Schutzmanagement, Lenkung des Ausflugstourismus und wissenschaftliche Analyse pannonischer Felssteppen und Sekundaerrasen; nach Einstellung generationenlanger Nutzung als sogenannte Hutweiden sind Fauna und Vegetation (zahlreiche Arten pannonischer Herkunft mit endemischen Rassen) durch rasch vordringendes Weidekuschelgelaende (hauptsaechlich Weissdorn, Heckenrose) stark gefaehrdet; Rodung und Wiedereinfuehrung der traditionellen Beweidung durch Schafe sollen solche degradierten Flaechen (ueber ein Drittel der Schutzflaeche) eindaemmen bzw revitalisieren. Gleichzeitig: Erhebungen des Lokal- und Mikroklimas, Systemanalyse der Vegetation und Fauna auf produktionsoekologischer und faunistischer Basis; zahlreiche Einzelthemen dzt durch Dissertationen in Arbeit; Anwendungsmoeglichkeiten dieser Pilotstudie fuer aehnliche Trockenrasengebiete in Mitteleuropa moeglich. Ein kuerzlich installierter Oeko-Lehrpfad inkl Broschuere traegt dazu bei, das Grundwissen zu erweitern. Ein Wegenetz mit Informationstafeln leitet den Tourismus abseits der empfindlichen Kernzonen an der Peripherie des Schutzgebietes entlang.
Projektziel ist der Aufbau eines FuE Netzwerkes bestehend aus dem Lehrstuhl Geoinformatik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (GIScience) und dem forschenden KMU codematix GmbH mit dem Institut für Geographie der Rumänischen Akademie der Wissenschaften (IGRA), Bukarest und der Forschungsgruppe Geomorphologische Systeme und Risikoforschung (ENGAGE) der Universität Wien. Gegenstand der Kooperation ist die gemeinsame Forschung und Entwicklung innovativer Methoden in der Umweltmodellierung von Erdoberflächenprozessen unter besonderer Berücksichtigung von Gefahren durch gravitative Massenbewegungen im Kontext von Klima- und Landnutzungswandel. Als Testgebiet für die gemeinsamen Forschungsaktivitäten werden die Südkarpaten ausgewählt. Das Netzwerk soll zu einer stärkeren Vernetzung zwischen den führenden innovativen Regionen am Oberlauf und in Entwicklung begriffenen Regionen am Unterlauf der Donau und somit zur erfolgreichen Umsetzung der Donauraumstrategie der Europäischen Union (EUSDR) beitragen. Mittelfristig werden feste Kooperationsstrukturen zwischen den Netzwerkpartnern etabliert. Langfristig wird dadurch die länderübergreifende Zusammenarbeit gefördert, die einer der zentralen Ansatzpunkte der EUSDR ist, und somit die Wettbewerbsfähigkeit und das Umweltmanagement der Donauregion verbessert.
The data inventory shows that Carpathian research has so far been rather sectoral and pan-Carpathian research is underrepresented. E.g. no climatologic maps and projections are available that focus specifically on the Carpathian region. Little integrated research into the impacts of climate change is currently available. In addition to the pan-Carpathian studies, a set of more focused integrated vulnerability assessments for specific focal areas and selected regional highlights is proposed. The project includes in-depth assessments of vulnerability of water, ecosystems conditions and services and ecosystem - based sectors to climate change impacts and In-depth assessments of the proposed concrete adaptation measures, including their costs and benefits in the Carpathian basin. PIK contributes to service requests on the subjects: (SR1) In depth study on the key climate change threats and impacts on water ressources. and (SR6) Integral vulnerability assessments in focal areas.
Rotwild lebt in Österreich nur noch in einem stark fragmentierten Lebensraum. Insbesondere der Alpen-Karpaten-Korridor wird in dieser Hinsicht immer wieder genannt. Es ist durch die immer stärker werdende Zersiedelung der Landschaft davon auszugehen, dass ein Austausch von Rotwildpopulationen zwischen verinselten Lebensräumen immer unwahrscheinlicher wird. Daraus ergibt sich ein Bedarf an konkreten Daten über noch existierende Rotwildwechsel bzw. erforderliche Maßnahmen zur Offenhaltung oder Ermöglichung von Wechseln für die Zukunft. Diese Problematik soll im Burgenland untersucht werden, da hier bereits 2006 eine Datengrundlage über theoretisch vorhandene Rotwildwechsel mit Hilfe des Burgenländischen Landesjagdverbandes geschaffen wurde. Nun sollen mit Hilfe von besenderten Hirschen diese Informationen überprüft und bewertet werden.
This targeted analysis addresses mountain territories where high degrees of biodiversity and natural capital hotspots are localised, and experiences on their preservation, management and monitoring were gathered. Mountains cover 41% of the territory in the ESPON space and are home to 17% of its population with 16 massifs (ESPON GEOSPECS 2013). Mountains can be seen as 'inner peripheries', 'marginal' areas from a socio-economic perspective (ESPON, 'Inner Peripheries', 2016), where the issue of accessibility to services should also include ecosystemic ones (MiSE, 'Inner areas', 2015). Mountain issues assume relevance in key themes for sustainable territorial development such as ecological connectivity and natural resources management (e.g. water, forests, soil). The U.N. Sustainable Development Goals mention mountains with reference to water management, efficient use of natural resources, ecosystem and biodiversity, ensuring mountain ecosystems conservation and enhancing their ability to provide benefits that are essential for sustainable development. In this sense NPAs contribute to defining common visions and scenarios for sustainable development of homogeneous areas. Endogenous natural capital can thus contribute to sustainable regional economic cycles and provide inputs for a green economy that NPAs should be able to promote. The ecological conditions and vulnerability of the territory require also strategic and integrated policies for both natural and urban areas. According to IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) a protected area is a clearly defined geographical space, recognised, dedicated and managed through legal or other effective means, to achieve the long-term conservation of nature with associated ecosystem services and cultural values. Europe's Natura 2000 and the Emerald network under development are international European networks of protected areas that catalyse biodiversity conservation. The topic deserves being tackled with a wider territorial and spatial planning perspective, embracing core natural areas and related buffer zones and urban areas. At EU level, valuable experiences are the specific Protocols of the Alpine and Carpathian Conventions recalling the necessity for NPAs and the integration of the objective of conservation and sustainable use of natural assets into sectoral policies. In this sense, NPAs contribute to achieve EU and international objectives. The EU Biodiversity Strategy to 2020 encourages cooperation and dialogue with key sectors and stakeholders, as well as the development of mechanisms for biodiversity (e.g. Business@Biodiversity Platform; The Economics of Ecosystems and Biodiversity initiative), ensuring that these issues are reflected in decision-making at all levels. (abridged text)
Seit mehreren Jahren wendet sich die Forstwirtschaft in Deutschland auf großen Flächen beträchtliche Investitionsmittel auf, um naturnahe Buchen-Mischwälder zu schaffen oder zu erhalten. Im Kontrast zu diesen umfangreichen und kostspieligen Aktivitäten steht der geringe Umfang gesicherten Wissens über Struktur und Dynamik natürlicher Buchenwälder in Mitteleuropa. Buchenurwälder sind nur noch in entlegenen östlichen Randbereichen Europas vorhanden und wurden bislang wenig waldbaulich untersucht. Eine Ausnahme bilden jahrzehntelange systematische Beobachtungen in den Westkarpaten durch das slowakische Waldbau-Institut in Zvolen. Die geplante eigene Untersuchung wird darauf aufbauen und die dringend benötigten Kenntnisse über Struktur und Dynamik natürlicher Buchenwälder erweitern. Im Mittelpunkt werden großflächige Untersuchungen zur Textur, zur Verjüngung und zu den Existenzmöglichkeiten für Mischbaumarten stehen. In einmaligen Aufnahmen sollen in einem zweistufigen Inventurverfahren in mehreren slowakischen Buchen-Urwaldreservaten Daten zum Altbestand, zur Lückentextur, zur Verjüngung, zur Strahlung am Waldboden, zum Zuwachs und zur Mortalität erhoben werden. Die Analyse dieser Daten wird es erlauben, treibende Kräfte der bisherigen Entwicklung zu erkennen, die zukünftige Entwicklung einzuschätzen und die Waldbaupraxis in Deutschland auf eine sichere wissenschaftliche Grundlage zu stellen.
Stabilitaet von Haengen und Talsohlen, Abtragungs- und Transportvorgaenge in den Alpen, Karpaten und Albanien als ergaenzende Untersuchungen zum EROSLOPE-Projekt. Von den rumaenischen und albanischen Partnern werden Felduntersuchungen zur Abtragung in Gebieten vorgenommen, fuer die langfristige Grunddaten vorliegen. In der Niedrigen Tatra wird die Destabilisierung von Gesteinen im obersten Hangbereich untersucht, durch den slowenischen Partner ein Sensor zur Messung von Schotterbewegungen entwickelt. Gearbeitet wird auch an der Modellierung von Bodenerosion (Rumaenien).
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 34 |
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| Förderprogramm | 33 |
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| geschlossen | 1 |
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