s/insel-usedom/Insel Usedom/gi
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Dieser Inhalt von ODL-INFO zeigt und beschreibt Stundenmesswerte und Tagesmittelwerte der Gamma-Ortsdosisleistung an der Messstelle Usedom.
Blatt Stralsund bildet das Norddeutsche Tiefland im Gebiet Mecklenburg-Vorpommerns ab, wobei im Nordosten die Ostseeküste mit Greifswalder Bodden, Oderhaff, Rügen und Usedom erfasst ist. Die Morphologie des Norddeutschen Tieflandes ist eiszeitlich geprägt. Da sich z. T. mehrere glaziale Serien der Elster-, Saale-und Weichselkaltzeit überlagern, gestaltet sich die Landschaft formenreich. Eiszeitliche Sedimente der Weichselkaltzeit dominieren den Kartenausschnitt, wobei zwischen Geschiebelehm/-mergel der Grundmoräne, glazifluviatilen Sanden und Schottern, glazilimnischen Beckenschluffen sowie äolischen Flug- und Dünensanden unterschieden wird. Abgesehen von der Sedimentation im marinen Bereich treten holozäne Ablagerungen auch in den Senken und Flussniederungen des Festlandes auf, z. B. Torf der Nieder- und Hochmoore oder limnische Sand-, Detritus- und Kalkmudde. Neben der Legende, die über Alter, Petrographie und Genese der dargestellten Einheiten informiert, fasst ein Überlagerungsschema alle oberflächennahen Überlagerungen übersichtlich zusammen. Zwei geologische Schnitte, beide Südwest-Nordost-verlaufend, gewähren zusätzliche Einblicke in den Aufbau des Untergrundes.
In Deutschland ist nur die ssp. pomerana Schulz, 1869 nachgewiesen. Vorkommen nur an der Ostseeküste auf der Insel Usedom.
Klimaschutzministerin Katrin Eder und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt eröffnen Kur- und Heilwald in Lahnstein – Neben dem Kinderheilwald ist nun auch ein Waldbereich mit Geräten und Übungen für Erwachsene fertig gestellt – Beide dürfen von allen Menschen kostenfrei genutzt werden „Der Wald ist ein wichtiger Raum, in dem Menschen Erholung finden. Er kann beim Gesund-Werden und beim Gesund-Bleiben helfen. Deshalb ist der Kur- und Heilwald in Lahnstein nicht nur ein besonderer Ort, um neue Kräfte zu sammeln, sondern macht die Region auch für Touristinnen und Touristen noch attraktiver“, so Klimaschutzministerin Katrin Eder und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt am heutigen Freitag in Lahnstein. Dort eröffneten sie gemeinsam mit lokalen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Medizin den Kur- und Heilwald Lahnstein. Nachdem der Kinderheilwald bereits vor zwei Jahren an den Start gegangen ist, konnte nun auch der Kur- und Heilwald für Erwachsene fertiggestellt werden. Er ist damit der erste seiner Art in Rheinland-Pfalz und der erste in Deutschland, der das internationale Zertifikat „Healing Forest“ erhielt. In beiden kann an verschiedenen Geräten sowohl die Motorik trainiert als auch die Achtsamkeit im Wald geübt werden. Auf rund 230 Hektar Fläche gibt es im Kur- und Heilwald für Erwachsene nun unter anderem einen Achtsamkeitspfad, der vor allem bei der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen helfen soll, einen Herz-Kreislauf-Pfad, einen Atem-Parcours und einen Fitness-Parcours, der unter anderem beim Muskelaufbau und der Körperkoordination helfen kann. Hilfe bei körperlichen Beschwerden und psychosomatischen Erkrankungen Diesen positiven Effekt machen sich örtliche Fachkliniken rund um Lahnstein sowie das Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz zunutze, indem ein Teil der Behandlungen in einem ausgewiesenen Kur- und Heilwald stattfindet. Beide Waldbereiche sind kostenlos und für alle Menschen, gleich welchen Alters frei zugänglich und die Geräte entsprechend frei nutzbar. „Es ist ein hohes Gemeingut, dass alle unsere Wälder frei zugänglich sind. In so besonderen Bereichen wie diesem bedeutet das einen erheblichen Mehraufwand an Personal und damit auch an Kosten, da beispielsweise stets sichergestellt werden muss, dass keine abgestorbenen oder abgebrochenen Äste herabstürzen. Dafür bin ich den Forstleuten und auch der Stadt Lahnstein sehr dankbar. Sie leisten diese Aufgabe, die klimawandelbedingt immer größer wird, weil Extremwetterereignisse zunehmen“, so Katrin Eder. „Ziel meiner Waldpolitik ist es, dass der Wald in all seinen Funktionen erhalten bleibt: Als Lieferant für den klimafreundlichen Rohstoff Holz, als Bildungsort, als Filter für sauberes Wasser und saubere Luft und als wertvoller Ort zur Erholung. Um so einen besonderen Ort wie den Kur- und Heilwald zu schaffen, haben wir das Landeswaldgesetz geändert. Dies schaffte die Voraussetzung dafür, dass solche Orte einerseits entstehen und andererseits keine Mogelpackungen sind. Denn es gibt dafür fest geschriebene Kriterien, etwa eine naturnahe Waldbewirtschaftung, das Vorliegen eines medizinisch-therapeutischen Konzepts sowie eine enge Partnerschaft zwischen medizinisch-therapeutischen Einrichtungen und den Waldbesitzenden“, so Eder weiter. Die Finanzierung erfolgte aus Mitteln des EU-Förderprogramms LEADER. „Der Kur- und Heilwald in Lahnstein zeigt eindrucksvoll, wie Gesundheit, Natur und Tourismus Hand in Hand gehen können. Dieses einzigartige Angebot der Naherholung fördert das Wohlbefinden auf vielfältige Weise und schafft gleichzeitig neue Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung sowie den Gesundheitstourismus – ein echter Gewinn für die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Region. Mit dem Kur- und Heilwald schaffen wir eine nachhaltige Wertschöpfung, von der Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher gleichermaßen profitieren – ein echtes Alleinstellungsmerkmal für Lahnstein und ganz Rheinland-Pfalz“, so Wirtschafts- und Tourismusministerin Daniela Schmitt. Lennart Siefert, Oberbürgermeister der Stadt Lahnstein sagte: „Der Wald ist seit jeher ein Ort der Ruhe, der Kraft und der Erneuerung. Mit unserem Kur- und Heilwald machen wir diese besonderen Wirkungen gezielt erfahrbar – für die Gesundheit, für das Wohlbefinden und für die Lebensqualität der Menschen. Ich bin überzeugt, dass dieser besondere Ort weit über Lahnstein hinaus Strahlkraft entfalten wird, sowohl als Aushängeschild für nachhaltige Gesundheitsförderung als auch für naturnahen Tourismus in Rheinland-Pfalz.“ Hintergrund: Entstehung des Kur- und Heilwaldes Gezielt eingesetzte Waldtherapien können bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern heilende Impulse setzen und nachweisbare Wirkungen induzieren, wie aktuelle Studien zeigen. Insbesondere durch das Einatmen der ätherischen Öle, die die Bäume in die Luft abgeben, wird das Immunsystem gestärkt. Der Aufenthalt im Wald kann dabei wie eine Art Aromatherapie wirken. Um diese Wirkungen bewusst zu nutzen, werden unter anderem Kur-, Heil- und Gesundheitswälder ausgewiesen. Den Anfang machte in Deutschland Mecklenburg-Vorpommern: Im September 2017 brachte das Bundesland während eines internationalen Kongresses in Usedom die erste Kur- und Heilwaldverordnung des Landes auf den Weg. Damit hatte Mecklenburg-Vorpommern – als bis dato einziges Bundesland – im Waldgesetz die Möglichkeit geschaffen, Erholungs-, Kur- und Heilwälder zur Nutzung als Therapeutikum auszuweisen. Für die rechtswirksame Ausweisung des ersten Kur- und Heilwaldes in Rheinland-Pfalz durch die Obere Forstbehörde war zuvor eine Novellierung des Landeswaldgesetzes und die Erarbeitung einer eigenen Landesverordnung zu den Anforderungen, die Kur- und Heilwälder erfüllen müssen, erforderlich. Diese trat 2021 in Kraft. Die so entwickelten und mit berührten Verbänden, Institutionen und weiteren Ministerien abgestimmten Standards bildeten die Grundlage für die Prüfung der von Lahnstein vorgelegten Konzeption.
Die Berufs- und Fachschulen der ASIG-Stiftung konzentrieren sich in ihren Klimaschutzbemühungen auf einen eigenen Klimaschutzplan, die Unterstützung von Nachhaltigkeitslotsen sowie einschlägige Workshops und Umweltcamps. Klimaschutzplan der ASIG-Schulen Die ASIG Berufs- und Fachschulen haben einen Klimaschutzplan verabschiedet, der die Relevanz des Umwelt- und Klimaschutzes in Ausbildung und Schulalltag festschreibt. Die Vermittlung eines ökologischen Verantwortungsbewusstseins ist Teil der Bildungsstrategie. Mit dem Klimaschutzplan verpflichten sich die Schulen nicht nur, die CO 2 -Emmissionen signifikant zu senken, sondern auch, Handlungskompetenzen im Bereich Klimawandel und Klimaschutz sowie ein ökologisches Wertebewusstsein zu vermitteln, das ins Private ausstrahlt. Um die eigene Klimabilanz zu verbessern, arbeitet die Schule kontinuierlich an Einsparungen bei Strom-, Gas- und Papierverbrauch sowie bei der Mobilität. Dies geschieht durch eine Änderung der bisherigen Nutzungsgewohnheiten sowie eine stärkere Selbstkontrolle. Umweltbildung ist hier der Hebel. Das Wissen wird an den ASIG-Schulen vor allem in handlungsorientierten Projekten vermittelt, die Bezug zu Alltag oder künftigem Beruf haben. Ansatzpunkte gibt es in allen Bereichen: in Hotel und Gastronomie, Pädagogik und Sozialassistenz. Die ASIG-Schulen fördern die Ausbildung von Nachhaltigkeitslosen. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die Projekte für eine nachhaltigere Schule entwickeln und umsetzen möchten. Am Anfang ihrer Laufbahn steht die Teilnahme an einem Workshop, in dem sie Wissenswertes zu Energie, Umwelt und Klimaschutz sowie gesunde Ernährung lernen. Im Anschluss werden Schulen besucht, die schon jetzt erfolgreich Nachhaltigkeitsprojekte umsetzen. An der eigenen Schule wird ein Nachhaltigkeits- und Energiecheck gemacht. Die ASIG-Schulen helfen den Nachhaltigkeitslotsen dabei, konkrete Maßnahmen durchzuführen. Beispiele hierfür sind etwa Abfalltrennung und Reduzierung des Papierverbrauchs, Wassersparen an der Schule oder klimafreundliche Pausenbrote. Durch das Projekt lernen die Jugendlichen nicht nur nachhaltiges Denken und Handeln. Sie werden auch zu weitergehendem nachhaltigem Engagement gestärkt und übernehmen Verantwortung für sich und ihre Umwelt. Ein weiterer Pluspunkt: Die Nachhaltigkeitslotsen motivieren weitere Jugendliche aus ihrem sozialen Umfeld, Familie oder Kollegen – sie werden zu Multiplikatoren. Durch die Teilnahme an Erlebniscamps und Workshops zu den Themen Umwelt und Natur sollen die fast ausschließlich großstädtisch sozialisierten Schülerinnen und Auszubildenden motiviert werden, die Natur bewusster kennenzulernen und dadurch ein ökologisches Handeln in Alltag und Beruf an den Tag zu legen. Ein gutes Beispiel ist das Umweltcamp auf der Insel Usedom. Die Azubis erkunden bei Strandwanderungen die Tier- und Pflanzenwelt der Ostseeinsel und führen Wetterbeobachtungen und Windmessungen durch, die später im Unterricht ausgewertet werden. Auch bei Exkursionen nach St. Marienthal und in die Alpen stehen Naturerkundung und Umweltbildung auf dem Programm. Im Hochgebirge werden die Auswirkungen des Klimawandels besonders schnell sichtbar. Um besser zu verstehen, wie die ASIG Berufs- und Fachschulen Klimawissen vermitteln, lohnt sich ein Blick auf verschiedene Projekte. Die Schülerinnen und Schüler haben sich beispielsweise die Energiebilanz verschiedener Lebensmittel angesehen. Sie gingen der Frage nach, ob Bio-Produkte klimafreundlicher sind als konventionell hergestellte Lebensmittel. Dafür haben sie sich nicht nur die Zutaten angesehen, sondern auch Produktionsbedingungen, Verpackung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung berücksichtigt. Der Rohstoff Wasser wurde ebenfalls gründlich unter die Lupe genommen. Neben Vorträgen und Unterrichtseinheiten zum Thema wurden praktische Übungen zur Messung des Wasserverbrauchs durchgeführt und Verbrauchsstatistiken erstellt. Der Wald als Klimaschützer ist ein noch junges Projekt. Bei Projekttagen und einem Umweltcamp wurden durch die Vermessung der Vegetation eines Waldes die Biomasse – also die CO 2 -Bindung des Waldes – ermittelt. In Workshops lernten die Schülerinnen und Schüler die vielen Funktionen des Ökosystems kennen, erarbeiteten alternative Möglichkeiten zur CO 2 -Minderung und entwickelten ein Lernmodul für andere Jugendliche mit dem Ziel, sie für den aktiven Klima- und Umweltschutz zu begeistern. Schulprogramm | Projekte | Heiz-Management | Umweltfreundliches Schulmaterial | Umweltfreundlicher Schulweg Zu den Schulen der ASIG-Stiftung gehören eine Berufsfachschule für Sozialassistenz, eine Berufsfachschule für Ernährung und Hauswirtschaft sowie eine Fachschule für Sozialpädagogik. Die Schulen befinden sich in privater Trägerschaft. In den ASIG Berufsfachschulen werden den Jugendlichen sowohl fachliche als auch soziale und kommunikative Fähigkeiten vermittelt. Die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis soll die Auffassungsgabe und die Lernfähigkeit erhöhen. Konventionelle Unterrichtsformen wechseln sich ab mit Gruppenarbeit, Selbstlernphasen und der Arbeit an Fallbeispielen. Der Studienweg zur Erzieherin bzw. zum Erzieher führt über ein fachlich fundiertes und praxisnahes Studium, das gleichzeitig zur Verantwortung ausbilden soll. Die Studierenden sollen außer mit formalen Qualifikationen auch mit sozialen Fähigkeiten und Selbstbewusstsein in den Beruf starten. Umweltschule in Europa Berliner Klimaschule UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung Bild: Syda_Productions/Depositphotos.com Weitere engagierte Schulen in Mitte Übersicht: Diese Schulen in Mitte engagieren sich besonders im Klima- und Umweltschutz. Weitere Informationen Bild: halfpoint/Depositphotos.com Handlungsfelder Ressourcenschutz, Nachhaltigkeit, Klimabildung: In diesen Bereichen engagieren sich Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen für nachhaltige Verbesserungen im Klimaschutz. Weitere Informationen
Letzter Fund auf Usedom in Vorpommern (Horion 1941).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 52 |
| Kommune | 1 |
| Land | 9 |
| Weitere | 5 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 10 |
| Zivilgesellschaft | 4 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Ereignis | 4 |
| Förderprogramm | 17 |
| Infrastruktur | 1 |
| Taxon | 6 |
| Text | 9 |
| Umweltprüfung | 5 |
| WRRL-Maßnahme | 20 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 22 |
| Offen | 43 |
| Unbekannt | 1 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 66 |
| Englisch | 29 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Datei | 6 |
| Dokument | 18 |
| Keine | 40 |
| Webseite | 13 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 30 |
| Lebewesen und Lebensräume | 66 |
| Luft | 21 |
| Mensch und Umwelt | 53 |
| Wasser | 45 |
| Weitere | 62 |