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ERWAS - EnWasser: Erschließung eines Lastmanagementpotenzials in der Wasserversorgung zur Integration erneuerbarer Energien^Teilprojekt 4, Teilprojekt 3

In dem Vorhaben soll das Lastmanagementpotenzial von Fernwasserversorgungssystemen am Beispiel der Bodensee-Wasserversorgung untersucht werden. Durch das Lastmanagement soll es ermöglicht werden, einen hohen Anteil an erneuerbaren Energien zur Stromversorgung einzusetzen und die Energiekosten durch gezielte Ausnutzung von Strompreisschwankungen bzw. von Erzeugungsschwankungen aus Solar- und Windenergie zu minimieren. Zur Erschließung von Freiheitsgraden für den Betrieb der Förderanlagen werden die Möglichkeiten zur Installation zusätzlicher Wasserspeicherkapazitäten untersucht. In dem Vorhaben sollen durch die gezielte Untersuchung bzw. Erhebung der Randbedingungen von Seiten der Wasserversorgung, der Energieversorgung und dem Speicherbau eine Basis für die realistische technische Bewertung der Lastmanagementmaßnahmen und für eine belastbare Kosten-Nutzen-Bewertung geschaffen werden. Das Vorhaben ist in vier Arbeitspakete gegliedert. Die Capgemini Deutschland GmbH wird im Wesentlichen bei der Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und der vorherigen Modellfestlegung mitwirken. Im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Bilanz werden verschiedene Szenarien im Hinblick auf eine optimale wirtschaftliche Ausgestaltung der Anlagen evaluiert. Zur Anwendung kommende Methoden sind die Business-Case-Rechnung, die Kapitalwertmethode und die Cashflow-Berechnung (Ausschnitt).

Forschungsinitiative Zukunft Bau - Forschungscluster 'Energieeffizientes und klimagerechtes Bauen', Monetäre Bewertung der Risikoübernahme durch private Energiedienstleister im Energiespar-Contracting

Zur Erreichung der gesetzten, ambitionierten Einsparziele sind entsprechend hohe Sanierungsfallzahlen erforderlich. Contracting kann einen relevanten Beitrag leisten, da die Investitionskraft der Auftraggeber durch das eigene Budget und Personalkapazität beschränkt ist. Bei Wirtschaftlichkeitsvergleichen mit der Eigenrealisierung wurde der Aspekt der Risikoübernahme bisher noch nicht mit einbezogen. Der Vergleich von Contracting-Angeboten mit Kalkulationen von Eigenrealisierungen wird regelmäßig kontrovers diskutiert, vor allem in Bezug auf die Höhe der erreichbaren Einsparmengen beim Energiespar-Contracting (ESC) sowie eine vergleichende, monetäre Bewertung. Ein zentraler Aspekt ist, dass die Risikoübernahmen bei der Gegenüberstellung der Wirtschaftlichkeit beider Lösungsoptionen derzeit noch nicht enthalten sind. Deshalb waren die Ziele dieses Projekts, - bereits vorliegenden Datengrundlagen und Erkenntnisse aus dem Leitfaden Energiespar-Contracting der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem dazugehörigen Berechnungstool sowie weiteren Datenquellen zu analysieren und zusammenzufassen, - alle monetären und nichtmonetären Risiken, die vom Contractor übernommen werden, zu identifizieren und zu benennen, - einen rechnerischen Ansatz zu entwickeln, der geeignet ist, die Risikoübernahme als monetäres Bewertungskriterium in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Contracting-Angeboten nach der Kapitalwertmethode einzubeziehen, - auf den Ergebnissen aufbauend Vorschläge für eine Ergänzung des Berechnungstools zu entwickeln und die resultierenden Effekte zu bewerten.

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