den Hydroxy-Metaboliten nach HPLC-Trennung zum Einsatz (8 Monate).

Einfluesse der Landwirtschaft auf die Gewaessertrophie - Charakterisierung mittels HPLC

Zur Erfassung des Trophiezustandes der Gewaesser spielt die Bestimmung der Algenpigmente eine wesentliche Rolle. Neben dem Chlorophyll-a gibt es eine Reihe weiterer Pigmente, die Rueckschluesse auf die in Gewaessern vorkommenden Algengruppen geben. Neben der klassischen photometrischen Bestimmung fuer Chlorophyll-a wird zunehmend die Hochdruckfluessigkeitschromatographie (HPLC) zur Pigmentanalyse eingesetzt. Das EV soll die Zusammenhaenge zwischen Pigmentzusammensetzung und Algenbiomasse bei unterschiedlicher Trophielage in bayerischen Seen und Fliessgewaessern abklaeren und die HPLC zu einem Routineverfahren weiterentwickeln.

Untersuchungen von Pflanzeninhaltsstoffen, insbesondere der nichtstrukturellen Kohlenhydrate mit der Hochdruck-Fluessigkeitschromatographie an der Bodenvegetation des Erzgebirges

Ziel der Gesamtthematik ist die Untersuchung biochemischer Parameter des Wolligen Reitgrases (Calamagrostis villosa Chaix F.J. Gmel). unter der im Freiland herrschenden Immissions-, Depositions- und Witterungssituation am Standort Oberbaerenburg im Osterzgebirge. Mit Hilfe statistischer Methoden, z. B. der multiplen Regressionsanalyse sowie in Kabinenversuchen, sollen Zusammenhaenge zwischen den Ptlanzeninhaltsstoffen und den Umweltfaktoren ermittelt werden. Die Gesamtchlorophyll- und Kohlenhydratgehalte in den verschiedenen Blaettern unterliegen natuerlichen Schwankungen und zeigten 1994/95 einen aehnlichen jahresperiodischen Verlauf. Zusammenhaenge zwischen den Luftschadstoffen und den Pigmentgehalten 1996 wurden mit Hilfe von Kabinenversuchen untersucht. Die Auswertung der Kabinenversuche faellt in das Jahr 1997.

Potentielle natuerliche Morphologie und Oekologie von Fliessgewaessern im Niederlausitzer Braunkohlenrevier, Erarbeitung einer Methode zur flaechendeckenden Erfassung der Besiedlung und der natuerlichen Sukzession von photoautotrophen Organismen im Pelagial von Tagebaurestseen der Lausitz

Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung einer Methode zur flaechendeckenden Erforschung der photoautotrophen Besiedlung in Tagebaurestseen. Dazu ist vorgesehen, die Pigmente dieser Organismen unter Anwendung der Hochdruck-Fluessigkeits-Chromatographie (HPLC) zu untersuchen. Durch die spezifische Verteilung einiger Pigmente (sogenannte Leitpigmente, Chlorophylle, Carotinoide) in den Algenklassen ist eine systematische Charakterisierung der Zusammensetzung der photoautotrophen Organismen aus Freilandproben moeglich.

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