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Hochwasserschutzgesetz II passiert den Bundesrat

Das von der Bundesregierung vorgelegte Hochwasserschutzgesetz II hat am 2. Juni 2017 den Bundesrat passiert. Zuvor hatte der Bundestag dem Gesetz zugestimmt.

Bund und Länder beschließen Programm zum Hochwasserschutz

Auf der Konferenz der Umweltminister am 24. Oktober 2014 in Heidelberg beschlossen Bund und Länder ein länderübergreifendes Hochwasserschutzprogramm. Dieses umfasst eine detaillierte Liste mit 102 Schutzmaßnahmen an Elbe, Donau, Oder, Rhein und Weser, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden sollen. Dazu gehören beispielsweise Deichrückverlegungen und Flutpolder sowie die Beseitigung von Schwachstellen bei bestehenden Hochwasserschutzanlagen. Zum ersten Mal gibt es damit jetzt eine bundesweite Aufstellung mit überregional wirkenden, vordringlichen Maßnahmen für den Hochwasserschutz.

Hochwasservorsorge an der Lahn zwischen Cölbe und Einmündung Salzböde

Sonderforschungsbereich (SFB) 564: Nachhaltige Landnutzung und ländliche Entwicklung in Bergregionen Südostasiens; Sustainable Land Use and Rural Development in Mountainous Regions of Southeast Asia, F 1.3: Economic valuation of environmental improvements in northern Thailand and northern Vietnam

Research in the third phase follows two main objectives: the empirical objective is the assessment of the social benefits accruing from a flood control program in the uplands to the population of the city of Chiang Mai. Since current upland farming techniques result in high surface runoffs and, therefore, increase the frequency of flooding of the river Ping area, a CVM study with the population of Chiang Mai will be conducted in order to value the benefits from alternative farming techniques leading to water and soil conservation and, therefore, to less frequent flooding. In the light of the proposed scenario there is quite a number of methodological and theoretical objectives that are pursued by the research project according to the following guidelines: (1) to test the validity of the methodological results of F1.2 by applying them in a broader socio-economic context, and (2) to develop standardized procedures for the development of CVM scenarios and survey designs which are suitable for environmental valuation using the cost-saving mail survey approach without loss of reliability. In Vietnam a CVM study will be conducted aiming at an adaptation of CVM to the specific socio-economic and cultural background of a post-socialist society in transition to market economy.

Naturverträgliche Hochwasservorsorge an Elbe und Nebenflüssen und ihr volkswirtschaftlicher Nutzen - Teil: Ökonomische Bewertung naturverträglicher Hochwasservorsorge an der Elbe und ihren Nebenflüssen

Hauptziele des Vorhabens sind die Erfassung und Bewertung der Schäden des Hochwasserereignisses von August 2002 und ihrer Folgen sowie das Aufzeigen von flächenbezogenen Möglichkeiten einer naturverträglichen Hochwasservorsorge. Dabei sollen konkrete Maßnahmen am Beispiel von Fallstudien (Szenarien) vorgeschlagen werden: - Beibehaltung des aktuellen Zustandes (z.T. strukturarmes intensiv genutztes Einzugsgebiet/Aue, flussnahe Deiche, Instandsetzung, Stabilisierung und Erhöhung der Deiche auf der heutigen Linie), - Strukturverbesserung (Nutzungsänderungen im Einzugsgebiet vor allem durch Neugründung von Auewald, großräumige Rückdeichungen mit Uferwallabsenkung und Wiederanbindung von Altarmen), - Schaffung von Rückhalteräumen/ Poldern. Die Untersuchungen werden in ausgewählten Bereichen am Beispiel von Elbe und Mulde durchgeführt. Schwerpunkt der Bearbeitung ist die Verknüpfung von Wasserdynamik (sowohl Grund- als auch Oberflächenwasser) und standörtlichen Gegebenheiten mit der aktuellen Vegetation und Prognosen für zu erwartende Veränderungen in der Bodenvegetation aber auch für die Gehölzbestockung bei sich verändernden hydrologischen Bedingungen geben zu können. Außerdem erfolgt eine vorbereitende Analyse für die Erstellung von ökonomisch zu bewertenden Vorschlägen für ein naturschutzorientiertes Hochwasserschutzprogramm an der Elbe.

Grundlagenermittlung zur Verbesserung der hydraulischen Wirksamkeit der Flutrinnen Großes Ostragehege und Kaditz sowie des Vorlandes der Elbe auf Neustädter Seite zwischen Albert- und Marienbrücke

Unter Berücksichtigung der geplanten stationären und mobilen Verbausysteme gegen Hochwasser in der Innenstadt von Dresden, welche Bestandteil der Hochwasserschutzkonzeption des Freistaates Sachsen sind, wurde die Wirksamkeit von Abgrabungen in den Dresdner Flutrinnen sowie am Königsufer im Bereich Dresden-Neustadt auf die hydraulische Wirksamkeit untersucht. Neben den Auswirkungen auf die hydraulischen Parameter wurden naturschutzrechtliche, rechtliche und aus gegenwärtigen Nutzungen herrührende Randbedingungen in die Untersuchungen einbezogen.

Hochwasserschutzkonzeption Jerichower Land

Aus der Betroffenheit des August-Hochwassers 2002 und der Feststellung, dass die vorhandenen Gefahrenabwehrstrukturen noch verbesserungsbedürftig sind, sah man sich im Landkreis Jerichower Land gezwungen, im Hinblick auf das nächste Hochwasser zu handeln. Bestätigung fanden die Gedanken während des Winter-Hochwassers 2003, welches wenig später die hochwassergefährdeten Gebiete wieder vor neue Probleme stellte. Ansätze zur Lösung dieser Problematik fand man in dem Pilotprojekt 'Entwicklung eines Hochwassermanagementsystems für den Landkreis Stendal'. Aus dieser Situation heraus beauftragte der Landkreis Jerichower Land das IWO im Dezember 2003 mit der Sammlung und Auswertung von hochwasserrelevanten Daten und Informationen in einem Vorläuferprojekt als Grundlage für eine Hochwasserschutzkonzeption. Für das Vorläuferprojekt wurde eine Laufzeit von vier Monaten vereinbart. Das Vorläuferprojekt wurde am IWO unter der Leitung von Prof. Dr. Robert Jüpner bearbeitet. Im Rahmen des Projekts war Herr Dipl.-Ing. (FH) Stefan Müller als Projektmitarbeiter für das Projektmanagement sowie für den Inhalt verantwortlich. In Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Hilfskräften Frau Claudia Kumm und Herr Daniel Brandt wurden die Daten und Informationen zu folgenden Schwerpunkten gesammelt und ausgewertet: Erarbeitung eines Überblicks zum Hochwasserschutz im Landkreis Jerichower Land - Historische Entwicklung - Rechtliche Grundlagen - Aktivitäten zum kommunalen Hochwasserschutz auf Länder-, Bundes- und EU-Ebene. - Untersuchung der aktuellen Hochwassersituation im Untersuchungsgebiet - Erfassung der hochwasserrelevanten Fließgewässer - Erfassung aller hochwasserrelevanten wasserbaulichen Anlagen - Zuordnung der Zuständigkeiten/Verantwortlichkeiten. - Auswertung der Hochwasserereignisse Augusthochwasser 2002 und Winterhochwassers 2003 und Schlussfolgerungen für den kommunalen Hochwasserschutz im Landkreis Jerichower Land. - Einbindung eines Hochwassermanagementsystem in das bestehende Hochwasserschutzkonzept des Landkreises. - Inhalt, Struktur und Umsetzungsmöglichkeiten eines Hochwassermanagementsystems - Einzubindende Unterlagen und deren Verfügbarkeit - Datenverfügbarkeit und Möglichkeiten der Dateneinbindung in ein Hochwassermanagementsystem am Beispiel des Ehleeinzugsgebietes - Aufwand, Bearbeitungszeitraum und Kosten. Nachdem dieses Projekt formal abgeschlossen war, konnte mit dem Projekt 'Hochwasservorsorge Jerichower Land' fast nahtlos an das Vorläuferprojekt angeschlossen werden.

Dank Elbe-Aufbauhilfefond fast alle Schäden beseitigt

„Das Elbe-Hochwasser im Januar 2011 hat eindrucksvoll deutlich gemacht, dass der Elbe-Aufbauhilfefonds schneller als gedacht seine positive Wirkung entfalten konnte. In nur acht Jahren haben die Deichverbände an der Elbe, das Umweltministerium und der NLWKN in einer gemeinsamen Kraftanstrengung nahezu alle zum Zeitpunkt 2002 bekannten Schäden und Defizite im Hochwasserschutz an der Elbe und ihren Nebengewässern beseitigt“, sagte Umwelt-Staatssekretär Dr. Stefan Birkner jetzt bei der Vorstellung des Jahresberichts des NLWKN in Norden. Grund für die Bilanz: Die Finanzierung aus dem Aufbauhilfefonds läuft jetzt aus. Seit 2003 wurden in Niedersachsen jährlich zwischen zehn und 25 Millionen Euro für den Hochwasserschutz an der Elbe verbaut. Die Mittel aus dem Elbe-Aufbaufonds in Höhe von 114,3 Millionen Euro wurden noch aufgestockt mit Zuschüssen der Europäischen Union (mehr als 30 Millionen Euro). Insgesamt wurden bis Ende 2010 so 146,7 Millionen Euro für den Hochwasserschutz verwendet. „Die Maßnahmen umfassen eine fast vollständige Anpassung aller Hochwasserschutzanlagen wie Deiche, Siele und Schöpfwerke an die festgelegten Höhen. Beispielsweise wurden 126 Kilometern Deiche verstärkt oder neu gebaut“, sagte Siegfried Popp, Direktor des NLWKN. Zuständig für fast alle Hochwasserschutzprojekte waren sieben Hochwasserschutzverbände an der Elbe, die von der Betriebsstelle Lüneburg des NLWKN im Verbund mit leistungsstarken norddeutschen Ingenieurbüros unterstützt wurden. Das Verbandsgebiet von über 70.000 Hektar mit mehr als 40.000 Einwohnern sei durch den massiven Hochwasserschutz besser denn je vor Hochwasser geschützt, sagte Birkner. Einziger Wermutstropfen: Auf den letzten Metern habe das Wetter den Verbänden, dem NLWKN und den Baufirmen einen Strich durch die Rechnung gemacht: „Das geplante Bauprogramm konnte wegen der nassen Witterung 2010 nicht realisiert werden. Nun sollen die unweigerlich letzten 13 Millionen Euro aus dem Elbe-Aufbauhilfefonds 2011 investiert werden, etwa für die Deichverteidigungswege an der Jeetzel oder für die Deiche an Sude und Krainke“, sagte Popp. Die aus dem Elbe-Aufbauhilfefonds zur Verfügung gestellten Gelder hätten nicht ganz gereicht, um alle heute an der Elbe und ihren Nebenflüssen bekannten Defizite zu beseitigen. Birkner: „Projekte mit einem Volumen von rund 18 Millionen Euro werden mit Hilfe des regulären Hochwasserschutzprogramms Niedersachsen nach und nach abgearbeitet“. Birkner betonte, dass das Elbe-Hochwasser im Januar 2011 viel weniger Schaden angerichtet habe als 2002 und 2006: „Es hat sich ausgezahlt, dass wir nicht nur in den technischen Hochwasserschutz investiert, sondern auch den Informationsfluss deutlich verbessert haben“. Die Elbeanrainerländer und der Bund errichteten eine gemeinsame Hochwassermeldezentrale in Magdeburg. Als Teil dieses länderübergreifenden Netzwerks erhält der Hochwassermeldedienst des NLWKN in Lüneburg täglich Wasserstands- und Vorhersagewerte für die Elbe von der Quelle in Tschechien bis zum Wehr Geesthacht. „So konnten die Experten der Gewässerkunde in Lüneburg die erste Hochwasserwarnung für Niedersachsen bereits zwei Wochen vor dem eigentlichen Hochwasserscheitel herauszugeben“. Der Staatssekretär erinnerte daran, dass ein Elbehochwasser wie jenes im Januar 2011 statistisch nur einmal in hundert Jahren auftrete. „In Wirklichkeit wurden jedoch bei diesem Hochwasser nach August 2002 und April 2006 schon zum dritten Mal in neun Jahren Wasserstände gemessen, die das Niveau eines Jahrhundert-Hochwassers erreichten“. Infos zum Jahresbericht gibt es hier !

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