Das Vorkommen von Schweinswalen und die Habitatnutzung der südlichen Ostsee werden mit Hilfe von Klickdetektoren erforscht (Teilaspekt 1: Akustisches Monitoring mit stationären Schweinswal-Detektoren (PODs)). Für die Erlangung von Erkenntnissen über Populations- und Altersstruktur, Reproduktionsfähigkeit sowie Gesundheitszustand der Meeressäuger werden beigefangene und gestrandete Tiere seziert und beprobt (Teilaspekt 4: Reproduktionsfähigkeit, Alterszusammensetzung und Gesundheitszustand wird von Universität Kiel durchgeführt). Für die Untersuchung der Populationsstruktur auf Populationsgrenzen wird eine Kombination zweier genetischer Markersysteme angewendet (Teilaspekt 3: Analyse der Populationsstruktur). Des Weiteren wird eine Datenbank aufgebaut, die historische und rezente Daten über Sichtungen und Totfunde im Baltikum beinhaltet (Teilaspekt 2: Datenbank: Bewertende und managementorientierte Charakterisierung des Ostseeschweinswals wird von Universität Kiel durchgeführt). Das Projekt wird von einem Koordinator betreut und abgewickelt, sowie mit anderen schweinswalbezogenen Vorhaben koordiniert (Teilaspekt 5: Koordination).