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Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen NRW (LINFOS)

Stickstoffempfindliche Lebensraumtypen sind Lebensraumtypen / Biotoptypen, welche sensibel auf atmosphärische Stickstoffeinträge reagieren. Die Daten stammen aus der Landschaftsinformationssammlung (LINFOS) des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und werden direkt über den LINFOS-WFS bezogen: https://www.wfs.nrw.de/umwelt/linfos Die WFS-Layer „stickstoffempfindliche_lrt_point“, „stickstoffempfindliche_lrt_polyline“ und „stickstoffempfindliche_lrt_polygon“ werden dabei zu einem Polygonlayer zusammengeführt; Punkt- und Linienobjekte werden dabei mit einem 5-m-Puffer in Flächen umgewandelt. Ab einem Maßstab von 1:25000 werden die Daten geometrisch leicht vereinfacht dargestellt.

Energetische Optimierung der Kläranlage Isselburg im Rahmen des Förderschwerpunktes 'Energieeffiziente Abwasseranlagen'

Die Kläranlage Isselburg soll energetisch optimiert und auf eine Ausbaugröße von 20 000 EW erweitert werden. Dies soll durch eine grundlegende Modernisierung der zum Einsatz kommen-den Aggregate sowie einer Umstellung von einer klassischen Durchlaufanlage auf eine 3- fach Kaskade mit nachgeschalteter Denitrifikation erreicht werden. Zur energetischen Nutzung des Faulgases ist der Bau eines BHKW vorgesehen. Das Vorhaben erfüllt die für den UIP-Förderschwerpunkt 'EAA' vorgegebenen Förderkriterien in der Förderkategorie 2.2.1. Der zu erreichende Zielwert liegt bei 29,1 kWh/EW-a (Grundwert 18 kWh/EW-a plus Korrekturwerte gemäß Tabelle 3). Angestrebt wird ein spez. Energieverbrauch von 20 bis max. 29,1 kWh/EW-a. Der Energiebedarf für die Belüftung wird 10 kWh/EW-a nicht überschreiten. Die Kläranlage wird künftig thermisch autonom arbeiten. Auf den Einsatz von Heizöl zur Wärmeerzeugung kann vollständig verzichtet werden. Durch die Maßnahmen können insgesamt 448 t/a CO2 eingespart werden. Das ganzheitliche Energiekonzept dieses Vorhabens hat Modellcharakter für die meisten anderen Kläranlagen im unteren Bereich der GK 4. Die Energieeffizienz wird vor allem aus der Erneuerung und Optimierung der Belüftung für die Belebung sowie der Optimierung der bestehenden Schlammfaulung erreicht.

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