API src

Found 63 results.

Related terms

Other language confidence: 0.8177421272704608

Zukunft der Innenstädte - Nachhaltige Innenstädte mit Foresightmethoden neu denken

Im Rahmen der strategischen Vorausschau im UBA werden seit einigen Jahren Trendstudien zu aktuellen Entwicklungen erstellt, die aus Umweltsicht hochrelevant sind, bislang aber noch nicht von der Umweltpolitik und -forschung aufgegriffen wurden. Zu den Themen gehören vor allem diejenigen Themen, deren Umweltwirkungen sehr komplex sind. Trendstudien haben einen Übersichtscharakter. Trendstudien strukturieren neue Themen, ordnen Trenddynamiken ein, liefern einen Überblick über sämtliche Umweltwirkungen (direkt, indirekt, positiv, negativ) und skizzieren politische Handlungsbedarfe im Sinne des Vorsorgeprinzips (anticipatory governance) sowie weitere Forschungsbedarfe. auf. Trendstudien wurden bereits durchgeführt zu den Themen '3D-Druck', 'Konsum 4.0' sowie 'Fleisch der Zukunft'. Das Thema für die Trendstudie in diesem Projekt wird aus dem im März 2020 startenden Horizon Scanning Prozess Fortführung Horizon Scanning inklusive einer Vertiefungsstudie - FKZ 3717 11 102 0) entnommen oder greift einen aktuellen Trend 2021 auf. Das Trendthema soll in der Trendstudie in seiner Gesamtheit untersucht werden (Übersichtscharakter) sowie zusätzlich in mehreren, kleineren Vertiefungsstudien ('Spotlights') zu ausgesuchten, wichtigen Teilthemen vertieft werden. Durch die kleineren Vertiefungsstudien soll ein größeres Zukunftsthema möglichst breit, von mehreren Seiten (und Fragestellungen) aus beleuchtet werden können, zudem kann so auch flexibler auf etwaige, sich erst im Verlauf der Bearbeitung aufzeigende, Teilaspekte des Themas reagiert werden Im Vorhaben sollen zusätzlich, wie in ähnlich gelagerten Vorhaben aus Vorjahren, auch mehrere, flexibel zu gestaltende Workshops (Inhouse sowie mit Expert*innen) und Transfer-Elemente angelegt sein.

Ressortforschungsplan 2023, Nachhaltigkeitstransformation in Krisenzeiten - mit Foresightmethoden vorausschauende Politikgestaltung unterstützen

Das Projekt „Nachhaltigkeitstransformation in Krisenzeiten - mit Foresightmethoden vorausschauende Politikgestaltung unterstützen“ zielt darauf ab, potenzielle zukünftige Krisen zu antizipieren und sich proaktiv auf deren mögliche Auswirkungen auf Umwelt, Nachhaltigkeitstransformation und Umweltpolitik vorzubereiten. Zentrale Aufgaben sind: (a) die Früherkennung relevanter Krisen und die Erstellung einer Krisenlandkarte, (b) die Analyse von fünf ausgewählten Krisen in interdisziplinären Zukunftsdialogen, um deren Verlauf und Auswirkungen besser zu verstehen und (c) die Entwicklung von Handlungsvorschlägen, um die Nachhaltigkeitstransformation trotz einzelner Krisen oder Polykrisen zu sichern. Dabei wird auch untersucht, welchen Beitrag das Umweltressort zur Bewältigung, Vermeidung oder Abmilderung dieser Krisen leisten kann.

Horizon Scanning und Bewertung der Auswirkungen von neuen technischen Entwicklungen der Synthetischen Biologie und von Anwendungen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) auf Umwelt und Gesellschaft

Antizipatorische Governance im Umweltressort

Mit diesem Konzeptpapier legt das Umweltbundesamt eine fundierte Grundlage für eine vorausschauende Umweltpolitik vor. Es zeigt, wie strategische Vorausschau – etwa durch frühzeitige Risikoerkennung oder das Aufzeigen alternativer Zukünfte – dazu beitragen kann, politische Entscheidungen proaktiver, zukunftsrobuster und langfristig tragfähig zu gestalten. Die Publikation ordnet das Konzept der antizipatorischen Governance wissenschaftlich ein, erläutert zentrale Prinzipien wie Vorsorge und Nachhaltigkeit und beschreibt, wie das Umweltressort seine Handlungsfähigkeit angesichts komplexer Zukunftsherausforderungen stärken kann.

Antizipatorische Governance im Umweltressort

Mit diesem Konzeptpapier legt das Umweltbundesamt eine fundierte Grundlage für eine vorausschauende Umweltpolitik vor. Es zeigt, wie strategische Vorausschau – etwa durch frühzeitige Risikoerkennung oder das Aufzeigen alternativer Zukünfte – dazu beitragen kann, politische Entscheidungen proaktiver, zukunftsrobuster und langfristig tragfähig zu gestalten. Die Publikation ordnet das Konzept der antizipatorischen Governance wissenschaftlich ein, erläutert zentrale Prinzipien wie Vorsorge und Nachhaltigkeit und beschreibt, wie das Umweltressort seine Handlungsfähigkeit angesichts komplexer Zukunftsherausforderungen stärken kann. Veröffentlicht in Texte | 155/2025.

REFOPLAN 2022 - Ressortforschungsplan 2022, Risikohypothesen für die Umweltwirkung genomeditierter Nutzpflanzen

Globale Verschmutzungskrise: Weltchemikalienrat gegründet

<p> <p>Am 20. Juni 2025 riefen Delegierte von über 100 Ländern bei einer zwischenstaatlichen Konferenz in Punta Del Este/Uruguay den Weltchemikalienrat ins Leben. Erfolgreiche multilaterale Verhandlungen lieferten damit ein überfälliges Instrument zur Erarbeitung von Auswegen aus der Verschmutzungskrise.</p> </p><p>Am 20. Juni 2025 riefen Delegierte von über 100 Ländern bei einer zwischenstaatlichen Konferenz in Punta Del Este/Uruguay den Weltchemikalienrat ins Leben. Erfolgreiche multilaterale Verhandlungen lieferten damit ein überfälliges Instrument zur Erarbeitung von Auswegen aus der Verschmutzungskrise.</p><p> <p>Englisch als „Intergovernmental Science-Policy Panel on Chemicals, Waste and Pollution“ (ISPCWP) bezeichnet, ist der Weltchemikalienrat neben Weltklimarat (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ipcc">IPCC</a>) und Weltbiodiversitätsrat (IPBES) das dritte wissenschaftsbasierte Gremium, das mit globaler Ausrichtung arbeiten wird - seit längerer Zeit war klar, dass es auch im Bereich Chemikalien, Abfälle und Umweltverschmutzung einer weltweit anerkannten Politikberatung durch die Wissenschaft bedarf. Dies brachte schließlich <a href="https://digitallibrary.un.org/record/3999276?v=pdf">UNEA-Resolution 5/8</a> zum Ausdruck, mit der im März 2022 die <a href="https://www.unep.org/oewg-spp-chemicals-waste-pollution">Verhandlungen zur Einrichtung eines Weltchemikalienrates</a> auf den Weg gebracht wurden. In zweieinhalb Jahren Verhandlungsprozess diskutierten dann die Staatengemeinschaft und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/stakeholder">Stakeholder</a> aus Nichtregierungsorganisationen, Industrie, Gewerkschaften und der Wissenschaft die Ausgestaltung des künftigen Rates. Die Verhandlungsergebnisse sind Bestandteile des <a href="https://wedocs.unep.org/bitstream/handle/20.500.11822/47913/UNEP-SPP-CWP-OEWG.3-CRP.5.v.11FinalV2.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y">Gründungsdokumentes</a>, das die zwischenstaatliche Konferenz am 20. Juni 2025 in Punta Del Este annahm.</p> <p>Gemäß Gründungsdokument wird der Weltchemikalienrat</p> <ul> <li>Wissenschaftliche Bestandsaufnahmen zur Chemikalienverschmutzung vornehmen,</li> <li>Lösungsoptionen erarbeiten,</li> <li>Forschungslücken und -bedarfe identifizieren,</li> <li>relevante neue Themen aufspüren (engl. „horizon scanning“), um bestehende und künftige Risiken durch Chemikalien, Abfall und Verschmutzung solide beurteilen und geeignete politische Handlungsoptionen entwickeln zu können,</li> <li>Kommunikation und Informationsweitergabe stärken,</li> <li>Kapazitätsaufbau in allen Arbeiten des Rates berücksichtigen.</li> </ul> <p>Das Gründungsdokument enthält außerdem die wichtigsten Bestimmungen zum institutionellen Aufbau, zur Mitgliedschaft sowie zu Arbeits- und Abstimmungsprozessen.<br>Insgesamt wird der Weltchemikalienrat ISPCWP nach den Vorbildern von Weltklimarat (IPCC) und Weltbiodiversitätsrat (IPBES) arbeiten. Zentral für seine Arbeitsweise sind die Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Arbeiten sowie die Politikrelevanz seiner Ergebnisse.</p> <p>Eine Zusammenfassung der Verhandlungen bietet der einschlägige Bericht im <a href="https://enb.iisd.org/sites/default/files/2025-06/enb3722e_0.pdf">Earth Negotiations Bulletin</a> (ENB).</p> Wie geht es weiter? <p>Eine erste Sitzung des Weltchemikalienrates ISPCWP ist für 2026 geplant. Dort sollen auch Einzelheiten der prozeduralen Regeln verhandelt und diese verabschiedet werden; zudem soll der Sitz des Ratssekretariats bestimmt werden.</p> <p>Auf deutscher Ebene koordiniert das <a href="https://www.bundesumweltministerium.de/pressemitteilung/un-konferenz-gruendet-wissenschaftsrat-fuer-chemikaliensicherheit">Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN)</a> zusammen mit dem Umweltbundesamt die Vorbereitung der ersten Sitzung.</p> Mehr aktuelle Informationen <p>Das Earth Negotiations Bulletin (<a href="https://enb.iisd.org/">ENB</a>) berichtet unabhängig und zeitnah über die Verhandlungen der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung. Aktuelle Informationen zu <a href="https://enb.iisd.org/topics/chemicals-wastes">Chemikalien und Abfällen</a> sind auf der spezifischen Themenseite des ENB zu finden.</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Materieller Wohlstand und Klimaschutz

Die Studie untersucht, welche zentralen Trends in Wirtschaft und Gesellschaft die materiellen Grundlagen des Wohlstands in Deutschland beeinflussen und zugleich Chancen sowie Risiken für den Klimaschutz darstellen. Im Fokus stehen unter anderem die wachsenden Klimafolgekosten für private Haushalte, der steigende Investitionsdruck beim Ausbau resilienter Infrastruktur sowie die Neujustierung der Industriepolitik in geopolitisch unsicheren Zeiten. Im Sinne der strategischen Vorausschau werden die Trends analysiert und in Miniszenarien bis 2040 zugespitzt, um Handlungsbedarfe abzuleiten. Die Publikation richtet sich an Entscheidungsträger*innen in Politik und Verwaltung sowie an Fachöffentlichkeiten im Umwelt- und Klimaschutz. Veröffentlicht in Broschüren.

Material Prosperity and Climate Protection

The study analyses which key trends in the economy and society influence the material foundations of prosperity in Germany. It also shows how the key trends represent both opportunities and risks for climate protection. Among other things, it focuses on the growing climate impact costs for private households, the increasing pressure to invest in the expansion of resilient infrastructure and the readjustment of industrial policy in geopolitically uncertain times. In the spirit of strategic foresight, the trends are analysed and exaggerated in mini-scenarios up to 2040 in order to derive the need for action. The publication addresses decision-makers in politics and administration as well as experts in environmental and climate protection. Veröffentlicht in Broschüren.

Ability of politicians to act

Whether geopolitical polycrisis, progressive social fragmentation, changes in public communication and debates, increasing criticism of transformational governance, but also positive glimmers of hope such as the emergence of new governance approaches that are becoming increasingly digital, polycentric and transformative: the trend study analyses these five trends that could complicate or improve political action and shows how climate protection policy could position itself in the midst of overlapping crisis dynamics. Veröffentlicht in Broschüren.

1 2 3 4 5 6 7