Das Ziel des Verbundprojekts besteht darin, die Innovationsfähigkeit von Unternehmen durch eine systematische Verbindung von Arbeitsqualität und Ökologie zu stärken. Das Teilvorhaben der hanseWasser Bremen verfolgt drei Ziele: Erstens sollen betriebliche Arbeitsprozesse und -strukturen in arbeitsökologischer Hinsicht partizipativ weiterentwickelt werden, um den Kulturwandel für ein nachhaltiges Wirtschaften zu verstetigen. Zweitens sollen neue klimafreundliche Produkte entwickelt werden. Drittens sollen die arbeitsökologischen Kompetenzen von Fach- und Führungskräften wie Beschäftigten gefördert werden. Die Produktentwicklung sowie die Weiterentwicklung von Prozessen und Strukturen sollen einer guten Arbeitsqualität und ökologischen Anforderungen entsprechen. Dafür sind geeignete Indikatoren zu entwickeln, die sowohl inner- wie auch außerbetriebliche Effekte abbilden. Zur Entwicklung und Erprobung unternehmensinterner Gestaltungsansätze soll ein bereichs- und hierarchieübergreifender Steuerungskreis gebildet werden, der zur Koordination des Teilvorhabens sowie dessen Kommunikation nach Innen und Außen dient. Für die beiden genannten Zielsetzungen des hanseWasser-Teilvorhabens werden zunächst arbeitsökologische Bestandsaufnahmen durchgeführt. Diese bezieht gleichermaßen die Arbeitsqualität und ökologische Innovationspotenziale sowie mögliche Synergien oder Widersprüche an der Schnittstelle von Arbeitsqualität und ökologischen Neuerungen ein. Auf dieser Grundlage werden konkrete Gestaltungsfelder bestimmt, in denen modellhaft und exemplarisch arbeitsökologische Gestaltungsoptionen entwickelt und erprobt werden. Flankierend hierzu werden Module und Maßnahmen der arbeitsökologischen Kompetenzentwicklung von Fach- und Führungskräften sowie Beschäftigten entwickelt und erprobt. Die arbeitsökologischen Gestaltungslösungen werden evaluiert.
Die Entwicklung einer serviceorientierten Modellarchitektur zur Lösung gekoppelter verteilter Simulations-, Optimierungs- und Energiemanagementaufgaben in urbanen Energiesystemen ist ein essentielles Ziel des ENsource Verbunds. Für urbane Energiesysteme werden innovative Simulations-, Optimierungs-, Energie- und Ressourcenmanagementstrategien sowie neue Geschäfts- und Wertschöpfungsmodelle entwickelt und in fünf Fallstudien validiert.
Urbane Energiesysteme lassen sich systemisch als hochkomplexe Strukturen charakterisieren, die durch eine zunehmend dezentralisierte und fluktuierende Erzeugung sowie die verstärkte Vernetzung von Erzeugern, Wandlern, Speichern, Verteilern und Verbrauchern intelligente Kommunikations- und Steuerungssysteme benötigen, um möglichst hohe Anteile erneuerbarer Energien bei maximaler Energieeffizienz zu ermöglichen und sowohl auf kurzfristige Lastschwankungen als auch auf mittelfristig abnehmende Bedarfe durch erhöhte Energie- und Ressourceneffizienz reagieren zu können. Die zunehmende Kombination von elektrischen und thermischen Netzen und Speichern sowie die Aktivierung von Flexibilisierungsoptionen bei den Verbrauchern erfordert die Entwicklung von innovativen systemübergreifenden Ansätzen und Prozessanalysen, um zukunftsfähige und (ressourcen-)effiziente Lösungen bereitzustellen und Umsetzungsbarrieren abzubauen. Acht forschungsstarke HAWs kooperieren mit (außer) universitären Partnern, Firmen und Kommunen, um urbane Simulations-, Automatisierungs- und Optimierungstools mit zugehörigen Geschäftsmodellen zu entwickeln und diese in Praxis-Fallstudien aus dem industriellen, gewerblichen und kommunalen Bereich einzusetzen und exemplarisch zu erproben.
Der Schwerpunkt des Instituts für Industrial Ecology liegt auf der Bewertung der Energie- und Ressourceneffizienz im Gesamtzusammenhang. Bei der Beurteilung komplexer urbaner Systeme sind neben dem Energieeinsatz und seinen ökologischen Auswirkungen auch der Einsatz anderer natürlicher Ressourcen zu berücksichtigen. Energie ist auch in Materialströmen, der Güterproduktion und in der Infrastruktur gebunden ('Embodied Energy'). Dies spielt im Metabolismus von urbanen Systemen eine wichtige Rolle. Daraus folgen mehrere wichtige Aspekte: Energieeinsparpotenziale oder der Beitrag zum Klimaschutz können oft nur ganzheitlich im Kontext des gesamten Energie- und Stoffmetabolismus beurteilt werden. Gleichzeitig werden Methoden erforderlich, die komplexe technische Systeme und deren Umweltwirkung multikriteriell beurteilen und optimieren. Die ganzheitlichen Bewertungsansätze und die Optimierungsmethoden sollen in dem Vorhaben konkret auf die Fallbeispiele angewendet werden und eine übergeordnete Beurteilung von Handlungsoptionen bieten.
Micro B3 will develop innovative bioinformatic approaches and a legal framework to make large-scale data on marine viral, bacteria; archaeal and protists genomes and metagenomes accessible for marine ecosystems biology and to define new targets for biotechnological applications. Micro B3 will build upon a highly interdisciplinary consortium of 32 academic and industrial partners comprising world-leading experts in bioinformatics, computer science, biology, ecology, oceanography, bioprospecting and biotechnology, as well as legal aspects. icro B3 is based on a strong user- and data basis from ongoing European sampling campaigns to long-term ecological research sites. For the first time a strong link between oceanographic and molecular microbial research will be established to integrate global marine data with research on microbial biodiversity and functions. The Micro B3 Information System will provide innovative open source software for data-processing, -integration, -visualisation, and -accessibility. Interoperability will be the key for seamless data transfer of sequence and contextual data to public repositories. Micro B3 will allow taking full advantage of current sequencing technologies to efficiently exploit large-scale sequence data in an environmental context. Micro B3 will create integrated knowledge to inform marine ecosystems biology and modelling. Moreover, it will facilitate detecting candidate genes to be explored by targeted laboratory experiments for biotechnology and for assigning potential functions to unknown genes. Micro B3 will develop clear IP agreements for the protection and sustainable use of pre-competitive microbial genetic resources and their exploitation in high potential commercial applications. To underline the translational character of Micro B3, outreach and training activities for diverse stakeholders are planned as well as an Ocean Sampling Day to transparently make project results accessible and gain valuable user feedback.
Present concepts of industrial management are based on a linear value chain of products and services. Input materials such as raw materials, water and energy are transformed into products and by-products but cogenerating significant amount of wastes and polluting emissions. Cleaner production approach, focusing on single process efficiency within companies, and industrial symbiosis approach, focusing on systemic spatial resource efficiency among different companies, are both contributing to reduce the environmental impact of the industrial production. In this context, different tools to optimize industrial management have been developed, but none of them include both approaches. The aim of the present project is to combine both approaches in order to increase the overall resource efficiency of industrial processes within a system of different factories. Overall goal of the program Ecomanindustry: Development of a universal reproducible software based tool called CPIS for decision support integrating the existing experiences and methodologies of Cleaner Production (CP) and Industrial Symbiosis (IS). The CPIS-tool will facilitate inter-industrial assessment and communication for waste avoidance and reuse of materials based on the Software as a Service (SaaS) principles. Specific goals of the swiss partners: FHNW: FHNW will be the coordinator of the overall Project and lead field tests and case studies. FHNW will collect customer feedback on existing software and test user friendly and failure free functionality of a beta version of the developed CPIS-tool in a field test, and proof customer acceptance of the CPIS-tool application in two case studies. UNIL: UNIL will gather and valorize previous research and experiences of existing GIS-based decision support tools for the development of eco-industrial parks, design the concept, functionalities and boundaries of the software-based CPIS-tool, and choose the appropriate technologies to be implemented in the CPIS-tool. SOFIES: SOFIES will build a community of users and service provider, ensure the long term development of the CPIS-tool, promote the dissemination to other countries and elaborate adequate user guide and training to facilitate dissemination.