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Versuchsanlage zur stofflichen Wiederverwertung von Altmoebeln

Silvaselect Kirschen Baden-Württemberg

Beim Anbau von Vogelkirschen zur Produktion hochwertiger Sortimente für Furniere und Massivholzmöbel spielt die Wuchsform eine entscheidende Rolle. Die besten Preise werde für gradschaftige, feinastige Vogelkirschen erzielt. Absaaten aus anerkannten Erntebeständen enthalten meistens nur eine rel. geringen Anteil dieser gewünschten Baumformen. Samenplantagen bieten zwar einen deutlich höheren Anteil der gewünschten Baumformen, sie können jedoch derzeit den Pflanzenbedarf des Landes BW nur teilweise decken. Die FVA hat daher vor einigen Jahren im Auftrag des MLR begonnen aus bewährten Anbauten der Lilientalkirsche vorwüchsige deutlich wuchsüberlegene Einzelbäume zu selektieren. Diese wurden 2005 und 2006 an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt im Rahmen des dort bereits etablierten Silvaselect Kirschenprogrammes mikrovermehrt / verklont. Diese Pflanzen stehen jetzt zur Auspflanzung in Anbauversuchen bereit. Ziel ist es für das Herkunftsgebiet 814 04 leistungsfähige, wuchsüberlegene Kirschenklone für Umtriebszeiten 30 - 50-jährig zu selektieren, zu vermehren und für den Vertrieb in die Forstpraxis abzugeben.

Lignos-Furnier als natuerliche Alternative zu Kunststoffoberflaechen

Innenausstattungen, Möbel und Arbeitsflächen aus Holz mit elektrischen Funktionselementen in Form integrierter Dünnschichten

Das übergeordnete Ziel im Smartwood-Teilvorhaben ist es, eine nachhaltige Erzeugung sowie praktikable Nutzungsmöglichkeiten von Möbeln oder Raumausstattungselementen integrierten, elektrischen Funktionselementen zu demonstrieren.

Dosis und Auswirkung anthropogener Schadstoffe in Vitrinen - Untersuchung des Stofftransports in der Gasphase für die Optimierung passiver Ausstellungsvitrinen zur Erhaltung von Kulturgut

Zielsetzung Die Schädigung von Museumsexponaten durch Einwirkung anthropogener Schadgase ist ein zentrales Problem als Folge der Belastung von Innenräumen mit Schadstoffen. Ein diesbezüglich weit verbreiteter Schadstoff ist Essigsäure, vertreten sind aber auch andere kurzkettige Carbonsäuren. Essigsäure, die im beantragten Vorhaben im Fokus stehen soll, kann bei einer Vielzahl von Materialien unter bestimmten klimatischen Bedingungen zu Korrosionsprozessen führen, so dass es unter Schädigung und Materialverlust am Objekt zur Ausbildung von Acetat-Ausblühungen (oder anderer kristalliner Phasen) kommen kann. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit des Schutzes solcher zum national wertvollen Kulturgut gehörender Objekte gegenüber schädlichen Umwelteinflüssen und folglich auch der Entfernung der anthropogenen Schadstoffe aus ihrem unmittelbaren Umfeld. Eine Museumsvitrine hat eine Schutzfunktion für die Objekte. Sie ist Instrument zur nachhaltigen präventiven Konservierung und hat die Aufgabe, Kulturgüter sicher und ästhetisch ansprechend auszustellen. Die Vitrine soll neben dem Schutz vor unberechtigtem Zugriff eine möglichst inerte, das heißt reaktionsarme Umgebung sowie ein auf die Bedürfnisse des Objekts angepasstes Klima bieten. Eine reaktionsarme Umgebung schließt per Definition auch den Schutz vor anthropogenen Schadstoffen, z.B. Essig- und Ameisensäure, Formaldehyd, Schwefeldioxid, Stickoxide, Ozon u.a. ein. Die Protektion vor den genannten äußeren Einflüssen ist durch eine niedrige Luftwechselrate der Vitrinen gegeben, d.h. der Präsentationsraum, der das Volumen für das auszustellende Sammlungsgut darstellt, tauscht nur wenig Luft mit der Umgebung der Vitrine aus. Durch die Reduktion des Luftaustauschs werden anthropogenen Schadstoffe am Eintritt in die Vitrine gehindert. Ein weiterer wesentlicher Aspekt sind jedoch interne Quellen, durch die Schadstoffe innerhalb der Vitrine freigesetzt werden. Zu diesen Schadstoffquellen können Bau- und Konstruktionsmaterialien der Vitrine, ihrer Innenausstattung, insbesondere Holz oder weitere Werkstoffe wie Silikon aber auch das Objekt selbst zählen. Routinemäßig durchgeführte Messungen von Schadstoffkonzentrationen und relativer Feuchte sind zwar ausreichend, um Handlungsbedarf an den Vitrinen nachzuweisen, sie sind jedoch nicht dazu geeignet, die Kinetik der Schadstoff- oder Wasserdampfverteilung nachzuvollziehen. Jede Optimierung der passiven Vitrine kann dazu beitragen, die Anschaffung von aktiv konditionierten Vitrinen unnötig zu machen und so wesentliche Ressourcen einzusparen. Aktiv konditionierte Vitrinen verschlechtern die CO2-Bilanz von Einrichtungen und bergen das Risiko technischer Havarien in sich, wie sie in der Museumspraxis leider immer wieder vorkommen. Im einfachsten Fall handelt es sich um Einbauten von Pumpen und Ventilatoren, die Luft aus dem Präsentationsraum zum Konditionierungsmittel transportieren. Aufwändigere Lösungen beinhalten auch verbaute Klimageräte, welche Luftfeuchte und Temperatur regulieren. Bei der Nachhaltigkeitsbetrachtung der Einbauten müssen Anschaffungskosten, Wartungsleistungen und Energieverbrauch der Geräte, Gesamttreibhausemission und Rohstoffverbrauch im Herstellungsprozess sowie die Recyclingfähigkeit der Geräte in deren Lebenszyklus beachtet werden. Passive Vitrinen hingegen kommen ohne fehleranfällige Elektronik aus, die ausfallen kann, so dass eine vergleichende Betrachtung immer zugunsten der passiven Vitrine ausfällt. Um der Problematik der Schadstoffdeposition anthropogenen Ursprungs auf vulnerablen Objekten sowie der damit einhergehenden Materialschädigung entgegenzuwirken, ist neben der weiteren Aufklärung der zugrundeliegenden Schädigungsmechanismen auch eine Charakterisierung der Situation in der passiven Vitrine erforderlich. (Text gekürzt)

Entwicklung eines neuen lignocellulosen Sandwichwerkstoffs mit reduziertem Materialeinsatz und zugehöriges Fertigungsverfahren, Teilvorhaben1: Entwicklung des Verfahrens zur Herstellung eines neuartigen, lignocellulosen Sandwichwerkstoffes

3D-Druck von Möbeln aus Restholz - Nutzung spanförmiger Reststoffe aus der Holzindustrie für das Liquid Deposition Modeling, Teilvorhaben 1: Materialentwicklung und Upscaling

3D-Druck von Möbeln aus Restholz - Nutzung spanförmiger Reststoffe aus der Holzindustrie für das Liquid Deposition Modeling, Teilvorhaben 2: Upscaling, Materialästhetik, Nachbearbeitung, Gestaltung und Herstellung von Prototypen

Überprüfung des nationalen Standes der Technik in verschiedenen Industriebranchen wie Holzmöbelherstellung, Einäscherungsanlagen und Abfallverbrennungsanlagen; Teilvorhaben 3: Evaluation und Minderung klimarelevanter Gase aus Abfallverbrennungsanlagen

Ausgangslage/Zielstellung/Methodik: UBA wird regelmäßig um Mitwirkung und Einbringung von Expertise für den Bereich der Holzmöbelherstellung gebeten, u.a. für das EU Umweltzeichen und die Carbon Performance Improvement Initiative (CPI2). Um fundierte Aussagen treffen zu können ist es wichtig den Stand der Technik in Deutschland bei der Herstellung von Holzmöbeln zu ermitteln. Dazu ist es nötig konkrete Emissions- und Verbrauchsdaten zu erheben sowie Beispiele für fortschrittliche produktionsintegrierte und nachgeschaltete Maßnahmen zur Emissionsminderung zu beschreiben. In Deutschland gibt es heute etwa 150 Einäscherungsanlagen für Humankremationen. In den letzten 15 Jahren hat sich damit die Anzahl der Anlagen fast verdoppelt. Immissionsschutzrechtliche Grundlage für den Betrieb der Krematorien ist die 27.BImSchV. Darin enthalten sind neben allgemeinen und betrieblichen Anforderungen auch Grenzwerte für verschiedene Luftschadstoffe. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Kremation immer mehr an Umweltrelevanz bekommt. So haben sich beispielsweise die Quecksilberemissionen von 2005 auf 2010 um 8% erhöht. Dies zeigt neben anderen Untersuchungen, dass der SdT nicht mehr im rechtlichen Rahmen abgebildet wird. Aus diesem Grund soll mit diesem UFOPLAN-Vorhaben die Datengrundlage in Bezug auf Emissionen und weitere verfahrenstechnische Aspekte verbessert werden und auch ob der Stand der Technik eine Anpassung der rechtlichen Grundlagen notwendig macht. Zudem soll auch geprüft werden welche technischen Optimierungspotenziale derzeit existieren um die Emissionen bestimmter Schadstoffe zu senken ohne dabei die Anforderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen zu verletzen. Um aktuelles Datenmaterial für die Revision des BVT-Merkblattes zu Abfallverbrennungsanlagen (WI) zu haben soll in einem weiteren Vorhaben der SdT in diesem Industriebereich ermittelt werden und beim voraussichtlichen Revisionsbeginn zur Verfügung stehen.

Einsparung von CO2 durch den Einsatz neuer Herstellungsverfahren und Materialien für die Entwicklung von nachhaltigen Leichtbaukomponenten für Interieur- und Exterieuranwendungen, Teilvorhaben: Leichtbau-Reisekabine für Fahrzeuge

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