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Climate related hazards

This series refers to datasets related to the potential occurrence of a climate-induced physical event or trend that may cause loss of life, injury, or other health impacts, as well as damage and loss to property, infrastructure, livelihoods, service provision, ecosystems and environmental resources. It includes datasets on flooding, drought, urban heat island and heatwaves, extreme temperatures and precipitations, fire danger as well as climate suitability for vectors of infectious diseases. The datasets are part of the European Climate Adaptation Platform (Climate-ADAPT) accessible here: https://climate-adapt.eea.europa.eu/

Küsten-Niños im Pazifik - die Rolle des äquatorialen Wärmeinhaltes und Bezug zur Ausbreitung der Meeresoberflächentemperaturanomalien (PaCoNi)

Zu Beginn des Jahres 2017 sorgte eine starke Erwärmung des Wassers vor der peruanischen Küste im südöstlichen tropischen Pazifik für starke Niederschläge und Überschwemmungen in Peru und Ecuador und hatte schwerwiegende Auswirkungen auf das Ökosystem und die peruanische Gesellschaft. Das beantragte Projekt zielt darauf ab, solche warmen Küsten-Niño-Ereignisse, die nicht mit beckenweiten Anomalien der Meeresoberflächentemperatur (SST) im tropischen Pazifik zusammenhängen, besser zu verstehen. Neuere Arbeiten der Antragstellerin weisen darauf hin, dass es für den Zusammenhang zwischen SST-Anomalien im küstennahen und zentralen äquatorialen Pazifik von zentraler Bedeutung ist, ob sich der äquatoriale Pazifik in einer Phase mit hohem oder geringen Wärmeinhalt befindet. Diese Hypothese soll in dieser Studie mit gezielten Klimamodellexperimenten untersucht werden. Das Projekt wird die Bedeutung des äquatorialen Wärmeinhaltes für die westwärtige Ausbreitung von SST-Anomalien in den äquatorialen Pazifik bestimmen und dadurch auch neue Erkenntnisse über die viel diskutierte multidekadische Variabilität in der Ausbreitungsrichtung von mit El Niño verbundenen SST-Anomalien liefern. Diese Erkenntnisse können möglicherweise Auswirkungen für die Vorhersagen von El Niño haben.

Exposure to climate hazards

This series refers to datasets related to the presence of people; livelihoods; species or ecosystems; environmental functions, services, and resources; infrastructure; or economic, social, or cultural assets in places and settings that could be adversely affected by climate hazards, including flooding, wildfires and urban heat island effects. The datasets are part of the European Climate Adaptation Platform (Climate-ADAPT) accessible here: https://climate-adapt.eea.europa.eu/

WTZ China: BIOCOMP - Klimaanpassungsstrategien zum Schutz der Biodiversität im Korallenökosystem vor zukünftigen Risiken von Compound Ereignissen in der Dongshan Bay, Fujian

Generalplan Küstenschutz Niedersachsen/Bremen - Schutzdeiche

Von Frank Thorenz und Jörn Drosten Im Jahr 2020 erstellte der NLWKN in enger Abstimmung mit dem Land Bremen den "Generalplan Küstenschutz Niedersachsen/Bremen – Schutzdeiche". Nach den Generalplänen für die Festlandsküste und die Ostfriesischen handelt es sich dabei um den dritten Teil der Generalplanung Küstenschutz. Die Generalpläne beschreiben die Küstenschutzstrategie zur Sicherung der Küstengebiete in Niedersachsen und Bremen gegen Überflutung und Erosion. Im Jahr 2020 erstellte der NLWKN in enger Abstimmung mit dem Land Bremen den "Generalplan Küstenschutz Niedersachsen/Bremen – Schutzdeiche". Nach den Generalplänen für die Festlandsküste und die Ostfriesischen handelt es sich dabei um den dritten Teil der Generalplanung Küstenschutz. Die Generalpläne beschreiben die Küstenschutzstrategie zur Sicherung der Küstengebiete in Niedersachsen und Bremen gegen Überflutung und Erosion. Sie stellen die für deren Umsetzung erforderlichen Maßnahmen in einer Gesamtschau dar. Ziel ist es, die Küstenregion als Siedlungs-, Wirtschafts- und Kulturraum mit ihrer Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft und fast 218 Milliarden Euro an Sachwerten langfristig für eine nachhaltige Nutzung zu sichern. Die Generalplanung bildet damit einen Kernbaustein des Hochwasserrisikomanagements für die Küstengebiete in Niedersachsen und Bremen. An Ems, Weser und Elbe verhindern Sturmflutsperrwerke als Teil des Küstenschutzsystems in Niedersachsen und Bremen wirksam, dass Sturmfluten über die tidebeeinflussten Nebenflüsse weit in das Hinterland vordringen. Die auf Grundlage des niedersächsischen Deichgesetzes über eine Rechtsakt festgesetzten Schutzdeiche reichen vom Sperrwerk bis zur Tidegrenze. Sie gewährleisten bei Schließung des Sperrwerks, dass die Niederungsgebiete gegen Überflutung durch zuströmendes Oberwasser geschützt sind. Im Fall einer Fehlfunktion des Sperrwerks stellen sie zudem eine weitere Sicherheit dar. Die Erhaltung der Schutzdeiche liegt in Niedersachsen und Bremen überwiegend in der Verantwortung von Deichverbänden als öffentlich-rechtliche Körperschaften und unterliegt der Aufsicht der Deichbehörden. Für die Erstellung des Generalplans Schutzdeiche wurden sämtliche Schutzdeiche in Niedersachsen und Bremen mit Hilfe von flugzeuggestützten Laserscanner flächenhaft neu vermessen. Damit wurde eine Bestandsaufnahme geschaffen, die erstmals einen vollständigen Überblick über die Situation aller betroffenen Deiche ermöglicht, aus welcher Handlungsbedarfe abgeleitet wurden. In Niedersachsen ergibt sich eine Gesamtlänge aller Deiche von rund 566 Kilometer und in Bremen von rund 32 Kilometer. In Kombination mit zusätzlichen Flutpoldern, die über Ein- und Auslassbauwerke gesteuert oder über definierte Überlaufschwellen angesprochen werden, mit naturnahen Deichvorländern als Überflutungsräume und Schutzwerken bilden diese ein zusammenwirkendes Schutzdeichsystem. Die Höhe der Schutzdeiche wird nach dem zu erwartenden höchsten Wasserstand beim Sperren des Tidegewässers durch ein Sturmflutsperrwerk bestimmt. Diesen ermittelt der NLWKN gewässerspezifisch mittels hydronumerischer Berechnungen in Abhängigkeit von den orts- und gewässerspezifischen Rahmenbedingungen. Zusammen mit dem örtlichen Wellenauflauf und einem Mindestfreibord von 50 Zentimetern ergibt sich die Solldeichhöhe. Weiterhin definiert der Generalplan technische Standards für die präferiert in Erdbauweise auszuführenden Schutzdeiche. Generelles Ziel ist es, für zukünftige Planungen und Maßnahmen an Schutzdeichsystemen im Kontext des Klimawandels bereits heute verschiedene möglichst flexible Anpassungsoptionen als Teil eines Hochwasserrisikomanagements weiter zu verfolgen. Hierzu zählen Untersuchungen zum Einfluss des Meeresspiegelanstiegs und der Veränderung der Oberwasserabflüsse, konzeptionelle gewässerspezifische Untersuchungen zu wasserstandsmindernden Maßnahmen sowie die Freihaltung von Planungsräumen für den Küstenschutz. Schutzdeiche sollten dabei bevorzugt in Erdbauweise ausgeführt werden, damit eine Nacherhöhung und Verstärkung einfach möglich ist und das Material wiederverwendet werden kann. Der im Generalplan dokumentierte Investitionsbedarf von 625 Millionen Euro stellt einen Orientierungsrahmen für erforderliche Maßnahmen an den Schutzdeichen dar. Neben dem Abbau prioritärer Defizite wird als wesentliches Ziel formuliert, auf Basis des Generalplans flussgebiets- beziehungsweise gewässerspezifisch integrierte, ganzheitliche kostenoptimierte Konzepte und Planungen zu erstellen. Diese zielen auf die Entwicklung resilienter Schutzdeichsysteme bestehend aus Schutzdeichen, Poldern und Retentionsflächen, welche eine Anpassung an sich verändernde klimatisch-hydrologische Rahmenbedingungen ermöglichen. Hierbei besteht neben dem Ziel der Wasserstandsminimierung das Potential, in den Gewässerlandschaften Synergieeffekte zu nutzen und mit der Küstenschutzmaßnahme für den Naturschutz wertvolle Lebensräume zu schaffen. Alle drei bisher veröffentlichten Generalpläne finden Sie hier . Der Verlauf der Haupt- und Schutzdeichlinien finden Sie hier . (Heranzoomen auf einen Maßstab von 1:90.000 oder größer ) Übersichtsplan der Hauptdeiche, Schutzdeiche und Sperrwerke in Niedersachsen (Bild NLWKN). Schematische Darstellung des Schutzdeichsystems in Niedersachsen (Bild NLWKN). Deichrückverlegung an der Oste (Bild NLWKN).

Presse und Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen: Ereignisbündel verstärken Klimafolgen

Was passiert in Ostfriesland, wenn Sturmfluten und Starkregenereignisse gleichzeitig und über einen längeren Zeitraum auftreten? Welche Auswirkungen haben diese Ereignisse auf den Insel- und Küstenschutz, die Binnenentwässerung, die Süßwasserversorgung und damit auf das Leben auf dem Festland und den Ostfriesischen Inseln? Und: Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf all diese Szenarien? Was passiert in Ostfriesland, wenn Sturmfluten und Starkregenereignisse gleichzeitig und über einen längeren Zeitraum auftreten? Welche Auswirkungen haben diese Ereignisse auf den Insel- und Küstenschutz, die Binnenentwässerung, die Süßwasserversorgung und damit auf das Leben auf dem Festland und den Ostfriesischen Inseln? Und: Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf all diese Szenarien? Unter Beteiligung und Koordination des Helmholtz-Zentrums Hereon untersuchte das Verbundprojekt „Wasser an den Küsten Ostfrieslands: Basis für maßgeschneiderte Klimaservices für die Anpassung“ (WAKOS), wie sich derartige Ereignisbündel in der Region auswirken, wie sie jene langfristig verändern und wie sich vorhandene Risiken verstärken. In der im März gestarteten zweiten Phase des Forschungsprojekts rücken nun Handlungsoptionen und Konzepte für ein klimaresilientes Ostfriesland in den Blickpunkt. Dass Handlungsbedarfe bestehen, zeigen die wichtigsten Ergebnisse der inzwischen abgeschlossenen ersten Projektphase: Da Ostfriesland teils unter oder nur knapp über dem Meeresspiegel liegt, können Ereignisbündel, wie etwa das gleichzeitige Auftreten von Sturmflut und Starkregen, im schlimmsten Fall zu einer Überlastung der Schöpfwerke an der Küste und damit zu Überschwemmungen der Niederungsgebiete führen. Bereits das gleichzeitige Auftreten moderater Einzelereignisse kann dafür rausreichen. Dass aus solchen Ereignissen Katastrophen werden können, hängt auch damit zusammen, dass es vor deren Eintritt oft ein mangelndes Bewusstsein für die Gefahren und die Vorsorgenotwendigkeiten gibt. Katastrophen sind ein Kultur-, Ressourcen- und Organisationsproblem. „In WAKOS wurden deshalb gemeinsam mit den beteiligten Akteuren Kataloge erarbeitet, die eine Auswahl möglicher Klimaanpassungsmaßnahmen umfassen, die aus Sicht der Akteure in der Lage sind, mögliche Ereigniskaskaden und deren gesellschaftliche Folgen in Zukunft abzumildern oder gar zu unterbrechen“, sagt Hereon-Küstenforscher Dr. Ralf Weisse. Im Projekt arbeiten Natur- und Sozialwissenschaften mit Akteuren vor Ort zusammen. Zu den Projektpartnern zählen neben dem Hereon, die Forschungsstelle Küste des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), die Universität Hamburg (UHH), die Universität Oldenburg (UOL) und die Jade Hochschule Wilhelms-haven/Oldenburg/Elsfleth (Jade-HS). Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie das Niedersächsische Kompetenzzentrum Klimawandel (NIKO) sind als assoziierte Partner beteiligt. WAKOS wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen" (FONA3) finanziert und bearbeitet eine von sechs Modellregionen in der Fördermaßnahme Regionale Informationen zum Klimahandeln (RegIKlim). Seit März ist WAKOS in die zweite Phase eingetreten. „Ein zentrales Element dieser Phase wird die Gestaltung eines zielgruppenrelevanten Informationssystems sein, das neben der Datenbereit-stellung auch eine Inwertsetzung der Informationen und Formate für Nutzung und Aktivitäten beinhaltet“, so Cordula Berkenbrink vom NLWKN. Ziel sei unter anderem Lücken in der regionalspezifischen Bereitstellung von Informationen zu schließen, so die Forschenden. Zudem steht die gemeinsame Bewertung und Einstufung von Handlungsoptionen anhand unterschiedlicher mit Akteuren entwickelter Kriterien mit dem Ziel eines klimaresilienten Ostfrieslands im Fokus. „Es geht um die Entwicklung von Konzepten, um entscheidungsrelevantes und handlungsmotivierendes Wissen über Multiplikatoren in die Gesellschaft zu tragen“, betont Anke Wessels von der Universität Hamburg.

WTZ Südliches Afrika SPACES II - CASISAC - Änderungen im Agulhasstromsystem und Auswirkungen auf die Küsten im südlichen Afrika, Vorhaben: Meeresspiegel und Küstenextremereignisse

Das südliche Afrika verfügt über rund 4600 km Küsten mit mehreren stetig wachsenden Millionenmetropolen. Der Klimawandel bedroht diese Region insbesondere durch den steigenden Meeresspiegel, eine Intensivierung der südhemisphärischen Westwinde und sich verändernde Meeresströmungen wie den Agulhasstrom und das Benguela Auftriebssystem, die wiederum signifikante Auswirkungen auf das Landklima (z.B. Starkregenereignisse) haben. Solche Veränderungen werden das Risiko von Überschwemmungen zukünftig weiter erhöhen und damit zunehmend zur Herausforderung für Infrastruktur, Transport, Landwirtschaft, und Wasserressourcenmanagement im Küstenbereich. Trotz dieser bekannten und schleichenden Gefahr ist weder das Phänomen des Meeresspiegelanstiegs und einhergehender Sturmfluten noch deren Folgen entlang der Küsten des südlichen Afrikas bisher ausreichend verstanden. Die Ziele von CASISAC SP3 Meeresspiegel und Küstenextremereignisse' liegen daher in einer umfassenden küstenhydrologischen Systemanalyse, der Identifizierung möglicher klimatischer und anthropogener Änderungen, sowie deren Einfluss auf Küstenschutzstrategien und Bemessungsfragen. Übergeordnetes Ziel ist die Abschätzung beobachteter und projizierter Änderungen im Meeresspiegel und Wellenklima sowie der extremwertstatistischen Einordung von Sturmflutereignissen. Dabei ist von besonderem Interesse, in welcher Hinsicht Änderungen in den südhemisphärischen Westwinden und dem Agulhasstromsystem das Auftreten von extremen Sturmfluten entlang der Küste beeinflussen und ob sich solche extremen Sturmfluten mit Starkregen und erhöhtem Binnenabfluss in Ästuaren überlagern können. Die im Rahmen von CASISAC SP3 erarbeiteten Kenngrößen sind Basis für die Modellierung sozioökonomischer Auswirkungen von Sturmfluten sowie einhergehender Überflutungen und sollen einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung geeigneter Management und Schutzstrategien an den Küsten des südlichen Afrikas leisten.

Area inundated with 1m sea level rise, Jan. 2020

The dataset shows the percentage of cities' administrative area (core city based on the Urban Morphological Zones dataset) inundated by the sea level rise of 1 metre, without any coastal flooding defences present for a series of individual coastal European cities (included in Urban Audit). The dataset has been computed using the CReSIS (Centre for Remote Sensing of Ice Sheets) dataset for 2018.

Area inundated with 2m sea level rise, Jan. 2020

This metadata refers to a dataset that shows the percentage of cities' administrative area (core city based on the Urban Morphological Zones dataset) inundated by the sea level rise of 2 metres, without any coastal flooding defences present for a series of individual coastal European cities (included in Urban Audit). The dataset has been computed using the CReSIS (Centre for Remote Sensing of Ice Sheets) dataset for 2018.

Area inundated with sea level rise

The dataset shows the percentage of cities' administrative area (core city based on the Urban Morphological Zones dataset) inundated by the sea level rise, without any coastal flooding defences present for a series of individual coastal European cities (included in Urban Audit).

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